“Morgen bei Muser. Leber.” (aus dem Tagebuch der Wetterschmöcker)

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Stand heute, Dienstag den 28. Jänner 2014, haben wir genau 759 “Follower“, oder zu Deutsch: Verfolger, auf Twitter. Wir danken recht herzlich unseren treuen Fans.

Dominique Gisin, seines Zeichen Top-Skirennfahrerin von Engelberg und für die olympischen Spiele in Sotschi heute definitiv selektioniert worden, hätte es gerne, wenn wir ihr und dem Swissski-Team die Wetterprognosen für Sotschi durchgeben würden. Das nehmen wir doch gerne als Auftrag an, und stellen in nächster Zeit ein entsprechendes Wetter-Bulletin für Sotschi zusammen.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage:

Scheints war Max Frisch ein grosser Schweizer Schriftsteller. Dieser Tage ist ein Journal von ihm erschienen. Dieses Journal ist so eine Art Tagebuch, welches Frisch nach seinem Umzug nach Berlin zu schreiben begann. Der allererste Beitrag war der oben aufgeführte Schnipsel aus der Weltwoche: “Abend bei Grass. Nieren.”
Leute, Leute, wenn ich das so bedenke, dann ist die Literaturkunst gar nicht mal so schwer. Wenn “Abend bei Grass. Nieren.” grosse Schweizer Literaturkunst ist, dann ist mein “Morgen bei Muser. Leber.” doch in die selbe Kategorie von Kunst zu stellen. Oder nicht?

Viele Leute schütteln zur Zeit ob des zu milden Wetters den Kopf. Zugegeben, wir haben uns bisher auch ziemlich geirrt. Aber nicht alle von uns.
Die neusten Schmöcker-Daten lassen zumindest auf einen kalten und schneereichen Februar hoffen. Allerdings gibt’s Riecher unter uns, die auch für den Februar und März zu milde Temperaturen erwarten.
Der nun bald in den dritten und letzten Monat gehende Winter hat saustark angefangen. Pünktlich zum Winterbeginn anfangs Dezember gab’s eine Ladung Neuschnee bis in tiefe Lagen. Die Skigebiete konnten früher als sonst die Skisaison eröffnen, und waren guter Dinge. Dann folgte eine Phase mit sehr kalten Temperaturen, die sich gegen Mitte Dezember wieder in mildere Gefilde bewegten.
Weitere Niederschläge blieben aus. Vor und um die Weihnachtszeit kam starker Föhn auf und machte dem noch vorhandenen Schnee arg zu schaffen. Am Stefanstag gab es jedoch glücklicherweise verbreitet Schneefall und die Skigebiete konnten zumindest bis nach Neujahr aufatmen.
Der Januar war dann, wie wir nun feststellen konnten, viel zu mild. Niederschläge waren teilweise auch Mangelware, wie der gehasste Nebel. So hat halt mildes und sonniges Wetter auch sein Gutes. Denn die letzten beiden Monate waren überdurchschnittlich sonnig und der Jahreszeit entsprechend zu mild. Der gefürchtete Nebel blieb fast gänzlich aus.
Der Süden, oder besser gesagt das Tessin, Südbünden und die südlichen Walliser Täler erhielten im Gegensatz zum Norden mehr als genug Niederschlag in Form von haufenweise Schnee.

Irren ist menschlich, oder Jäger erschiesst statt eines Fuchses einen Wolf. Angeblich ist die Geschichte letztes Wochenende vorgefallen. Der fehlbare Jäger hat sich umgehend selbst angezeigt.
Dieses Jagdversehen hat aber laut „Blick“ nichts zu tun mit dem anfangs Jahr angeschossenen Wolf von Tamins. Der Täter wurde immer noch nicht geschnappt. Deshalb nochmals mein Steckbrief:

Der Muser kochte, wie oben erwähnt, Leber für uns sechs Wetterschmöcker zum “Zmorgä”. Mann, war das lecker, und kam garantiert an die Nieren von Grass ran!

Der Sandstrahler wurde vom deutschen Kanzleramt angefragt, ob er nicht gewillt sei, der Bundeskanzlerin Merkel in punkto „Langlauftechnik“ ein wenig unter die Arme zu greifen. Der gute Mann willigte ohne zu zögern ein.

Der Tannzäpfler war mit dem Naturmensch und dem Steinbockjäger zum Skifahren in der Mythenregion. Dabei genoss der Mann den herrlichen Schnee, den blauen Himmel und in der Schnapshütte ein “ghöriges” Schwarzes.

Der Wettermissionar war im Luzerner Hinterland unterwegs, und verkaufte dort mehr als ein Dutzend “Tsägässä”. “Der nächste Sommer kommt bestimmt” liess er die Bauern wissen. Die glaubten’s ihm aufs Wort und rissen sich um die Top-Sensen vom Rothenthurmer.

Der Naturmensch war, wie wir bereits wissen, mit dem Tannzäpfler und dem Steinbockjäger heute auf den Skiern. Am Mittag hatte der bärtige Mann genug, und liess die beiden anderen wissen: “Am Nachmittag gönne ich meinem Bart etwas Sonne.”

Der Steinbockjäger liess heute für einmal die Jagd aus, und war mit den besagten Wetterschmöckern auf den Ski. Wie sich herausstellte, karvte er am besten von den dreien die schön präparierten Hänge runter. Am Pistenrand meinte ein “Schneehäschen”: “War der Mann früher einmal Weltcupfahrer?”


„Chömid au i d’Badeferi uf Sisikon“:

Als ich heute morgen folgenden Bildschnipsel auf http://www.watson.ch sah…

… wusste ich sogleich, wie Recht der Fedlihas hat. Das Skifahren ist in der Schweiz, insbesondere in den grossen Skigebieten im Wallis und im Kanton Graubünden „schweineteuer“ geworden. Das können sich längst nicht mehr alle leisten. Deshalb empfiehlt es sich, in einem günstigeren Skigebiet, zum Beispiel in der Mythenregion ob Schwyz, seine Schwünge in den Schnee zu zaubern. Oder aber, man macht es wie der Fedlihas, und macht Badeferien in Sisikon…

Die Wetterprognosen:

Heute konnten einige das herrliche Winterwetter geniessen. Wie der Tannzäpfler, der Naturmensch und der Steinbockjäger waren mit ihnen noch weitere Skifahrer auszumachen.

Die Herrlichkeit geht aber mit dem aufkommenden Föhn leider wieder etwas „baden“. Sprich: Der Schnee wird wieder weich und schmilzt (wieder) langsam dahin.
Von Mittwoch bis Freitag erwarten wir mässigen Föhn, am Samstag sogar kräftigen. Die Temperaturen bewegen sich in dieser Zeit auf “März-Niveau”.

Zum Schluss noch ein Witz:

Doktor Armin Ablondi wurde kürzlich gefragt, was er vom “Wiibervolch” halte. Der Doktor schmunzelte erst, bevor er antwortete: “Der liebe Gott hat sich sicher etwas bei der Erschaffung des Wiibervolches gedacht. Denn zu putzen gibt es ja immer etwas…”

feldwaldwiesenblogger

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