Wie der Fedlihas zum Fasnachts-Sujet auf dem Schwyzer Hauptplatz wurde

Gestern wurde das Fasnachts-Sujet auf dem Hauptplatz von Schwyz enthüllt:


(Fotoquelle: unbekannt, eventuell Fedlihas)

Sofort war allen von Schwyz und Umgebung klar, um was und wen es sich dabei handelt. Denn der Ursprung dieses originell gestalteten Fasnachts-Sujets ist der Fedlihas und seine sogenannten „Badeferien in Sisikon“. Diese hat er letztes Jahr fein säuberlich mit seinem Smartphone auf drei kleine Videos aufgenommen und anschliessend via WhatsApp verbreitet.


(Quelle: youtube.com, feldwaldwiesenblog-Kanal)

Der Witz am ganzen ist, dass der Frühling anno 2013 schlicht weg ver***issen war. Kalt und nass, von Frühling und wärmender Sonne war lange nichts zu spüren. Dagegen fühlt sich der momentane Januar ja wie Hochsommer an…
Der gute Fedlihas liess sich dannzumal aber nicht beirren und fuhr kurzerhand nach Sisikon, und trat dort trotz Regenwetter und kalter Seetemperatur seine Badeferien an.


(Quelle: youtube.com, feldwaldwiesenblog-Kanal)

Gut ausgerüstet mit Zigarette, Badehose und Badetuch ging der junge bärtige Mann frohgemut Richtung See. Nichts und niemand konnte ihn davon abhalten, seine Badeferien in Sisikon anzutreten. Für die meisten Touristiker müsste so ein Mann doch Gold wert sein. Denn er schaffte es, trotz wetterlicher Tristesse, die schönste Tourismus-Attraktion am Vierwaldstätter-See, nämlich das Baden, anzupreisen.


(Quelle: youtube.com, feldwaldwiesenblog-Kanal)

Der ulkige Mann trotzte Regen und kalten Temperaturen und fand es irgendwie warm und doch frisch. Herrlich!
Zu guter Letzt machte er für die Metzgerei Felder in Schwyz noch Gratiswerbung. Da blickt noch mancher Werbefuzzi blasser als der sonst schon nicht sehr sonnengebräunte Fedlihas drein. Der fast nackte Wahnsinn!

Und dieser fast nackte Wahnsinn, in Windeseile auf WhatsApp verbreitet, brachte das smartphone-bemannte (und natürlich befraute) Schwyzerland trotz misslichem Frühlingswetter zum Lachen. Der Dank für diese touristische Showeinlage brachte dem Fedlihas zwar keine Oskar-Nominierung, dafür aber nun die Gestaltung des Fasnachts-Sujet 2014 auf dem Hauptplatz Schwyz ein.
Herzliche Gratulation, Fedlihas. Weiter so!

feldwaldwiesenblogger

Die knappe und die bedeckte Schülerinnen-Bekleidung geben zu reden…

Fall 1:

Zeitungssommerloch hin oder her: Die heissen Tenus der jungen Girls erregen die Gemüter in Steinen (Kanton Schwyz). Schulleiterin Christa Wehrli Jaun erklärt: „Wir wollen die männlichen Lehrer schützen.“ Zu eng und nackt waren wohl die Hingucker geworden, dass einige (männliche) Lehrer schwitzend und nach Luft japsend nur noch unkonzentriert Unterricht geben konnten.
Denn das Motto der jungen Steinerinnen hiess: „Weniger ist mehr!“, und dabei möglichst wenig bedecken.
Die Schulleitung hat nun reagiert und erliess Kleiderregeln. Dazu schickte sie die Schüler bis es wieder kühler wird in die Ferien. Im Herbst wird sich diese „Nackedei“ von selber erledigen, und den Fall dabei glimpflich abschliessen lassen.

Fall 2:

Ganz anders die Sachlage in Bürglen (Kanton Thurgau). Dort besuchen die Schüler „… sauber und anständig gekleidet die Schule. (…) Aus diesem Grund ist das Tragen von Caps, Kopftüchern und Sonnenbrillen während der Schulzeit untersagt.“ Wie man sieht, gibts auch hier das Motto: „Weniger ist mehr!“.
Aber anders als in Steinen gilt dies in Bürglen nur für die Kopfbekleidung, und wurde nicht von den Schülerinnen erlassen.
Ansonsten laufen in Bürglen die Schülerinnen (scheints) züchtig rum. Also richtig heile Welt in der Ostschweiz.

