Blanca Imboden’s Antworten kamen nach 51 Minuten – Rekord!

In meinem gestrigen Blogeintrag stellte ich einen Fünf-Fragenkatalog an Blanca Imboden zusammen. Nach dem Aufschalten des Beitrages schickte ich um 11:51 Uhr die fünf Fragen an Blanca, um 12:42 schickte sie mir schon ihre Antworten. So wie ich das vom Schiff aus betrachte, ist das für meine Email-Statistik absoluter Rekord!

Wir einigten uns beim Emailkontakt aufs Duzen, da Blanca wahrscheinlich fast allen Menschen DU sagt. Ich duze sowieso fast jeden. Die Ausnahme ist der Papst…

Ein Blick auf Blanca Imbodens Homepage verriet mir, dass sie ein Sonntagskind mit musischen Begabungen ist. So machte sie schon in jungen Jahren unter dem Künstlernamen BEE BACH Musik. Sie war dann 13 Jahre Profimusikerin, und arbeitet seit nun 13 Jahren bei der Neuen Schwyzer Zeitung. Sie führt dort das Redaktionsbüro, und hat in der Schreibstube zudem den unbezahlbaren Job als gute Seele inne.
Geschrieben hat sie eigentlich nebenher, und dass schon im Schulalter. Sie sagt von sich: „Ich schreibe gerne. Ich MUSS schreiben.“ Das hat sie im Verlauf der Jahre auch fleissig getan und seither bereits sieben Bücher und verschiedene Kolumnen veröffentlicht.


Bildquelle: http://www.blancaimboden.ch

Hier nun unsere Fünf Fragen-Konferenz:

1. Was ist Deine Motivation zu schreiben?

Es ist ein Hobby, eine Leidenschaft, ein Muss.

2. Wie suchst Du dir die Geschichten für ein neues Buch aus?

Ich schreibe wie Du, lieber feldwaldwiesenblogger, über das, was mich beschäftigt. Darum war es diesmal das WANDERN.

3. Was machst Du mit Ideen zu einem neuen Buch, wenn die Dir bei der Zeitungs-Arbeit in den Sinn kommen? Gleich aufschreiben?

Nein, wenn sie wichtig genug sind, die Ideen, dann bleiben sie schon eine Weile im Kopf.

4. Befällt Dich eine Art Schreibfieber, wenn Du an einem neuen Buch bist? Bist Du dann teilweise nicht ansprechbar?

Ja, es gibt tatsächlich Zeiten, wo ich nicht so sehr ansprechbar bin. Das kann durchaus auch sein, wenn ich gar nicht am Schreibtisch sitze, aber über einer Idee brüte.

5. Welches Buch liest Du zurzeit?

Tod im Aargau, von Ina Haller.

Da Blanca für’s Leben gerne schreibt, fragte ich sie in einer weiteren Email, ob sie bei meinem Projekt „Carte blanche“ mitmachen möchte.
Ihre Antwort kam wieder postwendend: „Klar – ich bin dabei!“

Ich bin sehr froh darüber, denn meine „Carte blanche“ fristet nach dem ersten und bisher einzigen Beitrag von Silvia Götschi ein kümmerliches Dasein. Ich habe einige interessanten Personen angeschrieben, um mein Projekt so kräftig wie möglich anzustossen. Ein paar davon gaben mir zwar eine Rückmeldung, dass sie es schon gerne machen würden, aber keine Zeit hätten. Andere antworteten leider gar nicht.
Nüchtern betrachtet muss ich wohl feststellen, dass ich meine „Carte blanche“-Anfragen wohl nur noch an Personen der schreibenden Zunft (oder nahestehende davon) zustellen sollte. Denn für diese Menschen, wie auch für mich, ist das Schreiben eine absolute Leidenschaft. So auch für Blanca Imboden und Silvia Götschi.

Ich freue mich jedenfalls sehr auf Blanca’s Beitrag! Erst mal schreibe ich ihr ein herzliches Dankeschön für ihre prompten Antworten zu.


Usum Chäs-Chessi:

Der gestern erwähnte Sweet&Sour-Auftritt in Illgau ging prima und ohne Schnee über die Bühne. Es war ein „gfreuter“ Abend mit „Jazz and Wine“, einem Super-Publikum und hoch erfreuten Musikern.
Anfänglich sah es zwar eher trist aus. Denn: Als wir die Wohnung mit unseren Instrumenten betraten, fanden wir gähnende Leere vor. Nebst dem Mobiliar war keine Menschenseele auszumachen. Die Frage kam auf, ob wir wohl in der falschen Wohnung gelandet seien. Das konnte aber nicht sein. Meine Adleraugen erblickten in der Schlagzeug-Ecke die Verpflegung für uns Musikanten.

Schon kümmerlich, nicht? Etwas „grummelig“ richteten wir unsere Instrumente ein, und begannen uns einzuspielen. Diese „Einspielerei“ fing an zu dauern. Denn die Gastgeber und sein Gast liessen weiterhin auf sich warten. Als wir für uns schon praktisch das halbe Repertoire abgespult hatten, betraten die längst erwarteten Persönlichkeiten die Wohnung. Es ging glücklicherweise bald alles in eitel Freude und Sonnenschein über. Auf den Hunger und Durst angesprochen, meinte einer der beiden Gastgeber: „Ihr habt ja sicher den Stuhl mit den Leckereien entdeckt!“ Aber klar doch.

