Das angekündigte Schutzkonzept für die Schwingfeste steht – Nachgefragt bei Stefan Strebel, dem Technischen Leiter ESV

Text: feldwaldwiesenblogger

Der neue Technische Leiter (TL) des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) heisst Stefan Strebel, sein Vorgänger war der Berner Samuel Feller. Stefan ist seit anfangs Mai im Amt, wegen der Corona-Pandemie verzögerte sich der Amtsantritt um zwei Monate. Der dreifache Eidgenosse war selber ein erfolgreicher Schwinger und holte sich in seiner Karriere 49 Kränze sowie drei Kranzfestsiege. Bevor der Aargauer ins höchste Amt als Technischer Leiter gewählt wurde, versah er während neun Jahren dieses Amt bei den Nordwestschweizer Aktiven. Vorher war er vier Jahre lang Technischer Leiter der Nordwestschweizer Jungschwinger. Stefan ist 43-jährig, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der Schwingerfunktionär arbeitet in einem 100 Prozent-Pensum als Geschäftsführer von der Traitafina AG in Lenzburg.

Kürzlich konnte man in einer Mitteilung des ESV entnehmen, dass unter der Leitung von Stefan eine Arbeitsgruppe sich dem Thema «Durchführung von Schwingfesten 2021» auseinandersetzen wird. Dabei sollen so vielfältige Themen wie Schutzkonzepte mit diversen Zuschauerzahlen, Standorte, Budgets, Fernseh- und Livestream-Übertragungen usw. besprochen werden. Es ist bald Mitte September, Zeit also, beim Technischen Leiter vom ESV ein paar Informationen einzuholen. Denn: Die Schwinger-Schweiz sehnt sich nach Schwingfesten, und möchte wissen, wie es diesbezüglich 2021 weitergeht.


Stefan Strebel ist seit anfangs Mai Technischer Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes
Bild: esv.ch

Du bist nun seit gut vier Monaten in deinem neuen Amt als Technischer Leiter ESV. Der Start in dieser aussergewöhnlichen Zeit war sicher mehr als speziell. Wie hast du diesen erlebt?
«Sehr speziell war, dass wir keine Schwingfeste hatten. Ich hatte trotzdem viel zu tun mit dem Ausarbeiten von Ideen und dem Besuch von Sitzungen. Die letzten vier Wochen haben wir nun ein Schutzkonzept erarbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Der Aufwand war trotz ausgefallenen Schwingfesten nicht kleiner.»

Was waren die grössten Herausforderungen bisher?
«Das aufwändigste war die Kommunikation, welche sehr intensiv war. Regelmässig veröffentlichte der Bundesrat neue Bulletins, und die Medien schürten dabei auch etwas Angst. Uns waren die Hände gebunden, und wir mussten uns auf die Beschlüsse der Behörden abstützen. Es wurde leider viel Pessimismus verbreitet. Positiv ist nun, dass der Bundesrat wieder vorsichtig öffnet. Man spürte, dass die Organisatoren von Schwingfesten verunsichert sind. Mit dem Schutzkonzept sind wir überzeugt, dass 2021 wieder geschwungen werden kann.»

Können von der eingangs erwähnten Arbeitsgruppe betreffs der Durchführung von Schwingfesten 2021 schon Ergebnisse vermeldet werden? Wer wirkt in dieser Arbeitsgruppe mit?
«Das Konzept wird gegen Ende September kommuniziert, dann wissen alle, wie es weitergeht. Ab dem 1. Oktober können die OK’s ihre Schwingfeste für 2021 planen. Das Schutzkonzept ist nicht in Stein gemeisselt, und die Organisatoren müssen auch die Begebenheiten ihrer Region berücksichtigen. Wichtig ist, dass nicht auf Pessimismus gemacht wird, und dass 2021 Schwingfeste durchgeführt werden.
Das Schutzkonzept habe ich zusammen mit Rolf Gasser (ESV-Geschäftstellenleiter), der Assistentin der Geschäftsstelle und der Technischen Kommission erarbeitet. Dies unter dem Einbezug des Aktiven-Rates unter der Führung von Florian Gnägi. Wir haben uns dabei auch auf die Schutzkonzepte des Fussball- und des Eishockey-Verbandes abgestützt.
Das Konzept soll auf breiten Schultern abgestützt sein, mit diesem geben wird den Organisatoren einen Leitfaden. Sie sollen es dann mit den Begebenheiten vor Ort umsetzen.»