Bis die Mazedoniermädchen kamen, und ihre Köpfe gerne mit Tüchern bedecken möchten (sollen oder müssen, was auch immer).
Das aber hingegen erregte die Gemüter derart, dass man diesbezüglich sogar vor Bundesgericht ging. Das Bundesgericht erfrechte sich in den Augen der Ostschweizer und der Weltwoche, dass ein Kopftuchverbot gar nicht rechtens ist.
Übrigens: Ob sich das Urteil auch auf die Caps und Sonnenbrillen bezieht, entzieht sich meiner Kenntnis.

Kommentar feldwaldwiesenblogger:
Wie’s die jungen Mädchen auch immer machen, es ist nie recht! Entweder laufen sie zu knapp rum, oder aber zu zugeknöpft. In beiden Fällen gibts Aufstände der Erwachsenen, die immer alles besser wissen. Aber: Sind die betroffenen Mädchen jemals gefragt worden, wie sie handeln würden, und sich dabei fühlen? Nein, Nada!
Im Fall Bürglen griff sogar die Weltwoche schreibend ein, und gibt in ihrer neusten Ausgabe einen gescheiten (?) Senf dazu ab.

Meine Wenigkeit will die ganze Kopftuchgeschichte natürlich nicht (unbedingt) in den gleichen Topf schmeissen wie die „Hotpants“-Hinguckersache. Denn da ist Religion, Politik und somit Zunder drin.
Ich gebe aber zu bedenken: Von mir aus dürfen die Islam-gläubigen Mädchen ihre Kopftücher in den Schulzimmern tragen. Im Gegenzug erwarte ich aber auch Verständnis von Andersgläubigen (oder Nichtgläubigen), wenn die Schulleitung Kruzifixe in den Klassenzimmern aufhängen möchte. Wir leben ja immerhin noch in der Schweiz, wo eine Mehrheit christlichen Glaubens ist.

feldwaldwiesenblogger

Mörgeli hamstert Leichensäcke

Doktor Armin Ablondi würde dazu sagen: „Der Mann ist ja völlig durchgeknallt!“
Aber alles schön der Reihe nach.

Die Rufmörder vom Leutschenbach sollen 66 (!!!) Fehlaussagen über den Doktorvater Mörgeli an das (immer kleiner werdende) TV-Publikum verbreitet haben! Kaum zu glauben, dass man in so kurzer Sendezeit überhaupt 66 Aussagen machen kann.
Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen: Zum Glück habe ich diese Rundschau-Sendung nicht gesehen! Die beiden Parteien Mörgeli (plus Weltwoche) contra SRF-Rundschau (plus Ex-Chef Flurin Condrau) bekämpfen sich mit allen (un)möglichen Mitteln. So, wie es aussieht, bis aufs Blut. Fehlt nur noch, dass Gerhard Blocher irgendwo in dieser vermaledeiten Geschichte auftauchen würde.
Aber ehrlich, Leute, euer Schei** interessiert mich einen feuchten Haufen!

Von meiner Seite: „Ein Riesenkopfschüttel“, so was unglaublich Blödes und Idiotisches!
Von Umweltschutz keine Spur, die FIS winkte diesen Wahnsinn einfach durch, Russischer Rubel seid Dank, gell Herr Gian-Franco Kasper.
Und erst die Milliarden, die in dieses Projekt Sotschi verlocht wurden und noch werden: 50 Milliarden Dollar!
Dabei geht es vielen Russen beschissen und dreckig! Aber Nein, die Führungsriege um den Oberindianerhäuptling Putin verschleudert das gute Geld lieber für einen gut zwei-wöchigen Anlass, welcher unglaublich viel Müll, zig Bauskellette und eine zerstörte Natur hinterlassen wird!

