Ein Nein ist ein Nein und keine Antwort ist auch eine Antwort

Was ich nicht ausstehen kann, ist das ‚Nicht-Antwort geben‘. Ein kurzes Nein akzeptiere ich sofort. Keine Antwort hingeben nicht. Das heisst für mich nämlich nichts anderes: „Ich habe es nicht nötig, dir zu antworten. Ich bin der grosse Macker, du das kleine Würstchen!“

So gerade kürzlich geschehen. Langer Rede, kurzer Sinn. Nachfolgend ein paar Emails, bei welchen ich wieder mal eine bestimmte musikalische Absicht verfolgte, aber leider keine Antwort bekam…

Das erste Email schickte ich am 21.9.2014 ab:

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Guten Tag

Ich bin Koni Schelbert, und suche nach der Email-Adresse von René „Schifer“ Schafer.

Der Grund ist folgender: Ich habe letztes Jahr mit Richard Koechli ein Experiment gewagt. Dabei ging ein Traum in Erfüllung: Ein gemeinsamer Auftritt mit einem Bluesmeister.

Dieser gemeinsame Auftritt mit Richard Koechli, den sie auf meinem Blog nachlesen können, verwirklichte ich mit Schlatt-Lee, der Band bei der ich Schlagzeug spiele.
Der Auftritt mit Richard Koechli fand in der Husky Lodge Muotathal statt. Der Bluesmeister und das Publikum waren hell begeistert. Ich wurde danach immer wieder mal darauf angesprochen, ob ich nicht wieder mal so etwas machen könnte.

Als ich dann Stiller Has und René letzten Freitag im Theater Duo Fischbach in Küssnacht live erlebte, fasste ich den Entschluss, „Schifer“ Schafer auch anzufragen, ob er Interesse hätte, im gleichen Rahmen ein gemeinsames Konzert mit uns zu geben. Dabei schwebt mir vor, dass wir den Abend in drei Teile verpacken, wie schon mit Koechli: Erst ein Set von Schlatt-Lee, dann ein Soloauftritt von René und als drittes Set ein gemeinsamer Auftritt.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie meine Email an den Ausnahmegitarristen René weiterleiten könnten. Oder sie teilen mir seine Email-Adresse mit, und ich nehme direkt mit ihm Kontakt auf.

Ich würde mich riesig freuen, René „Schifer“ Schafer im Muotathal begrüssen und präsentieren zu können. Denn ich bin ein grosser Fan von seiner Gitarrenkunst und ich darf ohne zu übertreiben behaupten, dass das für ihn, das Publikum und für mich ein unvergesslicher Abend in der Husky Lodge Muotathal werden würde.

Hier noch der Link zur Husky Lodge, wo René selbstverständlich übernachten dürfte:
Husky Lodge (Muotathal)

Mir schwebt vor, diesen gemeinsamen Event im Frühling 2015 durchzuführen.

Ich würde mich freuen, wenn ich positive Nachrichten von Ihnen oder von René „Schifer“ Schafer bekommen würde.

Herzliche Grüsse
Koni Schelbert

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In einer kurzen (automatischen) Antwort-Email kam sofort folgendes:

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Guten Tag

Vom 13.09.14 bis 28.09.14 bin ich urlaubshalber abwesend. Gerne beantworte ich die Anliegen ab dem 29.09.14 wieder. Ab und zu schau ich rein…

HerzliCHst & danke für Deine/Ihre Geduld!
Christoph Yogi Birchler, Röhrender Hirsch

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Darauf schrieb ich noch gleichentags Endo Anaconda mit einer Email an:

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Hallo Endo

Ich habe unten folgende Email an Christoph Yogi Birchler (Röhrender Hirsch) geschickt. Er ist leider ferienhalber abwesend.
In seiner Abwesenheitsnotiz tauchte deine Email-Adresse auf. Ich dachte mir, ich bin jetzt mal so frech, und spreche dich erstens mit Du an und zweitens stelle ich dir diese Email direkt zu. Meine Anfrage geht nämlich an René „Schifer“ Schafer, deinen Gitarristen. Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du ihm meine Email weiterleiten könntest.

