Acht Eidgenossen stehen am Schaffhauser Kantonalschwingfest in Beggingen im Sägemehl

Am kommenden Sonntag (12. August) finden zwei Kranzfeste statt. Nebst dem Berner Kantonalen in Utzenstorf steht in Beggingen das Schaffhauser Kantonalschwingfest auf der Agenda. Die Vorbereitungen laufen schon länger auf Hochtouren. In den letzten zwei Wochen wurde viel gearbeitet: Ein grosses Festzelt wurde aufgestellt, Vorbereitungen für die Festwirtschaft getroffen und in der Turnhalle ein Gabentempel errichtet.

Text: feldwaldwiesenblogger und Isabelle Hallauer-Sommer / Fotos: Isabelle Hallauer-Sommer


Die Zuschauer können auf einer Naturtribüne die Zweikämpfe verfolgen

OK-Präsident ist Peter Wanner
OK-Präsident Peter Wanner und sein Team hatten während den Sommerferien öfters alle Hände voll zu tun. Alle Ressortchefs sind im Endspurt und auf Zielkurs. Letzten Samstag waren fleissige Helfer in Beggingen auf dem Sportplatz im Einsatz. Isabelle Hallauer-Sommer (Presseverantwortliche vom Schaffhauser Kantonalen Schwingerverband) besuchte diese Männerrunde und sammelte Eindrücke vom Festplatz. Christian Vogelsanger, der Chef der Festwirtschaft, stand bereits am Grill und verpflegte die fleissigen Helfer in der Mittagspause.


Ein schöner Holzbrunnen für die Schwinger

Schöner Holzbrunnen
Ein schöner Holzbrunnen steht bereit und wurde bereits mit Wasser gefüllt. Die Ringe für das Sägemehl wurden gestern Donnerstag errichtet, die Naturtribüne steht und ein Festzelt wurde aufgestellt. Beim Bau war auch der einheimische Aktivschwinger Simon Schudel an vorderster Front mit dabei.
Das OK freut sich auf die bevorstehenden Festivitäten. Gestartet wird am Samstagabend ab 17.00 Uhr mit einer Handwerker-Vesper. Die Festwirtschaft hat leckere Speisen wie Speck, Rauchwürste und weitere Grillspezialitäten sowie kühle Getränke im Angebot. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Musikverein Schlaate und den Blauburgunder Musikanten. Um 21.30 Uhr wird die Bar in Betrieb genommen.


Das Festzelt steht und wartet nun auf seine Besucher

Acht Eidgenossen sind gemeldet
Am Sonntagmorgen öffnet die Kasse um 07.00 Uhr und ab 08.00 Uhr werden die Zweikämpfe in den Sägemehlringen ausgetragen. Das Teilnehmerfeld darf sich dabei absolut sehen lassen. Die Schaffhauser fühlen sich geehrt, dass sie acht Eidgenossen in Beggingen begrüssen dürfen. Aus dem Appenzell haben sich Michael Bless, Marcel Kuster, Martin Hersche und Raphael Zwyssig angemeldet. Die Thurgauer entsenden die Eidgenossen Stefan Burkhalter, Tobias Krähenbühl, Benin Notz und Domenic Schneider.
Unter den 130 angemeldeten Schwingern starten auch einige Schaffhauser Aktivschwinger. Dabei ist man natürlich gespannt, ob es Jeremy Vollenweider und dem Einheimischen Simon Schudel gelingen wird, sich an der Spitze zu behaupten. Die Schaffhauser würden sich freuen, wenn Adrian Schwyn, Patrick Bürgler oder Patrick Schwyn das erste Mal vor die Ehrendamen treten dürften.
OK-Präsident Peter Wanner, sein Team und die Schaffhauser Schwingerfreunde hoffen auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer aus Nah und Fern. Selbst an die Kleinen Gäste wird gedacht: Diese können sich in einer Hüpfburg austoben und ein Sägemehlring steht bereit, damit die Kinder Schwingerluft schnuppern können. Für die musikalische Unterhaltung sorgen während dem Schwingfest die Jodler vom Jodelklub Randen.

Meine Wenigkeit freut sich ebenfalls auf das erste Schaffhauser Kantonalschwingfest und bedankt sich bei den Organisatoren. Denn ich erhielt diese Woche eine Akkreditierung für die Pressetribüne, und ich werde am Sonntag mit meinem Schwinger-Blog auf Facebook laufend über das Geschehen vor Ort informieren.

feldwaldwiesenblogger

Wie konnte Tamoxifen in den Körper von Martin Grab gelangen?

