Meine Schreib-Woche im Überblick

Beim frühmorgendlichen Joggen heute Sonntag liess ich meine nun zu Ende gehende Schreib-Woche vor meinem geistigen Auge nochmals Revue passieren. Meine Gedanken hüpften und joggten im noch schlaftrunkenen Muotathal gleich mit.
Dabei stellte ich fest, dass diese Woche sehr interessant und abwechslungsreich ausfiel. Nach dem Laufen setzte ich mich an den PC, und begann meine Jogging-Gedanken zu formulieren. Ich muss gestehen: Am fittesten zum Schreiben bin ich jeweils am Morgen, nach einer Jogging-Runde ums Muotathal.

schreibwoche
(Bildquelle: thomaswollinger.com)

Dieses Bild passt ganz wunderbar zu meiner Leidenschaft, dem Schreiben. Denn Schreiben ist für mich nicht nur eine grosse Freizeitbeschäftigung. Es ist für mich auch eine Art von geistiger Freiheit, bei dem sich meine Gedanken ihre eigene Weite suchen dürfen. Vergleichbar mit einem Boot, welches sanft auf einem See gleiten darf, dem Horizont entgegen steuernd. Wie dabei meine Gedanken zu einem Text werden, ist für mich jedes Mal eine spannende Angelegenheit. Ich tauche dabei weit ab und vergesse praktisch für einige Zeit meine Umgebung.
Nun gleite ich über meine vergangene Woche, und lasse euch dabei teilhaben.

Am Montag legte ich nach dem schreibtechnischen Marathon von letztem Sonntag, bei welchem ich das letzte Konzert der „Dümä“ beschrieb, einen ruhigen Abend ein.

Am Dienstag bereitete ich mein bisher Geschriebenes über die Muotathaler Volksmusik für eine Besprechung mit zwei Giigäbank-Vertretern von gestern Samstag vor. Ich druckte meinen Text aus, welcher sage-und-schreibe bereits 22 Seiten beträgt…

remo inderbitzin
(Bildquelle: https://www.facebook.com/sidecarcrossinderbitzin/photos)

Am Mittwochabend traf ich mich mit Remo Inderbitzin (Balm), einem jungen aufstrebenden Motocross-Seitenwagen-Piloten, zum Gespräch. Ich wurde angefragt, ob ich eventuell Lust und Zeit hätte, die Texte für seine Facebook-Seite zu verfassen. Dies tat bisher Schwester Denise, welche nun anfangs nächstes Jahres mit Freund Cyril Gwerder („Five and a half Thumbs“) für unbestimmte Zeit nach Afrika verreist.
Nach kurzem Überlegen sagte ich zu, und erfuhr von Remo wie er sich unsere Zusammenarbeit vorstellt. Dabei einigten wir uns auf den Startschuss im Frühling, da ich bis dahin noch alle Hände voll zu tun habe mit der Muotathaler Volksmusik.
Meine Arbeit soll darin bestehen, dass ich seine Rennwochenenden zusammenfasse und den Text auf seine Facebook-Seite stelle.
Ich habe dem motivierten und sehr engagierten Motocross-Piloten den Vorschlag gemacht, dass ich zudem im Frühling vor dem Beginn seiner Saison ein Porträt über ihn erstelle. Ich schlug ihm auch vor, seine Facebook-Seite über den Winter nicht ganz verwaisen zu lassen. Damit dies nicht geschieht, werde ich für ihn Themen wie Trainingspläne, Trainingsgestaltung und Saisonvorbereitung in entsprechende Texte verfassen und aufschalten. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass ich die verfassten Schriften auch auf meinen Blog stellen kann.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem Sportler aus einer für mich bisher relativ fremden Sportart.

Am Donnerstag traf ich mich zum Interview mit einem sehr interessanten Gesprächspartner zu meinen „Sieben Fragen an“. Wer ich dabei getroffen habe, verrate ich noch nicht. Nur so viel: Der Mann hatte einiges zu erzählen und ich denke, dass seine Schilderungen auch meine Leser interessieren dürften.

Am Freitag habe ich meinen letzten Blogeintrag „Das letzte Konzert der Five and a half Thumbs (Dümä)“ gekürzt. Und zwar für jemanden, welcher diesen Konzertbericht gerne in der nächsten Raiffeisenbank Muotathal-Chronik sehen möchte.
Dazu schrieb ich in einer Email zum gekürzten Bericht: „Ich habe den Konzertbericht von den Dümä gekürzt und in die entsprechende Schrift (laut Richtlinien RBM) umgewandelt. Mehr zu kürzen brachte ich einfach nicht übers Herz, denn irgendwie würde sonst etwas fehlen…
Ich hoffe, der RBM ist der Text nicht zu lang, denn er ist etwas mehr als 1,5 Seiten.“

vorbereiteter tisch
(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Gestern Samstag traf ich mich mit den zwei Giigäbank-Mitgliedern zu der oben besagten Besprechung. Während gut zwei Stunden besprachen wir mein bisher Verfasstes und das weitere Vorgehen.
Ich habe dabei ein gutes Gefühl und denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es liegt zwar noch einiges an Arbeit vor mir. Ich werde mir aber in den Monaten Januar, Februar und März bewusst einiges an Zeit für mein Volksmusik-Projekt einplanen, damit ich es Ende März zu einem guten Abschluss bringen kann.

stefan suter
(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Am Nachmittag besuchte ich mit Peter Betschart (Giigäbank) Stefan Suter (ds Stützlers). Wir interviewten ihn dabei zur Muotathaler Volksmusik.
In meinem Gepäck hatte ich wie immer mein kleines Notebook und mein iPhone als Aufnahmegerät eingepackt.
In entspannter Atmosphäre konnte ich Stefan ganz gezielt zu Lücken und Fragen in meinem bisherigen Text befragen. Natürlich kam auch der Smalltalk nicht zu kurz, und ich erfuhr nebenbei auch die eine oder andere Anekdote.
Ich betrat Stefan’s Haus um 13 Uhr, und verliess es erst um etwa 17.30 Uhr wieder. Hinterher musste ich mir eingestehen, dass der Nachmittag wie im Nu verging.
Wie ich das schon nach den Gesprächen mit Josef Inderbitzin und Kari Suter gemacht habe, werde ich das aufgenommene Tondokument ab dem iPhone protokollieren. Aus meinen Notizen werde ich einerseits Ergänzungen und Erweiterungen in meinem Text vornehmen, andererseits werde ich parallel dazu auch Blogbeiträge aufschalten.

weihnachten
(Bildquelle: http://www.gopixpic.com)

Zum Abschluss meiner Schreib-Woche möchte ich Euch, liebe Leserinnen und Leser, fröhliche und besinnliche Weihnachten wünschen. Lasst ein wenig die Seele baumeln, und entspannt Euch vom hektischen Alltag. Denn Weihnachten ist eine Zeitspanne im Jahr, wo wir uns unabhängig unserer Glaubenstiefe, so oder so Zeit füreinander nehmen dürfen und sollten.
Die Häuser sind schon längst weihnächtlich beleuchtet und erstrahlen teilweise in wunderbarem Glanz. Mögen wir doch etwas von diesem Licht und Glanz in unsere Herzen fliessen lassen.

feldwaldwiesenblogger