Als Musiker ist man sich halt schon einiges gewöhnt. Ich erinnere mich an eine Begebenheit, als wir vor Urzeiten mit der längst aufgelösten Band PYRAMID in Walchwil musizierten. Nach unserem Auftritt, es war gut zwei Uhr in der Früh, hatten wir natürlich grossen Hunger. Was uns aber dann aufgetischt wurde, schlug dem Fass den Boden aus: Ganze zwei Sandwiches für eine fünf-köpfige Band!
Gestern war aber alles anders. Plötzlich befanden sich auf dem grossen Küchentisch nämlich viele Köstlichkeiten.

Es war einfach ausgezeichnet, und der Hunger konnte endlich gestillt werden.
Den am Vorabend angezehrten Notvorrat liess ich aber vorsichtshalber samt Stuhl neben meinem Schlagzeug stehen…

Ich kann den Gastgebern und dem Gast nur ein dickes Lob aussprechen. Nebst feinem Essen gab‘s auch erlesene Rotweine. Der Ausdruck „Jazz and Wine“ traf mit dem gestrigen Abend den Nagel auf den Kopf.
Wir von Sweet&Sour würden uns natürlich mehr solche wunderschönen Abende wünschen.

So, liebe Leserinnen und Leser: Der feldwaldwiesenblogger geht übermorgen Dienstag nach Rom und bleibt dort bis am Samstag. Somit gibt’s den nächsten Blogeintrag erst wieder kommenden Sonntag. Bis dahin, und eine schöne Zeit!

feldwaldwiesenblogger

Vom Joggen, über Biosphäre, Trottoir, Kirchenrat, Lesen, Blanca Imboden, FC Luzern bis hin zu einer schönen Kleidung

Beim Joggen kann ich jeweils so wunderbar meine Gedanken sortieren. So auch heute Morgen, als ich mich schon um 07.45 Uhr auf meine Strecke Richtung Zwingsbrücke (fast im Bisisthal) begab. Zudem war es um diese Uhrzeit noch praktisch trocken (einzelne Tröpfchen fielen), und die Temperaturen bewegten sich immer noch im milden Bereich.
Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, ist es bereits kräftig am Regnen. Und dass an einem Samstag…

Gestern erhielt ich wieder elektronische Post von Frau Suter, coUNDco-Agentur. Folgendes stand in ihrer Email:

Aha, meine Chancen sind somit deutlich gestiegen, im Sommer vier Tage in der Entlebuchischen Biosphäre „mein schreiberisches Unwesen“ zu treiben.

So wurde es denn auch auf die entsprechende Homepage gestellt. Man lese unten beim Abschnitt Wer bestimmt am Ende die Park-Ranger?

Im heutigen Bote der Urschweiz fand sich ein Beitrag über die gestrige Gemeindeversammlung im Muotathal.

Es wurde darüber debattiert, ob „obähindärä“ zusätzlich zur Strassensanierung auch ein Trottoir gemacht werden soll. Der Gemeinderat war aber aus zwei Gründen dagegen. Einerseits natürlich wegen den entstehenden Mehrkosten (zwischen 0.75 bis 1 Mio. Franken), andererseits aber aus Sicherheitsgründen. „Ein Trottoir würde zum Schnellfahren verleiten, das jetzige Projekt zwinge den Autofahrer zur Vorsicht“ hiess es.
Da nehme ich unsere Räte aber beim Wort. Denn „obähindärä“ bin nicht nur ich als Jogger unterwegs, sondern täglich auch zig-Fussgänger.
Wenn da an der Sicherheit gespart werden würde, käme dann mein „Finger drauf halten“ zum Zug. Mit Garantie!

Weiter las ich im heutigen Boten dies:

Einmal mehr, der Schwyzer Kirchenrat versus Bischof Huonder. Mit Besorgnis nimmt man die Zeilen zur Kenntnis. Es ist viel Verunsicherung von Seiten des Kirchenrates zu spüren. Man will es schliesslich weder mit Chur noch mit den vor Ort angestellten Pfarreiseelsorgern verspielen. Die schon länger bestehende Konfliktsituation schwelt leider immer noch vor sich hin.
Von meiner Seite hege ich ganz klar Unverständnis für die Bistumsleitung, allen voran Bischof Huonder. So wie ich das aus der Ferne betrachte, ist halt seine Einstellung und sein Führungsstil schon sehr vermodert konservativ. Da bleibt in der Pfarreiseelsorge kaum Spielraum, zumal fast jede dritte Pfarrei (eigene Schätzung) ohne Priester dasteht. Wie aber will man den Spagat mit Laien, den fehlenden Priestern und dem rückständigen Huonder schaffen?
Mein Vorschlag: Ich bin nächste Woche in Rom, und könnte beim neuen Papst Franciscus vorsprechen. Soll ich?
Um eine Audienz komme ich eh nicht herum: Ein Mitarbeiter hat mir aufgetragen, seine Heiligkeit Francisus darauf hinzuweisen, seine Jass-Schulden endlich zu begleichen.