Text: feldwaldwiesenblogger

Auch meine Wenigkeit war schockiert nach den beiden positiven Doping-Befunden (A- und B-Probe) von Martin Grab. Ich habe viele Meldungen und Berichte rund um diesen Fall genau studiert und gelesen. Man bleibt mit vielen Fragen zurück. Wie Hugo Abegg, seines Zeichens Rigi-Speaker, glaube ich den Unschuldsbeteuerungen des Rothenthurmers. Eine dieser quälenden Fragen stellte ich Antidoping Schweiz, welche mir gestern eine schriftliche Antwort zukommen liessen.


Bild: antidoping.ch

Frage an Antidoping Schweiz
«Wenn ich das richtig mitbekommen habe, würde das bei Martin Grab nachgewiesene Tamoxifen überhaupt keinen leistungssteigernden Effekt ausgelöst haben. Zudem gehört die Substanz nicht mal zur Gruppe der Maskierungsmittel.
Deshalb meine Frage: Wäre es möglich, dass jemand einen bösen Streich mit Grab gespielt haben könnte und ihm das Tamoxifen mit einer entsprechenden Tablette zum Beispiel in seine Trinkwasserflasche geschüttet haben könnte?»

Antwort von Antidoping Schweiz
«Tamoxifen ist eine Substanz, welche der Vorbeugung und Behandlung von Brustkrebs dient. Die missbräuchliche Verwendung beinhaltet die Anwendung nach einer Anabolika-Kur, um deren Nebenwirkungen zu vermeiden (Verhinderung Brustbildung beim Mann, Wiederankurbelung der Testosteronproduktion). Tamoxifen alleine hat keine leistungssteigernde Wirkung und gehört gemäss WADA-Liste in die Gruppe der Hormon- und Stoffwechsel-Modulatoren.

Der Verkauf von Tamoxifen ist restriktiv, das heisst, das Mittel kann nicht legal frei erworben werden. Wir können nicht sagen, wie die Substanz in den Körper gekommen ist. Gemäss WADA-Regulierungen ist der Athlet alleine dafür verantwortlich, wie und welche Substanzen in seinen Körper gelangen.»

Verständlich, dass Antidoping Schweiz sich nur auf das «Tamoxifen» bezieht. Wie es in den Körper von Martin Grab gelangt sein könnte, konnten die Analysengeräte im WADA-Labor in Lausanne natürlich auch nicht erklären. Die eingangs gestellte Frage «Wie konnte Tamoxifen in den Körper von Martin Grab gelangen?» bleibt weiterhin unbeantwortet.

feldwaldwiesenblogger

Samuel Giger ist Topfavorit: Vorschau auf das Nordwestschweizer Schwingfest

Dem Schwingerverband Baselstadt (SVBS) fällt in regelmässigen Abständen die Ehre und Pflicht zu, das Teilverbandsfest des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes (NWSV) im Kanton Basel-Stadt durchzuführen. Die Stadt Basel darf sich nach dem Baselstädtischen an Auffahrt am kommenden Sonntag, 5. August über ein zweites Kranzfest freuen.

Text: feldwaldwiesenblogger und Raymond Stalder (Medienchef NWS18)


OK-Präsident Rolf Klarer bei einer Rede
Bild: Raymond Stalder

Der OK-Präsident und sein Team
Mit Rolf Klarer, dem vierfachen Eidgenössischen Kranzschwinger und NWSV-Ehrenmitglied, wurde ein erfahrener OK-Präsident für das Nordwestschweizerische Schwingfest (NWS18) in Basel gefunden. Zu seinen Erfolgen zählen vier Eidgenössische Kränze, 18 Kranzfestsiege und insgesamt 78 Kranzgewinne. Besondere Erfolge waren die Schlussgangteilnahme in Kirchberg 1996 und der Sieg beim Bundesfeierschwinget 1991 in Flüelen. Rolf hat ein tatkräftiges OK-Team zusammengestellt, um ein in allen Belangen stimmungsvolles Schwingfest zu organisieren.
Mit der Wagenclique Mischtfingge Basel, dem TV Kleinbasel, welchem diverse Räumlichkeiten am Standort gehören und notabene dem SVBS, zeigen sich nun Vereine verantwortlich, welche die Traditionen Vogel Gryff, die Basler Fasnacht und das Nationalspiel Schwingen am Rheinknie hochhalten.


