Startet die SVP am 1. August eine Volksinitiative?

Nach dem Lauzerzerseelauf von vorgestern Freitag, wo ich die zehn Kilometer rund um den See in 54.55,3 Minuten absolvierte, taten mir gestern Samstag zum Glück meine Beine nicht weh. Denn auf dem Programm stand der Schlatt-Lee-Auftritt beim Grümpi Muotathal.

Die Kaffeestube, welche wir berocken durften, war denn auch von Anfang an voll, und es herrschte eine lockere und aufgestellte Atmosphäre. Wir vier Jünger von Schlatt-Lee meinten nach absolviertem „Gig“, dass es ein guter Auftritt war. Wir hatten unseren Spass, die Zuhörer ebenso, und das Bier war (wieder) einmal sehr gut. Nach einer Woche der Abstinenz wegen dem Lauerzerseelauf, musste ich gestern meinen Durst ein wenig löschen.

So verspürte ich heute Sonntag Morgen einen leichten Kater. Den vertrieb ich aber bei einem stündigen Lauftraining. Hernach twitterte ich: „Das Lauftraining heute Morgen hat meinem Kater aber gehörig den Garaus gemacht.“

So war es denn auch, und noch viel besser gings nach einer erfrischenden Dusche und einem „ghörigen“ Frühstück. Meine Hirnzellen fingen wieder an, normal zu funktionieren, und so widmete ich mich dem Studium der „Zentralschweiz am Sonntag“.

In besagter Sonntagszeitung fiel mir vor allem folgender Artikel auf:

Ich bin ja sonst überhaupt kein Anhänger der SVP, wie auch viele meiner Blogeinträge beweisen. Vieles was die Volkspartei aber derzeit tut ist richtig, besonnen und auch gut.
Ja, ich habe sogar das Gefühl, dass sie begonnen haben, mit moderateren Tönen zu politisieren. Sie bringen sich je länger je mehr positiv in die Schweizer Politik ein, und verdienten längst den zweiten Bundesratssitz zurück…

Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf, ich muss leider schonungslos festhalten: Sie sind, um bei der gleichen Wortwahl zu bleiben, „je länger je mehr“ ein Fremdkörper im Bundesrat. In meinen Augen dürften Sie zurücktreten. Denn Ihre Politisiererei in letzter Zeit grenzt an Verletzung von Schweizerrecht. Das unnötige „Gstürm“ wegen der „Lex USA“ und seit längerer Zeit schon das „Angleichen“ an EU-Recht passt mir überhaupt nicht mehr. Zu vieles passt nicht mehr zusammen…

Ich bitte einfach die SVP, im Falle eines Rücktrittes von Frau Bundesrätin, nicht mehr den Chefstrategen Christoph Blocher ins Rennen zu schicken. Da würde der Landesregierung ein jüngerer SVP-Politiker doch eindeutig besser anstehen. Wie wäre es beispielsweise mit einer jungen SVP-Frau, Frau Geissbühler oder Frau Pieren, beides Nationalrätinnen vom Kanton Bern?

Zurück zum Thema: „Startet die SVP am 1. August eine Volksinitiative?“. So wie die „Zentralschweiz am Sonntag“ in oben erwähntem Artikel die SVP zitiert, sei „eine Volksinitiative zum Vorrang des Landesrechts wohl unausweichlich“.
Scheinbar wird gemunkelt, dass diesbezüglich am 1. August eine Volksinitiative ins Rennen gebracht werden könnte. Die Parteioberen geben sich zwar noch bedeckt und lassen sich nicht in die Karten blicken. Ich persönlich glaube aber, dass am Nationalfeiertag da was kommt.

Ich würde es sogar begrüssen, denn die SVP wird wie folgt zitiert: «Wir denken über einen Verfassungsartikel nach, welcher bestimmt, dass mit Ausnahme des zwingenden Völkerrechts Landesrecht über dem internationalen Recht steht. Will man internationales Recht übernehmen, muss es zuerst durch den Gesetzgeber ins Landesrecht übertragen werden.»

