Sieben Fragen an die Stiftung Urwaldreservat Bödmeren

In meiner neuen Rubrik „Sieben Fragen an …“ befragte ich als zweite die Stiftung Urwaldreservat Bödmeren. Warum?
Nun, ich habe kürzlich bei einer längeren Autofahrt an möglichen Themen rund ums Muotathal studiert. Als Ergebnis ist unter anderem „der Urwald Bödmeren“ in meinem Gedächtnis gelandet.

Ich kann mich noch gut erinnern, als in meinen Jugendjahren der Bödmerenwald als „Urwald“ taxiert wurde. Böse Zungen behaupteten damals, dass dort erstens keine Elefanten anzutreffen seien und zweitens dieser Wald so wenig ein Urwald sei, wie in ihrem Garten Gold zu finden wäre.
Diese Sprüche sind in der Zwischenzeit verstummt.

Als ich nach der Autofahrt endlich wieder einen PC in die Finger kriegte, gab ich im Internet den Suchbegriff „Urwald Bödmeren“ ein. Sofort gelangte ich auf den Link zur Stiftung Urwaldreservat Bödmeren.

Auf der Homepage www.boedmeren.ch steht unter anderem: „Der Bödmerenwald liegt am Ende des Muotathals Richtung Pragelpass südlich des Bergenbodens. Im Westen wird das Gebiet durch die Alpen begrenzt. Im Süden schliesst das Chalbertal und im Osten das Karstgebiet der Twärenen (Silberen) den Bödmerenwald ab.“

Nach ein bisschen Studium auf der besagten Internetseite notierte ich mir sieben Fragen, welche ich an die Email-Adresse der Stiftung schickte.
Schon nach kürzester Zeit erhielt ich von Othmar Heinzer (Vizepräsident, Kassier und Webmaster) ausführliche und aufschlussreiche Antworten auf meine neugierigen Fragen.

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(Bildquelle: Klaus Auf der Maur)

Frage 1:
Wenn man auf Eurer Homepage www.boedmeren.ch etwas rumstöbert, fällt unter der Rubrik „Medien“ auf, dass seit 2008 kein Medienbeitrag mehr über das Urwald-Reservat Bödmeren gebracht wurde. Ist dies Zufall, mangelndes Interesse, kein Webmaster der die Internetseite „in Schuss hält“ oder gab es einfach nichts Interessantes zu berichten?

„Die Homepage wurde seinerzeit von mir initialisiert, und wird auch von mir betrieben. Ich muss leider zugeben, dass die Aktivitäten auf der Seite nicht sehr gross waren. Die Seite ist hauptsächlich da, um Interessierten die wichtigsten Informationen über das Reservat zu vermitteln, Kontakte zu unterstützen und Publikationen zur Verfügung zu stellen.
Zudem bestanden in der Projektphase unseres aktuellen Projekts „Besucherinformationen“ viele Unsicherheiten, und es haben sich wenige Informationen angeboten, welche auch publiziert werden konnten.
Im Rahmen des Projekts wird dann auch die Homepage neu aufgesetzt, und der Unterhalt wird neu definiert.“

Frage 2:
Gibt es denn zurzeit interessante Forschungs-Projekte im Urwald-Reservat? Wenn ja, welche?

„Im Rahmen des aktuellen Projektes ist eine Studie von Dr. Jan Wunder in Arbeit, welche die Waldverjüngung zum Thema hat. Gleichzeitig aber auch die bestehenden Studien bestätigt, dass im Bödmerenwald die ältesten Fichten Europas (fast 600 jährig) stehen.
Die Resultate dieser Studie werden ebenfalls im Themenweg und im Pavillon dokumentiert.“

Frage 3:
Wann wurde eigentlich die Stiftung Urwald-Reservat Bödmeren gegründet? Und: Auf wessen Initiative?

„1984 wurde auf Initiative von Walter Kälin sel. die Stiftung gegründet. Erste Gedanken in dieser Richtung hatten schon alt Kantonsförster Josef Schelbert sel., mit Professor Leibundgut von der ETH.
Das ursprünglich von der Oberallmeindkooperation OAK (als Grundeigentümerin) gepachtete Reservat umfasste 70 Hektaren. Im Jahr 2009 wurde zwischen dem Kanton Schwyz und der OAK ein erweitertes Natur- und Sonderwaldreservat von 550 Hektaren ausgeschieden.“

Frage 4:
Wann wurde dem besagten Wald das Prädikat „Urwald“ verliehen, und wieso eigentlich?

„Ursprünglich wurde der Bödmerenwald relativ willkürlich, jedoch auf Grund seiner Eigenart, „Urwald“ genannt.
Die Studie „Urwaldcharakteristiken des Bödmerenwaldes“ wurde 2006 publiziert, und von Walter Kälin initiiert. In dieser Studie werden einerseits die charakteristischen Urwald-Eigenschaften lokalisiert, und gleichzeitig die Informationen über die Nutzung übereinandergelegt. Damit wurden die Zonen mit deutlichen Urwaldcharakteristiken sichtbar gemacht. Siehe dazu auf folgendem Link: Urwaldcharakteristiken des Bödmerenwaldes – Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt.“

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(Bildquelle: Ernst Scagnet)

Frage 5:
Gibt es einen sogenannten „Mister (oder auch Misses) Urwald Bödmeren“, der oder die sich dort tipptopp auskennt und sehr viel darüber weiss?

„Felix Lüscher von der OAK Schwyz ist ein sehr fundierter Kenner des Reservats. Ebenfalls hat die erlebniswelt muotathal GmbH zertifizierte Gästeleiter, welche mit dem Thema sehr gut vertraut sind.“

Frage 6:
Werden eigentlich geführte Exkursionen im Urwald-Reservat Bödmeren angeboten? Wenn ja, wo oder bei wem muss ich mich melden, wenn ich an so einer geführten Exkursion teilnehmen möchte?

„Die erlebniswelt muotathal GmbH bietet Exkursionen im Bödmerenwald an. Wie bei Frage fünf erwähnt, mit ausgebildeten Gästeleitern.
Die OAK Schwyz macht ebenfalls jährlich eine bis zwei öffentliche Führungen, welche sehr beliebt sind. Die nächste Führung findet am 4. Oktober 2014 statt.
Pro Jahr nehmen ca. 1’000 Personen an Führungen der genannten Organisationen teil. Siehe dazu auch: Führung im und rund um das Waldreservat Bödmeren“.

Frage 7:
Last but not least: Zum Glück gibt es noch die Facebook-Seite „Urwaldreservat Bödmeren“. Denn dort habe ich aktuelle Infos und Einträge gefunden. Wird diese Seite auch von der Stiftung betrieben?
Auf der besagten Facebook-Seite habe ich gelesen, respektive aus einem geposteten Zeitungsartikel, dass ein Infozentrum und eine Urwaldspur rund ums Roggenstöckli gebaut wird. Wann soll dieser Pavillon fertig sein? Was dürfen die Besucher dort und auf der Urwaldspur erwarten?

