Ein Silvestergedicht

In Zürich ist es schön und mild,
die Stauffachers führen was im Schild.

Der einte môchte alle Kamine russen,
den andern interessierts kän glussen.

Wohnen tun sie in einem schönen Haus,
und leben gröber in Saus und Braus.

Fressen und saufen wie die Grossen,
und besteigen untertags jeden Nossen.

Beide sehen gern viel Frauen-Röcke,
sie sind grad ächli Schweine-Böcke.

In der Nacht tun sie nicht nur pennen,
sie müssen dem Bier nachrennen.

feldwaldwiesenblogger

Ein Ja zur Masseneinwanderungsinitiative ist einfach ein Muss!


(Bildquelle: http://www.svp-bottmingen.ch)

Ein Überparteiliches Abstimmungskomitee tut das einzig Richtige, und lässt via Initiative das Volk entscheiden, ob die zur Zeit wegen der Personenfreizügigkeit herrschende Massenwanderung (endlich) begrenzt werden soll.
Jeder normal denkende Mensch kommt nicht umhin, bei diesem Volksbegehren am 9. Februar 2014 ein JA in die Urne zu legen.

Die jüngst veröffentlichten Zahlen lassen sogar die Initiativ-Gegner aufhorchen.


(Bildquelle: http://www.20min.ch)

Diese Zahlen, es sollen dieses Jahr netto noch mehr Zuwanderer sein als 2012, spielen den Initiativ-Befürwortern nur in die Hände.

Was wollen die Initianten aber eigentlich?
Die Informationen zur Abstimmung, entnommen ab der Homepage http://www.politnetz.ch sind klar und eindeutig:
Die Initiative verlangt einen Systemwechsel in der Zuwanderungspolitik. Sie will die Zuwanderung begrenzen, indem der Staat Höchstzahlen für Bewilligungen im Ausländer- und Asylbereich festlegen soll.

Also, was soll daran so schlecht sein? Die Euro-Turbos rund um die Bündner Steingeiss Eveline sehen aber für die Schweiz schon wieder alle Felle davon schwimmen. Sie befürchten, dass die EU gleich die Bilateralen Verträge mit der Schweiz sistiert. So ein Bullshit! Dabei ist die EU genauso auf die Schweiz angewiesen, wie die Schweiz auf die EU. Ob jetzt mit oder ohne Zuwanderungsbegrenzung.

Ein Argument des Inititativkomitees ist das Masshalten bei der Einwanderung. Denn: Es schleckt doch keine Geiss weg (ausser der Bündner Steingeiss!), dass unsere Resourcen knapper, der Platz weniger und die Strassen und Bahnen voller werden.

Es ist wahrscheinlich schon so, dass die Massnahmen nach einer Annahme der Masseneinwanderungsinitiative auch nur begrenzt sein werden. Aber es ist immerhin ein Zeichen und ein Anfang!

Die unbegrenzte Einwanderung in die Schweiz (überwiegend aus der EU) ist in den letzten Jahren zu einem zunehmenden Problem für die Schweiz geworden. Die Infrastruktur ist zur Zeit wohl für etwa 7 Millionen Einwohner ausgelegt, die Schweiz besteht aber jetzt schon aus 8 Millionen..

Man muss kein Anhänger der SVP sein, um dieses Volksbegehren als wichtig anzusehen. Man muss nur ein bisschen Grips und Sachverstand haben, dann begreift man die Zusammenhänge.

Das Gros der Schweizer Politprominenz würde mir in allen Punkten widersprechen. Sie sehen ganz einfach unsere Bilateralen in Gefahr. Zudem sehen sie diese Initiative als wirtschaftliche Höchstgefahr für die Zukunft der Schweiz. Wieso leuchtet mir aber bei keinem ihrer Argumente ein.
Denn das Begehren sieht keinen Stopp der Zuwanderung vor, sondern eine Regulierung. Also, woher kommt diese Panik?


(Bildquelle: http://www.masseneinwanderung.ch)

Übrigens, die (linke) Presse lässt uns glauben, dass das eine SVP-Initiative ist. Das ist nur die halbe Wahrheit. Das Abstimmungskomitee besteht zwar aus vielen SVP-Exponenten, aber nicht nur. In Tat und Wahrheit ist es ein Überparteiliches Komitee, nachzulesen auf http://www.masseneinwanderung.ch.