Das sehe ich genau so. Wieso um Himmels Willen will der Bundesrat und die Euro-Turbos um jeden Preis das internationale Recht über unser eigenes Landesrecht stellen?
Ich sehe es nicht ein. Im Gegenteil: Die Bevormundung durch die EU-Zentrale in Brüssel wäre dann vollends Tatsache. Und das will doch wahrscheinlich (fast) niemand.

Was mich derzeit mehr erschüttert ist die Tatsache, dass der Bundesrat fast klammheimlich diese Anpassungen mit der EU vorantreibt. Fast ungehindert, denn die meisten Parteien scheinen dies zu begrüssen und bringen deswegen keine Oppostion an, leider.
Zudem scheint mir, dass das Ganze auch beim Schweizervolk „vorbeischrammt“, ohne grossen Widerstand. Zu einlullend scheinen die Statements aus Bern. Oder haben dermassen viele Bürger diesbezüglich schon aufgegeben?

Ich höre schon die Kommentare aus der Schweizerbevölkerung: „Es bringt ja eh nichts mehr…“ oder „Früher oder später kommen wir nicht mehr umhin..“ oder „Die in Bern oben machen sowieso was sie wollen…“

Nein, nein, Leute, so gehts natürlich nicht. Ich liebe die Schweiz, und möchte mir unsere Unabhängigkeit nicht durch „fremde Richter“ nehmen lassen. Das Vorgehen der SVP scheint mir deshalb richtig: Sie halten den Finger drauf.

Parteipräsident Toni Brunner sagt weiter: «Wir können uns durchaus vorstellen, auch das Bundesgericht in die Pflicht zu nehmen, sich nicht ständig am Europäischen Gerichtshof und am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu orientieren».

Für einmal kann ich nur alles bejahen, was die SVP momentan „andenkt“. Denn: Wir waren doch vor mehr als zwanzig Jahren gegen den EWR. Diesen haben wir zwar durch die „Hintertür“ längst in der Schweiz. Aber: Wir sind (noch) nicht in der EU! Also behalten wir unsere Souveränität und unsere eigene Gesetzmässigkeit so lange und so gut es geht.

Schweizer, wehret euch! Denn unser Bundesrats-Turbo fährt die Schweiz mit einem horrenden Tempo nach Brüssel. Bald noch könnten wir nur noch ein kleiner x-beliebiger „Kanton“ des Grossreiches EU sein. Und das will ich unter keinen Umständen!

Deshalb hoffe ich schwer, dass die SVP am ersten August eine Volksinitiative zum Vorrang des Landesrechts an den Start bringt.

Schweizer, wacht aus eurer Lethargie auf, und schaut dem Treiben des Bundesrates und der EU-Turbos nicht (mehr) tatenlos zu!

feldwaldwiesenblogger

„Roadhouse-Blues“ – Meine Widmung für die Laimbacher-Brothers!

Gestern Abend, bei der Schlatt-Lee-Probe, als wir den „Vorhöll-Blues“ spielten, sang ich plötzlich im Refrain statt „Vorhöll-Blues“: „Roadhouse-Blues“.
Eine Idee fing sich in meinen Hirnzellen festzusetzen: Ich ändere meinen eigenen Text vom besagten „Vorhöll-Blues“ etwas ab, gebe ihm den Titel „Roadhouse-Blues“, und widme ihn den Laimbacher-Brothers. Dem schwingenden Gebrüder-Trio aus Schwyz, welches letzten Samstag einen wilden Polterabend zu Ehren von Ivo feierte.

Die ganze Geschichte brachte natürlich exklusiv der BLICK…

… und ich auf meinem Twitterkanal.