Beim Schulhaus Sandgrube wurde in dieser Woche eine Arena mit Tribünen errichtet
Bild: Raymond Stalder

Der Event
Das Teilnehmerfeld besteht aus rund 140 Schwingern aus den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land und Solothurn sowie starken Gästen aus den vier anderen Teilverbänden. Das Schwingfest wird beim Schulhaus Sandgrube im Kleinbasel durchgeführt, wo jeweils auch der Baselstädtische Schwingertag stattfindet. Mit dem Standort Sandgrube wird eine gute Infrastruktur auf kleinem Raum genutzt. Das Parkhaus des Badischen Bahnhofs, welches 250 Meter vom Schwingplatz entfernt liegt, ist dabei eine grosse Hilfe.
Um dem Charakter eines Teilverbandsfestes gerecht zu werden, wurde eine tolle Arena für die Zuschauer aufgebaut. Dabei wurden zwei ungedeckte Tribünen mit je 1000 Sitzplätzen und zusätzlich eine Medientribüne errichtet. Am 1. März startete bereits der Vorverkauf für die Tickets.
Als Ehrenpräsident wird Regierungsrat Baschi Dürr am Festakt eine Rede halten. Als Sicherheitsdirektor des Kantons Baselstadt war er bereits an der NWSV-Delegiertenversammlung im Januar als Gastredner dabei und freut sich auf ein weiteres Schwingfest auf Städter Boden.


Kann Topfavorit Samuel Giger in Basel erneut jubeln, wie unlängst auf dem Weissenstein?
Bild: weissenstein-schwinget.ch

Starke Gastschwinger und Nordwestschweizer Favoriten
Gespannt ist man auf das Abschneiden der Gäste. Die Berner entsenden den seit letztem Sonntag 100-fachen Kranzschwinger Simon Anderegg und Curdin Orlik, den Bündner in den Farben der Berner. Aus der Nordostschweiz werden die beiden Neo-Eidgenossen Roger Rychen und Samuel Giger anreisen. Der vierfache Saison-Sieger Giger, welcher als Topfavorit gehandelt wird, ersetzt den am Knie verletzten Armon Orlik. Auch die beiden Innerschweizer Gäste dürfen sich absolut sehen lassen. Mike Müllestein musste vor Wochenfrist zwar wegen einer Handverletzung auf einen Einsatz beim Brünigschwinget verzichten. Der Steiner ist aber wieder fit und freut sich zusammen mit dem Gersauer Routinier Andreas Ulrich auf den Wettkampf in der Sandgrube. Die Südwestschweizer Farben werden von den «jungen Wilden» und aufstrebenden Romands Benjamin Gapany und Augustin Brodard vertreten.
Die Nordweststschweizer Favoriten sind die Eidgenossen Nick Alpiger, Patrick Räbmatter, Christoph Bieri, David Schmid und Remo Stalder. Bekanntlich hat sich das Feld der Nordwestschweizer nach dem Rücktritt von Bruno Gisler und der verletzungsbedingten Absage von Mario Thürig (Schulterverletzung) etwas gelichtet. Anzunehmen ist, dass aus den oben erwähnten Spitzenschwinger einer als Sieger vor die Ehrendamen treten darf. Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass ein Schwinger aus der zweiten Reihe über sich hinauswächst und allen ein Schnippchen schlägt.

Festareal und Gabentempel
Auf dem Festareal werden diverse Verkaufsstände, eine Fressmeile, Schwingerbeizen und Schnupperschwingen angeboten. Ein grosses Festzelt wird für die Verpflegung der Teilnehmer sorgen. Die Schwinger, Funktionäre und Ehrengäste
werden in der Aula (gleich beim Schwingplatz) mit einem Menü verpflegt.
Die musikalische Begleitung wird von den Stadtjodlern Basel-Riehen übernommen und ergänzend werden Alphornklänge zu hören sein.
Das Gabenkomitee unter der Leitung des SVBS-Präsidenten Felix Rappo und René Thoma stellten einen schönen und würdigen Gabentempel zusammen.


Siegermuni «Basileo» mit Esther Lawrence (Taufpatin und Namensgeberin) und Züchter Sepp Wiggli (Eigenhof, Seewen SO)
Bild: Raymond Stalder

Siegermuni «Basileo»
Gekämpft wird um Siegermuni «Basileo», welcher Mitte Juni mitten in der Stadt Basel getauft wurde. Der Name «Basileo» wurde bei einer Umfrage von Radio Basilisk ermittelt. Esther Lawrence, die Siegern der Umfrage, darf sich nun über eine Einladung als Ehrengast ans Nordwestschweizer Schwingfest freuen.
Der Zweitklassierte erhält das Rind «Blume» und der Drittplatzierte darf das Fohlen «Eddi vom Eigen» mit nach Hause nehmen.