„Nachdem jahrelang der Schwerpunkt auf Forschung ausgelegt war, hat sich die Stiftung entschlossen, ein Projekt für die Besucherlenkung zu starten. Der Pavillon ist zurzeit im Bau, der Rohbau wird noch dieses Jahr fertig gestellt. Die Eröffnung von Pavillon und Urwaldspur ist auf Mitte Juli 2015 geplant.
Der Pavillon beim unteren Roggenloch (vis-a-vis Alpwirtschaft Roggenloch) enthält eine hochwertige Ausstellung, und wichtige Informationen über den Bödermenwald sowie naheliegende Themen rund um den Wald.
Auf der Urwaldspur werden auf neun Posten verschiedene Themen im Zusammenhang mit dem Urwald nähergebracht. Gleichzeitig wird eine Broschüre mit Hinweisen zu allen neun Posten zur Verfügung gestellt.“

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(Bildquelle: Tobias Liechti)

Einen herzlichen Dank gebührt Othmar Heinzer für das Beantworten meiner sieben Fragen. Einstweilen ist mein Wissensdurst rund um das Urwaldreservat Bödmeren gestillt.

Zudem wird einem mit dem Infozentrum und der Urwaldspur rund ums Roggenstöckli unser „einheimischer Urwald“ in Bälde näher gebracht.
Meine Wenigkeit freut sich heute schon darauf, und wird nächstes Jahr mit Bestimmtheit mal die Witterung dieser Urwaldspur aufnehmen.

feldwaldwiesenblogger

Beim Schwingen naht der Saisonabschluss

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Liebe Schwingsportfreunde und die, die es noch werden wollen!
Die Schwingsaison 2014 neigt sich langsam dem Ende zu. Es stehen noch vier Regionalschwingfeste an, dann ist dieses Schwingerjahr auch schon wieder Geschichte.

Für mich war das Jahr 2014 hinsichtlich Schwingen ganz besonders. Nicht nur, dass ich an so vielen Schwingfesten war wie noch nie in meinem Leben zuvor. Mein Schwingprojekt 2014 hielt mich vom Frühling bis hin zum Kilchberger Schwinget auf Trab und bescherte mir ganz schöne Kontakte und Begegnungen.

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblog.ch)

Ich habe dabei viele interessante Gespräche geführt, las viel und erfuhr einiges über unseren Nationalsport. Meinen Blog „fütterte“ ich zudem nicht nur mit den Schwingprojekt-Texten. Dazu kamen auch Beiträge von meiner eigenen „Schwingkolumne“, welche mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen ist. Ich möchte sie nicht mehr missen.

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Den Höhepunkt meiner schwing-schreiberischen Tätigkeit ist vermutlich die Vorschau auf das Schwyzer Kantonale Schwingfest im Muotathal.
An diesem Text schrieb ich während mehrerer Wochen, und führte für den Beitrag einige interessante Interviews. Die Idee zu dieser Vorschau lieferte mir Schlussgangfilmer Jakob Niederberger.

Ein wenig bin ich auch auf mein Interview stolz, welches ich mit dem SCHLUSSGANG-Chefredaktor Manuel Röösli führen durfte. Dieses längere Interview brachte ich in drei Teil-Beiträgen.

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblog.ch)

Und sonst? Zu kritisieren gibt es in meinen Augen nur ganz wenig, zu loben aber sehr viel. Die besuchten Feste waren alle tadellos organisiert. Wenn schon dann schon verdient Petrus wegen seinem misslichen Wetter an einigen Sommerfesten einen gehörigen Rüffel…

Der gezeigte Sport war sehr gut, teilweise sogar hervorragend. Die technischen und athletischen sowie konditionellen Fortschritte der Schwinger sind offensichtlich. Der Schwingsport ist schon längst ein Spitzensport geworden!

Wenn ich trotzdem meine leise Kritik loswerden dürfte: Ich würde meinen, dass man einige Speaker in die Pflicht nehmen müsste. Ich finde es manchmal haarsträubend, wie wenig die einen von sich geben. Gerade die Herren des gesprochenen Wortes hätten es in den Händen, an einem Schwingfest mit gezielten Informationen und Kommentare noch mehr Spannung reinzubringen.

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(Bildquelle: sinyizoupoetry.blogspot.com)

Unverständlich ist für mich ein Schwingerfreund, welcher mir anfangs Jahr beim Berchtold-Schwinget sagte, dass unser Muotathaler Speaker Hans Gwerder zu viel (!) spricht. Ich dachte mir sofort: Ist dieser Mann eigentlich noch bei Trost? Zu viel gesprochen haben soll „ds‘ Olgis Hans“?
Meine Wenigkeit ist nämlich ein Freund von guten Speakern, welche nicht nur Jodler- und Fahnenschwinger-Beiträge ankünden.

Besagter Hans Gwerder macht das jeweils ganz gut. Bei ihm ist man jederzeit bestens informiert. Nicht so bei einigen seiner Kollegen, welche das absolute Minimum an Sprechtätigkeit an den Tag legen, und es vielfach verpassen, die Spitzengänge anzupreisen.

Und damit komme ich zu einem weiteren Punkt, welcher mich allgemein ein bisschen nervt: Die geschriebene Information vor Ort. Für mich ist Schwingen nämlich längst schon ein Spitzensport geworden. Das sollte an so einem Anlass nebst dem ganzen Folklore-Teil, welcher selbstverständlich seinen berechtigten Platz hat, auch zu spüren sein. Dank Smartphones und Internet ist man inzwischen besser informiert, als die Zuschauer an einem Schwingfest. Das spricht doch Bände…

Wieso könnte an grösseren Schwingfesten nicht gleich die Notengebung an den entsprechenden Plätzen angezeigt werden? Wieso kann beispielsweise an einem Teilverbandsfest nicht die Zwischenrangliste an einer Grossleinwand eingeblendet werden? Diese Fränkli-Listen hätten wirklich langsam ausgedient…

Ich meine, das wären ja nur kleine kosmetische Verbesserungen an den sonst wirklich schönen Festen. Gehören diese alten Zöpfe wirklich noch zwingend dazu, wie das Amen in der Kirche? Ich meine nein, denn wir leben inzwischen im 21. Jahrhundert und nicht mehr irgendwo im Mittelalter.

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(Bildquelle: http://www.frankfurt-flyers.de)

Zwei weitere Kritikpunkte möchte ich zudem noch aufgreifen (wenn schon mal in Fahrt, dann richtig…): Einerseits das Kampfrichterwesen, und andererseits das Umgehen mit den Gästen. In der vergangenen Saison wurde einmal mehr beobachtet, dass umstrittene und schwache Kampfrichterleistungen den Unmut des Publikums auf sich zogen. Der SCHLUSSGANG nahm sich diesem Thema auch an, und liess dazu gestandene Kampfrichter zu Wort kommen. In meinen Augen wurde das Problem erkannt. Die Verantwortlichen nehmen sich dieser Sache sicher in der Winterpause an.
Aber: Als Verteidigung möchte ich anbringen, dass hinter Kampfrichtern auch „nur“ Menschen stecken, welche sich halt auch mal täuschen können („irren ist menschlich“).