Ich darf mich selber als kleine Leseratte bezeichnen, und habe meist ein Buch „an der Arbeit“. Da kam mir ein Zeitungsbericht in der heutigen Schwyzer Zeitung gerade recht. Darin wird über Blanca Imboden, eine Ibächlerin, berichtet. Ich habe sie kürzlich in Twitter angeklickt, um ihr künftig „folgen“ zu können. Mir kam sie dort schon bekannt vor, konnte sie aber nicht richtig einordnen.
Dank des Beitrages weiss ich nun, dass Frau Imboden bei der neuen Schwyzer Zeitung in der Redaktion arbeitet und in ihrer Freizeit Bücher schreibt.
Gerade erschien ihr neues Buch.

Der Buchtitel machte mich als „Dann und Wann“-Wanderer natürlich neugierig. Wahrscheinlich werde ich mir ihr Buch kaufen und lesen, passend dazu im Sommer oder im Herbst.
Vorerst aber bin ich erpicht darauf, mehr über Frau Imboden zu erfahren. So stelle ich gleich zum Blogeintrag einen „Fünf Fragen-Katalog“ zusammen, denn ich ihr heute noch zustellen werde.

1. Was ist Ihre Motivation zu schreiben?
2. Wie suchen Sie sich die Geschichten für eine neues Buch aus?
3. Was machen Sie mit Ideen zu einem neuen Buch, wenn die Ihnen bei der Zeitungs-Arbeit in den Sinn kommen? Gleich aufschreiben?
4. Befällt Sie eine Art Schreibfieber, wenn Sie an einem neuen Buch sind? Sind Sie dann teilweise nicht ansprechbar?
5. Welches Buch lesen Sie zur Zeit?

Apropos Ferien:

Das ist also der Grund, über das öfters auftetende Phänomen beim FC Luzern, das sich der „Allmend-Schlendrian“ nennt! Die Leuchtenstadt Luzern und seine Umgebund verleitet halt schon zu Ferienstimmung, und darum ist der FC Luzern öfters so unkonstant.

Aber dann ist nach Adam Riese die Stadt Basel völlig unattraktiv und überhaupt kein Ort zum Ferien machen. Da kommt in dem Fall kein Müssiggang auf, da am Rheinknie nur verbissener Fleiss und Strebsamkeit herrschen.
Das war wohl der Grund, wieso sich die Führung des FCL veranlasst sah, beim FC Basel zu „wildern“ und ihnen gleich drei „mehr oder weniger“ wichtige Personen abzujagen. Alles klar!

Zu guter Letzt:

Heute Abend steht in Illgau ein Auftritt mit der Formation Sweet&Sour auf dem Programm. Der Anlass findet in einer Wohnung eines absoluten Jazzfreundes statt. Dies notabene während einer Weindegustation, und das bei jeder Witterung.
Zum Glück habe ich noch die Winterreifen auf meinem Subaru. Denn es soll scheints wieder weit hinunter schneien… Hört das denn nie auf?

Vorgängig wurde innerhalb unser Sweet&Sour-eigenen Whatsapp-Gruppe diskutiert, was wir wohl zum Auftritt anziehen könnten. Da wurde gar von Anzügen und dergleichen gesprochen. „Angst und Gschmuch“ wie mir wurde, habe ich mir in aller Eile noch etwas Schönes zum Anziehen gekauft.

Denn so möchte ich ganz und gar nicht erscheinen:

feldwaldwiesenblogger

Die verbale Attacke eines Blog-Kommentarschreibers auf Jo Lang

Ich hätte heute locker wieder über den Fussball berichten können. Denn Borussia Dortmund gewann ebenfalls mit vier Toren, wie die Bayern. Die Westfalen fertigten die königlichen aus Madrid in einem Wahnsinns-Spiel ab. Vor allem die zweite Halbzeit war grandios, als Robert Lewandovski einen lupenreinen Hattrick hinlegte. Laut der spanischen Zeitung „Il Mundo“ soll sich Lewandovski ebenfalls mit den Bayern einig sein, und im Sommer auch nach München wechseln…

Einziger Wehrmutstropfen der gestrigen BVB-Gala: Der Fehler von Mats Hummels, der zum einzigen Gegentreffer für Real Madrid führte.

