Samichlaus-Tag ist auch 10 Ruten-Verteiltag

Guten morgen allerseits! Heute ist Samichlaus-Tag, der Tag an dem ich vielen Leuten zum Namenstag gratuliere, respektive gerne aber auch eine Rute verteile …

Die erste Rute erhält der Oberchlaus der SVP…


(Quelle: http://www.20min.ch)

Die zweite Rute erhalten die Berichterstatter rund um Nelson Mandela und die Angehörigen von Mandela. Die Verdienste des Friedensnobelpreisträgers und des ersten demokratisch gewählten Präsidenten Südafrikas stehen ausser Zweifel und Kritik. Was aber die linken Medien aus ihm machen, grenzt an Scheinheiligkeit sondergleichen.
Klar setzte sich Madiba (Nelson Mandelas traditioneller Clannamen) als Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker für die Gerechtigkeit ein. Aber ihn gleich so zu verklären? Mandela hinterlässt nämlich ein paar zerrüttete und zerstrittene Familien, welche sich jetzt nun darauf freuen, mit seinem Tod einen grossen Reibach zu machen.


(Quelle: http://www.20min.ch)

Die dritte Rute erhält Max Lässer, weil… etwas später, denn zuerst: Ich war gestern zusammen mit drei Kollegen an seinem Konzert im Theater Uri (Altdorf). Max Lässer und sein kleines Überlandorchester gastierten dort und zelebrierten in zwei Konzerteilen ein wirklich tolles und spannendes Konzert. Wie Lässer (Gitarre) zusammen mit Markus Flückiger (Handorgel), Töbi Tobler (Hackbrett) und Patrick Sommer (Kontrabass) die volkstümliche Musik in Roots- und Worldmusic umwandeln, ist schon grosse Klasse. Dabei wurden traditionelle „Wälzerli“ (O-Ton Lässer), Mazurkas und weitere Ländlerstücke irgendwo aus dem Fundus der schweizer Volksmusik „ausgegraben“, und in ein neues Musikkleid gewandet. Lässer brachte aber auch eigene Songs, und sogar ein südafrikanisches Stück (passend zum Tod von Mandela, dessen Tod zur Spielzeit noch nicht fest stand).

Nun aber zur Rute für Lässer. Irgendwann meinte der gute Max bei einer Ansage zu einem neuen Stück: „Darf man hier in Altdorf etwas über das Muotathal sagen? Wisst ihr wo das Muotathal liegt? Dort hinten ist es so… (dazu machte er ein spezielles Handzeichen, welches eine Scheuklappe vor den Augen bedeuten sollte). Aber: Wenn man nämlich mal in dieses schöne Bergtal geht, kommt man nicht mehr so schnell heraus. Markus Flückiger passierte das. Als er vor Jahren ins Muotathal ging, blieb er gleich für sieben Jahre.“


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Die vierte Rute erhält Xaver, der Sturm. Er wütet zur Zeit in Nordeuropa und brachte Tod und Zerstörung. Derzeit rüstet man sich unter anderem in Hamburg gegen eine mögliche Überschwemmung des Hafens.


(Bildquelle: news.de)

Die fünfte Rute erhält der Spitzensschwinger Bruno Gisler für das Reintappen in die Dopingfalle. Jedoch muss man die ganze Sache etwas differenziert sehen. Blick.ch schreibt dazu:
„Es deutet aber alles darauf hin, dass der Solothurner nicht bewusst gedopt hat. Der Reihe nach: Gisler hat sich kurz vor dem Eigenössischen in Burgdorf erkältet und hat deshalb in der Apotheke ein erlaubtes Spray zur Resistenzförderung gekauft.

Der «böse» Landwirt glaubt, dass er sein legales Medikament mit einem Übelkeitsspray verwechselt hat, den seine Frau während der Schwangerschaft verwendet hat.

«Dieser Spray steht bei uns im Badezimmer im selben Schrank wie mein ebenfalls homöopathischer Resistenzspray. Sie stammen vom selben Hersteller und sehen – abgesehen von der Aufschrift – genau gleich aus.»

Dummerweise befindet sich im Spray von Gislers Frau ein Wirkstoff, der seit 2013 auf der Dopingliste steht.

Weil Bruno Gisler der Dopingkommission glaubhaft machen konnte, dass er mit der verbotenen Substanz keine Leistungssteigerung erzielen wollte, wird er mit der Aberkennung des Eidgenössischen Kranzes und einer Sperre von einem halben Jahr davon kommen.“


(Quelle: http://www.blick.ch)

Die sechste Rute ist für Lothar Matthäus, den dummen Tropf. Der behauptete nämlich im Vorfeld zur heutigen WM-Gruppenauslosung: „Die Schweiz gehört eigentlich nicht in Topf 1“.
Ja, sag ämal, der Loddar! Zum Glück konterte unser Noch-Nati-Coach Ottmar Hitzfeld sofort: „Was Matthäus sagt interessiert mich nicht gross. Wir sind aufgrund der gezeigten Leistungen in den letzten zwei Jahren in Topf 1. Die Mannschaft hat sich das verdient.“


(Quelle: http://www.blick.ch)

Die siebte Rute ist für Peter Stadelmann, dem Delegierten der Fussballnationalmannschaft, und seiner Crew. Nämlich für das endlose Rumgeeiere, wer denn nun neuer Nati-Coach nach der Ära Hitzfeld werden soll. Erst sagte Marcel Koller ab („Ich bleibe lieber Ötzi-, äh Ösi-Coach“) und nun zieht sich die Suche endlos weiter. Petkovic soll designiert sein, aber wohl nicht Wunschkandidat, und nun bricht der Weltwoche-Schreiberling Peter Hartmann eine Lanze für Christian Gross. „Ich chumä nümä druus…“ (O-Ton feldwaldwiesenblogger).


(Quelle: http://www.weltwoche.ch)

Die achte Rute erhält Marvin Hitz, der Schweizer Torhüter des Bundesligisten FC Augsburg. Nämlich für sein hartes Foul gegen Arjen Robben im Cupspiel vom vergangenen Mittwoch. Dabei trat der böse Marvin den lieben Arjen blutig.


(Quelle: http://www.nzz.ch)

Die neunte Rute erhält der Sauber-Rennstall aus Hinwil. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Erstens, weil sie ihre Finanzmisere nicht in den Griff bekommen und angeblich dubiose russische Sponsoren an Bord holen wollten, welche aber nie einen Rappen zahlten. Zweitens für das „Nichthaltenkönnen“ von Nico Hülkenberg, welcher leider nun definitiv zu Force India wechselt. Der Junge war in der nun zu Ende gegangenen Saison (vor allem in der zweiten Saisonhälfte) der Garant für Punkte und sportliches Spektakel aus dem Hause Sauber. So ein Mann hätte und müsste doch Sponsoren und somit Geld anziehen. Was ist nur los in Hinwil?


(Quelle: http://www.nzz.ch)

And last but not least: Die zehnte Rute geht an den Scheisskerl Putin. Der böse russische Bär mit dem irren Blick liess die demokratischen Errungenschaften von Gorbatschow und Jelzin wieder verschwinden. Aber nicht nur in Russland. Putin zwingt die Regierung in Ukraine mit Erpressung, sich ihm und seinem Russland anzunähern und nicht der westlichen EU. Andernfalls würde ihnen der Gashahn abgedreht. Das riecht nicht nur nach stinkendem Gas, sondern wieder nach einem Einverleiben der momentan noch unabhängigen Staaten wie der Ukraine zu einem Riesig-Grossreich Russland.


(Bildquelle: de.wikipedia.org)

feldwaldwiesenblogger

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