Vorschau auf das Eidgenössische Frauen- und Meitlischwingfest in Menznau

Am Sonntag, 29. September steht das Eidgenössische Frauen- und Meitlischwingfest in Menznau auf dem Programm. Ein lokales Organisationskomitee (OK) ist schon länger daran, einen würdigen Rahmen für den Saisonabschluss der Frauen und Meitli auf die Beine zu stellen.

Text: feldwaldwiesenblogger / Informationen und Fotos: Rahel Wisler und Manuela Egli

Ideale Infrastruktur in Menznau
Das OK unter der Leitung von Marcel Wisler freut sich, einen eidgenössischen Anlass durchführen zu dürfen. In Menznau werden über 140 Schwingerinnen aus der ganzen Schweiz erwartet. Das «Eidgenössische» ist das letzte Schwingfest der Saison und bildet für jede Schwingerin den Höhepunkt. An diesem Anlass werden die Jahresbesten der einzelnen Kategorien und letztlich die Schwingerkönigin erkoren.
In Menznau befindet sich bei der Schulanlage und dem danebenliegenden Schwingplatz eine optimale Infrastruktur. Die aktiven Schwingerinnen vom Frauenschwingclub Steinhuserberg setzen dabei die Tradition von bisher 15 erfolgreich organisierten Schwingfesten fort.
Neben dem Schwingfest findet gleichzeitig auch die Dorfkilbi statt. Das OK, welches sich aus Personen vom Skiclub Menznau, Frauenschwingclub Steinhuserberg und Freiwilligen zusammensetzt, ist bestrebt, einen stimmungsvollen eidgenössischen Anlass zu organisieren. Da die Dorfkilbi auf dem gleichen Platz stattfindet, ist der Eintritt am Schwingfest für die Zuschauer kostenlos. Es werden Besucher aus der ganzen Schweiz erwartet.


Das OK setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Hinten, von links nach rechts: Nicole Kurmann (Vizepräsidentin und Gabenchefin), Marcel Wisler (OK-Präsident), Marco Wisler (Personalchef), Thomas Rust (Werbung und Strom), Lucia Krummenacher (Festwirtin Festzelt) und Sandra Müller (Aktuarin).
Vorne, von links nach rechts: Adrian Duss (Bauchef), Pirmin Wälti (Festwirt Aussenplatz), Marco Hofstetter (Präsident Kilbi Festzelt), Rahel Wisler (Kassierin und Medienchefin).
Auf dem Bild fehlt Markus Husmann (Präsident Skiclub Menznau).

Das Programm
Die Arbeiten für das «Eidgenössische» der Frauen und Meitli laufen auf Hochtouren, und für das OK läuft alles nach Plan. Nebst dem Sportanlass wurden auch verschiedene musikalische Leckerbissen für den Anlass organisiert. Am Kilbisamstag-Abend werden die «Moosbuäbä» von Euthal im «Schiigade» aufspielen. Am Sonntag werden nebst dem gewohnten «Ständli» der Jungmusikanten Menznau, welche im «Schiigade» auftreten werden, auch der Jodelklub Bergfriede Menznau, eine Alphorngruppe sowie der Trychlerklub Hinterland für Musikalische Unterhaltung auf dem Festgelände sorgen. Diese musikalischen Formationen werden mit Bestimmtheit eine Bereicherung für den Anlass darstellen. Das OK ist bestrebt, allen Schwingerinnen und Zuschauern einen schönen und würdigen Anlass in mitten der Dorfkilbi Menznau zu bieten.
Die Athletinnen werden am Sonntag um neun Uhr ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Um etwa 16 Uhr werden die Tagesbesten in den jeweiligen Kategorien (Zwergli, Meitli 2, Meitli 1 und Aktive) gekürt. Später folgt der Einzug der Schwingerinnen mit der Trychlergruppe auf das Festgelände, wo dann die Rangverkündung und die Krönung der Schwingerkönigin von 2019 stattfinden wird.