Aber wegen einer interessant-verstörenden Zeitungsmeldung und dem dazugehörigen Artikel, lasse ich den Fussball heute mal Fussball sein. Folgenden Schnipsel entdeckte ich heute früh (wieder mal) in der Luzerner Zeitung:

Auf der Webseite der armeefreundlichen Gruppe Giardino gab es zu einem Blog-Eintrag eine „schwerwiegende Entgleisung“. Ich lies Schoggibrötli und Müesli links liegen, und blätterte zu Seite 5.
Da befand sich dann dies:

„Ein Blogger sorgt für Entsetzen“ hiess der Titel, und liess mich aufhorchen. Der von Pirmin Bossart verfasste Beitrag stimmte mich sehr nachdenklich. Ein gewisser Walter Liechti verfasste einen saudummen und gefährlichen Kommentar zu einem Blogeintrag auf der obengenannten Webseite der Gruppe Giardino. Diese Webseite ist übrigens ein Blog.
Dieser Kommentar ist nicht nur äusserst beleidigend gegenüber dem ehemaligen Nationalrat Jo Lang, er ist auch völlig menschenverachtend geschrieben. Wenn man einen Uli Hoeness wegen Steuerhinterziehung verhaftet, gehört so ein Mensch eigentlich auch hinter Gitter. Denn er setzte sich mit seinen abartigen Zeilen fast auf eine Stufe mit FL (Friedrich Leibacher).

Hermann Suter, Präsident der Gruppe Giardino und wohl auch ein Muotathaler, verurteilte den Kommentar natürlich scharf.

Trotzdem: Suter will laut Zeitungsbeitrag keine Zensur ausüben, und wegen der „Meinungsfreiheit“ die von Liechti gemachte Aussage stehen lassen. Ich finde: Als vermutlicher Muotathaler hast du doch, Herr Hermann Suter, viel Menschlichkeit, Vernunft und gesunden Menschenverstand in die Wiege mitbekommen. Wieso also nicht hier anwenden, und ein Zeichen setzen?

Entsetzt wegen dieser Einstellung klickte ich mich auf die Webseite dieser Gruppe, einem armeefreundlichen Blog.
Dort las ich dann dies:

Die ganze Angelegenheit wurde dem Herr Liechti also doch zu viel! Eine Entschuldigung wurde ausgesprochen und sein Kommentar gelöscht. Glücklicherweise.
Aber: Es ist schon erbärmlich und für mich total unverständlich, wie manche Menschen ihren Frust im Netz verbreiten müssen.

Zu seiner Entschuldigung gab’s gleich neue Entgleisungen:

Kopfschüttelnd kann ich dazu nur sagen: Was seid ihr bloss für Idioten! Ob jetzt links, rechts, armee-freundlich oder eben armee-feindlich, zu unserer Schweizer Demokratie gehört einfach eine faire Diskussionskultur. Die hört doch dort auf, wo dem anderen mit dem Wünschen des Todes oder dergleichen gedroht wird.
Hat denn ein Herr Liechti schon vergessen, wie viel Leid, Schmerz und Kummer Friedrich Leibacher seinerzeit in Zug verbreitete? Unglaublich, wie man so drauf sein kann!

Herr Suter, ich schäme mich wirklich für eure blöden Kommentatoren, auch für den Herr Flach und den DDR-Zensuristen. Die haben es eigentlich gar nicht verdient, als freie Schweizer rumzulaufen!

Ich selber, so eine Art schweizerischer Pazifist, bin kein Armeefreund, aber auch kein Gegner. Für mich gehört die Armee zur Schweiz, wie fast das Amen zur Kirche. Trotzdem habe ich eine kritische Haltung gegenüber dem Militär bewahrt. Bestünde die Welt nur aus „Gutmenschen“, müssten wir uns nicht über die lästigen Gripen und das Armeebudget streiten. Denn dann würden wir nur eine Art Katastrophen-Einsatzteam benötigen. So aber brauchen wir wegen den Kim Jong Un’s und Ahmadinedschad’s halt schon eine Absicherung unseres Landes. Ob wir nun eine Miliz-Armee oder irgendwann eine Berufsarmee haben, spielt nicht so eine grosse Rolle. Wichtig ist doch, dass wir darüber diskutieren und befinden dürfen.

Nichtsdestotrotz: In einer ordentlichen Demokratie geht man anständig miteinander um. Dazu gehört auch die Achtung vor den anderen Persönlichkeiten und deren Meinungen.

Und Übrigens: Herr Bossart, ihr Titel ist falsch! Herr Liechti ist kein Blogger, nur Kommentarschreiber. Die Blog-Beiträge verfassen wohl Mitglieder der Guppe Giardino.
Oder wollten Sie nebst Herrn Liechti auch dem bloggenden und „für Entsetzen sorgenden Giardinisten“ einen Denkzettel verpassen?

So, meinen Blogbeitrag verlinke ich nun als Kommentar auf der Webseite der Gruppe Giardino. Dabei will ich betonen, dass ich niemanden verletzen oder beleidigen möchte. Ich tue einfach nur, was ein freier Bürger in einer ordentlichen Demokratie tun darf: Seine ehrliche und freie Meinung äussern.

feldwaldwiesenblogger

Die Mega-Bayern demütigten das grosse Barcelona!

Gestern durfte ich Zeuge sein, wie die Mega-Bayern der Saison 2012/13 das grosse Barcelona demütigten!
Mir fehlten hinterher, vor dem Reisebus bei einem Feier-Bier, schlicht die Worte. Der FC Bayern hatte ein wahres Fussballfeuerwerk gezündet und alle im Stadion in ihren Bann gezogen. Ausser natürlich den FC Barcelona und seine ziemlich stillen Anhänger.

