Was haben wir zur Zeit: Bereits Frühling, einen verlängerten Herbst, oder doch Winter?

Die eingangs gestellte Frage stellen sich wohl zur Zeit viele. Selbst die Wetterschmöcker twitterten am Samstag:


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Also auch im ob Muotathal gelegenen Bergtal Bisisthal ist kein (richtiger) Winter anzutreffen. Ja, er soll sich laut den Wetterschmöckern sogar „verborgen“ (versteckt) haben.

Milde Temperaturen im Januar und wenig bis kein Schnee: Ist das jetzt die Verlängerung des Herbstes oder sind das bereits die Vorboten des Frühlings?

Man weiss es nicht. Doch, wie unsere urchigen Wettermannen richtig vermuten: Petrus weiss es, und lässt es irgendwann an einem „ruchen“ Tag schneien. Spätestens zu Ostern ist es weiss und kalt. Denn schon letztes Jahr war es an Ostern deutlich kälter als die Weihnachtstage ein paar Monate davor…

Sind das jetzt nun die Auswirkungen einer bereits eingesetzten Klimaerwärmung, wie uns Professor Thomas Stocker weismachen möchte?


(Bildquelle: http://www.ethlife.ethz.ch)

Der wohl berühmteste Klimaforscher der Schweiz, auch in der internationalen Klimaforschergilde eine wichtige Persönlichkeit, predigt, dass die Klimaerwärmung erwiesen sei.

Aber: Klimaerwärmung und Wetterkapriolen sind eigentlich nicht gleich zu setzen. So macht ein milder Winter noch keinen Frühling, aber einen sehr langen Herbst…

Die Klimaerwärmungs-Jünger sind betreffs Schneefallgrenze jetzt schon überzeugt, dass sie wegen der Klimaerwärmung in letzter Zeit höher zu liegen kam. Wirklich? Die zahlreicheren Schneekanonen in tieferen Lagen sind nämlich kein Indiz dafür. Die gab es früher einfach noch nicht.

Meine Wenigkeit ist, wie auch Wettermissionar Martin Horat (Rothenthurm), der Meinung, dass eine Klimaerwärmung nicht einfach wegen ein paar ausgedehnten Messreihen in der jüngsten Geschichte Tatsache ist.


(Quelle: feldwaldwiesenblogger)

Horat verriet mir bei einem Telefoninterview am 21.12.2012 (Telefoninterview mit Martin Horat, Wettermissionar aus Rothenthurm):
„Es gibt schon eine Klimaerwärmung, nur ist das keine kurzfristige Sache, wie das die Medien gerne darstellen. Eine Klimaphase gehe über eine längere Zeitspanne, ja sogar über Jahrhunderte.“

Weiter erzählte der Wettermissionar:
„Aus den alten Chroniken ist ersichtlich, dass es beispielsweise im 16. Jahrhundert sehr warme und trockene Sommer, aber auch sehr kalte Winter gab. Der Grindelwaldnergletscher ging seinerzeit 1500 Meter retour, wuchs aber noch im gleichen Jahrhundert wieder nach.
Martin meinte weiter, dass es in den letzten 3 Millionen Jahren 44 Eiszeiten und demzufolge auch 44 „Klima-Erwärmungen“ gab.
Die Klimaerwärmung, welche sich immer wiederhole, sei somit keine kurzfristige Sache.“

Ich sehe es wie Martin Horat. Eine Klimaerwärmung ist nicht einfach nur mit Messdaten der letzten 100 Jahre belegbar. Denn diese Zeitspanne ist ja höchstens (wenn überhaupt!) eine Tausendstel-Sekunde im Leben unserer Mutter Erde.

Wenn schon dann schon hätte Professor Stocker bereits schon zu Zeiten der Dinosaurier mit Messungen beginnen müssen. Denn aus diesem Material, welches Daten seit 235 Millionen Jahren (Quelle: Wikipedia) generiert hätte, könnte man tatsächlich etwas über eine messbare Klimaerwärmung aussagen.

Aber so? Da bleibe ich doch lieber bei meinen eigenen und jenen vom Wettermissionar gestützten Thesen, dass eigentlich klimaerwärmungstechnisch nichts belegbar ist. Ausser, man zöge die Daten von den alten Chroniken zu Hilfe. Denn die gehen definitiv weiter zurück, als die Messserien der weltweiten Klimaforschung.

So bleibt mir nur die Bemerkung, dass man das Wetter so nehmen soll, wie’s halt grad ist und kommt. Ich selber freue mich über den „Minifrühling“ im Winter und geniesse ihn auch. Zudem plagen mich zur Zeit Rückenschmerzen, welche ein Skifahren nicht unbedingt erlauben würden.

Petrus nimmt aber weder auf meine Rückenschmerzen, noch auf die Frühlingssüchtigen oder die Schneeherbeisehner Rücksicht: Er lässt es dann schneien, wenn’s ihm passt und danach ist. Eben: „irgend amä ruchä Tag“.

feldwaldwiesenblogger

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