Das Institut für Geistiges Eigentum antwortete mir gestern betreffs „flätthüntschsauft“

Man erinnere sich an zwei Blogeinträge von mir: Das berühmte Muotithaler Bar Fäscht darf sich nicht mehr Flätthüntschsauft nennen und Meine Recherchen zu „flätthüntschsauft“.

Darin ging es um die Namensgebung „flätthüntschsauft“, wie das Muätithaler Bar Fäscht bis vor einem Jahr hiess. Das alte OK trat ab und verbot dem neuen „flätthüntschsauft“ weiter als Namen für das Barfest zu verwenden.
Mich interessierte dann, ob die Aneinanderreihung von diesen drei urchigen Muotathaler Mundartworten erstens geschützt wurde, zweitens eine „kreative geistige Schöpfung“ ist und drittens gar von Kaplan Alois Gwerder „gestohlen“ wurde.

Ich schrieb in einer Email unter anderem folgendes dem Institut für Geistiges Eigentum (IGE):

War dieses Vorgehen wirklich rechtens, resp. war das kein Diebstahl von geistigem Eigentum von Kaplan Alois Gwerder?
Haben die Herren um Mister X das bei der Markenregistrierung oder bei Ihnen, dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, vorgängig prüfen lassen?
Wenn nun solche unschönen Dinge an den Tag kommen, hat man dann auch die Möglichkeit, dagegen vorzugehen, resp. kann man erreichen, dass der Begriff „Flätthünschsauft“ wieder aus der Markenregistrierung gestrichen wird?

Diese Zeilen schrieb ich am 29. Oktober ans IGE. Seither floss relativ viel Wasser die Muota hinunter, aber Antwort vom Institut für Geistiges Eigentum kam keine.
Ich rechnete eigentlich nicht mehr damit, bis gestern mein iPhone ein freudiges Zeichen von sich gab. Im Email-Eingangsordner landete elektronische Post von Herrn Lüthi vom IGE.


(Bildquelle: de.wikipedia.org)

Sehr geehrter feldwaldwiesenblogger

Besten Dank für Ihre Anfrage. Wir bitten Sie, die späte Antwort zu entschuldigen.

Tatsächlich ist „flätthüntschsauft“ als Marke Nr. 535566 im Schweizerischen Markenregister eingetragen (vgl. http://www.swissreg.ch -> Marken -> Wortlaut der Marke -> „flätthüntschsauft“).

Das Markenrecht verleiht dem Inhaber das ausschliessliche Recht, die Marke zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen zu gebrauchen, für die sie beansprucht wird (vgl. Art. 13 MSchG). „flätthüntschsauft“ wird gemäss dem Markenregister für Waren und Dienstleistungen der Klasse 18 (Taschen), 25 (Bekleidungsstücke) und 41 (Durchführung von Live-Veranstaltungen; Partyveranstaltungen; Unterhaltung) beansprucht. Mit anderen Worten kann der Inhaber dieser Marke anderen verbieten, entsprechende Waren oder Dienstleistungen anzubieten. Die Löschung einer Marke erfolgt, wenn (a) der Inhaber einer Marke dies beantragt, (b) die Eintragung innerhalb der vorgesehenen Fristen nicht verlängert wird oder (c) die Eintragung durch einen rechtskräftigen Widerspruchsentscheid widerrufen (d.h. wenn der Inhaber einer älteren Marke erfolgreich eine Verwechslungsgefahr mit seiner Marke geltend macht) oder (d) durch ein rechtskräftiges richterliches Urteil nichtig erklärt wird.

Das Urheberrecht schützt Werke, d.h. geistige Schöpfungen der Literatur und Kunst, die individuellen Charakter haben. Ob der Begriff „flätthüntschsauft“ ein Werk darstellt und vom Urheberrecht geschützt ist, kann nur ein Richter im Streitfall abschliessend entscheiden.

Ihre Fragen kann ich wie folgt beantworten:
1. Ob der Begriff „flätthüntschsauft“ urheberrechtlich geschützt ist und Kaplan Alois Gwerder Urheberrechte geltend machen kann, kann nur ein Gericht im Streitfall entscheiden. Das Eidg. Institut hat nicht die Kompetenz, solche Entscheide zu fällen.
2. Bei der Markeneintragung findet keine Prüfung statt, ob ein Zeichen urheberrechtlich geschützt ist (eine solche Prüfung wäre auch schwierig, da es kein Register für urheberrechtlich geschützte Werke gibt).
3. Möglich wäre eine Nichtigkeitsklage (Art. 52 MSchG), mit der der Kläger die Nichtigkeit einer eingetragenen Marke geltend machen kann. Ein Nichtigkeitsgrund könnte beispielsweise sein, dass der Begriff Gemeingut darstellt (vgl. Art. 2 lit. a MSchG). Der Kläger muss vor Gericht ausserdem nachweisen, dass er ein Interesse an der Löschung der Marke hat (es braucht ein sogenanntes schutzwürdiges Interesse).