Trotz oder gar der Querelen rund um den Bayern-Präsidenten Uli Hoeness befreite sich die Mannschaft von allem Druck und der Last der vergangenen Tage. Die Spieler gingen teilweise an ihre Leistungsgrenze, und sogar darüber. Allen voran der Doppeltorschütze Thomas Müller, der gestern wohl sein Spiel des Lebens abzog.

Irgendwann nach der 80. Minute zeigte Müller an, dass es nicht mehr ging. Er wollte ausgewechselt werden. Kurz vor der Auswechslung schoss er aber noch das 4:0…!
Das sagte gestern sehr viel über Müller und den Kampfgeist der Bayern aus. Es war aber auch bezeichnend für die eklatante Schwäche und die Harmlosigkeit der Katalanen.

Jupp Henyckes hatte seine Mannschaft perfekt auf diesen fast übermächtig geglaubten Gegner eingestellt. Was will Pep Guardiola ab der kommenden Saison diesen Akteuren wohl noch beibringen? Tiki-Taki auf bayrisch?

Zum gestrigen Schaulaufen der Münchner habe ich eine kleine Fotostrecke:


Mit einem deutschen Reisebus ging’s gestern nach München. Kurz nach 19 Uhr wurde der Ort des Geschehens, die Allianz-Arena, erreicht.


Was Dani Alves so kurz vor dem Spiel im Fanshop zu suchen hatte, war mir erst nicht so ganz klar. Das folgende Bild liess bei mir aber dann den Groschen fallen…


Alves wollte sich bereits schon mit Fanartikeln von Mario Götze, dem zukünftigen Messi Deutschlands (O-Ton Franz Beckenbauer), eindecken. Gestern war aber bis auf dieses Transparent noch nichts zu haben…


Ein „Uli darf das“-T-Shirt zauberte ein Schmunzeln auf mein und andere Gesichter. Was soll ich dazu sagen, beziehungsweise schreiben?
Ich verweise auf den Blogeintrag von gestern, denn ich bin für weitere kluge Steuerhinterziehungsdetails heute einfach zu müde. Zudem soll diese elende Geschichte heute mal ruhen, und ich will den gestrigen Erfolg einfach nur geniessen…


Um 20 Uhr wuselten viele Fussballbeine zwecks Aufwärmens auf dem Arena-Rasen umher. Selbst die Schiedsrichter-Truppe spulte dabei Übungseinheiten wie die Fussballprofis ab.
Einer aber wollte einfach nicht so richtig warm werden: Superstar Lionel Messi. Ich beobachtete ihn mit dem Fernglas und stellte bei ihm eine Mischung aus Lustlosigkeiteit und „Nicht zu 100% fit“ fest.


Um 20.40 Uhr war es soweit: Das Fussballstadion verwandelte sich in eine Rot-Weisse Kulisse und wartete gespannt auf die Fussballakteure. In diesem Moment war ich einfach nur stolz, voller Freude und Dankbarbeit, dabei sein zu dürfen.


Das Spiel nahm seinen Lauf, und die Bayern spielten von Minute zu Minute stärker. Vor allem die zweite Halbzeit war galaktisch.
Es gelang ihnen vollständig, den „gefürchteten“ Messi (im roten Kreis) aus dem Spiel zu nehmen. Dieser enttäuschte schwer, und wurde dafür mit der „Bild-Note“ 6 bewertet. Er trottete vielfach nur umher, lief wenig (wahrscheinlich noch weniger als die beiden Torhüter) und wurde bei Ballbesitz sofort von den überragenden Bayern-Akteuren Schweinsteiger oder Martinez attackiert.


Das ist übrigens nicht der Stern von Bethlehem, sondern der Stern des Südens. Ich erblickte diesen Riesen-Stern nach einem Riesen-Spiel, wie er über der rotglühenden Allianz-Arena leuchtete. Der abnehmende Vollmond war daneben nur ein kleiner Furz. Völlig zu Recht: Denn gestern wurde die Dominanz der Katalanen vorerst einmal gebrochen und die von Bayern erlebte Schmach in Barcelona (anno 2009) nun endgültig getilgt!


Die eingangs erwähnten Wehrmutstropfen geisterten halt auch gestern durchs Stadion.
„Schöne heile Welt“ stand auf dem Transparent in der Südkurve. Gemeint könnten da zweierlei Dinge sein: Uli’s heile Welt ist am Zusammenbrechen und die Südkurven-Stehplatz-Fans sind halt immer noch sauer auf die UEFA und die Führungsriege des FC Bayern…

Zu guter Letzt:

Die Abteilung „Attacke“ bei Borussia Dortmund kreierte gestern bereits die verrücktesten „Knast-Fotos“… Verübeln kann ich ihnen den Spott wegen ihrem Frust natürlich nicht.
Trotzdem: Steht der BVB in einigen Jahren (vielleicht) finanziell genauso gut gebettet da, wie der FC Bayern heute, werden sie wohl genauso (skrupellos) handeln…

Für heute habe ich geschlossen!

feldwaldwiesenblogger

Der FC Bayern produziert wieder mal Schlagzeilen am Laufmeter!