SRF-Livestream
Medienpartner sind die Schwingerzeitung SCHLUSSGANG, Vogel Gryff (die Zeitung für das Kleinbasel, Riehen und Bettingen) sowie das Schweizer Radio und Fernsehen, welche das Fest vollumfänglich mit einem Live-Stream übertragen. Die Höhepunkte und der Schlussgang werden dabei direkt ausgestrahlt.

Mehr Informationen zum Schwingfest gibt es unter www.nws18.ch. Die Nordwestschweizer Schwinger und Schwingerfreunde freuen sich auf ein schönes, spannendes und stimmungsvolles Schwingfest in Basel!

feldwaldwiesenblogger

Schwinger präsentieren Siegermuni

An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 hat er einen ganz grossen Auftritt: Der Siegermuni des Innerschweizer Schwing- und Älplerfests 2019 in Flüelen.

Text und Foto: Elias Bricker (Medienchef ISAF 2019)

Die Uri 18 bringt den Stier zum Fliegen: So lautet das Motto der diesjährigen Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse, die vom 6. bis 9. September im Eyschachen in Altdorf stattfindet. Daher ist es nur logisch, dass der Uristier an der Ausstellung höchstpersönlich vorbeischaut.
Der Schwingklub Flüelen präsentiert nämlich am zweiten Ausstellungstag – am Freitag, 7. September – den Siegerpreis des 113. Innerschweizer Schwing- und Älplerfests. Dieses findet am Sonntag, 7. Juli 2019, auf der Allmend in Flüelen statt. Dabei werden die 192 besten Schwinger aus der ganzen Innerschweiz und acht namhafte Gäste aus allen anderen Teilverbänden im Sägemehl um das Tier kämpfen.


Der Siegermuni bereitet sich aktuell in einem Urner Seitental auf seinen grossen Auftritt vor.

Urner Kantonalbank spendet Lebendpreis
Die so genannte Munitaufe im Rahmen der Uri 18 beginnt um 17 Uhr und ist öffentlich. Dabei erhält der Stier eine Gotte und einen Götti. Die Flüeler Sängerknaben und die Ländlerkapelle Gitschä-Grüäss aus Seedorf werden an der Taufe für musikalische Unterhaltung sorgen. Zudem wird OK-Präsident Franzsepp Bobby Arnold den Anwesenden einige Details über den bevorstehenden Grossanlass verraten.
Das Schwingfest im kommenden Jahr wird ein regelrechtes Volksfest. Die Organisatoren bauen dafür auf der Flüeler Allmend extra eine Arena für rund 8500 Zuschauer – und zwar direkt am Urnersee mitten in einer einmaligen Bergkulisse. Insgesamt rechnen sie mit über 10’000 Festbesuchern. Denn neben dem eigentlichen Schwingfest am Sonntag wird bereits am Freitag und Samstag, 5. respektive 6. Juli 2019, im Schwingerdörfli einiges los sein. Dafür benötigen die Organisatoren rund 1000 Helfer.

Bis es jedoch so weit ist, bereitet sich der imposante Siegermuni in einem Urner Seitental auf seine beiden grossen Auftritte vor. Der Lebendpreis, der aktuell rund eine Tonne wiegt, wird von der Urner Kantonalbank (UKB) gestiftet. Die Urner Kantonalbank ist übrigens auch Hauptsponsor des Innerschweizer Schwing- und Älplerfests 2019.

Hinweis
Die Munitaufe findet am Freitag, 7. September, um 17 Uhr im Rahmen der Uri 18 im Eyschachen in Altdorf statt. Mehr Infos zum Schwingfest finden Sie im Internet unter www.isaf2019.ch oder unter www.uri18.ch.

feldwaldwiesenblogger

Vor dem Brünigschwinget: Drei Fragen an 12 teilnehmende Schwinger

Text: feldwaldwiesenblogger / Bilder: Facebook


2018 wird 125 Jahre Brünigschwinget gefeiert

In der Woche vor dem Jubiläumsanlass auf dem Brünig kontaktierte ich 12 teilnehmende Schwinger. Jedem der Athleten stellte ich die gleichen drei Fragen und achtete darauf, dass die drei Teilverbände (Berner, Innerschweizer und Nordwestschweizer) mehr oder weniger gleichmässig abgedeckt sind. Dabei erhielt der Schreibende Antworten von absoluten Topfavoriten wie Joel Wicki oder Christian Stucki und Mitfavoriten wie Christian Schuler, Matthias Aeschbacher oder Florian Gnägi. Weiter sind darunter auch Schwinger mit intakten Aussenseiter-Chancen: Patrick Räbmatter, Erich Fankhauser, Nick Alpiger oder Marcel Bieri. Aber auch Urs Doppmann, Patrick Schenk und Tobias Widmer traue ich einiges zu.

