Die Zuwanderungsinitiative der SVP wurde klar abgelehnt – Ein Fehler!

Gut, es ist halt nur eine Initiative der SVP. Von dieser Seite ist nicht immer alles ernst zu nehmen. Trotzdem: Diesmal sollte man es. Selbst Politologen nehmen das Thema Zuwanderung ernst.

Ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung der Schweiz zeigt:
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt: von 3,3 Millionen (1900) auf 8,0 Millionen (2012). Bevölkerungsentwicklung: +1,0 % pro Jahr. Bevölkerungsdichte: 194 Einwohner pro km². (Daten aus Wikipedia)

Vergleichen wir die Bevölkerungsentwicklung mit unserem Nachbarland Österreich:
Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 1900: 6.003.845. Bis ins Jahr 2013 wuchs sie auf: 8.488.511. Das ist eine Zunahme von etwas über 40 %. Bevölkerungsentwicklung: +0,35 % pro Jahr. Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner pro km². (Daten ebenfalls aus Wikipedia)

Wenn das so weitergeht, überholen wir demnächst einwohnermässig Österreich. Unsere Bevölkerungsentwicklung ist fast dreimal so gross wie jene unseres östlichen Nachbarn. Kommt noch dazu, dass die Fläche Österreichs mit 83.879 km² doppelt so gross ist wie jene der Schweiz (41.285 km²).

Da verstehe ich das Anliegen der SVP durchaus, ja würde es sogar unterstützen.
Mir leuchten sogar für einmal die Aussagen der SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ein:

Ich mache mir deshalb schon Sorgen um die enorme Bevölkerungszunahme in der Schweiz. Die Resultate sind allen klar: Pro Quadratkilometer wohnen immer mehr Menschen, was noch zu mehr Staus, verdichtetes Wohnen und ein Zusammenwachsen von Stadt- und Landregionen zur Folge hat.
Dazu kommen die Bedenken von Frau Rickli, welche ich auch teile: „Viele ältere Schweizer werden durch jüngere Ausländer mit tieferen Löhnen ersetzt.“

Als Mittvierziger macht man sich da schon seine Gedanken. Mehr Menschen leben auf engerem Raum, und (fast) jeder möchte Arbeit. Dazu kommt, dass etliche Arbeitgeber nicht immer sozial eingestellt sind, und sich einen Deut darum scherren, ob der Arbeitnehmer ein Schweizer oder ein Ausländer ist. Hauptsache, die Lohnkosten sind tief.

Dazu kommt auch die enorme Zunahme der Kriminalität, bedingt durch (fast) grenzenlose Einwanderung. Und dies im doppelten Sinne: Grenzenlos, weil Schengen die Schweizergrenzen für alle EU-Europäer öffnete. Grenzenlos aber auch, weil Schengen den EU-Europäern erlaubt, fast ohne Probleme Arbeit in der Schweiz zu kriegen.
Viele Ausländer jedoch, welche in der Schweiz nicht arbeiten, Ferien machen oder um Asyl bitten, klauen wie die Elstern. Das muss endlich aufhören!

Deshalb bitte ich den National- und Ständerat: Schaut euch diese Masseneinwanderungs-Initiative der SVP nochmals an! Womöglich muss sie ein wenig angepasst werden, aber im Kern enthält sie sicher ein Problemlösungspaket, um die enorme Bevölkerungszunahme der Schweiz zu stoppen.

feldwaldwiesenblogger