Meine Damen und Herren, von der linken grünen Seite: Da übertreibt ihr es aber gewaltig! Die meisten unserer sogenannten „Asylbewerber“ sind nicht Flüchtlinge im humanitären Sinne. Sie sind vor allem Wirtschaftsflüchtlinge und ein grosser Teil davon sind zudem Kriminelle. Und eben diesen Kriminellen wollt ihr eine morbide Plattform bieten, wie passend!
Nicht die rechte Asylpolitik tötet Menschen, sondern die kriminellen Asylanten! Wann geht das in euren Schädel, dass eine Mehrzahl der „Flüchtlinge“ von und aus dem arabischen Frühling das Weite suchten, sobald diese von Frühlingsgefühlen geplagten Staaten ihre Grenzen öffneten. Diese Subjekte plagen nun uns und unseren Frühling! Gerade die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik hinterlässt betreffs „Asylbewerbern“ ein ganz ganz schlechtes Gefühl.
Leute, Leute, wenn unser Asylgesetz nicht verschärft wird, erleben WIR ALLE (ihr von der grünen Front und wir verschiedenfarbige Schweizer) unser blaues Wunder! Es ist nämlich jetzt schon schlimm genug…

Mörgeli hamstert Leichensäcke: Nun, so schlimm steht’s dann doch noch nicht um den Professor!

feldwaldwiesenblogger

Das „Bote“-Fundstück

Als eifriger und treuer „Bote“-Leser entgeht feldwaldwiesenblogger und seiner Redaktion (fast) nichts in dieser famosen Tageszeitung. Jeder interessante Schnipsel wird ausgiebig gelesen und auf seine Echtheit geprüft.

So auch dieser Artikel, welcher heute auf der berühmten „Letzten Seite“ zu finden war.

Zu dieser „Letzten Seite“ noch eine kleine Anekdote: Meine Grossmutter väterlicherseits erklärte uns einmal, dass sie den „Boten“ immer von hinten nach vorne las. Darauf angesprochen meinte sie: „Sie wolle zuerst immer die Verbrechen und schrecklichen Ereignisse lesen, und die nicht bis zum Schluss aufsparen müssen. Denn diese Dinge sind interessanter, als das Zeugs ganz vorne.“

Nach dem Studium dieses Artikels und des Bildes grübelte ich eine Weile nach. Schlussendlich kam die Erleuchtung.
Tätärätätää: Bei diesem metallischen Fundstück handelt es sich ganz klar um eine mittelalterliche 3D-Brille, oder die Überreste davon. Es ist allgemein bekannt, dass die Menschen im Mittelalter auch schon das seltene Ereignis einer Sonnenfinsternis betrachten wollten.

Meine Antwort werde ich selbstverständlich der „Boten“-Redaktion zukommen lassen. Man möchte ja schliesslich seine hochinteressanten Erkenntnisse mit der Wissenschaft und dem „Boten“ teilen.

Dabei stelle ich noch eine überaus wichtige Frage: Gibt es für meinen Hinweis auch einen Lohn, so quasi einen „Erkenntnis-Lohn“?


Usum Chäs-Chessi:

Gestern Feierabend war Endo Anaconda zu Gast bei SRF3. Der Sänger, Texter und Kopf von Stiller Has erzählte dem Moderatoren Nik Hartmann allerlei Interessantes aus seinem Leben und Wirken. Dabei ging es auch um die in Bälde erscheinende CD „Böses Alter“.

Eben dieses „böse Alter“, in das Endo nun auch allmählich zu kommen scheint, entlockte dem Mundart-Barden einige interessante Altersweisheiten. Eine davon möchte ich euch nicht vorenthalten:“Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr weiss, ob man beim Sex kommen oder gehen wird.“

feldwaldwiesenblogger

Habemus Juventus Turin!

Eine turbulente Woche liegt hinter uns: Wir haben einen neuen Papst, Bayern mogelt sich in die nächste Runde der ChampionsLeague, Ambri hat sich frühzeitig gerettet, an der Muotathaler Strasse wird ein Hochhaus gebaut, C.H. liefern nicht so ein gutes Album ab und ich erlebte gestern einen schönen Skitag.
Aber alles der Reihe nach.

Am Mittwoch Abend war es so weit: In der Allianz Arena zu München erfuhr ich, dass wir einen neuen Papst haben, der auf den Namen Franciscus hört. Dies war dann auch (fast) das Beste, was es an jenem Abend im Münchner Fussballtempel zu hören und auch zu sehen gab.