Was waren aus deiner Sicht die grössten Knackpunkte?
«Die Frage war: Wie tiefgründig muss das Konzept sein? Anhand der Bundesratsentscheide haben wir abgewogen, und unsere Entscheidungen darauf gebaut. Die Registrierung an einem Schwingfest läuft bei grösseren Schwingfesten über den Ticketvorverkauf. Bei kleineren Festen muss man sich vor Ort mit einem QR-Code registrieren. Dabei werden die Telefonnummer und die Adresse erfasst. Ein wichtiger Punkt ist, dass ein Mundnasenschutz auf dem ganzen Areal Pflicht ist, und dass genügend Desinfektionsmittel vor Ort bereitsteht. Weiter gilt es, die Abstände einzuhalten: Beim Anstehen für Verpflegung und beim WC-Besuch gelten 1.5 Meter Abstand. Gegessen und getrunken wird beim Sitzen, ebenso wird es beim Schwingfest nur Sitzplätze mit den entsprechenden Abständen geben. Desweiteren müssen die Besucherströme mit separaten Zu- und Abgängen geführt werden. Je nach Situation muss das Konzept wieder angepasst werden.»

In der besagten ESV-Mitteilung vom 14. August ist zudem zu lesen: «Es werden im Jahr 2021 unter allen Umständen Schwingfeste organisiert und durchgeführt». Wären je nach Pandemie-Situation demnach auch «Geisterschwingfeste» möglich?
«Ja, und zwar aus der Überlegung heraus, dass man es sich nicht erlauben kann, zwei Jahre nicht zu schwingen. Es besteht die Gefahr, dass wir Jungschwinger verlieren, welche sich im Übertritt zu den Aktiven befinden. Der Aktiven-Rat plädierte bereits für dieses Jahr für Geisterschwingfeste, für mich kam das aber wegen der unsicheren Lage zu früh. Das oberste Ziel für 2021 ist, dass geschwungen wird. Wenn ein OK sein Schwingfest nicht durchführen will, muss der Teilverband aktiv werden. Weiter soll man sich beispielsweise nicht auf die Gaben konzentrieren. Im 2021 soll man einfach froh sein, wenn geschwungen werden kann. Der Aktiven-Rat unterstützt diese Haltung.
Möglich sind nächstes Jahr Szenarien mit Geisterschwingfesten, Feste mit bis zu 1000 Zuschauern und Anlässe mit plus 1000 Zuschauern. Der Bundesrat könnte uns höchstens einen Strich durch die Rechnung machen, indem er Kampfsportarten wieder verbieten würde.»


Stefan Strebel sagt: «Das oberste Ziel für 2021 ist, dass auf allen Stufen geschwungen wird.»
Bild: esv.ch

Was meinst du, werden die nächsten Schwingfeste der Aktiven, die beiden Hallenschwingfeste in Dietikon und Pratteln, zur Austragung kommen?
«Der Niklausschwinget Dietikon vom 5. Dezember wurde leider abgesagt, wieso weiss ich nicht. Von den Organisatoren vom Niklausschwinget in Pratteln (5. Dezember) und dem Berchtoldschwinget (2. Januar) habe ich noch nichts gehört. Bei Hallenschwingfesten gelten überdies andere Schutzkonzepte, die haben eigene Auflagen.»

War der Schwinger-Schnuppertag ein Erfolg? Wie sehen die Teilnehmerzahlen im Vergleich mit den vergangenen Jahren aus?
«Ich habe mitbekommen, dass einige Kinder teilgenommen haben. Aber: Es ist noch zu früh, eine Aussage zu machen, da ich bisher noch zu wenig Rückmeldungen erhielt.»