Der FC Bayern wäre nicht der FC Hollywood, wenn er nicht dauernd Schlagzeilen produzieren würden. Aber momentan toppen die sich um die Wette…

Es ist nämlich nicht nur Uli Hoeness, denn man zur Zeit mehr in den Medien sieht, als ihm lieb ist.

Es kommen allmählich alle Fakten ans Licht. Dabei handelte es sich scheinbar nicht um „Uli’s Schwarzgeld“, sondern um nicht bezahlte Kapitalertragssteuern an den deutschen Fiskus.
Aber, es handelt sich so oder so um Steuerhinterziehung, die der sogenannte „Saubermann“ praktizierte.

Beim ersten Bild wird darüber philosophiert, was die Steuerhinterzieher antreibt. Ich denke, der Text trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf.
Aber, sind wir doch ehrlich: Wir kleinen „Würstchen“ (welche noch nicht in Hoeness‘ Wurstfabrik gelandet sind) probieren doch auch gewissermassen alle möglichen Abzüge bei der Steuererklärung geltend zu machen. Dass dabei ein wenig geschummelt wird, gilt doch (fast) für alle als Kavaliersdelikt.
„Schummelt“ aber ein „Steinreicher“ wie Hoeness bei den Steuern, dann geht’s plötzlich um mehrere Millionen Euro. Da hört dann plötzlich der Spass an den Kavaliersdelikten auf…
Geht’s halt um die lieben Steuern, werden sogar „Gutmenschen“ wie Hoeness zu Schuften.

Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich gestern von Hoeness enttäuscht.
Es bleibt nun abzuwarten, wie tief der Bayern-Boss fallen wird. Allenfalls ist der ehemalige Buhmann und jetzige Vorzeige-Präsident für den FC Bayern München plötzlich nicht mehr tragbar.

Eine weitere Bayern-Schlagzeile schlug heute wie eine Bombe ein!

Mario Götze zu Bayern, das ist ein Hammer-Ding!
Diese Transfergeschichte wurde so lange geheim gehalten, dass das nicht mal tüchtige Insider wussten. So fragte ich heute Morgen, nach dem Bekanntwerden des Toptransfers, unseren Fanclub-Präsidenten, ob er denn das gewusst habe.
Seine Antwort war vielsagend: „Ne ist mir Neu. Aber etwas teuer…“
Meine Antwort darauf war: „Find ich auch. Wird ev. aus Ulis Schwarzgeld bezahlt…“

Ich diskutierte diesen Rekord-Transfer anschliessend in unserem Geschäft mit einem Dortmund-Fan. Er war natürlich sauer, und bitter enttäuscht von Götze.
Meine Wenigkeit tröstete ihn, und gab ihm zum Verhalten von Götze Recht.
Rein sportlich betrachtet, finde ich den Wechsel zu den Bayern natürlich famos. Menschlich gesehen zeugt es aber von totaler Charakterlosigkeit von Seiten Götzes, welcher nur dem Ruf des Geldes und jenem des zukünftigen Trainers Guardiola gefolgt war.

Aber was soll’s? So sind die Regeln in diesem „Business“, knallhart und unmenschlich. Schlussendlich geht’s nur um den Erfolg und um das viele Geld. Der berühmte Schatten von Pep Guardiola eilt ihm in München also schon voraus…

Man könnte natürlich jetzt zu spekulieren beginnen, was das für die zukünftige Bayernmannschaft heissen könnte. Wird Robben die Bayern zu Ende der Saison verlassen? Bleibt Gomez doch, da Guardiola unbedingt zwei Topstürmer will? Was wird aus Shaqiri, der nun neue Konkurrenz erhält? Setzt Guardiola auf ihn? Was ist mit Müller und Kroos, muss womöglich einer von den beiden gehen? Oder behält „Pep“ womöglich alle, um zusätzlich bei einer intergalaktischen Meisterschaft auf dem Mond oben teilzunehmen?
Fragen über Fragen, und Antworten tropfen so langsam via Hammer-Schlagzeilen, wie heute Morgen, rein.

Die „Super-Bayern“ werden noch ein gutes Weilchen Schlagzeilen produzieren, oder auch provozieren. Je nach Sichtweise!

Aber erst mal steht der Knüller heute Abend gegen den FC Barcelona auf dem Programm. Ich werde auch vor Ort sein, und dabei versuchen, dem guten Hoeness auf den Zahn zu fühlen. Was soll ich bloss zu ihm sagen?
Darüber habe ich bereits gestern schon auf Twitter philosophiert. Hier nochmals für die Nicht-Twitterer:
Betrüger? Selbstanzeiger, blöder Wurstmillionär oder einfach DEPP?

feldwaldwiesenblogger

Ist Uli Hoeness nun der grösste Buhmann aller Zeiten?

Solche und andere Meldungen konnte man in den letzten Tagen zuhauf lesen. Ein Graus!
Sogar auf meinem Arbeitspult landeten die Zeitungsartikel…

Wohl wissend, dass ich ein grosser Fan des FC Bayern München bin, wollte mich der eine oder andere mit solchen Zeugs wohl necken oder gar ärgern.