Denn die Fussballkost war in meinen Augen bieder. Zu viele Chancen wurden ausgelassen. Robben spielte eigensinnig, die Angriffe der Bayern waren viel zu behäbig und langsam, und zu allem Übel drehten die Gunners kurz vor Schluss noch fast die Ausgangslage. Die Bayern mogelten sich aber über die Zeit, und erreichten glücklich die nächste Runde.
So eine Ausgangslage, mit einem 3:1 auswärts, ist irgendwie tödlich und lähmte nicht nur Lahm die Beine.
Nun gut, jetzt kriegen’s die Bayern in der nächsten Runde mit Juvents Turin zu tun.

Ein harter Brocken, und wäre bis zum letzten Mittwoch (wahrscheinlich ohne grössere Probleme) zu machen gewesen. Aber jetzt?
Ich weiss, ich weiss, ich bin zu kritisch. Aber trotzdem: Ich hoffe, die Bayern verlieren jetzt zu Beginn der heissen Saisonphase nicht ihre Superform. Oder ging es der Mannschaft wie Präsident Uli Hoeness, der scheints eine starke Grippe hat oder hatte?

Noch ein Wort zu den Südkurven-Fans: Deren Protest verstehe ich nun ganz und gar nicht. Bei den ChampionsLeague-Heimspielen machen sie den „Grind“, verzichten völlig aufs Stimmung machen und Fahne schwingen. Der Grund: Bei den UEFA-Pokalspielen gibt’s halt keine Stehplätze mehr, und die hartgesottenen Fans können keine weiteren „Fans“ mehr in ihren Sektor reinschmuggeln. Da gibt’s halt nur noch nummerierte Sitzplätze, für jeden.

Diesen sogenannten Fans (?!) passt halt auch nicht, dass ihnen Uli Hoeness mal gesagt hat, dass der Club nicht von ihnen, sondern von den Cupli-Saufern lebt. Das ist halt so, liebe Leute. Dafür könnt ihr mit wenig Geld an die Bundesliga-Spiele und müsst halt dann mehr für die CL-Spiele hinblättern.
ABER: Der Club braucht euren Support! Hoeness-Aussage hin oder her. Ihr habt doch gesehen, was am Mittwoch ablief. Oder ist es euch egal, dass die Bayern in der nächsten Runde ausscheiden?
Schöne Fans seid ihr, da könnt ihr ja gleich zu den 1860ern wechseln…

Der neue Papst scheint bei den Gläubigen anzukommen. Auch bei mir. Das bescheidene Auftreten, seine positive Ausstrahlung und seine „Primus inter Pares“-Haltung (Erster unter Gleichen, wie der Bundespräsident bei uns) kommt an. Zudem keimt auch mit seiner Namenswahl Franciscus, in Anlehnung an den heiligen Franz von Assisi, Hoffnung auf, dass sich in der röm. kath. Kirche in der nächsten Zeit etwas bewegen könnte.

Ich vermute mal, dass wir mit dem Argentinier Franciscus noch mehr solche Schmankerl erleben werden, wie mit dem Bezahlen der Hotelrechnung nach seiner Papstwahl…

Ambri hat sich frühzeitig gegen die Lakers den Liga-Erhalt gesichert, Bravo! Als alter Ambri-Fan fiebert und leidet man immer noch mit den Leventinern mit. Das Leiden hatte diese Saison zum Glück ein deutlich früheres Ende als letzten Frühling…

An der Muotathaler Strasse geschehen zur Zeit ganz eigenartige Dinge. Ein Hochhaus wird in der Nähe des Bierkellers hochgezogen.

Was soll das eigentlich? Und dann erst noch in Rot!
Mir wurde Angst und Bange, als ich das am Donnerstag Abend sah. Müssen wir Pendler in der nun beginnenden Bauzeit bei Nachtsperrungen etwa damit rechnen, spätabends nicht mehr ins Thal zu kommen? Dafür dürfen wir dann in diesem Hochhaus übernachten?
Wenn dem so wäre, hätte ich dann jeweils gerne das Zimmer oben rechts. Das hat immerhin Fenster mit Jalousien…

C.H. liefern mit ihrem zweiten Album leider nicht mehr so ein starkes Stück Musik ab, wie es beim Erstling der Fall war. Der dritte im Bunde, Nori Rickenbacher, verliess die Formation Ende letzen Jahres. Angeblich möchte er sich mehr um seine Projekte kümmern.
Von ihm war seither nichts mehr zu hören, von den restlichen C.H.’s (Kisha und Reto Burrell) hingegen schon.