Einige dieser 12 Athleten haben schon einen oder mehrere Kränze auf dem Brünig gewonnen, oder gar schon den Tagessieg für sich verbucht. Für Urs Doppmann und Tobias Widmer stellt die Teilnahme beim Brünigschwinget eine Premiere dar.

Die Antworten der einzelnen Schwinger stellte ich bereits auf den «Schwinger-Blog» bei Facebook. Den Anfang bildete am vergangenen Montag Christian Schuler, der Abschluss heute Freitag gehörte Joel Wicki. Für diejenigen Leser, welche Facebook nicht benutzen, sind nachfolgend nochmals die Antworten aller 12 Schwinger aufgeführt.

Apropos 125 Jahre Brünigschwinget: Auf dem angesprochenen «Schwinger-Blog» bei Facebook widmete ich diese Woche einige Beiträge dem Jubiläumsanlass, welche jeweils mit dem Titel «Schwerpunkt Brünigschwinget» begannen.


Christian Schuler, Schwingklub Einsiedeln

Christian Schuler
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Mir geht es körperlich sehr gut und ich freue mich auf den Einsatz beim Brünigschwinget.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«In der Regel lief es mir gut und ich konnte bei meinen Teilnahmen meistens den Kranz gewinnen. Mittlerweile habe ich sieben Brünigkränze, aber zum Sieg hat es bisher noch nicht gereicht.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Wie jedes Bergfest hat der Brünig seine eigenen Gesetze. Die Zuschauer sind nie so nahe am Schwingplatz wie auf dem Brünig und die Stimmung ist hervorragend. Manchmal entwickelt es sich richtig zu einem „Hexenkessel“.»


Matthias Aeschbacher, Schwingklub Sumiswald

Matthias Aeschbacher
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Ich hatte eine durch den Schwingfestkalender ergebene Zwangspause. Zum einen konnte ich die Pause nutzen um kleinere Blessuren zu kurieren. Zum anderen bin ich vielleicht etwas aus dem Rhythmus gefallen. Aber ich freue mich sehr auf den Bergklassiker.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Mit einem zweiten Rang und zwei Brünigkränzen bin ich bis jetzt zufrieden.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Der Brünig hat eigene Regeln und verzeiht keine grossen Fehler. So hatte ich einmal nach drei Gängen zwei Eidgenossen bezwungen und gegen einen weiteren Eidgenossen verloren, was einem super Notenblatt entsprach. Am Abend musste ich trotzdem ohne Kranz nach Hause, weil ich die falsche Einstellung hatte. Auf dem Brünig ist jeder Gang hart und muss zuerst gewonnen werden.»


Patrick Räbmatter, Schwingklub Zofingen

Patrick Räbmatter
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Mein momentaner Formstand ist nicht schlecht, dürfte aber ein bisschen besser sein. Aber: Ich bin gesund, und was kommt wird sich zeigen.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Bisher ist mir auf dem Brünig noch nie gut gelaufen. Das möchte ich dieses Jahr ändern und meinen ersten Brünigkranz holen.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Der Brünigschwinget ist für mich etwas Spezielles, das kann man nicht beschreiben. Eine einzigartige Kulisse, mit so vielen Leuten und so nahe dran. Jedes Mal ein einzigartiges Gefühl!»


Erich Fankhauser, Entlebucher Schwingerverband

Erich Fankhauser
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Es war für mich bis jetzt eine super Saison mit sieben Kranzerfolgen. Das gibt viel Selbstvertrauen und Motivation. Meine Form stimmt und ich freue mich sehr auf den Brünigschwinget, welcher ein starkes Teilnehmerfeld aufweist.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Ich konnte bisher einen Brünigkranz gewinnen. Dabei belegte ich den zweiten Schlussrang.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Auf dem Brünig herrscht immer eine sehr tolle Stimmung und die Zuschauer sind sehr nahe am Schwingplatz. Speziell sind sicher auch die Platzverhältnisse für uns Schwinger auf dem Schwingplatz und in den Garderoben.»


Christian Stucki, Schwingklub Unteres Seeland

Christian Stucki
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Gut, ich bin mit der laufenden Saison zufrieden.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Mit drei Siegen darf ich zufrieden sein.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Die Naturarena ist einzigartig und es ist nirgendwo so schön eng wie auf dem Brünig.»