Besteht die Gefahr, dass wegen dieser «verlorenen Saison» die Zahlen der Jungschwinger und der Aktiven leicht zurück gehen könnten?
«Ich sage klar ja, weil ich mir das leider sehr gut vorstellen kann. Wir müssen in Zukunft wieder aktiver werden, dabei wieder mehr in den Nachwuchs investieren, aber auch für die Aktivschwinger gilt es einiges zu tun. Die drei Schwingfeste mit Eidgenössischem Charakter sollten für 2021 aber Werbung genug für den Schwingsport sein.»

Nebst dem Coronavirus: Welche wichtigen Traktanden begleiten dich derzeit?
«Mich begleiten momentan einige wichtige Themen. Eines davon ist das Kampfrichterwesen. Wir wollen hier eine gewisse Professionalität reinbringen, und dafür mehr Zeit in die Ausbildung investieren. Weiter müssen die Militär-WK’s für die Spitzenschwinger in Magglingen neu aufgegleist werden. Ich komme ursprünglich von «Jugend+Sport» her, und möchte diese Organisation näher an den ESV führen. Zudem möchte ich mehr Transparenz in die Einteilung bringen, um ein besseres Verständnis für das Publikum zu erreichen. Desweiteren soll der Aktiven-Rat näher an die Technische Kommission herangeführt werden.
Mir schwebt auch eine bessere Betreuung der Schwinger an den Bergschwingfesten und an den Eidgenössischen Schwingfesten vor: Was muss den Schwingern bereitgestellt werden, damit es ihnen an den Anlässen noch wohler ist? Ist die momentan vorhandene Infrastruktur überall zeitgemäss? Demnächst trage ich meine Ideen bei den Bergschwingfest-OK’s vor. Dabei werden wir an den Pflichtenheften und an der Infrastuktur arbeiten müssen. Es ist beispielsweise sicher nicht mehr zeitgemäss, wenn die Athleten an Eidgenössischen Schwingfesten in Sechzehner- oder Achter-Schlägen schlafen müssen.»

Welche Ziele hast du dir für 2021 gesteckt?
«Das oberste Ziel ist, dass 2021 auf allen Stufen geschwungen wird. Ich bin jetzt schon gespannt, wie die Schwinger die Corona-Pandemie gemeistert haben. Gewisse Akteure werden gestärkt aus der Covid 19-Krise herauskommen, andere vermutlich nicht. Mir ist wichtig, dass die drei Eidgenössischen Schwingfeste tolle Anlässe mit einer guten Einteilung werden, in der Form wie es derzeit halt sein muss.
Wichtig ist mir zudem, dass man bei den anstehenden Veränderungen alle ins gleiche Boot bringt. Ein weiteres Ziel dabei ist, dass wir fünf Prozent besser und professioneller werden. Denn: Schwingen ist keine Randsportart mehr. Dazu gehört, wie bereits erwähnt, die Ausbildung der Kampfrichter. Sie verrichten zweifellos sehr gute Arbeit. Ich habe aber auch Ideen hinsichtlich eines vierten Kampfrichters. Es ist mir zudem aufgefallen, dass Kampfrichter auf höchstem Niveau teilweise dem Druck nicht Stand halten. Da ist gute Schulung und Teambildung gefragt. In diesem Zusammenhang könnte ich mir Trainingslager zusammen mit Spitzenschwingern in Magglingen vorstellen. Dabei soll auch das Verhalten im Gesamten geschult werden. Das wird ein Programm für mehrere Jahre sein.
Weiter schwebt mir ein Medientag in Magglingen vor, damit die Berichterstattung noch moderner und professioneller wird. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Schwinger wie die Funktionäre weiterhin von Montag bis Freitag einer Arbeit nachgehen.»

feldwaldwiesenblogger

Rückblick Woche 36: Schönwetter-Bon fürs EJSF im 2021, Coronaschwinget 2.0 und sind 2021 gar «Geisterschwingfeste» möglich?