Das zweite ist das Umgehen mit den Gästen. Ich hatte das Gefühl, diese Geschichte sei in den letzten Jahren massiv verbessert worden. Geradezu offensichtlich gab es in dieser Saison einige ganz böse Rückschritte zu beobachten. Stichwort „Florian Gnägi am NOS in Wigoltingen“, und beim geneigten Schwingfestbesucher klingeln einige (aber nicht alle) Glocken.
Wie dort Gnägi einteilungsmässig angepackt wurde, kann man einfach nicht mehr als fair bezeichnen. Demgegenüber stand die „samtene“ Einteilung von Daniel Bösch, dem Tages- und Seriensieger aus der Nordostschweiz.
Da kommt ja dann schon der Verdacht auf, dass man den Sieg unbedingt in seinen eigenen Reihen halten wollte…
Nun habe ich fertig mit Kritik!

Die Saison war lang, das Wetter im Frühling gut. Die Feste im Sommer ab und zu verregnet, aber nicht minder spannend. Dafür wurde die Schwingerfamilie beim Saisonhöhepunkt, dem Kilchberger Schwinget, mit beidem beschenkt: Mit einem Traumtag und Schwingsport der ersten Güteklasse.

Die schönsten Geschichten sind halt schon diejenigen, welche das Leben, und in diesem speziellen Fall das Schwingen, schreiben. Aber auch diese gehen irgendwann zu Ende, und so endet mein heutiger Beitrag hier.

Mit Schwingergruss
feldwaldwiesenblogger

Sieben Fragen an Rolf Heinzer, Schottland-Fan und Muotathaler

Heute erfolgt der Startschuss zu einer neuen Rubrik: „Sieben Fragen an …“ eine bestimmte Person oder Personengruppe zu einer Angelegenheit, welche direkt oder indirekt das Muotathal betrifft.
Dabei greife ich interessante Themen, Aspekte und Wissenswertes rund um unser schönes Thal auf. Dies tue ich jeweils mit sieben wohlüberlegten Fragen meinerseits, und sicher spannenden sowie interessanten Antworten der Befragten.
Den Beginn mache ich heute mit Rolf Heinzer, einem bekennenden Schottland-Fan und Muotathaler.

Als ich letzten Donnerstag das Endergebnis zur Unabhängigkeits-Abstimmung Schottlands erfuhr, dachte ich mir: Diesen Aspekt bringe ich doch mit einem Herrn in Verbindung, welcher zu Schottland etwas zu sagen weiss, und zudem ein Muotathaler ist.

Denn irgendwie erinnert mich die schottische Unabhängigkeits-Abstimmung ein bisschen an die Schweiz und an ihren Freiheitswillen. Ganze 45 Prozent der Schotten waren nämlich für die Abspaltung von Grossbritannien gewesen. Für vielleicht mehr Freiheit, mit all ihren Konsequenzen.

Meine Wenigkeit war zwar noch nie in Schottland. Die Fernsehbilder von ihren Bräuchen und Sitten, aber auch den Highland Games haben mich schon immer fasziniert. Gerade die angesprochenen Highland Games, welches traditionelle Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen sind, erinnert von ihrer Urtümlichkeit auch wieder an die Schweiz.
Und anstatt beispielsweise die Innerschweizer sich mit den Bernern im Schwingen messen, tun dies die schottischen Clans an sogenannten „Treffen“ unter anderem beim Steinstossen. Steinstossen wird übrigens an vielen Schwingfesten auch praktiziert…

Nun hebe ich den Vorhang, und lasse Rolf Heinzer zu Wort kommen.

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(Bildquelle: Rolf Heinzer)

Frage 1:
Wie geht’s dir nach dem Nein der Schotten zur Unabhängigkeitsfrage?
„Mir geht’s hervorragend. Danke der Nachfrage. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass meine eigene Zukunft unmittelbar von diesem Entscheid betroffen wäre –))“

Frage 2:
Was hättest du abgestimmt, wenn du Schotte wärst?
„Ich hätte Nein gestimmt. Einerseits bin ich Rangers-Sympathisant und somit pro-britisch eingestellt. Aber auch abgesehen davon wurden zu viele Punkte von der YES-Bewegung nicht zu Ende gedacht. Angefangen beim Verhältnis zur EU, über die Währung, Arbeitsplätze etc.
Die Idee eines unabhängigen Schottlands ist natürlich faszinierend und der Bauch hätte eventuell ja gesagt, aber schlussendlich hat wohl bei vielen der Kopf entschieden. Die Verlustängste waren bei vielen Unentschiedenen dann am Schluss doch zu gross.“

Frage 3:
Seit wann bist du Schottland-Fan?
„Seit meiner ersten Reise in dieses schöne Land. Damals mit dem Töff im Jahre 1994.“

Frage 4:
Wie kommt ein Muotathaler dazu, Schottland-Fan zu werden?
„In den westlichen Highlands oder im Glen Coe erinnert vieles an unsere schöne Muotathaler Natur. Die Einsamkeit, viele Burgen, die wilden Klippen, das Wetter: Für mich ist das Meditation, und definitiv einem Strandurlaub oder einer Mega-Stadt vorzuziehen.“

Frage 5:
Du spielst ja Dudelsack. Was war zuerst: Schottland-Fan oder der Gedanke, Dudelsack zu spielen? Und: Hattest du auch schon Auftritte in Schottland? Wenn ja, wo?
„Das eine geht wohl nicht ohne das andere, weil das Instrument so stark mit der schottischen Kultur verbunden ist. Der Klang des Instrumentes hat mich schon immer fasziniert, und definitiv gepackt hat es mich 1996 in England, als an der Fussball-EM die Schweiz gegen Schottland spielte. Eine ganze Armada von Pipe Bands marschierte in Birmingham ein.
Zurück in der Schweiz habe ich schnell einen Lehrer gefunden. Seitdem hat mir dieses Instrument unvergessliche Momente beschert, zum Beispiel die Auftritte mit Gotthard oder an den Basel Tattoos 2013 und 2014.
Der erste Auftritt in Schottland wird vermutlich 2015 mit den Swiss Highlanders am Edinburgh Military Tattoo sein. Die Vorbereitungen beginnen im Januar.“

Frage 6:
Wie oft hast du schon Schottland bereist? Welche Gegenden hast du besucht? Gibt’s eine Lieblingsgegend oder eine Lieblings-Ortschaft?
„Mittlerweile war ich gegen zehn Mal dort, fast an allen Ecken und Enden. Angefangen bei den Städten Glasgow und Edinburgh, bis zu den äusseren Hebriden (Lewis, Harris, South und North Uist), aber auch auf den Orkney- und Shetland-Inseln.
Die äusseren Hebriden sind dann aber doch etwas Hardcore, was das Wetter und die Einsamkeit betrifft. Mir gefällt vor allem Aberdeen (Granite City) und die Gegend nördlich von Inverness.“