(Bildquellen: bilaterale.ch)

Ehrlich, ich finde die Argumente des gegnerischen Komitees sehr mager. Mich überzeugen sie nicht. „Die wirtschaftlichen Nachteile wären gravierend“ wird da behauptet. Wirklich?
Das klingt alles nach der selben Masche wie damals vor der EWR-Abstimmung. Die Wirtschaftskraft der Schweiz müsste demzufolge jetzt total am Boden sein. Wir wissen aber alle, dass es anders kam.

Die Schweiz ist und bleibt wohl ein Sonderfall in Europa. Es hat bisher funktioniert, und wird auch bei einer Annahme am 9. Februar funktionieren. Wieso?
Ganz einfach: Die Schweiz wurde in der Vergangenheit stark ohne Bodenschätze und andere wichtige äussere Einflüsse. Sie schaffte dies aus eigener Kraft. Mit Fleiss, Wille und Ausdauer.
Auch deshalb, weil sie ihre Politik, auch die Aussenpolitik, selber bestimmen konnte.

Deshalb sollte die Schweiz, seine Regierung und letztlich seine Bürger ein Mindestmass an Mitsprache bei ihrer Beziehung mit der EU behalten können.

Dies ist meine tiefste Überzeugung, auch wenn sie noch so altbacken klingen mag. Zudem bin ich kein Politiker, und kann nicht so gewieft argumentieren. Aber ich glaube trotzdem, dass ich bei dieser Problematik einigermassen den Durchblick habe.

Wieso aber die Gegner gleich die Bilateralen I in Gefahr sehen, leuchtet mir nicht ein. Wurde den Pro-EU-Politikern und Pro-EU -Wirtschaftskapitänen in Brüssel so dermassen Angst eingejagt, dass sie sich jetzt gleich unter dem „Apfelbaum“ in die Hosen machen?

Ich lege am 9. Februar ein überzeugtes JA in die Urne. Für eine starke Schweiz. Für eine unabhängige Schweiz. Für eine Schweiz mit Lebensqualität, auch für die ausländischen Arbeitskräfte.

feldwaldwiesenblogger

Christoph Mörgeli und Roger Köppel in der Sprechstunde bei Doktor Armin Ablondi


(Bildquelle: unbekannt)

Heute liegen sie gleich im Doppelpack auf der Couch von Doktor Armin Ablondi. In Behandlung begeben haben sich Professor und SVP-Grossmaul Christoph Mörgeli sowie der Schlaumeier und Weltwoche-Verleger Roger Köppel.
Nun fragt sich der geneigte Leser: Wieso brauchen diese beiden „arigen“ (Muotathaler Ausdruck für superschlau und arrogant) Subjekte überhaupt ärztlichen Rat, und gleich noch von Doktor Ablondi? Nun, wie man vernommen hatte, brachte die Weltwoche-Serie über den Rausschmiss von Professor Mörgeli aus dem Medizinhistorischen Institut und die salbungsvolle Berichterstattung der Weltwoche das berühmte Fass zum Überlaufen.

Wieso das Fass aber „überlief“, und was die beiden Herren beim berühmten Muotathaler Doktor wollen, erfahren wir in der Folge.