Text: feldwaldwiesenblogger

In Zeiten vom Coronavirus kann man in einem schwingerischen Wochenrückblick leider nicht von einem stimmungsvollen Schwingfest mit packenden Zweikämpfen, einem spannenden Schlussgang oder einem würdigen Sieger schreiben. Was man aber kann, ist von zukünftigen oder vergangenen Anlässen berichten, und so die Durststrecke bis zu den nächsten Schwingfesten etwas verkürzen.
Ein Schwingfest ging aber trotzdem über die Bühne: Der Coronaschwinget 2.0. Matthias Aeschbacher hiess der überlegene Sieger dieses Klubschwingfestes.
Jörg Abderhalden erinnerte sich am vergangenen Sonntag an seinen ersten Königstitel 1998 in Bern.
Sind 2021 gar «Geisterschwingfeste» denkbar? Michael Wiget erklärte in einem «Nau.ch»-Interview: «Falls nötig, werden aber auch «Geisterschwingfeste» durchgeführt.» Eine Arbeitsgruppe des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) erarbeitet dieser Tage diesbezüglich ein Schutzkonzept.

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«Land unter» beim eigentlichen EJSF 2020-Termin
Bild: Eidgenössisches Jubiläumsschwingfest 2020 (Facebook)

Das Eidgenössische Jubiläumsschwingfest wäre am letzten Sonntag eine nasse Angelegenheit geworden…
Auch das Eidgenössische Jubiläumsschwingfest, welches letzten Sonntag in Appenzell stattgefunden hätte, musste wegen Corona verschoben werden. Etwas Positives hat das Ganze allerdings: Der Anlass wäre eine ziemlich nasse Angelegenheit geworden, mehr noch: Das viele Regenwasser hätte rings ums Festgelände vermutlich einige Probleme verursacht. Die Organisatoren meinten dazu auf ihrer Facebook-Seite «Wir hätten euch ja so gerne dieses Wochenende bei uns auf dem Festgelände in Appenzell begrüsst – aber wenigstens können wir uns so den Schönwetter-Bon aufsparen und ihn bei Petrus für den 5. September 2021 einlösen». Wie wahr!

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Matthias Aeschbacher heisst der Sieger vom Coronaschwinget 2.0
Bild: Barbara Loosli

Coronaschwinget 2.0
Letztes Wochenende trug der Schwingklub Sumiswald das zweite «Coronaschwingfest» aus. An diesem Klubschwinget, welches in der Schwinghalle der Sumiswalder ausgetragen wurde, nahmen 12 Schwinger teil, darunter die beiden Eidgenossen Matthias Aeschbacher und Patrick Schenk. Die beiden Klubkollegen trafen denn auch im zweiten Gang und im Schlussgang aufeinander. Beide Begegnungen entschied Aeschbacher, der frischgebackene Vater, für sich und gewann den Coronaschwinget 2.0 in überlegener Manier. Aeschbacher schrieb dazu auf seiner Facebook-Seite: «Coronaschwinget 2.0 – wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Aber ja he nu, machen wir das Beste draus und Spass macht Schwingen immer!»

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Jörg Abderhalden erinnert sich mit diesem Zeitungsausschnitt an den Königstitel vor 22 Jahren
Bild: Jörg Abderhalden (Facebook)

Jörg Aberhalden’s Erinnerung ans ESAF 1998 in Bern
«Ein 19jähriger Schreinerlehrling ist König – und das Toggenburg steht kopf»: Mit diesem Zeitungsausschnitt erinnerte Jörg Abderhalden auf seiner Facebook-Seite an seinen Triumph vor 22 Jahren, als er 1998 im alten Wankdorf-Stadion in Bern seinen ersten von insgesamt drei Schwingerkönig-Titeln holte. Abderhalden ist unbestritten einer der besten Schwinger aller Zeiten, sicherte er sich doch mit den Siegen am Kilchberger-Schwinget und dem Unspunnen-Schwinget den sogenannten «Schwinger-Grand Slam».
Der 41jährige ist auch heute noch stark mit dem Schwingen verbunden. So amtete der dreifache Familienvater beispielsweise als Technischer Leiter des St. Galler Kantonalen Schwingerverbandes und ist aktuell Schwingexperte beim Schweizer Fernsehen.