„Wurzle“ ist denn auch Programm: Ansatzweise, in den Wurzeln, sind die Songs nicht schlecht. Aber es fehlt ihnen der „Puuaahh“-Effekt, das ein Hammeralbum ausmacht. Noris Stimme fehlt an allen Ecken und Enden. Kisha hat eine schöne Stimme, aber sie singt nicht für „New Country“-Fans, sondern für Kinder…
Burrell ist ein feiner Gitarrero, aber leider kein begnadeter Sänger. Seine Stimme ist auch schön, aber viel zu fein.
Zudem sind nebst ein paar schönen Songs auch einige darunter, dessen Musik und Texte einfach einfältig daherkommen. Sorry für meine Ausdrucksweise, aber in meinen Augen ist das leider so.

Wieso Nori C.H. wirklich verliess, entzieht sich meiner Kenntnis. Seine Stimme überzeugte auf dem Erstling, und hätte dem „zweiten Streich“ ganz sicher mehr Pep verliehen. Aber ob die erwähnten Songs mit oder ohne ihn genau so „einfältig“ ausgefallen wären, steht in einem anderen Buch.
Möglich ist, dass er hinter diesen Songs nicht mehr stehen konnte, und deshalb den Austritt gab.
Jedenfalls: Ich bin etwas enttäuscht, ehrlich. In meinen Augen hätten C.H. das Zeug zu schweizerdeutschen Lady Antebellum’s drauf. Aber mit „Wurzle“ und ohne Nori Rickenbacher definitiv nicht!

Gestern fiel mir noch ein Vergleich ein. Ob der jetzt fair ist oder völliger Humbug, ist egal: C.H. sind ohne Nori Rickenbacher wie der FC Bayern München ohne Uli Hoeness und Franck Ribéry!

Gestern erlebte ich in der Mythenregion schneemässig wahrscheinlich den schönsten Skitag des ganzen Winters. Es hatte federleichten Neuschnee auf der Piste, den man wie durch Butter durchfahren konnte. Einfach herrlich!
Das Wetter aber spielte, wie schon fast den ganzen Winter, seine Kapriolen. Nebst einigen Aufhellungen mit ein bisschen Sonnenschein, war es meist bewölkt, mit leichtem bis stärkerem Schneefall und kaltem Wind. Dazu kam zeitweise auch dicker Nebel auf. Genau so, wie es halt grösstenteils im nun hoffentlich bald zu Ende gehenden Winter war.

Meinen Mitarbeitern liess ich via Whatsapp folgenden Gruss ausrichten: „Ich bin sie am pudern, ich meine natürlich die Skipiste…“

feldwaldwiesenblogger

Pferde-Lasagne oder Bündner Nusstorte?

Gestern nach dem Mittagessen lud uns eine Mitarbeiterin zu Kaffee und Bündner Nusstorte ein.
Meine Wenigkeit ist, wie auch schon erwähnt, leider nicht mit den besten Augen ausgestattet. Aber folgender Sachverhalt liess mich doch ein wenig zweifeln.

Als ich nämlich folgende Packung auf dem Tisch liegen sah, dachte ich zuerst an eine (Pferde?-)Lasagne…

…nach kurzem Gelächter der anderen und näherem betrachten kam dann die Erleuchtung: Es ist Bündner Nusstorte!

Bei mir stellen sich da halt ein paar dringende Fragen: Ist es der Lasagne-Pferdefleisch-Skandal oder meine nicht unbedingt besten Augen, die mich hüben und drüben Lasagne erblicken lassen? Schlägt das Pferdefleisch bereits an? Greift es Hirn und Augen an?

Ich vereinbarte gestern Abend noch einen Termin mit dem uns wohl bekannten Doktor Armin Ablondi. Er lud mich zu sich in seine Praxis ein.