Doktor Armin Ablondi (Ablondi): „Guten Tag die Herren!“
Christoph Mörgeli (Mörgeli): „Grüezi Herr Doktor Ablondi. Ich freue mich, Sie endlich persönlich kennen zu lernen.“
Roger Köppel (Köppel): „Guten Tag Herr Doktor. Sie wohnen ja wirklich an einem der schönsten Flecken der Erde…“
Ablondi: „Was führt die beiden geschteiten Herren zu mir?“
Mörgeli: „Nun, die halbe Welt meint, ich sei ein Messi, und wurde deshalb aus der Uni geworfen..“
Ablondi: „Ein Messi? Aber der spielt doch beim FC Barcelona?“
Köppel: „Nein, Herr Doktor, da liegt ein Irrtum vor. Gemeint ist ein Mensch, der nicht Ordnung halten kann…“
Ablondi: „Aha, und so einer ist also der Mörgeli?“
Köppel: „Nein, ist er eigentlich nicht…“
Mörgeli: „Was heisst hier ‚eigentlich‘?“
Köppel: „Nun, also, deine verstaubten Knochen und Präparate im Medizinmuseum haben wir ja auch gesehen. Du hättest sie nur besser verstecken müssen…“
Ablondi: „Ich verstehe nur Bahnhof! Wegen verstaubten Knochen und Präparaten suchen Sie mich auf?“
Mörgeli: „Der Fall ist komplizierter. Der neue Chef, Condrau Flurin, hat mich aus dem Museum gemobbt. Ihm gefielen meine alten Ausstellobjekte nicht mehr…“
Ablondi: „Waren diese Dinge nun verstaubt oder nicht?“
Köppel: „Ein wenig. Um was gahts? Fakt ist doch, dass das nicht relevant war…“
Mörgeli: „Erzähl keinen Blech, Köppel! Meine Ausstellobjekte waren stets in tadellosem Zustand…“
Ablondi: „Wenn dem so wäre, wieso wurden Sie dann rausgeschmissen?“
Mörgeli: „Verstönd Sie, Herr Doktor, die wollten mich loswerden, wegen meinem Parteibüchlein.“
Ablondi: „Häh? Parteibüchlein? Ich dachte, wegen den verstaubten Objekten…“
Köppel: „Huah huah huah…der isch guät, gäll Christoph..“
Mörgeli: „Spinnst du jetzt, Roger?“
Köppel: „Du denn nicht, Mörgeli?“


(Bildquelle: klatschheftli.ch)

Ablondi: „Bitte, meine Herren, nun reissen Sie sich ein wenig zusammen! Nun mal Tacheles: Wie kann ich euch beiden Schlaumeiern helfen?“
Mörgeli: „Können Sie uns beiden nicht etwas verschreiben, wie dem Kilian Wenger vor dem Eidgenössischen in Burgdorf?“
Ablondi: „Ja, wollt ihr denn auch das Rezept des berühmt-berüchtigten Muotathaler Fänz? Schaden täte dies euch Spränzlen sichern nicht.“
Köppel: „Aber bitte etwas Vegetarisches… Ich esse keine toten Tierchen, äh Fleisch…“
Mörgeli: „Das ist etwas Vegetarisches, du Dummkopf!“
Ablondi: „Die Hauptzutaten sind Butter, Mehl, Milch und Salz. Etwas Vegetarischeres bekommen Sie nirgends, Herr Köppel!“
Köppel: „Also gut, Herr Doktor, kochen Sie uns bitte diesen Fänz.“


(Bildquelle: klatschheftli.ch)

Ablondi: „Das werde ich machen, meine Herren. Aber nun liegen Sie bitte schön brav auf meine Couch, gleich zusammen.“
Mörgeli: „Jaaa, tut das gut. Also, ich muss ehrlich gestehen, der Condrau ist ein Arschloch.“
Köppel: „Das wussten wir doch schon vorher. Aber dass der gleich zum Obermobber mutiert, hätte ich dem Bündner nicht zugetraut.“
Mörgeli: „Das liegt diesen Bündner Steinböcken wohl im Blut. Die Eveline, die zur Zeit berühmteste Bündner Steingeiss, ist aus ähnlichem Holz geschnitzt. Zum Glück haben wir die aus der SVP rausgedrückt…“
Köppel: „Ja, das war eine Heldentat sondergleichen.“
Ablondi: „Aber wo drückt euch beiden den wirklich der Schuh?“
Mörgeli: „Eigentlich nirgends. Wir dachten, vielleicht hätten Sie ein Mitteli, um den Condrau zu vergiften…?“
Köppel: „Aber bitte, Herr Ablondi, das muss wirklich unter uns bleiben. Wie viel Geld wollen Sie dafür?“
Ablondi: „Raus aus meiner Praxis, alle beide! Ihr verdammtes SVP-Pack. Macht euren Dreck selber, und bringt nicht unbescholtene Bürger in einen fürchterlichen Clinch. Euch beide kenne ich nämlich schon lange. Ihr schreckt vor nichts zurück. Und am Schluss wäre wohl noch ich der Täter!“
Köppel: „Wir gehen ja schon, war ja nur ein bisschen Spass, gell Christoph?“
Mörgeli: „Das war überhaupt nicht als Spass gemeint. Ich hasse diesen Condrau…!“
Ablondi: „Verschwindet und lasst euch nie mehr blicken! Hätten Sie bloss Ordnung gehalten in dem Scheissmuseum, dann hätten Sie Ihren Job noch. Und Sie Herr Köppel enttäuschen mich masslos, einem solchen Schurken auch noch eine Plattform in ihrem Wochenmagazin zu geben.“
Mörgeli: „Scheisse, wir gehen. Da ging der Schuss wohl noch nach hinten los…“
Köppel: „…und du Christoph hast gesagt, dass das Muotathal eine Hochburg der SVP ist?…“
Ablondi: „Das ist es leider auch. Aber eine ehrliche Hochburg! Es ist eine Schande, dass solche Subjekte wie Sie Herr Mörgeli in dieser Partei sind. Das bringt so eine Volkspartei nur in Verruf! Ade!“