Herzliche Grüsse
Koni
P.S.: Ich war letzten Freitag mit drei Kollegen im Theater Duo Fischbach. Ein riesiges Kompliment zu eurem gelungenen Auftritt! Es hat uns sehr viel Spass und viele Lacher bereitet.

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Als Antwort kam am 22.9.2014, also einen Tag später:

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Lieber Koni

Ich habe dein Mail an Schifer weitergeleitet. – Danke und einen schönen Tag
Milena

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Röhrender Hirsch_fragezeichen
(Bildquelle: http://www.roehrenderhirsch.ch plus Fragezeichen von feldwaldwiesenblogger)

Dann kam leider nichts mehr. Wie gesagt, ein Nein ist ein Nein. Das würde ich sofort akzeptieren und verstehen. Nach einem Monat platzte mir der Kragen, und ich schrieb folgendes an den Röhrenden Hirsch und an die Email-Adresse von Endo:

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Guten Tag

Herzlichen Dank, dass das geklappt hat! Ich freue mich, dass René „Schifer“ Schafer mit uns am Samstag 21. März 2015 an einem gemeinsamen Auftritt im Muotathal in der huskylodge mitmacht.

Ich melde mich dann im neuen Jahr rechtzeitig, um die Details für den Auftritt zu klären. Mir schwebt vor, dass wir den Auftritt in drei Sets unterteilen:
1. Set Wir von Schlatt-Lee
2. Set René alleine, Soloauftritt
3. Set René und Schlatt-Lee gemeinsam

Im Muotathal freut man sich jetzt schon riesig auf den musikalischen Leckerbissen!

Musikalische Grüsse
Koni Schelbert

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Schifer Schafer_fragezeichen
(Bildquelle: de.wikipedia.org plus Fragezeichen von feldwaldwiesenblogger)

Zur Erinnerung: Richard Koechli, der Gewinner des Swiss Blues Awards, hat mir letztes Jahr auf eine einfache Frage auch eine einfache Antwort gegeben! Er ist eine grosse Nummer in der Bluesszene, nicht nur in der Schweiz.
René Schifer Schafer, Endo Anaconda und der Röhrende Hirsch schätze ich eine Stufe geringer ein als Koechli.

Koechli, der Bluesmeister, war sich nicht zu schade, mir zu antworten. Schifer Schafer und Co. haben es scheinbar aber nicht mehr nötig, NUR eine Antwort zu geben. MEHR erwarte ich auch nicht. Mit einem gemeinsamen Auftritt rechne ich bei so einer Anfrage sowieso überhaupt nicht. Darf ich auch nicht.
Es geht mir nur darum, dass man auch als kleiner Bürger und Blogger ernst genommen wird. Daher: Keine Antwort ist auch eine Antwort. Nämlich möglicherweise eine Demonstration von vorhandener Arroganz und Ignoranz gegenüber dem kleinen Volk? Ich weiss es leider nicht…

Es tut mir leid, das schreiben zu müssen: Herr René Schifer Schafer, Endo Anaconda und Röhrender Hirsch haben bei mir einige Sympathie-Punkte verspielt.
Zum Glück gibt es noch so tolle Topmusiker wie Richard Koechli, die trotz Erfolg bescheiden geblieben sind.

Gehabt euch wohl!

feldwaldwiesenblogger

Email an alle Schlatt-Lee-Fans!

Heute ist (auch schon wieder) der 1. Oktober, und nun an der Zeit, alle Schlatt-Lee-Fans per Email anzuschreiben.

Folgende elektronische Post erhalten heute nämlich tausende von Musikbegeisterten:

Hallo Musikfreund!

Am Freitag, 15. November, ist es nun endlich soweit: Schlatt-Lee rockt und rollt zusammen mit dem Special Guest Richard Koechli die husky lodge zu hinderst im Muotathal.

Ab 20 Uhr steigt der Musikschmaus in einem der heimeligsten Lokale der ganzen Alpennordseite.