Hier also nun meine textliche Widmung:

Roadhouse-Blues

Dimal hend ds Luzärä gfiiräd, jung und alt,
ds Laimbachers halt värussä, äs isch gsi chalt.
Dr‘ zuä hed dr Ivo göörgäläd äso geili Musig,
am Namittag heds nu tönt herrgotts bluesig.
Gägä Abig isch einersmal nümä alläs glückt,
hend doch äs Paar ihri Füscht ächli zückt.

Refr.: Roadhouse-Blues…

Bier, Whiskey odär ä coolä Drink, nur´s Bescht,
diä Bar hätt alls gha für ihri luschtigä Gescht.
Di äintä hend gläbi scho gha ä chlinä Suff,
äs hed dä gä mit dr Security äs ghörigs Buff.
Anänand packt und bhautäd hend det schiär all,
dass äs paar hend uf d´Schnorrä übärcho isch gsi dr´Fall.

Refr.: Roadhouse-Blues…

Fertig isch dä gsi mit dr Live-Musig und dem Bombä-Fäscht,
d Fründä vos Laimbachers sigid dä nämä nu gli is Näscht.
Nüd isch gsi mit Rock, Reggae, Funk, Techno oder Hip-Hop,
värussä vorum Roadhouse isch ächli nüd meh gsi tip-top.
Värstahsch: ä so Sachä macht mä nüd und sind nüd guät,
drum hend ds Laimbachers gschworä, dass sig nüd ihräs Bluät.

Refr.: Roadhouse-Blues…

Hier als Vergleich mein eigener Original-Text, welchen ich natürlich abändern kann wie es mir gerade beliebt, und diesmal die Situation erforderte…:

Vorhöll-Blues

Oeftärs trifft sich det, jung und alt
öps värussä isch warm odär chalt
dr´ zuä lauft eistig äso geili Musig
mängisch tönts herrgotts bluesig
d´Irichtig vo dr´Vorhöll isch´nä wirkli glückt
hed doch ä Künschtlär ä Ding is richtig Liächt grückt.

Refr.: Vorhöll-Blues…

Pony, Hooch odär ä coolä Drink, nur´s Bescht
diä Bar hed alls für ihri Gescht
di äintä hend ä scho gha ä chlinä Suff
wäg dem hed nu keinä gha Buff
dumm prichtä und bhautä tüänd det schiär all
dass einä hed uf d´Schnorrä übärcho isch nu niä gsi dr´Fall.

Refr.: Vorhöll-Blues…

Hiä und da isch obä inä Live-Musig und äs Bombä-Fäscht
am dettä Abig wends nämä allig nüd is Näscht
Oeb Rock, Reggae, Funk, Techno oder Hip-Hop
diä Vorhöll lauft grad ächli tip-top
värstahsch: ä üs gfallt´s det hindä au sehr guät
drum hend üsä Vorhöll-Blues glii all im Bluät.

Refr.: Vorhöll-Blues…

Ich hoffe, die Gemüter haben sich wieder abgekühlt, die Wunden sind wieder verheilt und die Welt der Laimbacher-Brothers ist wieder in Ordnung.
Ivo Laimbacher wünsche ich natürlich jetzt schon alles Gute zur Hochzeit, und dann eine etwas weniger turbulente Feier…

feldwaldwiesenblogger

Kalter Krieg wegen so einem Idioten wie Snowden?

Ich würde da wohl eher von kaltem Kaffee statt von kaltem Krieg sprechen!

Also ehrlich: Dieses „Geschiss“ um diesen Blödmann und Idioten Snowden nervt gewaltig. Steckt die linke Presse schon derart im Sommerloch, dass sie nur noch von diesem „Schneemann“ berichten muss?

