Der Binnenmarkt und der löchrige Schweizer Käse

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Twittern macht mir schon mächtig Spass, und ist in meinen Augen einfach vielfältiger, informativer und garantiert erwachsener als Facebook.


Usum Chäs-Chessi:

Dieser Artikel mit dem löchrigen Schweizer Käse passt doch wunderbar zu meinem „Chäs-Chessi“! Die EU und deren gescheite Aussenminister drohen der Schweiz. Gut, dass ist deren gutes Recht. Nur frage ich mich halt, wie sich diese Damen und Herren das „Unverhandelbar“ der Personenfreizügkigkeit vorstellen? Dass Schweizer Bürger in Zukunft also nicht mehr ohne weiteres einen Job in der EU bekommen?

Bei solchen Drohgebärden lache ich mir ja bös ins Fäustchen. Was hat denn zum Beispiel die ach so gerühmte Personenfreizügigkeit den Tessinern ausser viel Ärger, Verdruss, Staus, weitere Umweltverschmutzung und Stellenverlusten gebracht? So wie man hört und liest: Rein gar nichts! Die braven Schweizer erfüllten ihren Part der Freizügigkeit vorzüglich, und schwupps wurde das Südtessin mit billigen Arbeitern aus dem benachbarten Italien überschwemmt.
Und die Tessiner? Dem Vernehmen nach gingen sehr wenige Schweizer einer Arbeit im grenznahen Italien nach. Weil erstens die Arbeitslosigkeit dort um etliches höher ist und zweitens die italienischen Behörden sich einen Deut um die Personenfreizügigkeit kümmern und ihren depperten italienischen Bürokratismus voll ausleben.

Nein, nein, liebe Aussen-(und Innen-)minister der EU: Euer Säbelrasseln ist einfach nur bescheuert! Macht doch selber erst eure Hausaufgaben, und schaut den Italienern, Spaniern, Griechen und wem auch immer besser auf die Finger. Dass diese finanzgeplagten EU-Geldsauger erst mal ihre Schulden in den Griff bekommen. Und: Diesen Herrschaften sollte die Personenfreizügigkeit erst mal erklärt werden…

Mit einem so seriösen und zuverlässigen Partner wie der Schweiz darf man aber getrost Verhandlungen zu den angestrebten Kontingenten in der Personenfreizügigkeit aufnehmen.

Zudem hat Blocher für einmal absolut Recht. „Die EU tut, als würden wir zu ihr gehören“, gab er im Nachgang zur Abstimmung zu Protokoll. Und tatsächlich, man könnte meinen, die EU würde wegen dem lauten Katzenjammer Grossbritannien als Mitgliedsland verlieren. Stattdessen aber möchten 50.3 % der Schweizer eine Begrenzung der ungebremsten Personenfreizügigkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Übrigens: So wie man liest und hört, finden ein Grossteil der deutschen Bürger unser „basisdemokratisches“ Verhalten und das Einschränken der Personenfreizügigkeit toll. Anders als die Politiker finden nämlich die Deutschen, dass unser JA nichts mit Fremdenhass, sehr wohl aber mit viel Vernunft zu tun hat.


Die Wetterschmöcker-Ecke:

Der Muser meinte am Sonntagabend, nach Bekanntwerden des Abstimmungsergebnisses betreffs der Personenfreizügigkeit: „Hauptsache man ist gesund und der TV-Apparat läuft!“

Der Sandstrahler hat grosse Freude an der milden Witterung. Er sagte deshalb heute: „Ich habe vorgestern Montag die diesjährige Wandersaison eingeläutet.“

Der Tannzäpfler untersuchte gestern frisch heruntergefallene Tannzapfen und meinte vielsagend: „Ich glaube, der Winter ist bald vorbei.“

Der Wettermissionar hat heute ein grosses Fuder Tsägässä aus Österreich bekommen. Er erklärte mir am Telefon: „Der diesjährige Sommer könnte heureich werden. Die Hampeissi sind nämlich aus dem Winterschlaf erwacht, und haben begonnen das Land mit ihrem scharfen Dung einzuseichen.“

Der Naturmensch ist hell begeistert von den olympischen Spielen in Sotschi. Er sitzt so oft wie möglich vor dem Fernsehapparat und drückt unseren Schweizern die Daumen. Auf die Frage, wie viele Medaillen „Wir“ holen werden, gab er mir zur Antwort:“ 13. Das ist meine Glückszahl!“

Der Steinbockjäger musste gestern mit seiner Magd einkaufen gehen. Dabei wurde beobachtet, wie die beiden im Laden gezankt habe. Als Grund nannte mir der Steinbockjäger folgendes: „Sie will mir das Rauchen austreiben, und hat meine Brisagos aus dem Wägeli wieder ins Gestell zurück gelegt. Da habe ich erst mal eine Runde nach meinen Menschenrechten geschrien.“


„Chömid au i d’Badeferi uf Sisikon“:

„Das ist doch tipptopp, das Abstimmungsresultat!“, meinte gestern ein sichtlich erleichterter Fedlihas. Und weiter: “Da kommen garantiert schon bald weniger Ausländer in die Schweiz. So habe ich letztendlich auch Ruhe an meinem Strand in Sisikon.“

Ich mache es dem Fedlihas gleich, und mache garantiert keine Ferien in der „Schweiz-feindlichen“ EU. Ich freue mich wie er auf die Badeferien in Sisikon!


Guidos Welt:

Als unser Guido gestern die Frontseite des 20 Minuten aufschlug, rief er ganz entsetzt: „Nein, der Bestatter darf in der Abschlussfolge nicht sterben! Sonst kann er am nächsten Sonntag nicht mehr mit seinem Tschingg im TV auftreten.“

Zum Schluss noch ein Witz:

Doktor Armin Ablondi hörte kürzlich eine sonderbare Geschichte: „Ein Muotathaler wollte eine Illgauerin heiraten. Damit er zu seiner Gattin auch passte, liess er sich das halbe Gehirn amputieren. Bei der Operation wurde jedoch versehentlich das ganze Gehirn entfernt. Als der Muotathaler aus der Narkose erwachte, fragte er: „Isch öppis nid idr Ornig?“

feldwaldwiesenblogger

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