Frage 7:
Zum Abschluss: Was denkst du, wird nach dem Nein die Unabhängigkeit Schottlands trotzdem vorangetrieben? Oder wird sich London nun besser der Anliegen der Schotten annehmen?
„Die nächste Frage zur Unabhängigkeit wird eventuell kommen, wenn England über das Referendum für einen Austritt aus der EU abstimmt. Das wird ja gemäss Cameron irgendwann im 2017 sein. Die Schotten gelten als EU-freundlich und würden bei einem Austritt eventuell erneut einen Versuch wagen.
Der Ja-Anteil war alles andere als klein und wird die Separatisten weiterhin anfeuern. Aber das ist alles spekulativ.
Was sicher ist, ist die Tatsache, dass London Zugeständnisse machen wird. Das wurde ja auch schon angekündigt.“

Ich bedanke mich bei Rolf Heinzer für das spontane Mitmachen. Wie ich finde, sind seine Antworten sehr interessant, spannend und zugleich aufschlussreich ausgefallen. Und etwas gelernt habe ich dabei auch noch: Ich habe zwar in einem Thriller von Simon Becket auch schon von den äusseren Hebriden gelesen, aber noch nie von „Lewis, Harris, South und North Uist“ gehört.
Zudem: Ein Auftritt eines Muotathalers am Edinburgh Military Tattoo in Schottland ist eine tolle Sache und verdient meine Anerkennung.

Weitere sieben Fragen zu Muotathaler Angelegenheiten folgen demnächst auf diesem Kanal, respektive Blog.

feldwaldwiesenblogger

Die Bratwurst-Initiative und die Einheitskrankenkasse

Liebe Leser! Heute mache ich mir, wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, schreibend Gedanken zu den beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom kommenden 28. September. Wie das so ist bei solchen Abstimmungen, wage ich als Erstes einen Blick ins Abstimmungsbüchlein.

abstimmmungsbüchlein
(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Das nette Teil verrät mir viele Fakten, Daten, Zahlen und die Empfehlung des Bundes. Und diese ist bei beiden Vorlagen ein Nein.
Vielfach folge ich den Empfehlungen von Bundesrat und Parlament. Denn diese sind von uns gewählte Volksvertreter, und sie versuchen in der Regel unsere Anliegen zu vertreten.

Aber ich wäre nicht ein guter Bürger, wenn ich mir nicht die Argumente der Pro- und Contra-Komitees zu Gemüte führen würde. Das habe ich nun getan.

Zur Bratwurst-Initiative, oder wie sie korrekt heisst „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!“ bin ich zum Schluss gekommen, dass ich der Empfehlung folgen werde. Ich lege ein Nein in die Urne. Denn diese Argumente sind für mich einfach plausibler.

bratwurst als argument
(Bildquelle: http://www.handelszeitung.ch)

Unsere Finanzministerin, Eveline Widmer-Schlumpf, erklärte am 11. August das Problem mit den beiden unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen anhand eines praktischen Beispiels: „Wer im Restaurant eine Bratwurst bestellt, zahlt darauf 8 Prozent Mehrwertsteuer, wer die Bratwurst am Grillstand auf der Strasse kauft, nur 2,5 Prozent.“
Die Initianten griffen darauf die berühmte Bratwurst für ihre Kampagne auf. Die „Bratwurst-Initiative“ war geboren…

Wie die Bundesrätin weiter erklärte, mag diese Ungleichbehandlung auf den ersten Blick unverständlich sein. Widmer-Schlumpfs Erklärung dazu: „Esswaren vom Take-away lassen sich nicht vernünftig abgrenzen von Nahrungsmitteln, die im Laden gekauft werden. Darum werden sie steuerlich gleich behandelt und zum reduzierten Satz besteuert.“

Für die Finanzministerin ist das keine Diskriminierung: „Nahrungsmittel seien lebensnotwendige Güter und müssten für alle erschwinglich sein. Der Restaurantbesuch jedoch gehe über den Konsum von Nahrungsmitteln hinaus. Essen und Getränke würden serviert, Tische, Stühle, Toiletten und anderes mehr zur Verfügung gestellt. Deshalb koste eine Mahlzeit im Restaurant auch mehr als am Imbissstand.“

Zudem macht der Bundesrätin noch etwas anderes Kopfzerbrechen: Die bei einer Annahme zu erwartenden hohen Steuerausfälle. Das fehlende Geld müsste nämlich durch Erhöhung des tieferen Mehrwertsteuersatzes (von 2.5 auf 3.8%) reingeholt werden. Dies hätte zur Folge, dass Lebensmittel, Medikamente, Bücher, Zeitungen sowie Radio- und TV-Gebühren (noch) teurer würden.

Gastrosuisse, also die Initianten, haben im Vorfeld nicht mit den Konsequenzen einer MwSt-Erhöhung auf 3.8% gerechnet. Als ihnen das bewusst wurde, kündigten sie an, nach einem Ja eine weitere Volksabstimmung zu lancieren. Diese neuerliche Abstimmung würde ein Referendum beinhalten, damit der reduzierte Satz (die bisherigen 2,5 %) weiter tief bleiben würde.
Man darf ohne zu übertreiben behaupten: Hier wird ein Verwirrspiel mit dem Stimmbürger getrieben.

Ich finde die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze auch nicht „sexy“. Dabei ist die Abgrenzung zwischen Restaurant sowie „Take-away Stand mit Tisch“ (vor Ort essen) und reinem Take-away (mitnehmen) teilweise reine Haarspalterei.
Trotzdem müssen wir Konsumenten vernünftig bleiben: Der von Gastrosuisse geforderte tiefere Steuersatz in Restaurants bringt nur ihnen etwas. Uns, den Konsumenten, bringt dies erstens keine billigeren Preise und zweitens unter anderem teureres Essen für zu Hause.
Deshalb ist für mich ein Nein zu dieser Vorlage einfach unumgänglich.

keine Einheitspatienten
(Bildquelle: einheitskasse-nein.ch)

Einheitspatienten sind wir mit Garantie nicht, ob wir zu dieser Vorlage nun Ja oder Nein abstimmen. Das Bild stammt von den Initiativgegnern, und ich habe mir erlaubt, das „Nein zur Einheitskasse“ wegzuschneiden.

Auch zu dieser Vorlage habe ich mir meine Gedanken gemacht. Ich schrieb wörtlich in meinem Blogbeitrag vom 16. September: „Die Krankenkassen-Sache ist da schon diffiziler. Eigentlich wäre ich bei der Grundversicherung für ein Modell, wie es die Suva ist. Aber nach dem Lesen von verschiedenen Texten bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das der richtige Weg ist.“

Ich habe mir die Pro- und Contra-Argumente nun näher angesehen und auch bei einer interessanten Diskussion aufmerksam zugehört. Die Erkenntnisse bringen nun mit sich, dass von meinem sozial-konservativen Wesen das „sozial“ wieder mal hervordringt. Ich lege deshalb ein Ja zu „Für eine öffentliche Krankenkasse“ in mein Wahlcouvert.