Für diese Erkenntnis, dass der Schurkenstaat USA schnüffelt, Telefone abhört, Emails liest, das Internet nach US-kritischen Inhalten durchforstet, hätten die Pressefritzen auch mich fragen können. Das weiss doch inzwischen jedes Kind, dass Obama seine Administration nicht mehr im Griff hat, und das FBI, die CIA und die NSA spioniert was das Zeug hält. Die schrecken auch nicht mehr vor brutaler Gewalt und Erpressung zurück…

Russen, liefert den Snowden bitte endlich an die USA aus! Dann hört dieses Affentheater endlich auf!
Mal sehen, was die USA mit dem Typen anstellen wird. Wird Snowden dann nach Guantanamo gebracht? Ihm alle Zehennägel gezogen? Wird Waterboarding mit dem armen Edward angestellt? Oder landet er sogar auf dem elektrischen Stuhl?

Snowden, du armes Würstchen, wirst dir in Zukunft wahrscheinlich besser überlegen wo und wann du deine grosse Klappe aufreissen wirst!

feldwaldwiesenblogger

Was für ein dreckiges Spiel treibt BDP-Landolt?

Aus dem heutigen 20 Minuten:

Die Felle beginnen der BDP davon zu schwimmen. Erst noch verlor Bundesrätin Widmer-Schlumpf, und damit die BDP, überdeutlich die Abstimmung zur „Lex USA“.

Jetzt beginnt der mir sehr suspekte BDP-Präsident Martin Landolt, wie wild um sich zu schlagen. Die FDP, so quasi die „Bankenverräter“, kriegen von ihm eine gehörige Portion Fett weg. „Die FDP politisiert mittlerweile als zweite konservative Kraft fast identisch mit der SVP und ist weit weg von einer progressiven Mitte“ liess er gestern durch sein Sprachrohr „SonntagsZeitung“ verlauten. Deshalb nun will er mit der SVP ein wenig auf gute Stimmung machen, und ihnen so quasi den zweiten FDP-Sitz in naher Zukunft zuschanzen.

Der Mann ist in meinen Augen völlig von Sinnen! Aus lauter Angst, dass „seine“ Bundesrätin nach den nächsten Parlamentswahlen aus dem Bundesrat fliegen könnte, beginnt er in ein Fettnäpfchen ums andere zu trampen.

FDP-Chef Müller konstatiert ganz richtig, wenn er Landolt vorwirft: „Landolt rede nur deshalb so, weil die Partei unter ihm selbst nach links rutsche. Er sei dabei, die BDP an die SP zu verkaufen – und zwar aus reiner Existenzangst. Nur so kann er Widmer-Schlumpf im Bundesrat halten.“

Die fast nicht mehr existente CVP „gehört“ leider auch schon der BDP-Fraktion an, und politisiert genau gleich wie die „Landolt-Leute“.
Denn: Diese beiden Rumpfparteien haben eine Heidenangst, nach den nächsten Wahlen aus dem Bundesrat zu fliegen. Statt sich „richtig“ zusammen zu schliessen, machen die einen Riesensturm im Wasserglas.

Die SP, die Lieblinge der beiden Rumpfparteien BDP und CVP, stimmten aber in der „Lex USA“ nicht so, wie es Frau Bundesrätin EWS gewünscht hatte. Sowohl die BDP wie auch die CVP waren bitter enttäuscht.

Was machen sie nun? Ihr Ober-Chef Landolt schiesst, wie eingangs erwähnt, gegen die dritte „Kleinpartei“, die FDP. BDP-Landolt treibt nun ein ganz dreckiges und gefährliches Spiel…

Ich habe je länger je mehr das Gefühl, dass die sogenannten „Mitteparteien“ keine Identität mehr haben, und sich nun nicht mehr entscheiden können, welcher Grosspartei sie sich anbiedern sollen. Einerseits wäre ihnen die liebe SP so recht, aber die sind störrisch und machen gar nicht (immer) das, was EWS gerne möchte.
Dabei war es unter anderem die SP, die sie in den Bundesrat hievte. Wird die SP EWS bei den nächsten Bundesrats-Erneuerungswahlen fallen lassen? Gut möglich…