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Neueidgenosse Michael Wiget im Interview mit «Nau.ch»
Bild: Nau.ch

Sind 2021 sogar «Geisterschwingfeste» denkbar?
«Nau.ch» führte vor ein paar Tagen ein Interview mit dem Berner Neueidgenossen Michael Wiget. Dabei kamen auch das Coronavirus und seine Auswirkungen zur Sprache. Auf die Frage, ob Schwingfeste auch ohne Zuschauer denkbar sind, entgegnete der 21-Jährige: «Nein, «Geisterschwingfeste» könnte ich mir nicht vorstellen. Die Fans würden in der Arena fehlen. Die Emotionen würden niemals dieselben sein. Der Verband hat bereits mitgeteilt, ein Schutzkonzept zu erstellen. Falls nötig, werden aber auch «Geisterschwingfeste» durchgeführt.» Diese Aussage liess mich aufhorchen. Könnte es den Schwingern ähnlich ergehen, wie schon den Fussballern? Wären demnach 2021 «Geisterschwingfeste» denkbar?
Der ESV hat kürzlich auf seiner Homepage informiert: «Die ab September, unter der Leitung des TL ESV Stefan Strebel, wirkende Arbeitsgruppe zum Thema «Durchführung von Schwingfesten 2021» wird sich mit vielfältigen Themen (Schutzkonzepte mit diversen Zuschauerzahlen, Standorte, Budgets, Fernseh- und Livestream-Übertragungen usw.) auseinanderzusetzen haben.» Im Verlaufe des Septembers werden wir Schwingerfreunde wohl mehr erfahren, wie der Eidgenössische Schwingerverband 2021 «coronamässig» angehen will.

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Teilnehmer vom «Imperial Valley Schwingfest», welches um 1932 stattfand
Bild: West Coast Swiss Association (Facebook)

Das «Imperial Valley Schwingfest»
Diese Woche entdeckte ich dieses Foto auf der Facebook-Seite der «West Coast Swiss Association», quasi das Pendant zum ESV in der Schweiz. Der Verband an der US-Westküste erstreckt sich über die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington. Als Erklärung kann man dazu lesen, dass es sich hierbei um das 11. oder 12. Schwingfest um 1932 in Holtville handelt: Nämlich das sogenannte «Imperial Valley Schwingfest». Die ersten Schweizer Siedler in Kalifornien brachten bekanntlich nebst verschiedenen Schweizer Bräuchen auch den Schwingsport mit, und frönen diesem auch heute noch. So nehmen an jedem «Eidgenössischen» jeweils auch Schwinger aus den USA teil. In Zug waren letztes Jahr vier Schwinger von der US-Westküste startberechtigt, nämlich Dustin Gwerder, Jacob Schallberger, Steve Widmer und Andrew Betschart.

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Das Speaker-Team vom ESAF 2022 Pratteln vor der Countdown-Uhr
Bild: Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest Pratteln im Baselbiet (Facebook)

Zu Guter Letzt:
Letzte Woche haben die Organisatoren des nächsten «Eidgenössischen» 2022 in Pratteln den Countdown eingeläutet. Nun wurde dieser Tage auch das Speaker-Team bekannt gegeben. Es sind dies Eliane Gnägi, Thomas Jäger und Arnold Schuhmacher. Diese drei Stimmen werden in zwei Jahren die Schwingerfreunde in der Arena mit den nötigen Informationen fachkundig versorgen.
Die Baselbieter tun es diesbezüglich den Zugern zweifach gleich: Auch diese hatten letztes Jahr ein Dreier-Team mit Beat Tschümperlin, Fabienne Bamert und Hugo Abegg am Start. Und auch zu diesem Team gehörte eine Frau.

feldwaldwiesenblogger