Augenschein in Zug: Hier entsteht etwas Grossartiges!

Text und Fotos: feldwaldwiesenblogger

Das ging jetzt schnell! Noch eine Woche bleibt bis zum Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (kurz ESAF) in Zug. Nachzulesen gibt es dieser Tage viel. Schliesslich will man ja am 24. und 25. August gut vorbereitet am Ort des Geschehens dabei sein.
Letzten Samstag nahm der Schreibende auf dem Gelände des «Eidgenössischen» selber einen Augenschein, und konstatierte hinterher: Hier entsteht etwas Grossartiges, noch aber herrscht die berühmte Ruhe vor dem Sturm.


Stierenmarkt-Areal
Auf dem Stierenmarkt-Areal, wo sich unter anderem der Gabentempel, die Lebendpreise, die Gabenbeiz, die Schwingerbar und die ESAF-Skulptur befinden, werden in einer Woche garantiert mehr Leute sein. Hier ist schön zu sehen, wie sich die Stadt Zug geschickt zwischen Tradition, Moderne und Natur versucht.


Gabentempel, zwischen Tradition und Moderne
Ähnlich im Gabentempel, in welchem für rund eine Million Franken «Gaben» für die kämpfenden Schwinger und die Steinstösser bereitstehen. Hier ist der «Schlungg» zwischen traditionellen und modernen Preisen ebenfalls perfekt gelungen. Jeder Schwinger und Steinstösser erhält ein schönes Präsent.


Siegermuni Kolin mit Betreuer Mändel Nussbaumer
Mändel Nussbaumer kümmert sich seit zweieinhalb Jahren einen Tag pro Woche um den Siegermuni. Mändel putzt und stylt Kolin, geht mit ihm spazieren und bereitet ihn auf Auftritte vor. Wenn der neue Schwingerkönig statt des Munis lieber das Geld möchte, würden ihm 30’000 Franken überreicht.


In Gabenbeiz das Team der Innerschweizer angetroffen
Zu einem Gabentempel gehört am ESAF auch eine ordentliche Gabenbeiz. In dieser nahm ich ein feines Mittagessen ein, genau wie das 85-köpfige Team der Innerschweizer Schwinger. Diese hatten just an jenem Tag einen Team-Event auf dem Festgelände und wurden überdies für das ESAF eingekleidet.


Neben der Gabenbeiz befindet sich die Schwingerbar
Der Schreibende konnte es sich nicht verkneifen, einen Blick in die gleich neben der Gabenbeiz befindliche Schwingerbar zu werfen. Auch hier: Es hatte in der wunderschön eingerichteten Bar noch viel Platz. Das wird sich aber in Bälde ändern. Die abgespielte Musik lief in einem dezenten Ton und trifft genau den Geschmack des Schwingervolkes.


ESAF-Skulptur von Stephan Schmidlin
Die vom Künstler Stephan Schmidlin erschaffene ESAF-Skulptur befindet sich auf dem Vorplatz des Gabentempels und der Gabenbeiz. Ein schmuckes Teil, und sie ist eindrücklich. Folgendes fand ich dazu in der Luzerner Zeitung: «Die Skulptur ist vier Meter hoch und drei Meter breit, auf einem Sockel aus Holz mit rund drei Meter Durchmesser und zehn Tonnen schwer.»


Schwingerallee
Der Weg vom Stierenmarkt-Areal zur Schwinger-Arena führt über die Allmendstrasse, oder die «Schwingerallee», wie sie am ESAF genannt wird. Letzten Samstag lief man diesen Weg ab, an welchem dann am Festwochenende zig-Stände ihre Waren und Köstlichkeiten feil haben werden.


Herzstück des Festgeländes
Nach der Schwingerallee folgt der Zugang zum Herzstück des Festgeländes: Eine äusserst beeindruckende Perspektive! Die Zug Arena bietet 56’500 Personen Platz, in welcher hoffentlich ein Feuerwerk an spektakulärem Schwingsport gezündet wird.


Zu – es wird noch fertig gebaut!
Natürlich konnte der staunende Betrachter nicht einfach so in die Arena reinlaufen. Schliesslich war sie zum Zeitpunkt der Entstehung des Fotos noch eine Baustelle. Und diese dürfen in der Schweiz nicht einfach so ohne Genehmigung und entsprechende Sicherheitsausrüstung betreten werden.
Richtig so!


Arena nahe an Wohnsiedlung
Die Zug Arena grenzt ziemlich nahe an eine Wohnsiedlung. Wie man sich aber vor Ort selber überzeugen konnte, sollte dies keine Probleme verursachen. Das Gelände ist entsprechend gekennzeichnet und abgegrenzt, und wie man weiss, verhalten sich die Schwingerfreunde anständig.


Allen ein schönes Fest!
Zum Schluss schliesse ich mich den Wünschen der Korporation Zug an, und wünsche allen ein schönes Fest!

feldwaldwiesenblogger

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