Nick Alpiger, Schwingklub Lenzburg

Nick Alpiger
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Ich bin gut in Form, gesund und schmerzfrei.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Ich war bisher einmal auf dem Brünig und durfte mit dem Kranz nach Hause. Ich bin daher zufrieden.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Einerseits die Dichte des Schwingfestes, andererseits ist man so nah beim Publikum. Ein weiterer Reiz ist, dass man dort auf nationaler Ebene schwingen kann.»


Urs Doppmann, Schwingklub Wolhusen

Urs Doppmann
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Meine Form ist gut. Dies unterstreichen der zweite Rang beim Abendschwinget Fankhaus, die Schlussgangteilnahme auf dem Menzberg und der ISV-Kranz in Ruswil.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Es ist meine erste Teilnahme beim Brünigschwinget.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Da dies, wie bereits erwähnt, mein erster Brünigschwinget sein wird, kann ich noch nicht mehr dazu sagen.»


Patrick Schenk, Schwingklub Sumiswald

Patrick Schenk
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Für den Brünigschwinget fühle ich mich in guter Verfassung.
Bei den letzten Festen konnte ich nicht meine Bestleistung abrufen. Ich wurde etwas geplagt von verschiedenen kleinen Verletzungen. Jetzt fühle ich mich jedoch gut. Diese Saison habe ich hauptsächlich auf den Brünigschwinget hingearbeitet und sehe das als eine Art Saisonhöhepunkt für mich an. Dies auch deshalb, weil es in den letzten Jahren für mich nicht allzu gut lief.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Ich bin bisher fünfmal angetreten. Die ersten dreimal habe ich den Ausstich nicht erreicht. Bei meiner vierten Teilnahme habe ich den Kranz um 0.25 Punkte verpasst. Das war die bitterste Enttäuschung meiner bisherigen Karriere. Im selben Jahr durfte ich aber den Eidgenössischen Kranz gewinnen, was allen Ärger verfliegen lies. Letztes Jahr habe ich gegen Marcel Bieri um den Kranz verloren.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Wie auch bei anderen Bergfesten ist man den Zuschauern sehr nahe. Das kann extrem anspornen. Die ganze Atmosphäre spricht für sich und ist aus Sicht des Schwingers unbeschreiblich.»


Tobias Widmer, Schwingklub Aarau

Tobias Widmer
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Schwierig zu sagen, meine schwingerische Leistung konnte ich gegenüber dem letzten Jahr sicherlich steigern. In dieser Phase der Saison ist es für mich wichtig, meinem Körper zwischen den Bergkranzfesten die nötige Erholung zu gönnen. Auf dem Brünig wartet ein starkes Teilnehmerfeld. Ich bin aber bereit, dem ein oder anderen starken Schwinger ein Bein zu stellen.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«2015 hätte ich zum ersten Mal am Brünigschwinget teilnehmen können. Zwei Wochen vor dem grossen Anlass renkte ich mir leider den Ellenbogen aus und musste den Brünigschwinget am TV-Gerät mitverfolgen. Die Freude, nun endlich an diesem prestigeträchtigen Schwingfest schwingen zu dürfen, ist riesig!»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Der Brünigschwinget ist für mich der wohl traditionellste Bergklassiker. Viele Schwingerkönige, Erstgekrönte und starke Schwinger haben an genau diesem Ort schon ihr Bestes gegeben. Ich möchte es Ihnen gleichtun. Die Nähe zu den Zuschauern und die engen Platzverhältnisse sind für mich ganz neue Verhältnisse, ich freue mich aber darauf.»


Marcel Bieri, Schwingklub Ägerital

Marcel Bieri
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Ich fühle mich gesund und freue mich auf meine zweite Teilnahme an diesem prestigeträchtigen Schwingfest. Wenn ich mir meine bisherige Saison anschaue, rechne ich mir Chancen auf das erstrebte Eichenlaub aus. Die Tagesform muss dafür jedoch stimmen. Mit dem verpassten Kranz auf der Rigi würde ich mich umso mehr auf meinen zweiten Brünigkranz nach 2017 freuen. Mit der Schlussgangteilnahme dieses Jahr auf dem Stoos konnte ich mir beweisen, dass ich mit der Spitze mithalten kann, wenn die Form stimmt.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Ich konnte bis Anhin einmal auf dem Brünig starten, dies war letztes Jahr. Dort konnte ich mir mit Hochs und Tiefs schlussendlich den Kranz aufsetzen lassen. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen erwischte ich einen sehr guten Tag. Mein Ziel ist es, erneut ein solches (oder besseres) Ergebnis zu erzielen.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Ich persönlich habe noch eher wenig Erfahrung mit diesem Schwingfest. Als ich letztes Jahr das erste Mal starten konnte, fiel mir besonders die «Enge» auf, über welche mir schon vorher öfters berichtet wurde. Ich denke, dass dies seine Vor- und Nachteile haben kann. So nahe am Publikum zu sein kann einen Athleten zusätzlich motivieren, aber auch hemmen. Die Zuschauer machen eine Riesenstimmung, was mir persönlich gefällt und mich, hoffentlich wie letztes Jahr, zusätzlich motiviert.»