Klar, es ist ein Ärgernis! Ausgerechnet der von mir hochgeschätzte Uli Hoeness, selbst ein Verfechter von klaren Steuerverhältnissen und sauberer Buchführung, hat ein oder gleich mehrere Schwarzgeldkonten in der Schweiz. Uli, das ist wirklich nicht gut!
Ob der Präsident des FC Bayern München deswegen nun der grösste Buhmann aller Zeiten ist, wage ich trotzdem zu bezweifeln. Es wird sich zeigen, wie er mit dieser „Opferrolle“ umgehen kann und wird.

Als unlängst das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland von den allemanischen SPD’lern und Grünen gebodigt wurde, kriegten es einige reiche Deutsche mit den kalten Füssen.
Einer von ihnen ist nun Uli Hoeness, welcher wohl mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aushandelte, und sich noch schnell „selber anzeigte“. Dieser, zugegen etwas gekünstelte Akt, ehrt ihn trotzdem gewissermassen.

Denn ich bin mir zu mehreren tausend Prozent sicher: Da werden wohl bald noch einige (äusserst) prominente Deutsche nachziehen (müssen)… Auch Kanzlerin Merkel und Möchtegern-Kanzler in spe Steinbrück?

Am Wochenende fanden solche und andere Schmähbilder den Weg in meine WhatsApp-Gruppe „IG FC Bayern München“:

Meine erste Reaktion ob diesem „Schmäh“ war: Der Schweizer Staat und seine beschissenen Grossbanken sind an diesem Übel und Elend schuld!

Allen voran die UBS und sein Chef, „Arschloch bleibt Arschloch“-Ermotti.

FDP-Parteipräsident Philipp Müller erdreistete sich zu Recht zu solch einer Aussage! Die Schieflage unserer Lohnpolitik (Ihr elenden Abzocker, ich bin auch für die 1:12-Initiative!) und das Steuerparadies Schweiz gehen mir manchmal gewaltig auf den Sack.

Trotzdem: Meine Schuldzuweisung an die Schweizer Grossbanken gilt so oder so nicht als „Entschuldigung“ für Steuerhinterziehung, auch nicht für den Wurstfabrikanen Hoenss. Aber: Es war halt schon eine eindeutige Einladung an ihn und seine Landsleute, ihre zig-Millionen in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus zu verstecken.

Das muss nun ein für allemal aufhören! Ich verstehe einfach z.B. die Weltwoche und ihre Partei, die SVP, nicht, wieso die sich so vehement gegen einen ehrlichen, automatischen Informations-Austausch wehren. Unsere verknöcherten Steuergesetze laden ja direkt zu Steuerhinterziehung ein! Kein Wunder, kaufen sich die Deutschen ein ums andere Mal Schweizer Daten-CD’s.

In meinen Augen gehört der ganze Mist abgeschafft! Diesbezüglich brachte es der grüne Luzerner Nationalrat Louis Schelbert gestern in der Zentralschweiz am Sonntag voll auf den Punkt:

Ich bin da ganz seiner Meinung. Das Bankgeheimnis soll gegenüber den Steuerbehörden sicher nicht (mehr) geheim sein, sondern nur noch gegenüber unseren Nachbarn. Den die gehen unsere Finanzen nun wirklich gar nichts an.

Auswüchse wie die von Hoeness und Co. bringen nicht nur dem Staat etliche Mindereinnahmen. Der Wirtschaft fehlt dieses Geld nämlich auch, welches auf irgendwelchen Schweizer Schwarzgeld-Konten „versauert“.
Zudem könnte vielen hungernden und leidenden Menschen mit diesem Geld geholfen werden…

Ich bin aber auch alles andere als naiv. Mir ist sehr wohl bewusst, dass nach einer Trockenlegung des Schweizer Steuersumpfes andere Steueroasen so richtig zu blühen beginnen (oder es schon haben). Leider!

Zu guter Letzt noch eine Bauernregel:

Oder anders ausgedrückt:
Fallen im April und Mai viele Tore für die Bayern,
Gibt es im kommenden Sommer viel zu „fayern“!

feldwaldwiesenblogger

Wird der Sommer so wie der Winter?

Wird der Sommer so wie der Winter?
Dieser Verdacht ist mir gestern abend, nach der Sweet&Sour-Probe in Illgau, gekommen. Es hatte nämlich wieder Schnee draussen. Dabei waren die letzten Tage doch so mild und warm…

„Ja, hört das denn nie auf?“ Solche oder ähnliche Kommentare hörte man heute Morgen wahrscheinlich zu Tausenden an den Schweizer Zmorgen-Tischen.

Das winterliche Frühlingsbild wurde in Illgau aufgenommen. Ein eifriger Leser hat es mir heute morgen kurz nach acht Uhr zugestellt.

Passend zum Wintereinbruch, hielten die Muotathaler Wetterfrösche gestern Abend in Rothenthurm ihre Frühlingssitzung ab.