Einige fragen sich vielleicht: Wer ist Special Guest Richard Koechli? Nun, das ist kein Geringerer als der Gewinner des diesjährigen Swiss Blues Award.

Wie aber um alles in der Welt kommt Richard Koechli zu einem Auftritt mit Schlatt-Lee? Auch da gibt es eine plausible Antwort: Der Ursprung ist meine manchmal freche Bloggerei (feldwaldwiesenblog.blueblog.ch) und die 5. SCHWEIZER ROCK- & BLUESCRUISE.

Meine Wenigkeit war nämlich heuer auch auf dieser Cruise, wo besagter Bluesmeister Koechli solo und zusammen mit BLUESMAX sowie bei verschiedenen Jam-Sessions auftrat.
Ich beobachtete Koechli aufmerksam bei seinen Auftritten. Wieder zuhause kam mir dann eine Idee: Ich möchte einmal mit einem absoluten Bluesprofi eine Probe absolvieren dürfen, und hinterher dieses Experiment in meinem Blog festhalten.

Also schrieb ich eine Email an Richard Koechli, und erklärte ihm mein Vorhaben. Seine Antwort liess nicht lange auf sich warten, war aber umso erstaunlicher. „Wieso Probe? Wir machen gleich zusammen einen Auftritt!“, schrieb mir Koechli. Verblüfft, baff und erfreut musste ich seine Antwort erst verdauen.
Bald hatte ich mich jedoch wieder erholt und fasste den Entschluss, einen gemeinsamen Auftritt mit Schlatt-Lee und Richard Koechli in der husky lodge ins Auge zu fassen.

Einige Infos zu Richard Koechli:
Gewinner Swiss Blues Award 2013
Der Luzerner Richard Koechli arbeitet seit über 20 Jahren als professioneller Gitarrist, Singer/Songwriter und Buchautor. Der Roots-Musiker zelebriert mit einem Höchstmass an respektvoller Leidenschaft seine Liebe zu den Wurzeln des Blues & Folk.

Einige Infos zu Schlatt-Lee:
4 dufte Typen (René Trinkler, Mathis Betschart, Markus Betschart und Koni Schelbert) aus dem Muotathal, noch keinen Preis gewonnen
Musikstilrichtung: Rock-Covers vom Feinsten mit einem Schuss Country- und Bluesrock (u.a. CCR, Status Quo, Polo Hofer, Rolling Stones, Georgia Satellites, Steppenwolf)

Nebst toller Musik sorgt das husky lodge-Team mit leckeren Spezialitäten fürs leibliche Wohl.

Es wird dringend geraten, vorgängig sich einen Platz oder einen Tisch in der husky lodge zu reservieren. Reservationen werden unter der Telefon-Nummer 041 830 04 50 entgegen genommen.

Wir fünf Musiker und das husky lodge-Team würden uns freuen, dich auch am 15. November in der husky lodge anzutreffen!

Musikalische Grüsse
feldwaldwiesenblogger

Antwort vom „Überparteilichen Komitee Minder-Initiative NEIN“

Gestern erhielt ich Antwort auf meine Email vom 30.12.2012 (Ein geballtes Politprominenz-Nein zur Minder-Initiative: Wieso auf einmal?).

Sehr geehrter feldwaldwiesenblogger

Es gibt in meinen Augen zwei ausschlaggebende Punkte, wieso immer mehr Personen die Abzocker-Initiative ablehnen:

Einerseits hat das Parlament den griffigeren und massgeschneiderten indirekten Gegenvorschlag verabschiedet, der besser gegen Abzockerei wirkt. Im Parlament stimmten daher auch 235 Parlamentarier von links bis rechts für den Gegenvorschlag. Nur eine Gegenstimme war zu verzeichnen: Jene von Ständerat Thomas Minder.

Andererseits wollen viele rasche Massnahmen gegen Abzockerei. Aber nur mit einem NEIN zur Initiative tritt der Gegenvorschlag und damit effektive Massnahmen in Kraft. Wird dagegen die Initiative angenommen, so beginnt das parlamentarische Gezänk bei null. Dass es Jahre dauern kann bis eine Ausführungsgesetzgebung erarbeitet ist, zeigen Ausschaffungsinitiative oder Zweitwohungsinitiative. Wer schnell etwas gegen Abzockerei unternehmen will, der lehnt die Initiative ab.