Florian Gnägi, Schwingklub Biel

Florian Gnägi
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Momentan fühle ich mich recht gut und hatte bisher eine zufriedenstellende Saison. Da ich den Brünigschwinget in den Jahren 2016 und 2017 auf Grund von Verletzungen verpasst habe, freue ich mich riesig, wieder dabei sein zu können.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Bisher lief es mir am Brünig jeweils recht gut. In besonderer Erinnerung bleibt mir die Schlussgangqualifikation 2013 und alle fünf Kränze.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Der Brünig ist irgendwie ein Mythos, der mich schon als kleiner Junge faszinierte. Die Kulisse war bei meiner ersten Teilnahme im Jahr 2006 fast ein wenig erdrückend. Der Hexenkessel am Brünig ist für mich nach wie vor eine der imposantesten Kulissen im Schwingsport. Zudem gehört auch das Gedränge und der „Cheli-Geschmack“ zum Brünigschwinget.»


Joel Wicki, Entlebucher Schwingerverband

Joel Wicki
1. Wie schätzt du deinen Formstand vor dem Brünigschwinget ein?
«Ich fühle mich momentan sehr vital und in gutem Formstand. Der Brünigschwinget ist für mich ein Saisonhighlight. Deswegen achte ich besonders darauf, dass ich mich im Vornherein gut darauf vorbereite.»

2. Wie lautet dein Fazit deiner bisherigen Brünigschwinget-Teilnahmen?
«Ich erlebte auf dem Brünig immer sehr schöne Schwingfeste und konnte nach jeder Teilnahme kranzgeschmückt den Nachhauseweg antreten. Dementsprechend bin ich mehr als zufrieden mit meinen Leistungen. Ich hoffe, das bleibt mir auch in Zukunft erhalten.»

3. Was ist für dich der besondere Reiz am Brünigschwinget?
«Allgemein an jedem Bergkranzfest entspricht mir die Höhenluft und natürlich die Atmosphäre des jeweiligen Anlasses. Am Brünigschwinget gefällt mir, dass das Publikum nahe am Schwingplatz ist, was mich persönlich enorm motiviert und pusht. Das Aufeinandertreffen des Bernisch-Kantonalen Schwingerverbandes auf den Innerschweizer Schwingerverband, wie auch die starke Besetzung der Gastverbände, ist sehr lehrreich und bietet tolle Zweikämpfe. Ich freue mich sehr auf den Schwinget auf dem Brünig!»

feldwaldwiesenblogger

50. Jubiläums-Menzberg-Schwinget

Text: Erwin Schwarzentruber und feldwaldwiesenblogger / Fotos: Erwin Schwarzentruber


Joel Wicki gewann trotz Erkältung den Jubiläumsanlass auf dem Menzberg

Achter Saisonsieg für Joel Wicki
Der 50. Menzberg-Schwinget wurde seinem Status als Jubiläumsanlass vollauf gerecht. Mit einer Glanzbesetzung avancierte das Kräftemessen zum bestbesetzten Luzerner Regionalschwingfest in dieser Saison. Doch nicht einer der fünf Eidgenossen im 155-köpfigen Teilnehmerfeld machte das Rennen, sondern der 21-jährige Sörenberger Joel Wicki. Vor 1’350 Zuschauern besiegte er im Schlussgang Urs Doppmann aus Romoos bereits nach 56 Sekunden mit Kurz. Für Wicki bedeutete dies den achten Saisonsieg. «Ich freue mich, dass ich hier auf dem Menzberg zum ersten Mal gewinnen konnte. Unter der Woche war ich noch erkältet und startete deshalb verhalten in den Wettkampf. Ich bin dann immer besser in Fahrt gekommen.» Der Baumaschinen-Mechaniker bekundete nur in der Startbegegnung gegen den Emmentaler Eidgenossen Damian Gehrig einige Mühe. Dieses Duell endete ohne nennenswerte Höhepunkte resultatlos. Anschliessend reihte er Marco Heiniger (Kurz und Nachdrücken), Josias Wittwer (Kurz), Janick Jenzer (äusserer Haken) und Christoph Bernet (innerer Haken) sicher unter die Verlierer.