Die Begründungen der Initianten hat mich mehr überzeugt, als die Abschreckungs-Szenarien der Gegner. Diese schreiben beispielsweise: „Der harte Wettbewerb mit den 61 Kassen sowie zahlreiche Arbeitsstellen werden geopfert.“ Und: „Von 100 Prämienfranken der Grundversicherung (OKP) gehen 95 an Therapie, NUR 5 in die Administration.“

Auf den harten Wettbewerb angesprochen kontern die Befürworter und sagen: „Prämien steigen stärker als Gesundheitskosten!“

In meinen Augen greift da der Wettbewerb also nicht, oder nicht mehr.
Denn die privaten Krankenkassen betreiben laut den Initianten einen Pseudo-Wettbewerb, und dies zulasten der Versicherten. Die Folgen sind lästige Werbeanrufe und zeitraubender Papierkram bei einem Kassenwechsel. Zudem versuchen sich die Kassen schadlos zu halten und versuchen „teure Fälle“ abzuwimmeln. Gerade kranke und ältere Menschen bekommen dies zu spüren und bezahlen teurere Prämien.

Die angesprochenen tiefen Administrationskosten bei den Krankenkassen sind sicher ein Pluspunkt für die Initiativ-Gegner. Dennoch sind sie so fair, und meinen, dass ein Verwaltungskosten-Vergleich mit IV, AHV oder Suva schwierig ist.
Die „5 Franken Administration“ begründen diese (leider) mit dem (Pseudo-)Wettbewerb…

Das Pro-Komitee führt an, dass die privaten Krankenkassen jährlich rund 225 Millionen an Werbe-Franken, 100 Millionen an Wechselkosten und weitere Prämiengelder in politisches Lobbying verschleudern. Zudem sollen sich die Manager und Verwaltungsräte bei diesen Kassen eine goldene Nase verdienen.

Weiter: Das Nein-Komitee befürchtet bei einem Ja zur Vorlage Einbussen von Qualität und Verfügbarkeit. Scheinbar könnten darunter die freie Wahl von Hausärzten und Spezialisten leiden.

Die Befürworter halten mit dem Argument dagegen, dass bei öffentlichen Versicherungen wie der AHV und der Suva heute ein hohes Mass an Qualität vorhanden sei. Dort soll das Wohl der Versicherten im Mittelpunkt stehen und bei koordinierten Versorgungsprogrammen kann bei der Prävention bis zu zwei Milliarden Franken pro Jahr gespart werden.

Wohl verstanden, es geht bei einer öffentlichen Einheitskasse nur um die Grundversicherung. Zusatzversicherungen könnten weiterhin bei privaten Anbietern abgeschlossen werden.

Das Soziale dabei ist, dass alle gleichermassen von einer guten und zahlbaren Grundversicherung profitieren könnten. Ob jung, alt, gesund oder krank. Und ob jemand reich ist oder weniger begütert.
Denn diejenigen, welche es sich leisten können, dürfen so viele Zusatzversicherungen abschliessen, wie sie wollen.

Noch ein Wort zu einem möglichen Stellenabbau bei einem Ja zur Initiative: Für das Betreiben einer Einheitskasse braucht es selbstverständlich auch Mitarbeiter, welche aus den jetzt bestehenden Kassen rekrutiert werden könnten. Zudem braucht es weiterhin Personal und Ressourcen für die privaten Zusatzversicherer. Alles in allem müssten wahrscheinlich nicht wirklich viele Arbeitsstellen abgebaut werden.
Wenn man eine böse Zunge hätte, könnte man behaupten: Die vorigen Stellen würde es wahrscheinlich jetzt schon nicht mehr brauchen, denn die verursachen nur unnötige Kosten…

Die öffentliche Krankenkasse wäre eine Chance für unser überteuertes Gesundheitssystem mit explodierenden Kosten und stetig steigenden Prämien. Wie das funktionieren könnte, und wie die Kosten sich dann entwickeln würden, weiss heute natürlich niemand genau. Dass aber gehandelt werden muss, ist wohl jedem klar.
Deshalb sollten wir am 28. September ein zukunftsgerichtetes und soziales Ja zur Einheitskasse in die Urnen legen.

So, nun habe ich parallel zum Schreiben auch meinen Stimmzettel ausgefüllt und in das entsprechende Couvert gesteckt. Ich denke, ich habe nun meine Bürgerpflicht getan und hoffe zudem, dass ich dem einen oder anderen Leser eine „Abstimmungshilfe“ sein konnte.

So oder so: Es ist garantiert der bessere Weg, seine Meinung an der Urne kundzutun, statt am Stammtisch (oder wo auch immer) frustriert zu proleten, es nütze ja sowieso nichts. Es nützt schon, liebe Bürger! Und je mehr Leute abstimmen gehen, desto exakter wird der Volkswille widergegeben.

feldwaldwiesenblogger

Meine Fett-Kilos müssen (wieder) weg!

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(Bildquelle: http://www.biermann-medizin.de)

Jetzt reicht‘s! Nachdem mir nun einige Personen in meinem Umfeld mehr oder weniger deutlich zu verstehen gaben, dass ich gewichtsmässig ziemlich zunahm, will ich handeln.

Meine etwas verwaiste Rubrik „Jogginggedanken“ wird nun wieder belebt. Denn: Das letzte Mal joggen ging ich vor rund drei Wochen, danach ereilte mich eine starke Erkältung. Nachdem ich nun einige Tage geschont habe, startete ich gestern wieder mit joggen. Ich lief gut 35 Minuten, und war hernach stolz, wie gut es gegangen ist.

Eigentlich hätte ich gestern die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 26. September behandeln wollen. Den beiden Volksinitiativen „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!“ und „Für eine öffentliche Krankenkasse“ werde ich mich vermutlich am nächsten Samstag annehmen.

Beim Joggen kam ich nämlich ob dem Grübeln um die blöde Bratwurst-Diskriminierung auf den Gedanken, dass ich ja selber langsam wie eine Bratwurst aussehe. Trotz der (gefährlichen) Wölbung an meinem Bauch, wie einer kürzlich meinte, gehöre ich glücklicherweise noch nicht zum „Spiegeleier-Club“.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Beim ersten Mal denkt man sich noch: „Göschenen-Airolo“. Beim zweiten Mal beginnt‘s einen langsam zu ärgern. Die Mitleidsbekundungen ob meines Bauches wurden nun aber der mehreren. Auf den Ärger kam nun langsam die Scham dazu.

Deshalb sagte ich mir gestern beim Joggen: Jetzt ist fertig, es reicht! Es erfolgte dabei der Startschuss zu (wieder) mehr Bewegung. Denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich in letzter Zeit meinen Lieblingssport, das Joggen, dem Bloggen unterordnete. Das will ich zumindest unter der Woche (wieder) ändern. Erst die Joggingeinheit, dann das Schreiben.

