Das „Making of a Plakat“ – oder wie feldwaldwiesenblogger ein Plakat gestaltet

Langsam aber sicher geht der Sommer dem Ende entgegen, und wird vom Herbst abgelöst.
Damit der Herbst nicht nur ein graues und nebliges Unterfangen wird, sorgen wir zumindest an einem Abend für Abhilfe.

Mit WIR ist SCHLATT-LEE, eine Muotathaler Musikformation gemeint, in welcher ich jeweils die Drums windelweich klopfe und das Mikrofon mit meinem Bassgesang zum Glühen bringe.

Und mit dem „Abend für Abhilfe“ ist der Freitag, 15. November, gemeint. Dämmerts?

Am 15. November wird aus einer ursprünglichen Idee und Laune des Schreibers ein Schlatt-Lee-Auftritt mit einem national bekannten Bluesstar stattfinden. Es gelang mir, Richard Koechli zu locken, um mit ihm zusammen in der husky lodge zu hinderst im Muotathal einen schönen Musikabend zu erleben.
Ich berichtete schon darüber, unter anderem in einem Blogbeitrag vom 6. Juni 2013.

Nun wird es langsam aber sicher ernst. Die Planungen meinerseits sind angelaufen. Auch deshalb, weil vor einigen Tagen eine Email von der husky lodge kam. Ich wurde angefragt, ob ich schon etwas Werbung für ihre Homepage hätte. Auf die Schnelle hatte ich (eigentlich) noch nichts weiter parat, als den Hinweis auf das Datum und die beteiligten Musikanten.
So wurde denn auch ein Konzerthinweis auf die Erlebniswelt Muotathal-Homepage aufgeschaltet.

Wie ihr selber sehen könnt, fehlt unser Special Guest, Richard Koechli, beim Konzerthinweis. Spätestens jetzt wusste ich: Jetzt muss Werbung gestaltet werden, welche als Plakat, für Flyer und für Internet/Emails verwendet werden kann.

Am 30. Mai dieses Jahres war es übrigens, als ich meine ursprüngliche Idee anstiess, „einmal eine Probe absolvieren dürfen und können mit einem Bluesstar“. Das Unterfangen „Eigenes Experiment: Drummen mit einem Bluesstar“ hat sich nun, wie bekannt, ausgeweitet.
Was sich nicht geändert hat: Ich berichte (und ich berichtete bereits) in meinem Blog über „mein Experiment“, wie es auch immer ablaufen wird. Dazu gehören auch die Vorbereitungen, über welche ich in loser Folge berichten möchte.

Heute geht’s nun um das „Making of a Plakat“ – oder wie feldwaldwiesenblogger ein Plakat gestaltet.
Als Vorlage nahm ich das Plakat vom letzten Schlatt-Lee-Auftritt, im Restaurant Hölloch bei Bruno Suter.

Im Powerpoint nahm ich anfangs Woche obiges Schlatt-Lee-Plakat, und fing an daran zu basteln. Titel, Datum und Location mussten geändert werden. Zudem kürzte ich den Begleittext für Schlatt-Lee etwas ab und schrieb für Richard Koechli auch einen. Die Angaben zu Koechli entnahm ich ab seiner Homepage.
Ich weiss, viele monieren nun etwas gegen den vielen Text auf dem Plakat. Ok, einverstanden. Aber: Ich möchte diese „Plakatsache“ nicht nur für Plakate verwenden, sondern auch als Werbung für Emails und im Internet.
Zudem bin ich der Meinung, dass nach dem Ersten betrachten eines Plakates mit „Wer, Wo, Was und Wann“ sehr wohl auch noch weitere Infos darauf stehen dürfen.
Diese Plakate werden nicht nur an Strassen hängen, wo man nur die grossen Sachen erhaschen kann. Sie werden auch in Restaurants und an Anschlagbrettern angebracht, wo sich der geneigte Leser über den Musikstil und weitere Details der beiden Musikformationen informieren kann.
Bald hatte ich einen ersten Entwurf, und speicherte ihn einstweilen ab.

Unter der Woche dachte ich nicht nur ans Schwingen und ans ESAF 2013, sondern auch an meine Plakate, meine Werbung. Irgendwann kam der Entscheid, he feldwaldwiesenblogger, du musst A3-Plakate gestalten. Zudem sollen sie in Hochformat erscheinen, und nicht mehr quer (A4).
Heute, am späteren Nachmittag, nach ersten Vorbereitungen fürs ESAF 2013 („Juhui, ich habe schon mein Ticket!“), machte ich mich wieder an meinem PC zu schaffen.
Als erstes änderte ich das Format von „quer“ auf „hoch“, setzte dicke Rahmen um die Infoblöcke von uns und Koechli und änderte noch etwas an den Farbschriften. Die Infotexte liess ich so stehen.
Anschliessend betrachtete ich die „kredenzte“ Werbung eine Weile, und entschied mich dazu, sie als pdf-File meinen Schlatt-Lee-Kollegen zur Begutachtung zu mailen. Denn: Ich bin auf ihre Kommentare gespannt. Zudem kann es nie schaden, wenn solche Dinge noch weitere Augenpaare zur Ansicht kriegen. Es besteht oft die Gefahr, dass man „betriebsblind“ wird, und einfachste Dinge übersieht.
Hier ist er also, mein (vorläufiger) A3-Plakat-Entwurf:

Während dem Verfassen dieser Zeilen kam bereits das erste Feedback, und zwar von Unkl Röne (Duruf).
Er meinte, die gelbe Schrift soll ich weglassen und den Vermerk „Luzerner“ bei der Linie „Gewinner Swiss Blues Award 2013 und Luzerner“ rausnehmen und stattdessen die nächste Linie mit „der Luzerner…“ beginnen. Also: „Der Luzerner Richard Koechli arbeitet seit über 20 Jahren als professioneller…“.
Ich finde, Unkl Röne hat recht. Ich werde dies so abändern.

Die Plakate, respektive die Werbung, wäre nun in trockenen Tüchern.
Weitere Vorbereitungsarbeiten werden demnächst über die Bühne gehen. Auch von diesen werde ich euch, liebe Leserinnen und Leser, gerne berichten.

feldwaldwiesenblogger

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