Nach etlichen Gläsern bestem Rotwein konnte er mich endlich beruhigen: „feldwaldwiesenblogger, du tickst noch völlig normal! Der Coop beginnt langsam zu hyperventilieren und druckt auf alle ihre Produkte „lasagne-ähnliche“ Bilder! Nicht dir hat das Pferdefleisch geschadet, sondern Hansueli Loosli und seinem Coop. Ich, Doktor Armin Ablondi, habe immer und überall den Durchblick, und hielt diese Bündner Nusstorte anfänglich nämlich auch für Lasagne!“

Zum Wiehern ist sowas…! Was bin ich auch froh, ging ich gestern noch in die Praxis zu unserem Doktor Armin Ablondi.
Er steckte mir gestern übrigens noch ein Geheimnis: Psst, aber nicht weitersagen! Unlängst war Herr Daniel Vasella auch bei ihm zur Behandlung. Doktor Ablondi meinte kopfschüttelnd: Ein hoffnungsloser Fall von Bonus-Sucht. Ich riet ihm, in die USA auszuwandern, ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.“
Was, wie wir seit dem Wochenende nun wissen, Tatsache geworden ist…

Übrigens: Heute beginnt in Rom am Nachmittag das Konklave, die Papstwahl. Der folgende Schnappschuss zeigt uns die beiden berühmtesten Öfen für die nächsten Tage…

… ich meine natürlich nicht die beiden Frauen! Die zwei haben mir nämlich den „Rauchjob“ im letzten Moment vor der Nase weggeschnappt. Grummel…

Im einen Ofen werden die Stimmzettel verbrannt, im anderen der schwarze oder dann schlussendlich der weisse Rauch produziert. Angeblich mit Chemikalien…

feldwaldwiesenblogger

Was mich diese Woche bewegte

Fakt 1

Der sich schlüpfrig geäusserte Rainer Brüderle hat einen Riesen-Shitstorm im Internet, vor allem aber auf Twitter ausgelöst. Zum Glück bin ich nicht auf Twitter und zum Glück ist das der Journalistin (das arme Opfer von Brüderle) ein Jahr später wieder eingefallen. So was!

Fakt 2
Ailton brachte mich gestern abend tierisch zum Lachen. In Vorbereitung unserer bevorstehenden Fussballreise nach München zeigten mir zwei Kollegen ein Hammer-Video von ihm!


Versteh den Ailton! Jetzt tue ich ihn.

Fakt 3

Trotz dem NEIN der Delegierten der SVP Schweiz wagten diese Woche weitere SVP-Kantonalsektionen ein JA zur Abzocker-Initiative. „Was erlauben die?“ (O-Ton Blocher, Altbundesrat, beim täglichen Fussbad). Wird da wohl der Aufstand erprobt?

Fakt 4

Die beiden zankenden Muotathaler Wetterfrösche sollen dem Vernehmen nach der Auslöser für härtere Strafmassnahmen sein. Härtere Strafen gegen üble Bahnreisende und idiotische Fussballhooligans. Recht so!

Fakt 5

Der Syrien-Konflikt und kein Ende. Laut Medienberichten spielt sich in diesem Land eine unfassbare humanitäre Katastrophe ab. Die sonst so schnell handelnden Westmächte schauen weg und lassen einen Völkermord sondergleichen zu. Wieso? Die Angst vor dem Pulverfass Nahost ist so riesig, dass sich dort weder eine Grossmacht noch eine Weltorganisation die Finger verbrennen will. Einfach unfassbar!

Fakt 6

Ich sah beide Filme diese Woche und bewerte beide aus meiner Sicht mit der Höchstnote. Die beiden Filme könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch haben sie beide eines gemeinsam: Die Sklaverei in der US-Geschichte.
Ich würde Daniel Day Lewis, welcher Lincoln absolut brilliant spielt, den Oscar für den besten Schauspieler übergeben.
Christoph Waltz, alias Kopfgeldjäger Dr. King Schultz in Django Unchained, bekäme für mich den Oscar als besten Nebendarsteller. Einmal mehr.


Usum Chäs-Chessi:

Man kann die Original-Krummen nicht nur rauchen…

Man kann sie auch hören und sehen…

feldwaldwiesenblogger