Und so zogen die beiden zwielichtigen Herren von dannen, ohne vom Fänz gekostet zu haben, und wurden nie mehr im schönen Muotathal gesehen.

feldwaldwiesenblogger

Bruno Gisler’s Dopingfall bringt die „heile“ Schwingerwelt ins Wanken

Am 10. Dezember schrieb ich: Bruno Gislers Dopingfall ist vor allem ein Glaubwürdigkeits-Problemfall.

Das sehe ich immer noch so. Mehr noch: Ich prangere die Dopingkontroll-Praxis des ESV, des Eidgenössischen Schwingerverbandes, an. Und da mir das Schwingen sehr am Herzen liegt, und bisher einen ordentlich glaubwürdigen Charakter aufwies, möchte ich diesem zunehmend dunkleren Kapitel ein bisschen nachgehen.

Denn: Jedermann (-und frau) ist doch sonnenklar, wo der Sport und seine Athleten an Glaubwürdigkeit verlieren. Immer dann, wenn erstens Unmengen an Geld ins Spiel kommen und zweitens gedopt wird wie die Sau.

Beim Schwingsport blieb das grosse Geld bisher ausserhalb der Arena. Mit einem ausgeklügelten Reglement und einem gescheiten Verband konnte man die unverzichtbaren Sponsoren und Geldgeber glücklicherweise draussen halten.
Diese Praxis könnte sich dann ändern, wenn die Schwinger zu „Profis“ würden. Die Geldgeber würden sich wie bisher mit ein paar Ständen hinter den Tribünen, angeschriebener Athletenkleidung und gesponserten fahrbaren Untersätzen nicht mehr zufrieden geben. Diese Geldgeber möchten drinnen, im Allerheiligsten, mitreden können. Soweit sind wir glücklicherweise (noch) nicht, und werden es hoffentlich nie sein!

Heute beschäftigt mich aber nicht das Geld im und rund um den Schwingsport, sondern die unprofessionellen Dopingkontrollen.


(Quelle: http://www.schlussgang.ch)

Als ich obige Mitteilung von der beliebten Schwingerzeitung „Schlussgang“ las, musste ich erst mal den Kopf schütteln. Dies in zweierlei Hinsicht: Der ESV macht ihre Dopingkontrollen selber und „bestraft“ ihre erwischten Athleten nach Gutdünken auch gleich selber. Zudem liess sie weiter Willkür walten, und verteilt nun den im Klassement nachrückenden Athleten den Eidgenössichen Kranz, weil Gisler aus dem Klassement gestrichen wurde.
Das finde ich nicht nur geschmacklos, sondern auch bodenlos und kopflos. Ich mag Ivo Laimbacher und seinen drei Kollegen den Kranz von Herzen gönnen. Mir geht es lediglich darum, dass solcherlei Tun mit fairem Sport nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun hat.

Welcher Grundlage entnehmen die ESV-Oberen diesmal bloss ihre Handlungen ? Ich bin kein Experte, kann mich deshalb natürlich irren. Aber: Ich vermute, der angesprochene Handlungsspielraum basiert auf keiner (grossen) Grundlage.
Denn der ESV ist Richter und Henker zugleich, und fährt bei dieser „Gisler-Sache“ einfach komplett auf der falschen Schiene. Die neutrale Kontrollstelle fehlt ganz eindeutig, welche der ganzen Sache einen professionellen und fairen Touch verleihen würde.