Ich hoffe, Ihnen damit zu dienen; für allfällige Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüssen, Lukas Lüthi

Ich bedankte mich bei Herrn Lüthi, welcher beim IGE als Rechtsanwalt bei der Abteilung für Recht und Internationales tätig ist, für die ausführliche Antwort.

Wie es halt so im Leben geht: Entscheidende Dinge betreffs Recht und deren Sprechung laufen über Rechtsanwälte, Paragrafen und schliesslich über Gerichte ab.
Ich mag diesen Dingen nicht weiter nachgehen, da daraus nur viel Mühe und Ärger entstehen kann. Zudem verstehe ich davon so viel wie eine Frau vom Wetterschmöcken…

Folgendes Fazit erlaube ich mir aus meinen Überlegungen und meinem Email-Verkehr mit der Markenregistrierung und dem Institut für Geistiges Eigentum zu ziehen:
1. Die Herren um Mister X haben alles richtig gemacht, um mit dem geschützten Namen „flätthüntschsauft“ ordentlich Kasse zu machen (Taschen, Kleidungsstücke und Partyveranstaltungen).
2. Rechtlich gesehen ist sicher alles in Ordnung, moralisch gesehen aber wohl kaum. Mit den drei urchigen Muotathaler Wörtern flätt, hüntsch und sauft betrieben sie „Schindluderei“ und „räuberten“ bei Kaplan Alois Gwerder geistiges Eigentum. Denn man findet bei seinen Unterlagen die Namensreihenfolge „flätthüntschsauft“, welche nicht Mister X und seine Kollegen „erfanden“. Zudem: Einen älteren Herrn übers Ohr zu hauen ist nicht unbedingt die feine englische Art.

Als Abschluss meines heutigen Blogbeitrages habe ich noch ein schönes Bild zum IGE, dem Institut für Geistiges Eigentum, gefunden.


(Bildquelle: flickr.com)

Als Erklärung fand ich dazu folgendes im Internet:

Zur Jubiläumsausstellung präsentiert sich das Institut für Geistiges Eigentum im Loebschaufenster. Seit 125 Jahren begleitet das IGE Schweizer Produkte von ihrer Erfindung bis zum Kaufentscheid. In unseren Schaufenstern erfahren Sie anhand von Loeb Produkten welche Rolle Patente, Marken, Design und Urheberrechte in diesem Prozess spielen.
(Quelle: http://www.loeb.ch)

feldwaldwiesenblogger

Die Muotathaler Wetterschmöcker twittern wie die Weltmeister!

Richtig gehört respektive gelesen: Die Muotathaler Wetterschmöcker twittern seit ihrer Herbstversammlung von Ende Oktober wie die Weltmeister! Sie haben bereits schon 294 Follower, also 294 Fans die ihnen auf Twitter folgen.


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Nachfolgend habe ich ein „Best of“ ihrer Tweets zusammengestellt. Tweets sind auf Twitter so quasi Kurznachrichten, welche mit Bilder und Links versehen werden können.

Die sechs rüstigen Wetterschmöcker machen gerne Ausflüge:

Schlagersängerin Beatrice Egli wurde an eine der nächsten Versammlungen eingeladen:

Nebst Wetterprognosen gibts auch noch die geeigneten Vorsorgetipps dazu:

Bald Alt Abt Martin Wehrlen wurde bereits schon gefragt, ob er ihr nächster „Geislich“ werden möchte:

Die sechs urchigen Mannen erfreuen sich stets auch am sonnigen und warmen Wetter:

Einzelne Wetterschmöcker, wie der Wettermissionar, twittern sogar Text- und Bildbotschaften:

Im Herbst können gar Frühlingsgefühle entstehen, auch bei den Wetterschmöckern:

Die kultigen Wetterpropheten fahren auch für ihr Leben gerne Ski:

Sie und Er sollten jetzt genug Holz für den Winter vor der Hütte haben:

Die Wetterschmöcker sind auch ganz famose Dichter, wie hier der Steinbockjäger beweist:

Die sechs bärtigen Mannen sind halt immer noch der Meinung, dass das Wiibervolch nichts vom Wetterschmöcken versteht:

Sogar eine „Näfulheilmaschine“ scheint im Besitz dieser Herren zu sein:

Die sechs Muotathaler Wetterschmöcker würden sich natürlich riesig freuen, wenn ihre Fangemeinde auf Twitter noch weiter wachsen würde. Wer weiss, vielleicht gibt es unter meinen Lesern (und Leserinnen) den einen oder anderen, der den Schritt auf Twitter grad und wegen den Wetterschmöckern wagt!


