Sommer-Langlauf im Parkhaus Weglosen

Twitter:

Die Wetterschmöcker haben heute zwei schöne Tweets gezwitschert. Einerseits die Wetterprognosen für den Monat Februar…

…andererseits ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft für die arme Beatrice Egli, welche zurzeit total abgemagert rumläuft…


Usum Chäs-Chessi:

In der Schweiz ist oft und ausgiebig jammern auf höchstem Niveau angesagt. Dies auch beim Thema „Humor“. Da es uns fast ausnahmslos gut bis sehr gut geht, wird halt von unseren Miesepetern auch der Schweizer Humor ins Fadenkreuz genommen.
Der Zweck dieser blöden Anklägerei, meist sind die Ankläger linke Brüder und Schwestern, ist mir nicht ganz klar. Aber vielfach geht es nur darum, dass sie damit ihren elenden Intellekt zur Schau stellen können. Sie sind ja doch so was von gebildet…und sie wissen auch, dass man das und dieses nicht sagen darf…es könnte ja eine hier wohnhafte Volksgruppe beleidigen….undsoweiterundsofort.

Ich habe mir die momentan „Hauptangeklagten“ und deren Anklagepunkte einmal näher angesehen: Alles nur Mumpitz! Was den besagten Schweizer Humoristen dabei vorgeworfen wird, grenzt auch schon wieder an Humor. Nur ein Beispiel: Stapi Tschäppät (SP, Bern, zwar kein Humorist im eigentlichen Sinne) wurde wegen seiner Italienerwitze von einem antisemitischen Hetzer eingeklagt… Wenn einem da nicht die Galle hochkommt, lacht man gescheiter über diesen Mist!

Gestern Abend durfte ich dem Bündner Cabarettisten Rolf Schmid im Theater Duo Fischbach in Küssnacht zuhören und zuschauen.

Ich weiss, schlechte Fotoqualität. Macht aber nix, nehmt‘s mit Humor. Wie Rolf Schmid, der sich dann und wann über irgendwelche Leute, Gruppierungen und auch Völker lustig machte. Hat es jemanden gestört? Nein!
So bezog er dann und wann auch Zuschauer in sein Programm mit ein. Zum Beispiel, als es darum ging, sich über die Deutschen lustig zu machen. Dabei tippte er ausgerechnet die Bezirksrätin Carole Mayor aus Küssnacht an. Dies deshalb, weil sie in jenem Moment angeblich (laut Schmid) grad so einen „Lätsch“ wie die Deutschen machte. Besagte Frau ist meines Wissens nicht Deutsche, hat aber laut Google Heimatort Genf. Ist also eine Frau von Welt. Das wusste Rolf Schmid natürlich nicht. Ob’s Frau Mayor lustig fand, und sich auch eine Klage überlegt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis…


Die Wetterschmöcker-Ecke:

Die sechs Wetterschmöcker haben ihrer Lieblings-Skirennfahrerin Dominique Gisin versprochen, die Wetterprognosen für Sotschi zusammen zu stellen.

In Sotschi gibt es sicher keinen Föhn,
das Wetter ist aber nicht immer schön.
Während den Spielen gibt es Schnee,
das hat uns verraten eine liebe Fee.

Wir vermuten, dass es auch kalt wird sein,
gefroren wird alles sein, Stein und Bein.
Der Wind wird auch eine Rolle spielen,
vom Meer tut Westwind reinschielen.

Vom Schwarzen Meer kommt viel Niederschlag,
das könnte für die Wettbewerbe sein eine Plag.
In den Bergen sich die Wolken können stauen,
da muss man das Programm gut anschauen.

Putin ist der Chef von Petrus, drum keine Bange,
der nimmt diesen dann schon in die grosse Zange.
Im Notfall spielt der Präsident selber Wettergott,
und lässt es sonnig und schön werden, sapperlott!


„Chömid au i d’Badeferi uf Sisikon“:

Von gut unterrichteten Quellen habe ich erfahren, dass der Fedlihas eine Umschulung plant. Er möchte offenbar Lehrer werden. Als ich ihn darauf ansprach, und nach den Gründen seiner beruflichen Veränderung fragte, zeigte er mir ein Bild:

Der Fedlihas gackerte fröhlich: „Dieses Bild habe ich erst kürzlich im „Gesichtsbuch“ (Facebook) entdeckt. Es hat mich sofort angesprochen, und in mir einen Sinneswandel ausgelöst. Jetzt habe ich nämlich gleich zwei gute Gründe, umzusatteln und Lehrer zu werden: Juli und August. So kann ich meine Badeferien in Sisikon natürlich auf einen Schlag um mehrere Wochen verlängern…“


Guidos Welt:

Die sich im heutigen Boten befindende Karrikatur brachte unseren Guido ins Grübeln.

Guido meint nämlich: „Eine Schneefarm im Gebiet Weglosen? Was diesen „Ybrigern“ aber auch immer in den Sinn kommt!
Dieser „Sibir-Schrank“ sieht ja aus wie das Parkhaus in der Weglosen. Wie wäre es, wenn die den Schnee im Frühling vom Hochybrig holen, und im Parkhaus Weglosen den Sommer durch lagern? Man könnte dann in einem zweiten Schritt im besagten Parkhaus eine Sommer-Langlauf-Loipe anbieten. So quasi Sommer-Langlauf im Parkhaus Weglosen.
Meine Idee lasse ich gleich patentieren. Wenn nämlich die schlauen Behörden wieder mal auf einen Besuch zu mir kommen, kann ich denen voll Stolz sagen: Es lid am Niid!“

Zum Schluss noch ein Witz:

Doktor Armin Ablondi meinte kürzlich: „Unsere Grünen werden auch immer farbloser!“ Daraufhin erwiderte ich ihm: „Ja, Herr Doktor, da haben Sie eindeutig Recht. Hätten Sie denn für diese farblosen Politiker ein Heilmittel?“ Doktor Ablondi dachte kurz nach, bevor er mir folgendes antwortete: „Die Grünen sollten mal wieder tüchtig Roten trinken, damit sie ordentlich blau werden. So holen sie sich nämlich garantiert eine gesunde Farbe zurück!“

feldwaldwiesenblogger