Unser Bundesrat war auch schon lustiger

Ab und zu werde ich darauf hingewiesen, dass ich doch in meinem Blog (fast) nicht nur noch über den Schwingsport berichten soll. Solche Anregungen nehme ich natürlich zur Kenntnis, und ich muss den Bedenkenträgern ein Stück weit Recht geben. Deshalb habe ich vor einiger Zeit auf Facebook ja zwei Seiten eröffnet: Den „Schwinger-Blog“ und den „Musik-Blog“. Dort poste ich ab und zu bis regelmässig thematisch separate Beiträge, verlinke aber auch feldwaldwiesenblog-Beiträge zum Schwingen oder der Musik.

Der feldwaldwiesenblog soll auch Platz für andere Themen haben. Ich denke, einige würden es gerne sehen, wenn ich wieder mal Jogging-Gedanken veröffentlichen würde. Oder zwischendurch gewisse Dinge mit spitzer Zunge kommentieren oder durch den feldwaldwiesenblog-Humor ziehen würde.

Ich kann alle beruhigen: Schwing- und Musik-Beiträge werden weiterhin veröffentlicht. Zudem aber auch wieder vermehrt „Jogging-Gedanken“, denn ich bin wieder am Trainieren („Kampf dem Winterspeck“). Weiter auch Spitzzüngiges und Humorvolles.
Heute folgt just grad ein Beitrag zum Thema Humor.

trump
Der irre Donald Trump
Bildquelle: inthesetimes.com

Scheisse nein, über diesen amerikanischen Frisur-Affen werde ich heute nicht berichten. Das ist im Fall nicht mehr komisch, mit diesem Trump. Da wird einem nach den letzten Vorwahl-Ergebnissen angst und bange. USA, wohin steuerst du? Zum Abgrund oder gar darüber hinaus?

Nein, nein, wir bleiben in heimischen Gefilden. Unser Schweizer-Biotop bietet schon genug Humorvolles. Oder etwa nicht?


Quelle: YouTube

Darf oder muss ein Bundespräsident bei seiner Rede zum „Tag der Kranken“ nicht ein freundlicheres Gesicht machen und ab und zu lächeln? Wie Ernst BR Schneider-Ammann in die Kamera guckt. Da wird man ja gleich selber krank…

Die Franzosen und die Amis hingegen fanden es in verschiedenen Talk-Shows zum Schiessen komisch. Ich aber finde: Unser Bundesrat war auch schon lustiger. Deshalb hier ein erstes Beispiel, wie ein eidgenössischer Magistrat auch sein bestes Lachen auspackte.


Quelle: YouTube

Unvergessen ist der Lachanfall anno 2010 von BR Hansrudolf Merz! Das Wort „Bündnerfleisch“ hatte es in sich, und wollte ihm nicht „beschwerdefrei“ über die Lippen. Ach, wie war doch da die Welt noch in Ordnung. Im Vergleich dazu gibt beim obigen Filmchen der Johann ein Bild ab, als hielte er eine Grabesrede. Dem Mann war beim Ablesen vom Teleprompter alles andere als zum Lachen zu Mute. Was da vorher wohl geschehen sein mag?


Quelle: YouTube

Selbst die immer noch aktive Bundesrätin Doris Leuthard konnte ebenfalls 2010 bei einer parlamentarischen Anfrage ob „Gymkhana, Ponys und Kleinpferden“ herzhaft lachen.
Ist in der Zwischenzeit so viel vorgefallen, dass ein Bundesrat bei einer Rede so traurig drein guckt, als ob er jeden Moment in Tränen ausbrechen würde?

Jein. Die Welt ist heutzutage weder schlechter noch besser. Trotzdem hat man manchmal das Gefühl, die weltpolitische Lage sei um einiges ernster als noch vor sechs Jahren. Stichworte wie „Europäische Flüchtlingspolitik“, „Syrien-Krieg“ und „Trumpo-Manie in den USA“ bringen einen manchmal schon ins Grübeln. In diesem Zusammenhang ist die todernste Rede von Schneider-Ammann schon ein wenig begreiflich. Oder war er einfach nur schlecht beraten und sein Französisch ist hundsmiserabel?

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Mittwoch. Und vergesst den Humor und das Lachen nicht. Beides ist wichtig für unser Wohlbefinden und darf getrost als Lebenselixier bezeichnet werden.

feldwaldwiesenblogger

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