Vom Joggen, über Biosphäre, Trottoir, Kirchenrat, Lesen, Blanca Imboden, FC Luzern bis hin zu einer schönen Kleidung

Beim Joggen kann ich jeweils so wunderbar meine Gedanken sortieren. So auch heute Morgen, als ich mich schon um 07.45 Uhr auf meine Strecke Richtung Zwingsbrücke (fast im Bisisthal) begab. Zudem war es um diese Uhrzeit noch praktisch trocken (einzelne Tröpfchen fielen), und die Temperaturen bewegten sich immer noch im milden Bereich.
Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, ist es bereits kräftig am Regnen. Und dass an einem Samstag…

Gestern erhielt ich wieder elektronische Post von Frau Suter, coUNDco-Agentur. Folgendes stand in ihrer Email:

Aha, meine Chancen sind somit deutlich gestiegen, im Sommer vier Tage in der Entlebuchischen Biosphäre „mein schreiberisches Unwesen“ zu treiben.

So wurde es denn auch auf die entsprechende Homepage gestellt. Man lese unten beim Abschnitt Wer bestimmt am Ende die Park-Ranger?

Im heutigen Bote der Urschweiz fand sich ein Beitrag über die gestrige Gemeindeversammlung im Muotathal.

Es wurde darüber debattiert, ob „obähindärä“ zusätzlich zur Strassensanierung auch ein Trottoir gemacht werden soll. Der Gemeinderat war aber aus zwei Gründen dagegen. Einerseits natürlich wegen den entstehenden Mehrkosten (zwischen 0.75 bis 1 Mio. Franken), andererseits aber aus Sicherheitsgründen. „Ein Trottoir würde zum Schnellfahren verleiten, das jetzige Projekt zwinge den Autofahrer zur Vorsicht“ hiess es.
Da nehme ich unsere Räte aber beim Wort. Denn „obähindärä“ bin nicht nur ich als Jogger unterwegs, sondern täglich auch zig-Fussgänger.
Wenn da an der Sicherheit gespart werden würde, käme dann mein „Finger drauf halten“ zum Zug. Mit Garantie!

Weiter las ich im heutigen Boten dies:

Einmal mehr, der Schwyzer Kirchenrat versus Bischof Huonder. Mit Besorgnis nimmt man die Zeilen zur Kenntnis. Es ist viel Verunsicherung von Seiten des Kirchenrates zu spüren. Man will es schliesslich weder mit Chur noch mit den vor Ort angestellten Pfarreiseelsorgern verspielen. Die schon länger bestehende Konfliktsituation schwelt leider immer noch vor sich hin.
Von meiner Seite hege ich ganz klar Unverständnis für die Bistumsleitung, allen voran Bischof Huonder. So wie ich das aus der Ferne betrachte, ist halt seine Einstellung und sein Führungsstil schon sehr vermodert konservativ. Da bleibt in der Pfarreiseelsorge kaum Spielraum, zumal fast jede dritte Pfarrei (eigene Schätzung) ohne Priester dasteht. Wie aber will man den Spagat mit Laien, den fehlenden Priestern und dem rückständigen Huonder schaffen?
Mein Vorschlag: Ich bin nächste Woche in Rom, und könnte beim neuen Papst Franciscus vorsprechen. Soll ich?
Um eine Audienz komme ich eh nicht herum: Ein Mitarbeiter hat mir aufgetragen, seine Heiligkeit Francisus darauf hinzuweisen, seine Jass-Schulden endlich zu begleichen.

Ich darf mich selber als kleine Leseratte bezeichnen, und habe meist ein Buch „an der Arbeit“. Da kam mir ein Zeitungsbericht in der heutigen Schwyzer Zeitung gerade recht. Darin wird über Blanca Imboden, eine Ibächlerin, berichtet. Ich habe sie kürzlich in Twitter angeklickt, um ihr künftig „folgen“ zu können. Mir kam sie dort schon bekannt vor, konnte sie aber nicht richtig einordnen.
Dank des Beitrages weiss ich nun, dass Frau Imboden bei der neuen Schwyzer Zeitung in der Redaktion arbeitet und in ihrer Freizeit Bücher schreibt.
Gerade erschien ihr neues Buch.

Der Buchtitel machte mich als „Dann und Wann“-Wanderer natürlich neugierig. Wahrscheinlich werde ich mir ihr Buch kaufen und lesen, passend dazu im Sommer oder im Herbst.
Vorerst aber bin ich erpicht darauf, mehr über Frau Imboden zu erfahren. So stelle ich gleich zum Blogeintrag einen „Fünf Fragen-Katalog“ zusammen, denn ich ihr heute noch zustellen werde.

1. Was ist Ihre Motivation zu schreiben?
2. Wie suchen Sie sich die Geschichten für eine neues Buch aus?
3. Was machen Sie mit Ideen zu einem neuen Buch, wenn die Ihnen bei der Zeitungs-Arbeit in den Sinn kommen? Gleich aufschreiben?
4. Befällt Sie eine Art Schreibfieber, wenn Sie an einem neuen Buch sind? Sind Sie dann teilweise nicht ansprechbar?
5. Welches Buch lesen Sie zur Zeit?

Apropos Ferien:

Das ist also der Grund, über das öfters auftetende Phänomen beim FC Luzern, das sich der „Allmend-Schlendrian“ nennt! Die Leuchtenstadt Luzern und seine Umgebund verleitet halt schon zu Ferienstimmung, und darum ist der FC Luzern öfters so unkonstant.

Aber dann ist nach Adam Riese die Stadt Basel völlig unattraktiv und überhaupt kein Ort zum Ferien machen. Da kommt in dem Fall kein Müssiggang auf, da am Rheinknie nur verbissener Fleiss und Strebsamkeit herrschen.
Das war wohl der Grund, wieso sich die Führung des FCL veranlasst sah, beim FC Basel zu „wildern“ und ihnen gleich drei „mehr oder weniger“ wichtige Personen abzujagen. Alles klar!

Zu guter Letzt:

Heute Abend steht in Illgau ein Auftritt mit der Formation Sweet&Sour auf dem Programm. Der Anlass findet in einer Wohnung eines absoluten Jazzfreundes statt. Dies notabene während einer Weindegustation, und das bei jeder Witterung.
Zum Glück habe ich noch die Winterreifen auf meinem Subaru. Denn es soll scheints wieder weit hinunter schneien… Hört das denn nie auf?

Vorgängig wurde innerhalb unser Sweet&Sour-eigenen Whatsapp-Gruppe diskutiert, was wir wohl zum Auftritt anziehen könnten. Da wurde gar von Anzügen und dergleichen gesprochen. „Angst und Gschmuch“ wie mir wurde, habe ich mir in aller Eile noch etwas Schönes zum Anziehen gekauft.

Denn so möchte ich ganz und gar nicht erscheinen:

feldwaldwiesenblogger

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