Bevor ich mir aber die Prognosen der sechs Wetterfrösche reinzog, ging ich trotz Schnee und „Pflotsch“ auf meine Joggingstrecke. Ich wollte nämlich unbedingt meine neuen Jogging-Schuhe ausprobieren, welche ich gestern bei Meli-Sport in Schwyz gekauft habe. Der Berater und Verkäufer (ich wurde dabei gefilmt, und mit einem für meinen Laufstil optimalen Laufschuh versehen) meinte: Es gibt kein schlechtes Wetter für das Laufen, nur schlechte Kleidung! Wie Recht er doch hat.
Das Laufen mit dem neuen Schuh ging wirklich gut. Es lohnt sich also, sich richtig beraten zu lassen.

Nach einer erfrischenden Dusche gings ans Frühstück. Dabei hörte ich Radio Central und durchstöberte die Schwyzer Zeitung und den Boten der Urschweiz betreffs der Berichterstattung der gestrigen Wetterfrosch-Zusammenkunft.

Im Radio lief gerade die Prognose vom Steinbockjäger, Karl Reichmuth. Der gute Mann war sichtlich nicht mehr nüchtern und palaverte in so einem undeutlichen Ton, dass er Petrus sicher noch mehr reizte.
Karl Hediger, Naturmensch, tat das anschliessend mit seinen schlüpfrigen Witzen mit Bestimmtheit auch. Dabei verstieg er sich zusätzlich in Gesellschaftsbetrachtungen der besonderen Art. Einfach Klasse, was die sechs Mannen bei ihren Wortmeldungen jeweils von sich geben!

Sich jetzt darüber den Kopf zerbrechen, wer nun Recht haben könnte, mache ich nicht. Trotzdem: Der Durchschnitt der sechs Frühlings- bis Herbstprognosen wird wohl das Wetter der kommenden sechs Monate werden.
Der Bote der Urschweiz fasste die Prognosen so zusammen:

Ich selber tendiere dazu, dem neuen „Wetterkönig“ Martin Holdener, Haggen, zu glauben. Seine Prognosen sehen für mich am realistischen aus.

Der nicht endenwollende Winter geht in einen mittelprächtigen Frühling über. Der Sommer wird sich von seiner grausamen Seite zeigen, und der Herbst soll wieder mittelprächtig werden. Na toll!

Die Schwyzer Zeitung berichtete folgendermassen über die Prophezeiungen des „Musers“:

Meine Eingangs gehegten Befürchtungen, dass der Sommer so werden könnte wie der Winter, werden durch den „Muser“ definitiv bestätigt. Dabei meine ich nicht (nur) den Schnee, sondern vor allem den Nebel. Diese weiss-grau Decke, von welcher ich im letzten Halbjahr in Luzern mehr als genug abbekam, könnte uns also auch in den Monaten Mai, Juni und September „beglücken“. So ein Mist!

Die Ameisen sind nun definitiv fester Bestandteil der urchigen Mannen geworden, Martin Horat, Wettermissionar, sei Dank.
Der Künstler Jörg Rohner liess sie dabei zu Übergrösse wachsen, und hatte sie gestern zusammen mit den Wetterproheten auf die Bühne geschickt.

Weiter wurde gestern auch noch ein bisschen Kommerz rund um die Muotathaler Wetterfrösche getrieben:

Das Buch „Der Wetterschmöcker – Martin Horat und die Muotathaler Propheten“ wurde vorgestellt. Wettermissionar Horat ist unbestritten der Star unter den Muotathaler Wetterfröschen. Sein Tun und Handeln ums „Wetterprohezeien“ stacheln Künstler und Schriftsteller an, etwas Handfestes zu kreieren. Mit diesem „Etwas“ wollen die besagten Personen auch Geld machen. So wurde der ursprüngliche Titel „Der Schneefresser“ aus Marketinggründen (!) umgeändert, weil das Buch jetzt, im Frühling, herausgegeben wird.
Dabei wäre der Titel gerade heute, an einem verschneiten Frühlingstag, so passend wie mitten im Winter. Die Marketingstrategien sind halt doch nicht immer über alle Zweifel erhaben… „Zum Glück!“, möchte ich dabei ironisch anmerken.

Nun, das Wetter wird draussen abgehalten. Beeinflussen können wir das (glücklicherweise) nicht. Zu hoffen ist, dass der Sommer trotzdem besser daherkommt, als gestern prohezeit.
Ich hoffe zudem auch, dass ich bei meinem angestrebten Besuch in der UNESCO Biosphäre Entlebuch gutes Wetter erwische (siehe Blogeintrag von gestern). Wenn ich tatsächlich den „Job“ kriegen sollte, werde ich mich vorgängig mit einer ordentlichen Wetterprognose bei Martin Horat eindecken.

Zu Guter Letzt: Heute wird in Muotathal die Aprés-Ski Party vom Handballclub durchgeführt. Dabei können die Partygänger direkt nach dem Skifahren und Snowboarden in die Mehrzweckhalle pilgern und zu den Klängen des schnupfenden DJ Satzy (siehe Blog-Interview) tanzen. Natürlich in Ski- und Snowboard-Schuhen, das versteht sich doch wohl von selbst. Eigentlich ideal, oder?

feldwaldwiesenblogger