Landolt, einst ein Abtrünniger der SVP, biederte sich gestern also wieder bei der besagten „bösen“ SVP an. Der Mann und seine Gefolgschaft weiss einfach nicht mehr, was sie tun und wollen.
Ihre Wischiwaschi-Politik spielt sich zwischen den beiden Polen SP und SVP ab, und beginnt sich dabei so langsam aber sicher aufzureiben.
Wieso wohl bringt EWS so wenig Vorlagen im Parlament durch? Die Vernünftigen im Parlament versenkten (zum Glück) letzte Woche die Angsthasen-Vorlage „Lex USA“. Dabei machte der Ständerat alles andere als eine gute Falle.
Passiert ist seither nichts, keine Kavallerie wurde aufgefahren. Rein gar nichts!

Ehrlich, ich bin richtig froh, haben wir mit den SP- und SVP-Leuten noch richtige Politiker mit Ecken und Kanten, und nicht solche „nervösen Spinner“ wie Landolt, welche wegen EWS dauernd im Wahlkampf stecken!

Die BDP ist mir in letzter Zeit total unsymphatisch geworden. Und dies eigentlich nur wegen den beiden Wirr- und Trotzköpfen Martin Landolt und Eveline Widmer-Schlumpf! Was die beiden an Unmöglichem und Wirrem betreffs EU und Bankgeheimnis und weiss der Kuckuck noch was Allem verlauten liessen, grenzt an Wahnsinn und Panik pur! Und zwar aus schierer Panik, aus dem Bundesrat und Parlament zu fliegen, sowohl als Bundesrätin wie auch als Partei!

So, das war sie nun, die Entlarvung des Dreckspieles von BDP-Landolt!

feldwaldwiesenblogger

Die Zuwanderungsinitiative der SVP wurde klar abgelehnt – Ein Fehler!

Gut, es ist halt nur eine Initiative der SVP. Von dieser Seite ist nicht immer alles ernst zu nehmen. Trotzdem: Diesmal sollte man es. Selbst Politologen nehmen das Thema Zuwanderung ernst.

Ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung der Schweiz zeigt:
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt: von 3,3 Millionen (1900) auf 8,0 Millionen (2012). Bevölkerungsentwicklung: +1,0 % pro Jahr. Bevölkerungsdichte: 194 Einwohner pro km². (Daten aus Wikipedia)

Vergleichen wir die Bevölkerungsentwicklung mit unserem Nachbarland Österreich:
Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 1900: 6.003.845. Bis ins Jahr 2013 wuchs sie auf: 8.488.511. Das ist eine Zunahme von etwas über 40 %. Bevölkerungsentwicklung: +0,35 % pro Jahr. Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner pro km². (Daten ebenfalls aus Wikipedia)

Wenn das so weitergeht, überholen wir demnächst einwohnermässig Österreich. Unsere Bevölkerungsentwicklung ist fast dreimal so gross wie jene unseres östlichen Nachbarn. Kommt noch dazu, dass die Fläche Österreichs mit 83.879 km² doppelt so gross ist wie jene der Schweiz (41.285 km²).

Da verstehe ich das Anliegen der SVP durchaus, ja würde es sogar unterstützen.
Mir leuchten sogar für einmal die Aussagen der SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ein:

Ich mache mir deshalb schon Sorgen um die enorme Bevölkerungszunahme in der Schweiz. Die Resultate sind allen klar: Pro Quadratkilometer wohnen immer mehr Menschen, was noch zu mehr Staus, verdichtetes Wohnen und ein Zusammenwachsen von Stadt- und Landregionen zur Folge hat.
Dazu kommen die Bedenken von Frau Rickli, welche ich auch teile: „Viele ältere Schweizer werden durch jüngere Ausländer mit tieferen Löhnen ersetzt.“

Als Mittvierziger macht man sich da schon seine Gedanken. Mehr Menschen leben auf engerem Raum, und (fast) jeder möchte Arbeit. Dazu kommt, dass etliche Arbeitgeber nicht immer sozial eingestellt sind, und sich einen Deut darum scherren, ob der Arbeitnehmer ein Schweizer oder ein Ausländer ist. Hauptsache, die Lohnkosten sind tief.

