Christian Schuler startet als Topfavorit – Vorschau auf den 51. Herbstschwingertag Unteriberg

Text: Werner Schönbächler / Bearbeitung: feldwaldwiesenblogger

Am kommenden Samstag, 2. Oktober wird mit dem Herbstschwingertag in Unteriberg die Freiluftsaison der Innerschweizer abgeschlossen. Es dürfte noch einmal zu einer interessanten Ausmarchung kommen. 

Das Programm lädt nebst dem Schwingfest auch zum Verweilen im Festzelt mit Live-Ländlermusik

Bild: Schwingklub Einsiedeln

Schlussstrich unter die verkürzte aber intensive Saison

Eine Woche nach dem prächtigen Kilchberger Schwinget wird am kommenden Samstag ein Schlussstrich unter die wegen der Corona-Pandemie verkürzte, aber intensive Saison gezogen. Ausser den Rangschwingfesten im Frühling wurden alle Kranzfeste der Innerschweiz innert neun Wochen abgewickelt, was die Wettkämpfer viel Substanz gekostet hat. Die Organisatoren, unter der Leitung von Michael Hess, haben alle Vorkehrungen getroffen, damit neben den Aktiven auch das Publikum auf die Rechnung kommt. Coronabedingt können sich 500 Personen auf dem Festgelände aufhalten. 

Christian Schuler (links) und sein Bruder Philipp standen bei der letzten Austragung 2019 im Schlussgang. Der Sieger hiess damals Christian Schuler.

Bild: feldwaldwiesenblogger

Christian Schuler zum sechsten Mal?

Der fünffache Eidgenosse Christian Schuler nimmt das Fest als Topfavorit in Angriff. Ein sechster Sieg in Unteriberg wäre nach einer starken Saison mit den Siegen am Schwyzer sowie Freiburger Kantonalen und dem Gewinn des 100. Kranzes keine Überraschung. Am «Kilchberger» verpasste er die mögliche Schlussgangteilnahme mit einem «Gestellten» gegen Schwingerkönig Kilian Wenger. Bereits 2014 redete Christian lange Zeit um den Tagessieg mit. Aus den eigenen Klubreihen darf der Rothenthurmer auf die Unterstützung von Adrian Steinauer, welcher seine gute Form mit dem Sieg beim Herbstschwingertag Siebnen unter Beweis gestellt hat, Alex Schuler, Roland Kälin, Markus Effinger, Christian Lagler und Daniel Schuler zählen. Und: Wer weiss, vielleicht gelingt gar Oldie Philipp Schuler ein Exploit. Dieser stand nämlich 2019 zusammen mit seinem Bruder Christian im Schlussgang.

Gefährliche Konkurrenten

Weitere gefährliche Konkurrenten aus dem Kanton Schwyz sind der schwingkundige Ueli Hegner, Joel Kessler, Andreas Gwerder und Lukas von Euw. Aus dem Innerschweizer Verbandsgebiet verdienen die Kranzer Christian und Thomas Bucher sowie Christian Wyss Beachtung. Der mehrfache Kranzer Nicola Funk führt ein Trio aus dem Zürcher Oberland an. Bis kurz vor Beginn um 12 Uhr sind Anmeldungen noch möglich. Die Organisatoren hoffen, dass davon noch Gebrauch gemacht wird. 

feldwaldwiesenblogger

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