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(Bildquelle: Flyer, feldwaldwiesenblogger)

Die beiden angesprochenen Volks-Initiativen gehören mehr zusammen, als man auf den ersten Blick meint. Das Bratwurst-Begehren enthält viel zu viel Fett, und lässt mich und viele andere Schweizer zunehmen. Das Resultat sind eine Wampe und ein Doppelkinn.
Was folgt, ist die Gesundheit, welche so nach und nach wegen dieser elenden Volkskrankheit zu leiden beginnt. Das Resultat sind Arztbesuche und die uns allen bekannten Krankheiten, welche uns und die Krankenkassen Milliarden kosten. Eine richtige Kostenexplosion fand deshalb in den letzten Jahren statt!

Bei der Bratwurst-Vorlage würde ich meinen, dass es wirklich „Wurst“ ist, was man abstimmt. Der Bund holt sich seinen Zaster so oder so vom Bürger, ob der jetzt Ja oder Nein sagt. Und: Wer meint, nach einer möglichen Annahme in einem Restaurant nun billiger zu essen, der ist einfach naiv.
Die Krankenkassen-Sache ist da schon diffiziler. Eigentlich wäre ich bei der Grundversicherung für ein Modell, wie es die Suva ist. Aber nach dem Lesen von verschiedenen Texten bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das der richtige Weg ist.
Mehr zu diesen beiden Abstimmungsvorlagen, wie erwähnt, in einem anderen Blogbeitrag.

Heute geht’s um meine Gesundheit und meinen Frust, denn ich mit Sport loswerden will. Nicht nur denn: Auch die Pfunde müssen jetzt purzeln.
Ich will mir dies sicher nicht mit einem Trainingsprogramm samt Plan, Pulsuhr und weiterem solchem Scheiss verordnen. Ich laufe, weil‘s mir Spass macht. Ich laufe, weil ich mich gerne in der Natur bewege. Ich laufe, weil ich nun abnehmen will.

Die Konsequenz ist einfach, dass ich am Feierabend mit Sport beginne, und nicht mit Schreiben. Ich habe mich nämlich in letzter Zeit ertappt, dass ich so intensiv an einem Text arbeitete, dass ich das Joggen glatt vergas oder einfach sausen liess. Das geht so nicht (mehr).

Nur am essen kann’s bei mir nicht liegen, wie jetzt einige behaupten möchten. Am Abend esse ich nämlich wenig bis noch weniger und am Mittag verköstige ich mich in unserem Personalrestaurant vielfach mit einem leichten Menu (Fisch, Vegimenu, etc).
Was mir eindeutig fehlt, ist genügend Bewegung. Als Chemielaborant habe ich sowieso praktisch keine körperlichen Aktivitäten, wo ich Eigenfett verbrennen könnte.

Jammern ist sicher nicht mein Ding. Gesund bin ich auch, und der Fernsehapparat läuft noch immer. Ich bin einfach nur unzufrieden mit meinem übergewichtigen Körper. Dies nicht nur wegen den Sticheleien der Kollegen.
Ganz im Gegenteil: Das hat es einfach gebraucht. Sonst hätte ich diese Tatsache nur verdrängt, und statt an mir runter zu schauen weiter gen Himmel geguckt. Ne ne, das muss jetzt ändern!

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Es ist mir auch sonnenklar, dass ein bisschen joggen nicht unbedingt den gewünschten Effekt bringt. Ich erinnere mich an eine Sportsache vor mehreren Jahren im Schweizer Fernsehen, als unter anderem Beni Thurnheer bei irgendeinem Gesundheitsprojekt joggte. Ihm wurde dabei beschieden, dass dieser bescheidene Aufwand nicht ausreicht. Beni National hat ja auch ein wenig zugelegt, wie wir alle feststellen konnten.

Der gewünschte Effekt holt man sich mit der Regelmässigkeit, der Dauer einer Trainingseinheit und der richtigen Einstellung.

Regelmässig joggen heisst für mich fortan, dass ich dies mindestens dreimal pro Woche tun möchte.
Eine halbe Stunde ist zu wenig. Denn es gilt ganz allgemein die Faustregel: Eine halbe Stunde Sport ist gut für das Wohlbefinden, eine ganze Stunde fürs Wohlbefinden und das Abnehmen.
Die richtige Einstellung ist für mich eine lockere und natürliche Herangehensweise. Ich möchte das Joggen ganz und gar nicht verbissen, und wie oben erwähnt, nicht mit einer Uhr tun. Der Spass, die Freude, die Natur und ein gesundes Körperbefinden sollen an erster Stelle stehen. Sind diese vier Punkte nicht vorhanden, nützt in meinen Augen das ganze Ding nur sehr beschränkt.

So, nun genug der Bauch- und Doppelkinn-Geschichten: Taten statt Worte sollen nun für sich sprechen.
In diesem Sinne: Gutes Joggen miteinander!

feldwaldwiesenblogger

Die Verletzungshexe im Innerschweizer Schwingerlager

In der SCHLUSSGANG-Ausgabe Nummer 14 vom 26. August findet sich folgender Artikel:

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(Bildquelle: SCHLUSSGANG Nummer 14, 26. August 2014)

Es geht um die Verletzungshexe im Schwingsport und um die auffällige Häufung von verletzten Spitzenschwingern im Innerschweizer Lager. Gelb markiert habe ich zudem eine brisante Aussage: „Doch hinter vorgehaltener Hand wird die ISV-Verletzungsmisere nicht nur dem Zufall zugeschrieben. Weil diese Aussage aber derart brisant ist, möchte sich öffentlich niemand dazu äussern.“ Starker Tobak!

Als ich das las, dachte ich mir sofort: Diesem Aspekt nehme ich mich nach dem Kilchberger Schwinget an. Denn in diesen Fall gehört in meinen Augen etwas Licht, um das Dunkel daraus zu vertreiben. Sprich: Was steckt dahinter? Wie verhält es sich wirklich? Gäbe es Handlungsbedarf, und wenn ja, wo?

Als Ergänzung zur SCHLUSSGANG-Aussage habe ich noch die dazugehörige Liste „Verletzte Spitzenschwinger Saison 2014“:

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(Bildquelle: SCHLUSSGANG Nummer 14, 26. August 2014)

Wie man unschwer erkennen kann, ist die Zahl der verletzten Spitzenschwinger im ISV-Lager um einiges grösser als bei den anderen Teilverbänden. Diese 10 Namen stechen sofort ins Auge. Dagegen sind die drei verletzten Berner Schwinger geradezu eine Bagatelle, sind doch zwei von ihnen inzwischen wieder genesen und beim Kilchberger Schwinget gar angetreten…

Im Innerschweizer Team sind gerade mal zwei Athleten (Peter Imfeld und Alain Müller) wieder zurückgekehrt. Ganze acht Schwinger werden vor dem Jahr 2015 keine Schwingfeste mehr bestreiten.

