Meine Fett-Kilos müssen (wieder) weg!

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(Bildquelle: http://www.biermann-medizin.de)

Jetzt reicht‘s! Nachdem mir nun einige Personen in meinem Umfeld mehr oder weniger deutlich zu verstehen gaben, dass ich gewichtsmässig ziemlich zunahm, will ich handeln.

Meine etwas verwaiste Rubrik „Jogginggedanken“ wird nun wieder belebt. Denn: Das letzte Mal joggen ging ich vor rund drei Wochen, danach ereilte mich eine starke Erkältung. Nachdem ich nun einige Tage geschont habe, startete ich gestern wieder mit joggen. Ich lief gut 35 Minuten, und war hernach stolz, wie gut es gegangen ist.

Eigentlich hätte ich gestern die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 26. September behandeln wollen. Den beiden Volksinitiativen „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!“ und „Für eine öffentliche Krankenkasse“ werde ich mich vermutlich am nächsten Samstag annehmen.

Beim Joggen kam ich nämlich ob dem Grübeln um die blöde Bratwurst-Diskriminierung auf den Gedanken, dass ich ja selber langsam wie eine Bratwurst aussehe. Trotz der (gefährlichen) Wölbung an meinem Bauch, wie einer kürzlich meinte, gehöre ich glücklicherweise noch nicht zum „Spiegeleier-Club“.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Beim ersten Mal denkt man sich noch: „Göschenen-Airolo“. Beim zweiten Mal beginnt‘s einen langsam zu ärgern. Die Mitleidsbekundungen ob meines Bauches wurden nun aber der mehreren. Auf den Ärger kam nun langsam die Scham dazu.

Deshalb sagte ich mir gestern beim Joggen: Jetzt ist fertig, es reicht! Es erfolgte dabei der Startschuss zu (wieder) mehr Bewegung. Denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich in letzter Zeit meinen Lieblingssport, das Joggen, dem Bloggen unterordnete. Das will ich zumindest unter der Woche (wieder) ändern. Erst die Joggingeinheit, dann das Schreiben.

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(Bildquelle: Flyer, feldwaldwiesenblogger)

Die beiden angesprochenen Volks-Initiativen gehören mehr zusammen, als man auf den ersten Blick meint. Das Bratwurst-Begehren enthält viel zu viel Fett, und lässt mich und viele andere Schweizer zunehmen. Das Resultat sind eine Wampe und ein Doppelkinn.
Was folgt, ist die Gesundheit, welche so nach und nach wegen dieser elenden Volkskrankheit zu leiden beginnt. Das Resultat sind Arztbesuche und die uns allen bekannten Krankheiten, welche uns und die Krankenkassen Milliarden kosten. Eine richtige Kostenexplosion fand deshalb in den letzten Jahren statt!

Bei der Bratwurst-Vorlage würde ich meinen, dass es wirklich „Wurst“ ist, was man abstimmt. Der Bund holt sich seinen Zaster so oder so vom Bürger, ob der jetzt Ja oder Nein sagt. Und: Wer meint, nach einer möglichen Annahme in einem Restaurant nun billiger zu essen, der ist einfach naiv.
Die Krankenkassen-Sache ist da schon diffiziler. Eigentlich wäre ich bei der Grundversicherung für ein Modell, wie es die Suva ist. Aber nach dem Lesen von verschiedenen Texten bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das der richtige Weg ist.
Mehr zu diesen beiden Abstimmungsvorlagen, wie erwähnt, in einem anderen Blogbeitrag.

Heute geht’s um meine Gesundheit und meinen Frust, denn ich mit Sport loswerden will. Nicht nur denn: Auch die Pfunde müssen jetzt purzeln.
Ich will mir dies sicher nicht mit einem Trainingsprogramm samt Plan, Pulsuhr und weiterem solchem Scheiss verordnen. Ich laufe, weil‘s mir Spass macht. Ich laufe, weil ich mich gerne in der Natur bewege. Ich laufe, weil ich nun abnehmen will.

Die Konsequenz ist einfach, dass ich am Feierabend mit Sport beginne, und nicht mit Schreiben. Ich habe mich nämlich in letzter Zeit ertappt, dass ich so intensiv an einem Text arbeitete, dass ich das Joggen glatt vergas oder einfach sausen liess. Das geht so nicht (mehr).

Nur am essen kann’s bei mir nicht liegen, wie jetzt einige behaupten möchten. Am Abend esse ich nämlich wenig bis noch weniger und am Mittag verköstige ich mich in unserem Personalrestaurant vielfach mit einem leichten Menu (Fisch, Vegimenu, etc).
Was mir eindeutig fehlt, ist genügend Bewegung. Als Chemielaborant habe ich sowieso praktisch keine körperlichen Aktivitäten, wo ich Eigenfett verbrennen könnte.

Jammern ist sicher nicht mein Ding. Gesund bin ich auch, und der Fernsehapparat läuft noch immer. Ich bin einfach nur unzufrieden mit meinem übergewichtigen Körper. Dies nicht nur wegen den Sticheleien der Kollegen.
Ganz im Gegenteil: Das hat es einfach gebraucht. Sonst hätte ich diese Tatsache nur verdrängt, und statt an mir runter zu schauen weiter gen Himmel geguckt. Ne ne, das muss jetzt ändern!

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Es ist mir auch sonnenklar, dass ein bisschen joggen nicht unbedingt den gewünschten Effekt bringt. Ich erinnere mich an eine Sportsache vor mehreren Jahren im Schweizer Fernsehen, als unter anderem Beni Thurnheer bei irgendeinem Gesundheitsprojekt joggte. Ihm wurde dabei beschieden, dass dieser bescheidene Aufwand nicht ausreicht. Beni National hat ja auch ein wenig zugelegt, wie wir alle feststellen konnten.

Der gewünschte Effekt holt man sich mit der Regelmässigkeit, der Dauer einer Trainingseinheit und der richtigen Einstellung.

Regelmässig joggen heisst für mich fortan, dass ich dies mindestens dreimal pro Woche tun möchte.
Eine halbe Stunde ist zu wenig. Denn es gilt ganz allgemein die Faustregel: Eine halbe Stunde Sport ist gut für das Wohlbefinden, eine ganze Stunde fürs Wohlbefinden und das Abnehmen.
Die richtige Einstellung ist für mich eine lockere und natürliche Herangehensweise. Ich möchte das Joggen ganz und gar nicht verbissen, und wie oben erwähnt, nicht mit einer Uhr tun. Der Spass, die Freude, die Natur und ein gesundes Körperbefinden sollen an erster Stelle stehen. Sind diese vier Punkte nicht vorhanden, nützt in meinen Augen das ganze Ding nur sehr beschränkt.

So, nun genug der Bauch- und Doppelkinn-Geschichten: Taten statt Worte sollen nun für sich sprechen.
In diesem Sinne: Gutes Joggen miteinander!

feldwaldwiesenblogger

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