Wie im Titel eingangs erwähnt: „Bruno Gisler’s Dopingfall bringt die „heile“ Schwingerwelt ins Wanken“, wankt der saubere Schwingsport ganz gewaltig. Die ganze Geschichte wirkt von keiner Seite ehrlich. Weder von der Athleten-, noch von der Kontroll- oder der Verbandsseite. Das Ganze wirkt zusammengeschustert und komplett improvisiert.

Deshalb gelange ich mit einer offenen Email an den ESV, den Dachverband der Schwinger. Ich bin zwar ein kleiner Blogger, möchte mich aber trotzdem auf meine Weise für eine gerechte Dopingkontroll-Praxis im Schwingsport einsetzen.

Lieber ESV und Chef-Funktionäre

Mit Bedauern und Sorge verfolgte ich in letzter Zeit die Praxis in Ihrem Verband rund um die Dopinggeschichte von Bruno Gisler. Ich bin ein grosser und begeisterter Schwingfan. Ich bin aber auch ein Fanatiker für gerechten, fairen und sauberen Schwingsport.

Der saubere Schwingsport ist mit Ihren eigenen (!) Dopingkontrollen aber in meinen Augen nicht (mehr) gegeben. Deshalb frage ich Sie: Wieso schliessen Sie sich als einer der grössten Schweizer Sportverbände diesbezüglich nicht an Swiss Olympic an, und lassen die Schwinger von dessen Dopingskontrollstelle Antidoping Schweiz kontrollieren?

Sie reiten mit dem Schwingsport schon länger auf einer Erfolgswelle sondergleichen. Ich reite dabei auch mit, mit viel Freude und Enthusiasmus. Dieser Enthusiasmus könnte aber jäh enden, wenn weitere Fälle wie jener von Bruno Gisler ans Tageslicht kommen.

Ich frage mich, ob da nicht noch mehr solcher „Dopingleichen“ im ESV-Keller schlummern, und womöglich irgendwann aufgedeckt werden. Denn wenn man Richter und Henker zugleich ist, öffnen Sie bei uns Fans Tür und Tor für die abstrusesten Verschwörungs-Theorien. Das riecht nach Vetternwirtschaft, und erinnert an „Deckel drauf halten“, dass ja nichts ans Tageslicht kommt. Eine gehörige „Mauschelei“!

Bruno Gislers Dopinggeschichte wirkt so dermassen zusammenkonstruiert, dass sie eigentlich niemand recht glauben mag. Ich habe mir dazu auch meine eigenen Gedanken gemacht: http://feldwaldwiesenblog.blueblog.ch/20131210
Sie vom ESV haben dabei ein so dermassen gutes Drehbuch im Hintergrund geführt, dass man Ihnen eigentlich einen „Film-Oskar“ erteilen dürfte. Der einzige Haken daran: Ihre Tragik-Komödie ist leider wahr.
Dass Bruno Gisler wahrscheinlich „versehentlich“ gedopt hat, ist vermutliche eine Tatsache. Aber nicht so, wie es in Ihrem „Drehbuch“ steht.

Der ESV kann diesbezüglich seine Glaubwürdigkeit nur noch mit der Flucht nach vorne, sprich dem Anschluss an Swiss Olympic und deren Dopingkontrollstelle retten. Wieso Sie das nicht schon längst getan haben, weiss ich natürlich nicht. Es lässt aber irgendwie den Schluss zu, dass Sie alles in den eigenen Händen halten möchten und womöglich etwas zu verbergen haben.

Auch Sie können nicht mehr so hinter dem Mond leben, dass Sie noch nicht mitbekommen haben, wie im heutigen Spitzensport gedopt wird. Diese Doperei macht garantiert nicht Halt vor dem Schwingen.

Geben Sie sich also einen Ruck, und lassen ab anfangs des neuen Jahres die Dopingkontrollen durch Antidoping Schweiz durchführen! Ich bin überzeugt, dass es Ihnen die Fans und die ehrlichen Athleten danken werden. Zudem würde Ihr Ansehen und ihre Glaubwürdigkeit in der Sportschweiz um einen weiteren Zacken zulegen.

Denn: Der moderne Schwingsport wird doch längst schon professionell betrieben, sei’s in athletischer oder marketingtechnischer Hinsicht. Lassen Sie diesen Teil des Schwingens doch auch in einem professionellen Gewand erscheinen.