Usum Chäs-Chessi:

Gestern wurde im Boten der Urschweiz ein rockiger Beitrag veröffentlicht. Da es auch um unser schönes Thal geht, sehe ich ihn als schönen Kontrast zu den 12 Twitterbeiträgen der Wetterschmöcker.


(Quelle: http://www.bote.ch)

Am kommenden Samstag, 16. November, spielen „The Western Sizzlers“ rund um den Georgia Satellites Gitarristen Rick Richards und die einheimischen „The Sinalcos“ im Vorprogramm im Hotel Tell zu Muotathal. Die Organisatoren haben grad das ganze, und leider seit einiger geschlossene, Hotel Tell gemietet. Das wird sicher ein ganz feiner und rockiger Anlass werden!

Im „Boten“-Bericht von Nicole Auf der Maur wurden zum Glück meine Befürchtungen, welche ich in einem kürzlichen Blogbeitrag hegte, zerschlagen: Die Sound- und Fassfreunde lösen sich nicht auf. Ganz im Gegenteil: Nächstes Jahr wollen sie am 1. August mit einem grossen Fest ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern. Toll!

feldwaldwiesenblogger

Die SVP und deren Anhänger dienen vor allem ihrem Gott Mammon

Ich glaube, ja bin sogar davon überzeugt: Die SVP und deren Anhänger dienen vor allem ihrem Gott Mammon. Erst mal aber eine Erklärung zum Mammon.

In Wikipedia findet sich folgendes dazu:

„Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, wenn er etwa zur lebensbestimmenden Maxime wird. Heute wird mit dem Begriff abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet (schnöder Mammon).“

Ich habe den Begriff erst kürzlich wieder einmal wahr genommen, und zwar bei einer Predigt in der Kirche. Bezeichnenderweise predigte an jenem Sonntag der Priester vom Mammon, und dass man nicht beidem dienen kann.

Deshalb findet man in Wikipedia weiter zum Mammon auch folgendes:

Der Begriff ist aufgrund seiner Erwähnung in der Bibel bekannt:
„Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt 6,24 Lut)

Das Wort Mammon leitet sich ursprünglich vom aramäischen Wort mamona (Vermögen, Besitz) ab. (Einer anderen Quelle zufolge stammt es von dem aramäischen Wort aman ab und bedeutet das, worauf man vertraut.) Das Wort gelangte über seine griechische Schreibweise in die Bibel, in der Vulgata wird daraus lateinisch mam[m]ona. Martin Luther übersetzte das Wort nicht und so gelangte es als Mammon ab dem 16. Jahrhundert ins Deutsche. Daraus resultierte, dass Mammon in Volksglaube und Literatur als personifizierter Reichtum zu einem Dämon wurde, der den Menschen zu Geiz und Habgier verführt.

Zum Mammon zitierte der Priester auch etwas von Norbert Blüm. Blüm war von 1982 bis 1998 deutscher Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung und gehört den deutschen Christdemokraten (CDU) an.
Das Zitat von Blüm ging sinngemäss so: „Bei meiner Polit- und Regierungstätigkeit habe ich den Glauben an Gott verloren. Man kann nicht beidem dienen, dem Mammon und Gott. Das beisst sich einfach völlig.“


(Bildquelle: de.wikipedia.org)

Zu der Ansicht von Norbert Blüm bin ich schon länger gekommen, aber vor allem einmal mehr im Zusammenhang um die Diskussionen rund um die 1:12-Initiative.
Ich weiss, ich bin nicht der Schlauste, und viel Schlauere meinen alle meine Thesen und Ansichten mit rechts widerlegen zu können. Mir egal! Ich legte mit Überzeugung ein JA zu dieser sozialen Initiative in die Urne. Denn mein Glaube an Jesus Christus lässt einfach kein anderes Handeln zu.

Was mir in letzter Zeit bei den Diskussionen rund um die 1:12-Inititative klar wurde, sind vor allem vier Punkte.
1. (Fast) niemand will eine gerechtere Schweiz, jeder ist sich selber am nächsten.
2. Der Mammon ist den Schweizern halt doch näher als ihr Glaube an Gott.
3. Kein Wunder leerten sich die Kirchen in den Stammlanden der CVP. Viele Bürger laufen stattdessen lieber der gottlosen SVP nach.
4. Die übrig gebliebenen Kirchgänger glauben an die SVP und den Mammon.

Für mich „beisst“ sich jedoch Punkt vier total. Ich hatte bisher keine rechte Erklärung dazu. Bis mir Pfarrer Toni Schmid am letzten Sonntag eine interessante Theorie eröffnete.


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Ich besuchte besagten Pfarrer Toni Schmid letzten Sonntag zu hinderst in Sörenberg. Er wohnt dort in der Nähe der Rothornbahn-Talstation in einem gemütlichen Spycher.