Urs Doppmann’s starker Auftritt wurde erst im Schlussgang gestoppt

Urs Doppmann in Form
Einen starken Auftritt verzeichnete der 23-jährige Urs Doppmann vom Schwingklub Wolhusen. Zwar musste er in der Endausmarchung die Überlegenheit des Entlebuchers Joel Wicki neidlos anerkennen, doch in den vorangegangenen fünf Begegnungen zeigte er sein Können und blieb ungeschlagen. Als Meisterstück darf der Plattwurf mit Übersprung gegen den Eidgenossen Sven Schurtenberger bezeichnet werden. Nebst einem Gestellten gegen Marco Fankhauser blieb er siegreich gegen Adrian Klossner, Vincent Roch und Michael Graber. Wegen der Schlussgangniederlage rutschte Doppmann noch auf den sechsten Rang ab.


Patrick Räbmatter ist sichtlich zufrieden mit dem Ehrenplatz

Ehrenplatz für Patrick Räbmatter
Nach seinem Kranzerfolg am Samstag auf dem Weissenstein startete Patrick Räbmatter auch am Sonntag als Gast des Schwingklubs Zofingen auf dem Menzberg. Nach der Auftaktniederlage im Eidgenossen-Duell gegen Philipp Gloggner startete er richtig durch und bezwang nacheinander Christoph Bernet, Roger Bachmann, Michael Müller, Damian Egli und Damian Stöckli. Damit sicherte er sich den Ehrenplatz. Auf den weiteren Rängen folgen die Rottaler Eidgenossen Philipp Gloggner und Sven Schurtenberger.

feldwaldwiesenblogger

Vorschau auf den 50. Menzberg-Schwinget

Text: Hans Schnider und feldwaldwiesenblogger / Fotos: Hans Schnider

Am kommenden Sonntag, 22. Juli treffen sich die Schwinger und Schwingerfreunde bereits zum 50. Mal auf dem Menzberg zum bekannten und beliebten Menzberg-Schwinget. Das OK um Thomas Stadelmann hat sich zum Ziel gesetzt, den Jubiläumsanlass zu einem sportlichen Leckerbissen auf höchster Ebene zu machen. Drei Lebendpreise animieren die Schwinger zu Höchstleistungen.


Auf den Sieger des 50. Menzberg-Schwinget wartet das wunderschöne Original Simmentaler-Rind Helena

Joel Wicki und fünf Eidgenossen am Start
Bis heute haben nicht weniger als fünf Eidgenossen ihre Teilnahme zugesagt. Mit Joel Wicki ist einer der ISAF-Festsieger von Ruswil am Start. Die Eidgenossen Sven Schurtenberger, Philipp Gloggner, Erich Fankhauser, Patrick Räbmatter und Damian Gehrig, sind nicht gewillt, dem Sörenberger das Siegerrind Helena kampflos zu überlassen. Der ebenfalls gemeldete Eidgenosse Reto Nötzli muss wegen einer Verletzung auf den Start verzichten. Insgesamt haben sich etwa 150 Schwinger für den Wettkampf eingeschrieben. Sie haben alle die Chance, mit einer guten Leistung aus dem sehr reichhaltigen Gabentempel eine wertvolle Erinnerung vom Menzberg mit nach Hause zu nehmen. Der Wettkampf auf der Schüregg beginnt um 11 Uhr. Gegen 17 Uhr soll im Schlussgang der Festsieger ermittelt werden. Für die hoffentlich zahlreich anreisenden Zuschauer steht eine leistungsfähige Festwirtschaft zur Verfügung. Mit musikalischen Darbietungen erhält der Anlass einen traditionellen Rahmen.


Der Menzberg-Schwinget kann auf eine illustre Siegerliste zurückblicken

Illustre Siegerliste
Unter den ehemaligen Siegern befinden sich mit Noldi Ehrensberger und Harry Knüsel gar zwei Schwingerkönige! Die prominent besetzte Liste kann so interpretiert werden, dass der Menzberg-Schwinget bei den Schwingern ziemlich hoch im Kurs ist. Natürlich sind es vor allem Luzerner Spitzenschwinger, welche den Traditionsanlass bisher gewonnen haben. Einige davon gleich mehrfach.
Der Name «Joel Wicki» fehlt noch auf der Liste. Der Sörenberger wird am Sonntag alles dafür tun, damit er künftig auch auf dieser illustren Siegerliste geführt wird.

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