Bezüglich der nachträglichen Kranzverteilung habe ich noch eine kleine Kritik anzufügen: Musste das unbedingt sein? Gibt’s da einen Passus in Ihren Reglementen, oder liessen Sie vom Verband aus einfach ihre Willkür walten?
Denn auch das wirkt zusammengeschustert. Mit Gisler haben Sie Ihren Dopingfall, der womöglich gar keiner ist (siehe dazu in meinem Blogbeitrag vom 10. Dezember). Wäre es nicht gescheiter gewesen, nur Gisler aus der Rangliste zu streichen und nur seinen Kranz einzuziehen, mehr nicht?

Ich muss ehrlich gestehen: Ich bin wegen Ihrem „Gebahren“ enttäuscht. Eine ordentlich durchgeführte Dopingkontrolle mit anschliessender ehrlicher Information wäre ersten glaubwürdiger und zweitens sauberer gewesen. Und auf Grund dieses „unprofessionellen Befundes“ vier nachträgliche Eidgenössische Kränze zu verteilen, ist abstrus und riecht nach Willkür.

Ich wünsche Ihnen vom ESV alles Gute und einen guten Start ins Neue Jahr. Hoffentlich ein Start mit professionellen Dopingkontrollen und keinen „Mauscheleien“ mehr!

Mit kräftigem Schwingergruss
feldwaldwiesenblogger

Eine kleine Weihnachtsgeschichte von und mit meinem Cajon

Mein Cajon ist schon seit Jahren ein treuer Begleiter bei meinem Schlagzeugspiel.


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Heute werde ich es wieder benutzen, am frühen Abend an der Weihnachtsmesse in Muotathal. Dabei spiele ich das Cajon mit meinen blossen Händen, und mit dem rechten Fuss betätige ich zudem den grünen Schellenkranz.

Das Cajon setze ich vor allem in der Kirche ein, wie heute beim Begleiten des Maronichores.

Der Ton dieser südamerikanischen Schlagzeugkiste, oder „Vogelhusli“, wie unser Chorleiter mal meinte, ist warm, ruhig und eher tief. Grad in der Kirche, wenn vor allem die leisen Töne gefragt sind, leistet mir mein Cajon dabei bestens Gesellschaft.

Ich setze heute zudem noch mein Snare-Drum ein, ein Steve Ferrone-Signature-Snare. Auch dieses Teil ist ein langjähriger Wegbegleiter.

Gewöhnlich baue ich das Cajon in mein kleines Drumset ein. Dabei ich sitze ich drauf und spiele es mit meinen Händen. Zudem wird mit dem linken Fuss die Hi-Hat-Fussmaschine, mit dem rechten Fuss die Bassdrum gespielt.

Heute aber, wie gesagt, nicht. Da darf das Cajon, weil Weihnachten, fast alleine ans Werk. Man könnte sagen, dass ihm an einem besonderen Fest auch eine besondere Hervorhebung zu Teil wird. Verdient hat es dieses treue Teil alleweil. Denn diese schöne Schlagzeugkiste ist schon seit gut zehn Jahren bei mir, und begleitet mich regelmässig an Auftritte.

Zu guter Letzt möchte ich noch etwas Werbung für mein Cajon machen. Ich habe es schon bei Ländlermusik eingesetzt. Dies würden das Cajon und ich in Zukunft gerne wieder mal tun. Wenn also irgendein Ländlermusikant diese Zeilen liest, ungeniert melden.

Denn mein Cajon und ich lieben es, zu verschiedenen Musikrichtungen fein, aber bestimmt den Takt anzugeben. Dabei ist es uns beiden egal, ob wir in einer Kirche, in einem Konzertlokal, an einer Stubete oder sogar draussen im Freien spielen dürfen. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir unser Publikum, ob Gross oder Klein, für ein paar gemütliche Stunden unterhalten dürfen.

Mein Cajon und ich wünschen Euch fröhliche Weihnachten, gemütliche Stunden und schöne Festtage!

Ach, da war doch noch was! Wahre Freude ist auch heute, an Heiligabend, etwas Schönes. Und wahre Freude ist gleich zu setzen mit einem wohl formierteren Gesangschor in der Valascia zu Ambri, welche nach einem hohen Sieg wie gestern aus voller Kehle das „La Montanara“ anstimmen und die Leventina beschallen darf!