Meine Wenigkeit entdeckte diesen Priester kürzlich bei einer Messe. Er machte mir sofort Eindruck, wie er unkonventionell und mit starken Worten predigte. Man spürte sofort, dass Toni Schmid einiges erlebt hat. Er war zweimal für längere Zeit in Kolumbien und arbeitete dort als Missionar. Schmid erlebte und gestaltete dort die Befreiungstheologie aktiv mit.

Seine Geschichte und sein Wirken in Kolumbien weckten sofort mein Interesse und meine Neugier. Deshalb nahm ich mit Pfarrer Toni Schmid Kontakt auf und führte mit ihm letzten Sonntag ein gut zweieinhalb stündiges Interview. Seine äusserst interessanten und teilweise „rebellischen“ Ansichten möchte ich in nächster Zeit in mehreren Etappen in meinen Blog stellen.

Heute geht es erst mal aber darum, was er für eine Erklärung zum „Beissen“ meines obigen Punktes 4, “ Die übrig gebliebenen Kirchgänger glauben an die SVP und den Mammon „, hat.
Pfarrer Toni Schmid erklärte mir: „Das geht sehr wohl. An Gott glauben, der SVP hinterherlaufen und ein Nein zur 1:12-Initiative abgeben.“
Ich fragte Schmid: „Warum geht das?“
Er meinte lächelnd: „Die Leute aus den ländlichen Gegenden sind sich von früher her gewohnt, zu gehorchen. Der Obrigkeit folgen und das zu tun, was die ihnen sagen. Das ist immer noch tief in diesen Menschen drin verwurzelt.“

Fast wie Schuppen fiel es mir von den Augen: Die Kirchengänger können nur deshalb beides, weil sie ohne gross zu überlegen am Sonntag in die Kirche gehen und unter der Woche der SVP, also ihrer Obrigkeit gehorchen. Das leuchtet sogar mir ein.

Demzufolge bin ich in den Hoheitsgebieten der SVP ein Rebell, genauso wie es Toni Schmid Zeit seines Lebens immer war. Ihm sind die einfachen Menschen, ihre Anliegen und sein Glaube an Gott wichtig. Nichts anderes. Von der Obrigkeit wurde er in Kolumbien oft „geplagt“. Er hat sich aber immer zu wehren gewusst.

Wir beide wagen es, Ungehorsam gegenüber der SVP-Obrigkeit zu zeigen. Wir sind vor allem für die Armen und Benachteiligten der Gesellschaft und für soziale Bedingungen für alle. Einfach aus dem Grund, weil dies unter anderem eine Kernbotschaft aus dem Glauben an Jesus Christus ist.

Leider Gottes herrscht und regiert in unserer Schweiz vor allem der „Mammon“, dessen Gewinnmaximierung und seine Lobpreisung. Woher wir kommen und wem oder was wir unser Leben zu verdanken haben, interessiert doch in dieser kapitalistischen Schweiz nur noch ein paar wenige Soziale, Rebellen und Gläubige.

Vielleicht irre ich mich ein wenig, und habe ein wenig übertrieben. Vielleicht geht es doch nicht nur den meisten ums Geld, um horrende Managerlöhne, um mögliche Steuerausfälle, um abwandernde „Topmanager“ und um was weiss ich noch alles.
Vielleicht sollte ich es optimistischer sehen und am 24. November könnte sich doch eine positive Überraschung abzeichnen…


(Bildquelle: jonpult.ch)

Die SVP, nun Grösstpartei der Schweiz, war einst vor allem eine Bauernpartei und vertrat den einfachen Bürger. Sie hat sich leider zu einer populistischen Wirtschaftspartei gemausert. Kein Wunder, laufen von der FDP fast alle Wirtschaftskapitäne rüber zur SVP. Die moderateren und linkeren Kräfte „fliehen“ zur glp und übrig bleiben bei der einstigen Wirtschaftspartei nur noch ein paar „Wirrköpfe“ wie Philipp Müller und Gabi Huber.
Eigentlich bräuchte es die FDP gar nicht mehr. Aber dies ist nicht mein heutiges Thema.

feldwaldwiesenblogger

Dialektumfragebogen

Heute Morgen wurde ich gefragt, ob ich nicht für eine Auslandschweizerin einen Fragebogen zum Thema Schweizer Dialekte ausfüllen würde.
Spontan habe ich zugesagt. Denn mich interessieren unsere verschiedenen Dialekte selber auch.

Nach dem Ausfüllen des A4-Fragebogens und nochmaligem Durchlesen, entschloss ich mich, dieses Stück Papier einzuscannen und in meinen Blog zu stellen.

Zum Bogen gibt es Folgendes zu sagen: Die Fragen sind in einem etwas holprigen Deutsch verfasst. Der Grund ist: Bei der Fragestellerin handelt es sich um eine Schülerin, welche in den USA aufgewachsen ist und zur Hauptsache englisch spricht und schreibt.
Ihre Mutter war vor einiger Zeit dorthin ausgewandert.

