Die beiden Mythen von Schwyz standen vor Jahrmillionen als Inseln in einem Ozean

Als Nachtrag zum gestrigen Blogbeitrag „Der Ozean ist gekippt“ habe ich heute ein paar interessante geologische Informationen betreffs „Ozean-Geschichte“ bei uns in Schwyz.

Geologische Informationen betreffs „Ozean-Geschichte“ bei uns in Schwyz?
Irgendwie hat jeder von seiner Schulzeit her ein paar Geografie-Erinnerungen. Vorausgesetzt man(n oder frau) sass beim Unterricht nicht immer am berühmten Fenster. So erinnere ich mich noch schwach an den Begriff „Kreidezeit“. Just in jener Kreidezeit war Schwyz noch ohne Mythen, und zwar im wortwörtlichen Sinne. Zu jener Zeit sollen der Grosse und der Kleine Mythen als Inseln weiter südlich aus dem Meer geragt haben. In der besagten Kreidezeit schwammen die beiden Berge als Inseln in Mitten des Penninischen Ozeans.

Wikipedia weiss zum Begriff Penninischer Ozean:
Der Penninische Ozean war ein Tiefseebereich innerhalb der alpinen Tethys, der von der Trias bis zur Kreide-Zeit existierte. Sein Nordufer war der äußerste Rand der Europäischen Platte (heute u.a. das Helvetikum der Alpen bildend), sein Südufer die Apulische Platte und die damit verbundene Adriatische Platte (heute Ost- und Südalpin). Der Penninische Ozean wurde während der Alpidischen Orogenese vollständig geschlossen, und bildet heute den überwiegenden Teil der Einheiten des Penninikums.


(Quelle: unbekannt)

Diese geologischen Informationen um „unsere beiden Mythen“ erhielt ich heute Morgen per Zufall von einem Arbeitskollegen. Wie ich meine, ziemlich passend. Denn ich hatte mich gestern, wie eingangs erwähnt, mit dem Ozean beschäftigt. Ich erwähnte dabei auch, dass wir hier bei uns in einem Binnenland leben. Das ist natürlich eine Tatsache. Trotzdem: Wir dürfen niemals vergessen, woher das Leben auf unserer Erde ist, und womit vor Urzeiten unsere Erde bedeckt war. Nämlich mit dem Ozean, und der war damals auch bei Uns, oder zumindest ganz in der Nähe.


(Bidlquelle: unbekannt)

Als sichtbares Zeugnis einer Ozean-Existenz bei uns ist der rote Gipfelbereich beim Grossen Mythen. Dieser besteht, wie wir nun gelernt haben, aus Schieferkalk aus der Oberkreide.

Übrigens, Wikipedia meint zum Begriff Kreidezeit folgendes:
Die Kreide (in der populärwissenschaftlichen Literatur oft auch Kreidezeit, lat. Cretaceum) ist ein Zeitabschnitt der Erdgeschichte. Innerhalb des Mesozoikums (Erdmittelalter) ist es das jüngste und mit 80 Millionen Jahren das am längsten dauernde chronostratigraphische System (bzw. Periode in der Geochronologie). Sie begann vor rund 145 Millionen Jahren mit dem Ende des Juras und endete vor etwa 66 Millionen Jahren mit dem Beginn des Paläogens, dem ältesten chronostratigraphischen System des Känozoikums.

Gestern hatte ich euch den erschütternden Bericht des Seglers Ivan Macfadyen zum Lesen. Heute sind es ein paar geologische Informationen, welche uns verdeutlichen sollen, woher unser Leben kommt.
Damit wir den Ursprung unseres Lebens nicht einfach sinnlos „zumüllen“, müssen wir uns alle am Riemen reissen.

Jeder kann auf seine Weise einen kleinen Beitrag zur Erhaltung unseres Lebensraumes leisten. Sei dies mit Informationen, die man anderen zugänglich macht, wie ich es gestern und heute gemacht habe. Oder aber auch mit einem wachen Geist und offenen Augen. Mit denen man durchs Leben geht, und sich dabei auch ein paar vernünftige Gedanken zur Umwelt und deren Schutz macht, und wie man dies auch konsequent anwendet.

feldwaldwiesenblogger

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