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

feldwaldwiesenblogger

… und wieder ist Freitag!

… Na und? Aber: Der Freitag ist auch der Wochenabschluss für viele Berufstätige und gerade vor Weihnachten ist der heutige Freitag für Viele wohl der letzte Arbeitstag dieses Jahres.

Also Zeit für einen Rückblick?


(Bildquelle: fotoblog-spooner.blogspot.ch)

Wer das gerne machen will, darf. Ich für meinen Teil halte den Rückblick-Spiegel vielleicht in meinem „stillen Kämmerchen“ hoch und erfreue mich an gewissen Begebenheiten des vergangenen Jahres.

Vier Begebenheiten kommen mir trotzdem spontan in den Sinn, über drei habe ich hier berichtet.
Da wäre die 5. Rock- & Blues-Cruise, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest und der gemeinsame Auftritt mit Richard Koechli. Die vierte Begebenheit erlebte ich just vor einer Woche, im Restaurant Herrenboden (im Gebiet Sattel-Hochstuckli). Dort hatte ich einen gemeinsamen musikalischen Auftritt mit den beiden Heinzerbrüdern von Ibach HB. Angefangen hatte es schon beim Transport zum Herrenboden: Da man im Winter nicht mit dem Auto zum Restaurant fahren kann, wurden wir auf dem Mostelberg mit einem „Schnee-Töff“ abgeholt, im Anhänger unsere Instrumente. Im wunderschön-urchigen Restaurant durften wir dann eine internationale Firma (zirka 30 Leute) bei ihrem Weihnachtsessen unterhalten. Die Stimmung steigerte sich von Lied zu Lied, und die Gäste mussten auf dem Siedepunkt der guten Laune gehen. Auf sie wartete nämlich die Stuckli-Gondelbahn… Das ganze Drum und dran (Umgebung und Atmosphäre) und das spontan-lockere liessen für mich diesen Event zu einem unvergesslichen machen.

Nun, ich bin etwas abgeschweift. Aber das darf ich ja in meinem eigenen Blog. Es sitzt mir kein Redaktionsleiter mit dem Rotstift im Nacken und streicht mir gewisse Passagen zusammen.

Hervorheben will ich zwei Personen fürs Jahr 2013, welche unterschiedlicher nicht sein können: Papst Franziskus und der russische Präsident Putin.


(Bildquelle: blog.zdf.de)

Papst Franziskus ist für mich die Person und zugleich der Hoffnungsträger des Jahres 2013. Ich habe ihn selber erlebt, anfangs Mai in Rom, bei einer öffentlichen Audienz. Der Mann strahlt etwas aus, was ich nicht richtig in Worte fassen kann.
Die Kritiker und Zyniker dürfen über ihn schreiben, was sie wollen. Aber: Papst Franziskus ist in erster Linie einfach mal ein guter und warmherziger Mensch, und nicht so ein weggerückter „Heiliger“ auf dem Papstthron. Er ist für mich der Inbegriff für Hoffnung, Zukunft, Mut und Bescheidenheit. Franziskus vermittelt für alle Menschen, ob jetzt christlichen, muslimischen oder keines Glaubens, Nächstenliebe und Zuversicht. Trotz seines Chefamtes im Petersdom ist der Mann bescheiden und nahbar geblieben.
Papst Franziskus strahlt den wahren Glauben an Gott aus, zeigt aber gleichzeitig, dass auch er nur ein Mensch ist. Für mich ein absoluter Glücksfall für Rom!


(Quelle: http://www.20min.ch)

Der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin ist für mich so in etwa das pure Gegenteil von Papst Franziskus. Zugegeben, ich kenne den Mann natürlich, wie wohl die meisten, nicht persönlich. Aber so wie man ihn aus den Medien erlebt, zeichnet sich für mich von ihm ein Bild eines korrupten, undemokratischen, unmenschlichen und verlogenen Machtmenschen.
Nicht genug der schrecklichen Dinge, versucht sich Putin dieser Tage mit einem Schmusekurs. Er erliess eine Amnestie für verschiedene im Westen bekannte Persönlichkeiten. Begnadigt werden etwa die russische Band Pussy Riot, Greenpeace-Aktivisten (u.a. Marco Weber) und jetzt auch noch der persönliche Erzfeind Michail Chodorkowski.
Der brutale Herrscher Russlands weibelt für sein „Sotschi“, nichts anderes ist diese „Begnadigungsaktion“. Wenn dieses Sotschi dann nur nicht sein persönliches „Waterloo“ wird. Aber auch da sorgt er vor: Mit unmenschlichen Bedingungen für die Arbeitskräfte vor Ort und einem katastrophalen Raubbau an dessen Natur.
Wie lange will die Welt Putins-Treiben noch zusehen? Ein Fernbleiben der olympischen Spiele (u.a. Bundespräsident Gauck, US-Präsident Obama) ist nicht die Lösung des Problems.