Meine Antworten sind natürlich, wie könnte es auch anders sein, nicht bierernst zu nehmen. Für meine Handschrift entschuldige ich mich schon zum Voraus, sollte sie für jemanden unleserlich sein sollte. Getreu nach dem Motto: „Ich habe eine schöne Handschrift, und deine kann man lesen!“ habe ich je nach Sichtweise eine Sauklaue.


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

feldwaldwiesenblogger

Stellungnahme von Stefan Betschart zu meiner „Es lid am Niid“-Kritik

Das Thema meines gestrigen Blogeintrages, „Es lid am Niid“ – Die superschlaue Kampagne der JSVP SZ gegen die 1:12-Initiative, scheint hohe Wellen zu werfen.

Sogar die Gratiszeitung 20 Minuten nahm sich heute diesem Thema an:


(Quelle: http://www.20min.ch)

Bereits gestern schon kommentierte Stefan Betschart meinen Blogbeitrag mit folgenden Worten:

Ich möchte mich für den öberflächlichen Kommentar auf ihrer Website bedanken.

Scheinbar verstehen Sie den Zusammenhang mit 1:12 nicht und haben auch die falschen Schlussfolgerungen gezogen.

Aber es ist immer einfach über Personen und Meinungen zu schreiben ohne nachzufragen.

Freundliche Grüsse
Betschart Stefan

Ich überdachte seine Zeilen nach dem Mittagessen und schrieb ihm am gestrigen Nachmittag deshalb folgende Email:

Hallo Stefan

Besten Dank für deinen Kommentar zu meinem Blogbeitrag.

Du kennst mich, ich bin der feldwaldwiesenblogger aus dem Muotathal. Deshalb duze ich dich auch.

Wie du vielleicht schon festgestellt hast, bin ich ein hemdsärmliger Blogger, der nichts und niemandem Rechenschaft ablegen muss. Somit kann ich schreiben, wie es mir beliebt.
Natürlich mit den üblichen Einschränkungen. Da bin ich aber anständig und gut erzogen genug, dass ich so schreibe, dass ich niemanden beleidige und nichts durch den Dreck ziehe.

Meine politische Gesinnung ist weder links noch rechts, sondern eher pragmatisch, sachbezogen.
Kürzlich meinte ein Kommentator auf Twitter: Ich sei ein feldwaldwiesenfüdlibürger und politisch wohl eher im rechten Lager anzusiedeln. Ich gab ihm zur Antwort: „Ich bin Pragmatiker, weder links noch rechts, sondern geradeaus.“

Ich bin ein totaler Verfechter der 1:12-Initiative, aus diversen Gründen. Ich kommentierte deswegen eure Kampagne natürlich auch dementsprechend.

Ich frage mich aber: Wieso findest du, dass mein Kommentar oberflächlich sei?
Zudem schreibst du: „Scheinbar verstehen Sie den Zusammenhang mit 1:12 nicht und haben auch die falschen Schlussfolgerungen gezogen.“

Ich verstehe den Sachverhalt sehr wohl, und bin nun mal anderer Meinung als du. Zudem: Das Beispiel Victorinox zeigt, dass es auch ohne geht – ohne Abzockerei und 1:12-Initiative!

Weiter schreibst du: „Aber es ist immer einfach über Personen und Meinungen zu schreiben ohne nachzufragen.“
Hiermit tue ich das, und frage bei dir nach. Nach deiner/eurer Meinung zur 1:12-Initiative, wieso ihr gegen diese Initiative seid und grad diese „Es lid am Niid“-Kampagne fährt.

Weiter würde es mich interessieren, ob die JSVP schweizweit diese Kampagne fährt, oder nur ihr vom Kanton Schwyz.

Ich würde mich über ein Statement von dir zu meinen obigen Fragen freuen. Zudem würde ich deine Antworten gerne in meinen Blog stellen, wenn ich darf.

Wie du siehst, bin ich jederzeit für einen sauberen Dialog und einen anständige Diskussion zu haben.

Mit besten Grüssen
feldwaldwiesenblogger

In obigen Zeilen fragte ich bei Stefan Betschart also, wie er selber vorschlug, nach. Heute Morgen früh kam dann ein längeres Statement von Stefan, welches ich in der Folge ungekürzt widergebe.

Hier nochmals zur Erinnerung und Verdeutlichung, um welche Kampagne es eigentlich geht:


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Hallo feldwaldwiesenblogger

Klar kenne ich dich und verfolge ab und zu auch deinen Blog, darum bin ich auch auf den Beitrag aufmerksam geworden.

Warum ich mich gemeldet habe:

Zitat 1:
Sie haben das Gefühl, dass Geld glücklich und sexy macht, und pflasterten deshalb den halben Kanton Schwyz mit ihrer Kampagne „Es lid am Niid“ zu.