Freundlicher Gruss
Adrian Michel

Besten Dank Herr Michel!
Ich frage mich nach dieser Email: Überzeugt mich diese Antwort? Ist es das nun gewesen mit „Minder’s Abzocker-Initiative“?
Oder anders gefragt: Brauchte es Minder’s Inititative, damit unser Parlament erwachte und endlich etwas gegen die Abzocker-Löhne und Boni’s von Bankern und Managern tun will?

Ich bleibe skeptisch und lege mich trotzdem noch nicht fest. Ich traue unserem Parlament manchmal nicht richtig über den Weg. Vor allem dann, wenn es um Finanzen, Banken, Versicherungen und Banker sowie Manager geht. Ich habe da öfters kein gutes Gefühl. Wieso wohl? Es sitzen mir einfach zuviele unserer Herren und Damen National- und Ständeräte in irgendwelchen Verwaltungsräten, wo sie ganz einfach teilweise eine grosse Stange Geld verdienen. Auch die Linken, Grünen (und Netten).

Was ist nun zu tun? Ich würde sagen, weiterfahren wie bisher: Augen auf und Finger drauf! Alles gut beobachten und weitere Meinungen reinziehen.


Usum Chäs-Chessi:

Aha, jetzt wo’s im Boten stand: Eine Bühne fürs Japanesenpiel soll das werden! Ein Kollege und ich meinten, als wir dort vorbeifuhren, dass sei der Auftakt zu einer Baustelle.

feldwaldwiesenblogger

FC Luzern: Der zweite Yakin auch bald weg?

Was ist bloss los beim FC Luzern? Das Gebahren rund um den Club bereitet mir Sorgen. Die Neue Luzerner Zeitung zeichnet heute ein ganz schlechtes Bild von Trainer Murat Yakin und dem FC Luzern.

Yakin hatte sich am Samstag bei der anschliessenden Pressekonferenz verhalten wie man es von ihm überhaupt nicht gewohnt ist. Der sonst so coole Trainer und Mensch verlor die Contenance, es kam zum Eklat.

Da mir nebst meinem absoluten Lieblingsverein, dem FC Bayern München, auch der FC Luzern sehr am Herzen liegt, gehe ich dieser Geschichte etwas nach.
Aus diesem Grund habe ich dem Autor des heutigen NLZ-Berichtes, Daniel Wyrsch, eine Email geschickt. Herr Wyrsch ist es auch, den Murat Yakin mit folgenden Worten an der PK anging: «Dani, ich weiss nicht, welche Medikamente du am Morgen nimmst, aber nimm ein bisschen weniger, nimm ein bisschen weniger Medikamente am Morgen, ist gut?»

Email an Daniel Wyrsch, mit Kopie an den Chefredaktor Thomas Bornhauser.

Betreff: Was ist bloss los beim FC Luzern?

Guten Tag Herr Wyrsch

Von was für Medikamenten schwafelte da Murat Yakin?
Nein, im Ernst: Ich habe heute ganz aufmerksam Ihren Bericht in der Neuen Luzerner Zeitung gelesen. Dazu auch den Eklat mit Ihnen bei der Pressekonferenz und den Kommentar Ihres Chefredaktors.
Ich bin richtiggehend entsetzt. Was ist bloss los beim FC Luzern?

Der vielgelobte und gerühmte Murat Yakin ist scheinbar dünnhäutig geworden, verträgt keine Kritik und verärgert sowohl seine Talente wie auch einige arrivierte Spieler.
Für mich kommt das wie aus heiterem Himmel. Ich dachte bisher, dass mit dem Club und dem Trainer eigentlich alles in Butter ist. Da ich nicht so nahe am FC Luzern bin wie Sie, habe ich da eine ganze Liste an Fragen:
1. Warum?
2. Was reitet den Mann?
3. Verträgt er die Eiseskälte nicht?
4. Machte ihm der Abgang von Bruder Hakan doch mehr zu schaffen als bisher angenommen?
5. Möchte Murat Yakin unbedingt einen Sportchef, Walter Stierli aber nicht. Kommt es deswegen zum Machtkampf zwischen den beiden?
6. Könnte es schon bald zur Entlassung von Murat Yakin kommen?