Und so ist mein heutiger Eintrag ungewollt etwas länger geraten als geplant. Dafür habe ich mir bei Putin Luft gemacht und bin dabei viel Ärger losgeworden. Ganz anders beim Papst: So bald ich über ihn schreibe, überkommt nicht richtiggehend eine Ruhe und Stille. Wenn das nicht ein grosser Mensch ist?

Ich wünsche allerseits ein schönes Wochenende!

feldwaldwiesenblogger

Voraussichtlich ab dem 1. Februar 2014 ist mein Blog bei WordPress

Wie ich in meinem letzten Blogbeitrag angekündigt habe, muss ich meine „Bloggingumgebung“ (leider) wechseln. KAYWA, der jetzige Betreiber meines Blogs, stellt diesen Dienst spätestens in einem Jahr ein.

Glücklicherweise informierte mich KAYWA frühzeitig und stellte zudem verschiedene Vorschläge samt Lösungen in Aussicht.

Gestern habe ich mich nun entschieden, meinen Blog komplett in einen WordPress-Blog um zuführen. Oder besser gesagt um zuführen lassen.


(Bildquelle: blog.formstack.com)

Dabei unterstützt mich KAYWA und hilft mir bei der Umsetzung/Aufsetzung des neuen Blogs oder der neuen „Domain“.

Meinen Blognamen „feldwaldwiesenblog“ kann ich sicher behalten. Meine Internet-Adresse wird dann aber nicht mehr „feldwaldwiesenblog.blueblog.ch“ sein. Wie meine Blog-Adresse zukünftig lauten wird, weiss ich noch nicht. Ich werde aber zu gegebener Zeit wieder informieren.

Beim Zeitrahmen könnte ich eigentlich noch ein Jahr warten. Das ist aber noch nie so mein Ding gewesen, etwas „rauszustüdeln“ oder auf die lange Bank zu setzen.
Deshalb habe ich als Stichtag oder Start bei WordPress bereits den 1. Februar 2014 gesetzt.

Ich hoffe, dass das klappt und bis dann alle Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind.
Denn: Es wurde mir gesagt, dass der gesamte Inhalt migriert werden kann, was ich mir natürlich auch wünschte. Es wurde mir aber auch gesagt, dass das technisch einige Zeit in Anspruch nimmt (riesige Datenmenge).

Zudem bin ich froh und dankbar, dass mich KAYWA, namentlich Roger Fischer, dabei unterstützt. Denn ich habe von diesen technischen Dingen, welche im Hintergrund einer Internetseite und im Speziellen eines Blogges ablaufen, überhaupt keine Ahnung.

Also: Ich bin guter Dinge, dass alles gut kommt. Zudem hoffe ich, dass mich meine treue Leserschaft zusammen zu WordPress begleitet. Ohne Leser würde das nämlich gar keinen Sinn machen. Ich darf zudem mit Stolz sagen, dass sich meine Leserschaft seit Beginn meines Blogges (18. September 2007, damals noch bei Bluewin) stetig vergrössert hat. Deshalb Euch Lesern an dieser Stelle ein dickes und herzliches Dankeschön!

Dank Euch, liebe Leser(innen und aussen), war es für mich nie ein Thema, mit bloggen aufzuhören. Und natürlich auch wegen meiner Motivation, Freude und Leidenschaft, Gedanken in Worte zu fassen.

Zum Abschluss meines heutigen Beitrages habe ich Euch noch einen kleinen Schnipsel aus dem heutigen 20 Minuten. Wie ich finde, völlig passend zu der vorweihnachtlichen Zeit. Zudem eine wunderschöne Geschichte, die unsere Herzen erwärmt!


(Quelle: 20 Minuten)

feldwaldwiesenblogger