Kann die amtierende Schwingerkönigin Diana Fankhauser ihren Titel verteidigen?
Bild: Facebook

Die Favoritinnen auf den Königstitel
Auch in diesem Jahr bleibt der Kampf um den Titel der Schwingerkönigin bis zum Schluss spannend. Obwohl schon fünf Kranzschwingfeste durchgeführt wurden, konnte sich noch keine Schwingerin entscheidend absetzen. Es gab bisher vier Festsiegerinnen, und eine Handvoll Schwingerinnen hat noch intakte Chancen auf den Königstitel. Allen voran Michelle Brunner aus Rieden (zwei Festsiege), weiter die amtierende Schwingerkönigin Diana Fankhauser (Chesalles sur Oron, ein Festsieg), Angela Riesen (Helgisried), Melissa Klossner (Horboden, ein Festsieg) und Andrea Deck (Erstfeld, ein Festsieg). Aussenseiterchancen besitzen allenfalls noch Yolanda Foulk (Moudon), Franziska Ruch (Frutigen) und Manuela Egli (Romoos). All diese Schwingerinnen werden mit Garantie für einen spannenden Wettkampf in Menznau sorgen.
Nebst den erwähnten Aktiven, bei welchen die Mädchen mit 16 Jahren starten, wird in drei weiteren Kategorien eine Schwingerkönigin ermittelt. Dies geschieht im Gegensatz zu den männlichen Schwingern mittels einer Jahreswertung. In diese fliessen die Resultate aller sechs Kranzfeste ein. Um Kränze und Auszeichnungen geschwungen wurde bereits in Hergiswil, Kandersteg, auf dem Ricken, in Boveresse und Uezwil. Der Reigen der Kranzfeste wird mit dem Eidgenössischen Schwingfest in Menznau abgeschlossen. Die Siegerin dieses Kranzfestes wird je nach Konstellation nicht zwingend die neue Schwingerkönigin sein.
Bei der Kategorie der Zwergli (bis neun Jahre) schwingen Mädchen und Knaben zusammen. In der Kategorie Meitli 2 schwingen zehn- bis zwölfjährige Mädchen und bei der Kategorie Meitli 1 die 13- bis 15-Jährigen.


Jungrind «Vera» für die Festsiegerin von Menznau
Von links nach rechts: Züchter Kurt Wisler, Gabenspender Patrick Weibel (Weibel und Co. AG), Gabenchefin Nicole Kurmann und OK-Präsident Marcel Wisler

Jungrind «Vera» wartet auf die Festsiegerin
Wie an jedem Schwingfest gibt es auch in Menznau einen sehenswerten Gabentempel. Die neue Königin darf bei ihrer Krönung eine grosse Glocke entgegennehmen, welche von Ruth und Hugo Kurmann gespendet wird. Nebst dem Königinnenpreis gibt es auch mehrere Lebendpreise zu gewinnen. So das Brown-Swiss Jungrind «Vera», welches die Festsiegerin am Abend nach Hause nehmen kann. Der Spender dieses schönen Tieres ist die Weibel und Co. AG aus Alberswil. Das Jungrind stammt aus der Nachbargemeinde Willisau, der Züchter ist Kurt Wisler.
Nebst dem Siegerrind «Vera» stehen zudem ein Kalb und 14 Kaninchen für die Schwingerinnen bereit. Der wunderschöne Gabentempel beinhaltet ausserdem viele weitere schöne Preise wie Glocken, Holztruhen, Stabellen, Salontische, Kranzkasten, Gutscheine und vieles mehr. Dieser Gabentempel ist einer jener, der viel Seltenheitswert im Frauenschwingsport aufweist. Wer schon vor dem Fest den Gabentempel begutachten möchte, kann dies gerne tun. Der Gabentempel ist bereits am Samstag, 28. September ab 18 Uhr geöffnet. Er befindet sich in der Turnhalle beim Schulhaus Menznau. Natürlich darf man auch während dem Bestaunen der prächtigen Gaben etwas konsumieren. Der Gabentempel ist am Festtag (Kilbisonntag) ebenfalls für die Besucher geöffnet.
Das OK lässt an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Gabenspender und Sponsoren ausrichten. Weiter gilt der Dank allen freiwilligen Helfern, welche dieses Fest in irgendeiner Form unterstützen und einen Beitrag dazu leisten. Ohne sie wäre ein solches Fest nicht möglich.

Zum Schluss gilt anzumerken, dass es auch die Frauen und Meitli verdient haben, wenn eine grosse Zuschauerzahl den Weg an ihr «Eidgenössisches» in Menznau finden wird.

feldwaldwiesenblogger

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