Dazu kommt auch die enorme Zunahme der Kriminalität, bedingt durch (fast) grenzenlose Einwanderung. Und dies im doppelten Sinne: Grenzenlos, weil Schengen die Schweizergrenzen für alle EU-Europäer öffnete. Grenzenlos aber auch, weil Schengen den EU-Europäern erlaubt, fast ohne Probleme Arbeit in der Schweiz zu kriegen.
Viele Ausländer jedoch, welche in der Schweiz nicht arbeiten, Ferien machen oder um Asyl bitten, klauen wie die Elstern. Das muss endlich aufhören!

Deshalb bitte ich den National- und Ständerat: Schaut euch diese Masseneinwanderungs-Initiative der SVP nochmals an! Womöglich muss sie ein wenig angepasst werden, aber im Kern enthält sie sicher ein Problemlösungspaket, um die enorme Bevölkerungszunahme der Schweiz zu stoppen.

feldwaldwiesenblogger

Nachgefragt bei Chris von Rohr: Wieso um Himmels Willen vernachlässigt KROKUS so dermassen ihren Chorgesang?

Gestern schickte ich per Email eine Anfrage an Chris von Rohr, mit dem Betreff: „Wieso um Himmels Willen vernachlässigt Krokus so dermassen ihren Chorgesang?“.
Auf der Zunge gebissen hat es mich schon nach dem Krokus-Konzert im Kofmehl (Solothurn), siehe Blogeintrag vom 11. Mai 2013. Als ich Krokus letzten Freitag in Murten am Stars of Sounds-Openair wieder live sah, wusste ich: Dem muss ich jetzt endlich nachgehen.

Krokus finde ich in der aktuellen Besetzung nämlich sackstark, spielfreudig und voller Energie. Aber das Tüpfelchen auf dem berühmten „i“, eben ihr vernachlässigter Chorgesang, fehlt halt. In meinen Augen muss sich da was ändern.
Von niemandem geringerem als vom Mastermind Chris von Rohr wollte ich diesbezüglich ein Statement. Ich kriegte eines, und zwar schon nach 27 Minuten! Von Rohr sieht das übrigens wie ich. Aber lest selbst:

Hallo Chris

Ich finde euch aktuellen Krokus absolut geil, und habe euch kürzlich auch zweimal live gesehen. Zuletzt in Murten. Dort fasste ich den Entschluss, dir betreffs eurer fehlenden Chöre zu schreiben.

Wieso um Himmels Willen vernachlässigt ihr so dermassen eueren Chorgesang? Einzig bei dir steht ein zusätzliches Mikro, welches du aber leider auch nur halbherzig benutzt.
Ich finde, eure Songs würden es schwer verdienen, wenn sie bei den Refrains von mindestens zwei Chorsängern Unterstützung fänden.

Ist das einfach eure Masche (sehe ich zwar total nicht ein!), oder seid ihr schlicht und einfach nicht in der Lage, einigermassen passable Refrain-Chöre zu singen?

Es grüsst dich: ein ganz grosser Krokus-Fan!
feldwaldwiesenblogger

Die Antwort von Chris von Rohr. Knapp, kurz aber bündig:

wo de recht hast haste recht-sind im moment etwas singfaul- werden aber dran schaffen damit im muotathal ( meine freunding kommt auch von da)
wieder alle happy sind :-))
ps immer gut wenn man was verbessern kann.

hallelujah rnr!


Sprechstunde bei Doktor Armin Ablondi:

Anfrage feldwaldwiesenblogger:
Herr Doktor Ablondi, mit Besorgnis sah ich gestern Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, wie sie die „Lex USA“ grimmig zu Grabe trug. Dabei sah sie alles andere als gesund und munter aus.