Diesem Fall bin ich nun nachgegangen. Dabei ergaben meine Recherchen, dass es sich vermutlich nur um Spekulationen hinsichtlich der brisanten Aussage handeln muss.
Und: Mir wurde aus einer vertraulichen Quelle zugetragen, dass hinter dieser Sache ein Journalist stecken könnte, welcher dieses Gerücht in die Welt setzte und Unruhe ins ISV-Lager bringen möchte.
Der SCHLUSSGANG stieg dann leider auf dieses Gerücht ein…

Es gibt nämlich keinen rationellen Zusammenhang zwischen den Verletzungen und den Verletzten.
Wenn man nämlich die Verletzungen und die verletzten Schwinger ein wenig unter die Lupe nimmt, stellt man zwei Tatsachen fest:
a) Es handelt sich um Spitzenschwinger aus allen Kantonalverbänden (Vier Luzerner, drei Schwyzer, ein Urner, ein Obwaldner und ein Zuger).
b) Es gibt sechs verschiedene Verletzungsarten: Fünf Knieverletzungen, zwei Bänderverletzungen, eine Rückenverletzung, ein Leistenbruch, eine Magenverletzung und eine Herzmuskelentzündung.

Von einem kausalen Zusammenhang kann man da einfach nicht sprechen. Was höchstens auffällt, sind die fünf Knieverletzungen. Aber auch die sind laut SCHLUSSGANG-Tabelle unterschiedlicher Natur. Was gerne angedichtet worden wäre, nämlich Kreuzbandrisse wegen falschem Training oder dergleichen, trifft gar nicht zu. Lediglich zwei Schwinger (Pirmin Reichmuth und Martin Suppiger) erlitten in dieser Saison Kreuzbandrisse. Für diese zwei Sportler natürlich absolutes Pech. Dennoch steckt dahinter keine Regelmässigkeit, sondern purer Zufall.

Weiter wurde mir aus einer gut unterrichteten Quelle zugetragen, dass die Innerschweizer Schwinger betreffend persönlicher Betreuung nicht so professionell aufgestellt sind wie die Berner. Diese Tatsache ist für mich aber nicht wirklich neu, habe ich doch in meiner Schwingkolumne vom 9.9.2014 die professionellere Betreuung der Mutzen thematisiert. In jenem Beitrag zwar hinsichtlich mentalem Training, was aber auch auf die sportlichen Bereiche zutrifft.

Was eine professionelle Betreuung sein kann, zeigt das Beispiel Matthias Sempach. Wenn man den Betreuerstab vom Schwingerkönig und Kilchberg-Sieger betrachtet, staunt man Riesenbauklötze. Mit Jean-Pierre Egger, Valérie Adams, Werner Günthör und dem Sportpsychologen Heinz Müller wird nichts dem Zufall überlassen und alles minutiös geplant.
Wetten, Philipp Laimbacher hätte mit dem gleichen Betreuerstab am letzten Sonntag länger gegen Sempach im Schlussgang gestanden?

Aber: Ist das die Zukunft des modernen Schwingsportes? Können sich alle Spitzenschwinger so einen Betreuerstab leisten? Wie würde wohl der Eidgenössische Schwingerverband zu einer solchen „Professionalisierung“ stehen?

Zurück zu den Verletzungen im Schwingsport. Was nicht erst seit heute klar ist: Die Schwingweise muss eindeutig dem Körper angepasst sein.
Nehmen wir das Beispiel Brienzerspezialisten. Sie gehen dabei ein grosses Verletzungsrisiko ein, sich das Kreuzband zu reissen. Thomas Sempach war früher ein gefürchteter Brienzerspezialist. Die Folge waren langwierige Knieverletzungen. Sempach hat als Vorbeugung nun seinen Schwingstil angepasst.

Der Körper muss sich vorallem zwischen dem 16. und etwa dem 22. Lebensjahr an das Schwingen mit den grossen und schweren Brocken gewöhnen. Dabei müssen die jungen Schwinger entsprechend trainiert und aufgebaut werden. Denn: Viele Schwinger haben in dieser Zeit schon Knie-Verletzungen erlitten. Hier ein Auszug aus einer Liste von Schwingern, welche sich in jungen Jahren das Kreuzband rissen:
– Jörg Abderhalden mit 16 Jahren
– Christian Schuler mit 17 Jahren
– Pirmin Reichmuth mit 19 Jahren
– Benji von Ah und Thomas Sempach (beide mehrere Kreuzbandrisse)

Weiter: Es spielen bei Verletzungen mehrere Faktoren mit. Die wichtigsten sind das Alter, das Training und der Aufbau sowie die Schwingweise.

Aber: Wie oben recherchiert und analysiert, erkennt man einfach keine Regelmässigkeit bei den Verletzungen und Verletzten bei unseren Innerschweizern. Handlungsbedarf besteht diesbezüglich keiner, denn wo keine grossen Übereinstimmungen festgestellt werden können, kann man auch nicht ansetzen.
Was aber nicht heissen soll, dass die ISV-Cracks nicht noch professioneller trainieren könnten. Meiner Ansicht nach könnten sie sich betreffs Trainingsmethodik von den Bernern noch einiges abschauen. Dabei meine ich nicht unbedingt vom Schwinger mit dem grössten Betreuerstab (Matthias Sempach), sondern von den anderen Spitzenschwingern. Die verbesserten Trainings können auch zur Vorbeugung von Verletzungen dienen.

Deshalb: Meine Quelle und ich sind der Meinung, dass sich da jemand etwas zusammengereimt hat und so ein Gerücht in die Welt setzte.
Wenn dem nicht so sein sollte, darf sich derjenige gerne bei mir melden, und wir führen darüber eine offene Diskussion.

Mit Schwingergruss
feldwaldwiesenblogger

Rückblick aus Innerschweizer Sicht auf den Kilchberger Schwinget

Das ging doch besser als erwartet! Mit Philipp Laimbacher im Schlussgang, und Christian Schuler sowie Benji von Ah bis am Schluss in der Spitzengruppe haben die Innerschweizer am Kilchberger sogar recht gut abgeschnitten.
Zudem zeigten Andreas Ulrich, Adrian Laimbacher und mit Abstrichen Bruno Nötzli und Marcel Mathis recht ansprechende Leistungen.
Wenn mir dies am Sonntagmorgen angeboten worden wäre, ich hätte es sofort unterschrieben.

Ich habe das Gefühl, dass sich die ISV-Leute nach der Kranzfestsaison zusammentaten. Dabei über die Bücher gingen und sich für den Saisonhöhepunkte eine Strategie zurecht legten. Denn schon beim Samstagsgespräch im Bote der Urschweiz bekam ich den Eindruck, dass sich da etwas getan hat. Die Aussage vom TK-Chef der Schwyzer, Fidel Schorno, liess mich doch etwas aufhorchen. Er meinte dabei sinngemäss, als er nach dem Abschneiden der Schwyzer Schwinger befragt wurde: „Klar läuft das Fest über die Berner und deren Topfavoriten. Im Kopf habe ich aber etwas anderes…“

„Im Kopf habe ich aber etwas anderes…“ bedeutet für mich so viel wie: Wir haben auch im Kopf gearbeitet. Oder anders ausgedrückt: Wir haben mit den Schwingern mental mehr gemacht als sonst.
Gut, ich habe keine Belege für meine Aussagen. Vielleicht „überinterpretiere“ ich Schorno’s „Kopfspruch“ ein wenig …

Aber egal: Dass was ich gemeint habe, ist aufgegangen. Nämlich die Stärkung des mentalen Befindens. Für mich schon länger ein Manko bei den Innerschweizern. Schwingerisch und technisch müssen sich die ISV-Athleten keineswegs hinter den Bernern verstecken. Was in meinen Augen „unseren“ Schwingern bisher fehlte, ist die optimale mentale Betreuung, und das Aufbauen einiger Spitzenschwinger zu sogenannten Topfavoriten.

