Vorschau auf den Hallenschwinget Niederurnen

Text: Jakob Heer und feldwaldwiesenblogger / Fotos: Jakob Heer

2014 war Roger Rychen Co-Sieger am Hallenschwinget Niederurnen. Die letzten vier Austragungen gewann er allesamt alleine. Dem einheimischen Eidgenossen hätte der sechste Sieg beim Traditionsanlass auf Matten gewunken. Rychen fällt aber leider wegen einer Schulterprellung aus.


Roger Rychen laboriert an einer Schulterprellung und kann in Niederurnen leider nicht antreten

Traditionell macht der Hallenwettkampf im Schulhaus Linth-Escher den Auftakt der schwingerischen Anlässe im Kanton Glarus. Am kommenden Sonntag (17. Februar) treten rund 60 Schwinger aus der Nordostschweiz und den angrenzenden Innerschweizer Gastklubs March-Höfe und Einsiedeln zum Wettkampf an. Zu ihnen gesellt sich ein weiterer Gastklub, nämlich der Schwingklub Worblental aus dem Kanton Bern.

Publikumsliebling aus dem Kanton Bern
Da der Lokalmatador ausfällt, kommt der Topfavorit vom Klub aus dem Berner Mittelland: Willy Graber. Der vierfache Eidgenosse gehört zur nationalen Spitze. Der Berner ist vor allem durch seine exzellente Technik im Bodenkampf bekannt, und aufgrund seiner Grösse und Schwingart stets der Publikumsliebling. Graber wird von seinen Brüdern Alfred und Bänz sowie vom jungen Adrian Walther (Sieger am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Langquart beim Jahrgang 2001) begleitet. Während seine Brüder schon 2018 in Niederurnen im Einsatz standen, steigt Willy Graber erstmals in Niederurnen auf die Ringer-Matte.

Gasterländer mit Chancen
Zu beachten gilt es auch den Einsiedler Roland Kälin sowie Alex Huber und Ringer Dominik Streiff vom Schwingklub March-Höfe. Mit einem starken Team treten die ans Niederurner Verbandsgebiet angrenzenden Rapperswiler an. Der technisch beschlagene Dominik Oertig, das Ammler Kraftpaket Pirmin Gmür und Tobias Riget aus Schänis sind ebenfalls für eine Schlussgangteilnahme gut. Aus dem Appenzellerland gilt es den zähen Rotschopf Martin Roth zu beachten.


Der Schwinget in Niederurnen ist der einzige Anlass, bei welchem nicht auf Sägemehl geschwungen wird: Als Unterlage dient eine Ringer-Matte

Glarner Hoffnungsträger
Hauptanwärter auf den Tagessieg ist Willy Graber, der einzige Eidgenosse im Teilnehmerfeld. Es stellt sich nun die Frage, welche Glarner Schwinger in die grosse Lücke springen könnten, welche Rychen hinterlässt. Am ehesten wird den Kranzschwingern Reto Landolt (Näfels) und Christian Jöhl (Mollis) eine Überraschungstat zugetraut. Aus der Reihe der Glarner Nichtkranzer ruhen die Hoffnungen auf Älpler Thomas Riedi (Netstal), Sämi Horner (Ennenda) und Rychens Klubkamerad Christian Pianta (Mollis).
Als Organisator amtet der Schwingklub Niederurnen und Umgebung, zum letzten Mal mit Fridolin Beglinger an der Spitze. Das Anschwingen ist um 11 Uhr angesetzt.

feldwaldwiesenblogger

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