Aus meiner Sicht habe ich dies niemals so kommuniziert und diese Schlussfolgerung ist so auch falsch.
Im Kanton Schwyz verdienen laut Steuerdaten 877 Personen mehr als 500‘000 SFr. – total ca. 1 Milliarde zusammen.
Mit der Initiative 1:12 sind die Steuerausfälle für Kanton und Gemeinden enorm und diese Lücke kann nicht einfach gestopft werden.

Zitat 2:
Diese jungen Leute haben meines Erachtens den „Bögg“ grad gar nicht geschnallt.
Man merkt, dass die JSVP SZ halt wirklich junge Leute in ihren Reihen haben und dementsprechend auch weniger Lebenserfahrung mit auf den Weg bringen.

Jung ist doch relativ – mit meinen 29 Jahren. Zudem gibt es schon Nationalräte die jünger sind oder auch beim Amtsantritt jünger waren.
Zudem bin ich schon mehr als 10 Jahren aktiv in der Politik.
Zu unterstellen, dass wir den „Bögg“ nicht schnallen, ist einfach frech.

Richtigstellung 1:
Stefan Betschart (Präsident der JSVP SZ)
Ich bin nicht mehr Präsident der Jungen SVP Kanton Schwyz. Siehe Signatur.

Zitat 3:
Betschart meint in obigem Filmchen: „Man sprach bisher von Abzockermentalität, sie (die JSVP SZ) komme nun mit der Neidmentalität. // und folgende

Mit der 1:12 Initiative profitieren keine „Working Poors“ – im Gegenteil. Die massiven Steuerausfälle sowie die Ausfälle bei den Sozialwerken bezahlt die Allgemeinheit.
Das vielzitierte Beispiel Victorinox mit Carl Elsener jun. ist zudem ein Rohrkrepierer. Diese Löhne könnte man bereits mit der Umsetzung der Minder Initiative beschränken, wenn die Aktionäre ein demokratisches Mehr für ein solches Vorgehen zu Stande bringen.

Für „Working Poors“ würde erst die Mindestlohninitiative etwas bewirken. Frage doch bei Carl Elsener jun. nach, was dieser davon hält.

Zitat 4:
Laut Aussage von Guido Schmidig hätte er für die „Urheberrechte“ seines Kultspruches gerne 10 Millionen Franken.

Guido Schmidig ist stolz darauf, dass wir den Spruch hinaustragen und hat das gegenüber dem Tele Züri auch so bestätigt.
Zudem ist das Sprichwort: „Der Neid klopft nie ans leere Fass, wer Neider hat der hat etwas“ = Es lid am Niid! Schon uralt.

Zitat 5:
Stefan Betschart möchte mit dieser „Es lid am Niid“-Kampagne (Plakate, Flyer und ein Zeitungsinserat) vor allem bei den jungen Wählern kräftig punkten.
Das hingegen bezweifle ich: Entweder gehen diese „Jungen“ nicht an die Urne oder sind schon wegen ihres jugendlichen Alters generell für eine gerechtere Schweiz. Und damit für die 1:12-Initiative, und nicht für so einen „Es lid am Niid“-Mumpitz!

620 Youtube Aufrufe innert 2 Tagen – Telefonate von 20min bis zur JSVP Winterthur, welche ebenfalls Plakate möchte.
Mehr als 300 Mails, SMS, Whatsapp Mitteilungen, etc.
Marketing Technisch ist dies ein Erfolg und seit Jahren die erfolgreichste Kampagne der Jungen SVP Kanton Schwyz.

Für weitere Fragen und Antworten stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
Präsident JSVP Zentralschweiz
Betschart Stefan

Ich bedanke mich bei Stefan Betschart für seine Stellungnahme und seine Statements. Meine Wenigkeit bleibt selbstverständlich beim JA zur 1:12-Initiative. Dennoch hat Stefan ein paar interessante Aspekte gebracht, die mir irgendwie auch vorher schon klar waren. Trotzdem: Ich glaube, die Schweiz würde auch bei einer Annahme dieser JUSO-Initiative nicht untergehen, so wenig sie beim EWR-NEIN nicht bachab ging.

Unsere schöne Schweiz und seine Politiker fanden und finden immer irgendwelche Wege, um entweder in einen Schlamassel zu geraten, oder wieder heraus zu finden.

Meine Wenigkeit ist, wie schon öfters geschrieben, halt für eine etwas gerechtere Schweiz. Ohne Wenn und Aber und mit allen Konsequenzen die dazu gehören.