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Die mentale Betreuung wurde den Bernern Spitzenschwingern schon längst verordnet, und das Aufbauen von Topfavoriten ist ihnen nun eindrücklich gelungen.
So wie ich das sehe, haben sich die einzelnen BKSV-Schwinger selber einen Betreuer geangelt, oder aber der Verband stellte ihnen jemanden zur Verfügung.

Das Selbstvertrauen und die mentale Stärke der Mutzen ist denn auch schon länger auf den Rängen spürbar. Klar braucht es daneben auch eine körperliche Topverfassung und eine super Athletik. Aber trotzdem: Der Faktor „mentale Stärke“ macht in meinen Augen gut und gerne um die 30 bis 40 Prozent aus.

Wieso diese „Berner-Stärke“ bei Chrigel Stucki dann und wann nicht anschlägt, könnte damit erklärt werden, dass sie bei ihm manchmal ins Gegenteil umschlägt. Der Bursche wird in solchen Fällen so locker vor einem Wettkampf (sanfter Riese!), dass er seine Körperspannung gar nicht mehr recht aufbauen kann, um seine Masse zu bewegen…

Zugegeben, ich könnte völlig auf dem Holzweg sein. Ich glaube es aber nicht. Meine Gedankengänge sind ein Erklärungsansatz, auch zum Abschneiden des ISV-Teams in Kilchberg.

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Die drei oben erwähnten Innerschweizer Schwinger Philipp Laimbacher, Christian Schuler und Benji von Ah erwischten am Sonntag einen optimalen Tag und konnten ihre Schwünge gefährlich und punktgenau ansetzen und mit ihnen sehr oft auch reüssieren.

Wie Philipp Laimbacher Christoph Bieri, Urs Abderhalden, Matthias Aeschbacher und Florian Gnägi ins Sägemehl bettete, war schon Extraklasse. Er zeigte vorgestern sein bestes Schwingfest in dieser Saison und krönte es mit dem Einzug in den Schlussgang. Und: Einen Schlussgang bei einem Schwingfest mit eidgenössischem Charakter können am Ende einer Karriere auch nur die wenigsten vorweisen.
Dass der Sattler dabei in Gang drei und im besagten Schlussgang seinen Meister fand, ist eigentlich nicht so schlimm. König Matthias Sempach ist zurzeit unbestritten der beste Schwinger. An ihm kommt man momentan einfach nicht vorbei.

Christian Schuler bodigte der Reihe nach in eindrücklicher Manier Stefan Burkhalter, Bruno Gisler, Thomas Sempach und Matthias Siegenthaler, ehe er in der Person von Matthias Sempach auch seinen Meister fand. Gegen den Schwingerkönig zu verlieren ist keine Schande. Nur wie das von statten ging, hat mich schon ein wenig erstaunt. Der Rothenthurmer hatte angeblich noch gar nicht richtig gefasst, schon lag er auf dem Rücken.
Ausgleichende Gerechtigkeit, nachdem Schuler im vierten Gang eigentlich gegen Siegenthaler verloren hatte, dies aber nicht zählte und er hernach sogar gewann?

Die beiden Schwyzer gewannen je vier Gänge. An einem Kilchberger Schwinget keine Selbstverständlichkeit. Gab es doch schon Feste auf „Uf Stocken“, wo keiner der Athleten am Schluss mehr als drei Siege vorweisen konnte. Ausser der Sieger Eugen Hasler, dies im Jahre 1990…

Der dritte Innerschweizer, welcher auch besonders beeidruckte, war Benji von Ah. Der bärtige Obwaldner gewann dreimal mit einer bärenstarken Leistung (Beat Wampfler, Thomas Zaugg und Willy Graber), und musste sich nur im zweiten Gang geschlagen geben. Denn es war wieder Matthias Sempach, der einem Innerschweizer seinen Meister zeigte.
Die Gänge fünf und sechs gingen gestellt aus, nämlich gegen Matthias Siegenthaler und Christian Stucki.

Christian Schuler verlor seine letzten beiden Gänge, Benji von Ah stellte sie. Philipp Laimbacher gewann seinen fünften Gang, und verlor seinen sechsten Gang, den Schlussgang. Zufall oder nicht? Liessen die mentalen Kräfte bei den drei besten Innerschweizern gegen Schluss nach?
Da ich nicht unbedingt an Zufälle glaube, tippe ich auf das Nachlässen der Kräfte…

Aber: Der Start gelang unserem Trio nach Mass. Der Fokus wurde richtig gelegt. Dass gegen Ende des Wettkampfes Gänge verloren oder gestellt enden, ist nicht nur mit der mentalen Stärke zu erklären. Die Kondition und die körperliche Verfassung könnten dabei auch eine Rolle gespielt haben. Und natürlich einige Gegner (Matthias Sempach und Christian Stucki), die nur sehr schwer zu bezwingen sind.

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Nichts desto trotz: Unsere Innerschweizer gefielen mir vorgestern trotz der Berner Übermacht gut. Die drei erwähnten Schwinger sollten in meinen Augen (weiterhin) so aufgebaut werden, wie bei den Bernern Sempach, Wenger und Stucki. Wir brauchen unbedingt auch so Topfavoriten, welche das restliche Team mitreissen können.

Gute Ansätze des ISV-Teams waren in Kilchberg nun wirklich sichtbar. Besser machen kann man es immer, denn bis zu den Topresultaten der Berner ist es noch ein gutes Stück. Wichtig ist, dass gehandelt wurde, und von einem „gnadenlosen abschlachten“, wie es beim Eidgenössischen in Burgdorf beobachtet wurde, war man am Sonntag meilenweit entfernt.

Hinter die absolute Spitze gehören auch gute Mittelschwinger, welche „unser Trio“, wie in Kilchberg, tragen können. Andreas Ulrich, Adrian Laimbacher, Bruno Nötzli und Marcel Mathis taten dies am Sonntag mit beherzten Auftritten. Sie gewannen gegen hervorragende Schwinger oder stellten wenn nötig, wie Andreas Ulrich beim Anschwingen gegen Matthias Sempach.

Man kann mir sagen was man will: Ich bin überzeugt, dass ich mit meinen Beobachtungen richtig liege. Ein Zufallsprodukt sind die vorgestrigen Leistungen unserer Innerschweizer nicht. Da wurde vorgängig hart gearbeitet, und zwar vor allem an der mentalen Stärke.
Das Resultat ist ein Schlussgangteilnehmer und zwei Athleten, welche bis zum Schluss mit der Spitze in Tuchfühlung waren.

Mit Schwingergruss
feldwaldwiesenblogger