Ich mache mir jetzt nun grosse Sorgen um EWS (Eveline Widmer-Schlumpf), und nicht EBS (Eveline Bitter-Schlumpf), wie sie gestern Abend ein Banause genannt hat. Was rätst du Frau Bundesrätin, Herr Doktor Ablondi?

Ärztlicher Rat von Herr Doktor Ablondi:
Nun, ich rate Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf folgendes: Sie soll erstens dringend mehr essen! Sie ist ja mager wie eine Berggeiss. Sie soll richtig feisse Kost zu sich nehmen, am besten einen gehörigen Muotathaler Fänz, dann kommt EWS schon wieder zwäg.

Zweitens soll sie mal tüchtig Branz trinken. Denn dann verschwindet der säuerliche Blick und die Ärgernis auf diesen bockigen Nationalrat in Nullkommanix.

Drittens soll sie mal an ein Konzert von Schlatt-Lee gehen, und dort mit dem „Gutpreis“ ordentlich tanzen. Dann verschwinden all ihre Sorgen in den Tiefen des Höllochs.

Viertens soll sie endlich zurücktreten, und Christoph Blocher die Rückkehr in den Bundesrat wieder ermöglichen.

Ich danke Herrn Doktor Ablondi für drei gute Ratschläge, und werde sie der geplagten Bundesrätin zukommen lassen. Den vierten und letzten habe ich überhört, gell Herr Doktor!

feldwaldwiesenblogger

Die „Lex USA“ liegt nun auf dem Sterbebett

Obiges Bild, aus dem heutigen 20 Minuten, zeigt eine genervte Bundesrätin Widmer-Schlumpf. Fluchtartig verlässt sie mit einem Stapel Akten den Nationalrats-Saal.
Was ist passiert? Der Nationalrat entschied überdeutlich, nicht auf die „Lex USA“ einzutreten.

Erstaunen tun dabei die FDP’ler, sonst stramme Bankenvertreter. Sie traten, wie die SP und die SVP, für ein Nein ein. Für viele liegt diese „Lex“ nun auf dem Sterbebett. Sie kommt nochmals vor den Ständerat, erhält dort wahrscheinlich wieder ein Ja und kommt dann wieder zum Nationalrat. Gibt’s nochmals ein Nein, ist die ganze Sache vom Tisch.

Bei der gestrigen Tagesschau sah man eine gezeichnete Eveline Widmer-Schlumpf. Nebst den aktuell sehr heissen Temperaturen macht ihr vermutlich dieser Nationalrats-Beschluss ziemlich zu schaffen.

Sah man auch einen Hauch von Erleichterung? Mir kam der Gedanke, ob Frau Bundesrätin in den nächsten Tagen (nach dem 2. Nein) den Rücktritt bekannt geben könnte.

Was wohl nachher passieren wird, nach dem Untergang der „Lex USA“? Wird eine Schweizer Bank ums andere gefällt? Wird der Finanz- und Wirtschaftsplatz Schweiz spürbar geschwächt?

Fragen über Fragen. Aber so schnell wird’s mit der Schweiz garantiert nicht bachab gehen. Den Amis werden wir wohl noch lange die Stirn bieten können. Die Frage ist einfach: Welche Taktik wird unsere Politik dabei aushecken?

Meiner Meinung nach sollten dabei die Banken endlich zur Verantwortung gezogen werden. Die sollten nun endlich für ihre Untaten in der Vergangenheit geradestehen, und nicht (nur) unsere Bundespolitik und damit so quasi die Stellvertreter unserer Eidgenossenschaft.
Peter Föhn, Ständerat aus dem Kanton Schwyz, brachte es dabei richtig auf den Punkt:


(Auszug aus dem heutigen Bote-Hafechabis)

feldwaldwiesenblogger