Bei einer Sache habe ich mich heute bei Stefan per Email entschuldigt: Für mein Missgeschick, dass ich ihn, mea Culpa, fälschlicherweise immer noch zum Präsidenten der JSVP des Kanton Schwyz machte. Stefan ist aber inzwischen Präsident der Jungen SVP der Zentralschweiz. Sorry!

feldwaldwiesenblogger

„Es lid am Niid“ – Die superschlaue Kampagne der JSVP SZ gegen die 1:12-Initiative

Die Junge SVP vom Kanton Schwyz (JSVP SZ) ist dieser Tage superschlau unterwegs. Sie haben das Gefühl, dass Geld glücklich und sexy macht, und pflasterten deshalb den halben Kanton Schwyz mit ihrer Kampagne „Es lid am Niid“ zu.

Diese jungen Leute haben meines Erachtens den „Bögg“ grad gar nicht geschnallt. Gerechtere Löhne und innerhalb der Schweizer Betriebe nicht so ein riesiges Lohngefälle sind für sie Fremdworte. Man merkt, dass die JSVP SZ halt wirklich junge Leute in ihren Reihen haben und dementsprechend auch weniger Lebenserfahrung mit auf den Weg bringen.

In letzter Zeit habe ich bei diversen Gesprächen raus gehört, dass grad ältere Arbeitnehmer und auch Rentner für eine Zustimmung zur 1:12-Initiative sind. Diese Leute sind aber alles andere als Linke oder Grüne, ganz im Gegenteil. Viele davon sind bürgerliche und SVP-nahe oder -treue Wähler.

Das eine oder andere Statement von diesen Menschen lautete deshalb auch:
„Ich stimme eigentlich nie wie die JUSO. diesmal tue ich es aber!“
„Der abtretende JUSO-Präsident David Roth ist mir sonst eigentlich ziemlich suspekt, diesmal aber ziehe ich den Hut vor ihm und seinen Mitinitianten!“

Deshalb ist es umso erstaunlicher dass die JSVP SZ so eine Blödsinns-Kampagne „fährt“, völlig am Volk vorbei.
Aber eben, der Ursprung ihrer „superschlauen Kampagne“ kommt auch aus so einem „superschlauen Ecken“, von Guido Schmidig (dem „härteren“ der Gebrüder Schmidig), Sattel.

(Quelle: youtube.com)

„Es lid am Nid“, Guido Schmidigs Kultspruch zum vermeintlichen Neid der Behörden wegen seiner in der Vergangenheit praktizierten Tierhaltung. Diesen Spruch nahm Stefan Betschart (Präsident der JSVP SZ) auf, und „verwurstete“ ihn zu einer reichlich depperten Kampagne.

Betschart meint in obigem Filmchen: „Man sprach bisher von Abzockermentalität, sie (die JSVP SZ) komme nun mit der Neidmentalität. Ich habe zudem noch von keinem gehört, der nicht eine Million Schweizer Franken verdienen möchte.“

Ich glaube, ohne dem jungen Mann zu nahe zu treten, dass er ein wenig den Boden der Realität verloren hat. Wer verdient schon mit normaler „Büez“ eine Million Schweizer Franken? Darum geht es doch überhaupt nicht.
Es geht schlicht und einfach um eine gerechtere Lohn-Verteilung innerhalb eines Betriebes. Zudem kann von Neid auch keine Rede sein: Herr Betschart müsste sich mal bei den sogenannten „Working Poor“ umhören. Von denen gibt es nämlich auch im Kanton Schwyz einige. Die würden ihm dann sicher nicht von Neid, sondern vom alltäglichen Überlebenskampf erzählen!

Zudem würde ich Stefan Betschart und seiner Jungen SVP dringend einen Besuch beim CEO Carl Elsener jr. bei der Victorinox in Ibach (Kanton Schwyz) empfehlen. In jenem Grossbetrieb (der zweitgrösste im Kanton Schwyz!) herrscht angeblich ein 1:6-Lohnunterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Salär.

Darauf angesprochen, was für Auswirkungen die 1:12-Initiative für Carl Elsener jr. hätte, meinte der schmunzelnd: „Ich müsste meinen Lohn erhöhen!“

Apropos einer Million Schweizer Franken: Laut Aussage von Guido Schmidig hätte er für die „Urheberrechte“ seines Kultspruches gerne 10 Millionen Franken.
Diesen Betrag konnte ihm Betschart aber leider nicht überreichen. Ganz im Gegenteil: Tele Züri hat ihn vielmehr auf das angesprochene „Es lid am Niid“-Urheberrecht aufmerksam machen müssen.
Immerhin überreichte ihm der JSVP-Präsident vor laufender Kamera ein Plakat samt Spruch und einen Gutschein für ein feines Essen in einem Restaurant.

Stefan Betschart möchte mit dieser „Es lid am Niid“-Kampagne (Plakate, Flyer und ein Zeitungsinserat) vor allem bei den jungen Wählern kräftig punkten.
Das hingegen bezweifle ich: Entweder gehen diese „Jungen“ nicht an die Urne oder sind schon wegen ihres jugendlichen Alters generell für eine gerechtere Schweiz. Und damit für die 1:12-Initiative, und nicht für so einen „Es lid am Niid“-Mumpitz!

feldwaldwiesenblogger

Wieso sind unsere linken Politiker eigentlich so scharf auf Edward SNOWden?


(Quelle: http://www.20min.ch)

Unsere linken Politker, allen voran der grüne Nationalrat Balthasar Glättli und die SP-Alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, sind dieser Tage grausam scharf auf Snowden. Einen (ehemaligen?) Spion und nun ein in der USA zur Fahndung ausgeschriebener Krimineller möchten diese Heuchler in Moskau aufsuchen. Einige von diesen Heuchlern, darunter auch wieder Balz Glättli und Micheline Calmy-Rey, möchten Herrn Snowden sogar Asyl gewähren.

Es tut mir leid, aber ich kann mit diesen Ideen rein gar nichts anfangen. Ja, ich misstraue diesem Snowden zu tiefst. Einmal Spion, immer Spion. Wer weiss, vielleicht ist Snowden der cleverste US-Spion aller Zeiten, und immer noch aktiv…

In seiner Heimat wird ein Heidentheater veranstaltet, weil Edward als Spion abgesprungen sein soll. Vielleicht ist das Gegenteil wahr.
Die NSA hat so eventuell völlig legal ihren grössten Geheimspion in Moskaus Machtzentrale platziert, und die ganze Welt meint das Gegenteil sei der Fall…

Mir kommt’s auch Spanisch vor, nicht nur Maya Brunner, dass die USA es nicht schaffte, den „abgesprungenen Spion“ dingfest zu machen. Allerlei Terroristen, wie beispielsweise Osama Bin Laden, spürten die Amis schon auf. Den Snowden hingegen nicht… Schon komisch, nicht wahr, obwohl doch (fast) die ganze Welt via Twitter, Facebook, Online-Medien etc. praktisch zu jedem Zeitpunkt wusste, wo sich Spionen-Edde während seiner sogenannten „Flucht“ aufhielt.


(Quelle: http://www.20min.ch)

Wieso sich Grossmutter Calmy-Rey so ins Zeug legt für Snwoden ist auf den ersten Blick auch nicht ganz ersichtlich. Auf den zweiten Blick allerdings schon: Ich vermute, dass die Alt-Bundesrätin seinerzeit, als Spionen-Edde in Genf schnüffelte, ein „Gschleick“ mit dem Jungspund hatte…
Jetzt möchte „Clown Dimitri“ ihren ganz persönlichen Jungbrunnen wieder in die Schweiz zurückholen…

Die Gründe für Balz Glättlli’s „Asyl für Snowden“-Motive sind da schon schleierhafter. Da bedarf es mehrerer tiefgründiger Blicke, bis man dahinter kommt. Ich habe es aber geschafft.

Meinen Recherchen zu Folge hatte der Muotathaler Wetterschmöcker „Tannzäpfler“ Alois Holdener mit unseren Bundesparlamentariern Kontakt aufgenommen.
Der Grund sind seine Befürchtungen, der nächste Winter könnte besonders streng und schneereich werden.
Wortwörtlich meinte der „Tannzäpfler“: „Es wird an mehreren Tagen Schneefall geben. Wahrscheinlich müssen die Gemeinden auch unsere farbigen Leute zum Schneeschaufeln aufbieten.“

Mit den farbigen Leuten meinte Alois Holdener unsere Asylanten. Er bat also unsere Parlamentarier, ob sie nicht auf den Winter hin noch ein paar zusätzliche Asylanten fürs Schneeschaufeln aufnehmen könnten.
Wie mir zu Ohren kam, winkten die meisten angeschriebenen Politiker ab. Einige wenige, darunter Balz Glättli, versprachen dem „Tannzäpfler“, sich für zusätzliche Asylanten einzusetzen.

Balz meinte: „Ich habe da einen gewissen Asylanten schon im Auge: Snowden. Snowden wäre für mich nämlich der ideale Schneeschaufler. Denn sein Name ist Programm. Tannzäpfler, denn hole ich für dich in die Schweiz, versprochen!“

Der „Tannzäpfler“ wusste mir zudem zu berichten, dass SNOWden in gewissen Gebieten der USA mit „Schneeschaufler“ übersetzt wird.

Aha, so ist das! Ich muss schon sagen, dieser Balz ist schon ein „Glättli-Chogä“. Von dieser Sichtweise her betrachtet, könnte man mit mir auch über einen Asylantrag von Snowden reden…
Ich würde den „Schneeschaufler“ aber im oberen Bisisthal (fast zuhinderst im Muotathal) einsetzen. Denn dort würde dem Herrn Snowden erstens die Arbeit nie ausgehen und zweitens das Spionieren noch „verleiden“.

feldwaldwiesenblogger