Herr Wyrsch, haben Sie Antworten auf meine Fragen und eine Erklärung für den momentanen Zustand beim FC Luzern?

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger

Liebe Frau Natalie Rickli

Mit Bestürzung habe ich Ihr facebook-Pamphlet gelesen. Sie sind ein richtig armes „Huscheli“. Ich kann Sie durchaus verstehen, dass Sie der facebook-Gemeinde Ihr Leid hatten klagen wollen.

Die Albisgüetli-Blocher-Jünger-Tagung lief scheinbar nicht nach Ihrem Drehbuch ab. Herr Alex Kuprecht jedoch verhalf Ihnen durch gütiges Mittun Ihrer allmächtigen SVP-Ch’s zum Vizepräsidium.

Da ich auch vom Kanton Schwyz bin, helfe ich natürlich Alex Kuprecht. In der Samstagsausgabe der Neuen Schwyzer Zeitung hat auch er sein Leid klagen dürfen.

Bei mir geht der Kantönligeist über alles. Auch wenn ich Sie hübsch und nett finde, beziehe ich nun in diesem Fall für „unseren Alex“ Stellung. Wieso seit ihr ihm so bös gekommen? Hat er euren Messias Blocher zu stark kritisiert? Mag’s das nicht leiden? Deshalb gratuliere ich Ihnen auch nicht zur Wahl, die eigentlich gar keine wahr. Nicht wahr?

Nun, Frau Rickli, eines kann ich aber grad gar nicht verstehen: Wieso bloss sind Sie trotz Ihrer Wahl so frustriert? Sie müssten doch rundum glücklich und zufrieden sein. Sie sind dort wo Sie hin wollten. Wer weiss, vielleicht bringen Sie Ihr Ziehvater Blocher und Ziehonkel Mörgeli sogar in den Bundesrat. Also, wieso so aufgebracht?

Ich will jetzt aber mal nicht so sein. Ich kenne für solche Fälle gütigen Rat. Aber bitte, verraten Sie’s den Christoph’s nicht!
Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen eine Sitzung bei Doktor Armin Ablondi vermitteln.

Doktor Armin Ablondi kann Ihnen garantiert helfen. Bedenken Sie bitte, dass Sie noch jung sind, und eigentlich viel Gescheiteres machen könnten. Wenn Sie wollten.
Doktor Armin Ablondi berät Sie in jedem Fall ganzheitlich und mit seinen eigenen Methoden. Seine Behandlung gehört übrigens zum Leistungskatalog jeder Krankenkasse.

Zögern Sie nicht: Ich vereinbare gerne einen Termin für Sie.
Denn Ihr Pamphlet hat mich, wie eingangs erwähnt, tief bewegt. Es zeigte mir nämlich nicht nur Ihren momentanen Zustand, sondern auch derjenige der SVP. Er ist besorgniserregend. Sie und Ihre Partei leiden nämlich offensichtlich unter den beiden SVP-Ch’s.
Doktor Armin Ablondi lässt zudem ausrichten, dass er nicht nur Sie, sondern gleich die ganze Partei therapieren würde. Wenn er denn dürfte.

Mit freundlichen Grüssen
feldwaldwiesenblogger

Auf Spurensuche im Fall Bucheli und seinem Insiderdeal

Vorgestern Montag musste ich regelrecht loslachen, als mich ein „Rechercheur“ des St. Galler Tagblattes per Email kontaktierte. Dies im Zusammenhang mit dem Fall Bucheli und seinem Insiderdeal.
Der Email-Verkehr mit dem Recherchierer, er heisst Felix Unholz, entwickelte sich im Verlauf des Montagnachmittages zu einem lustigen Ding. Ich musste dabei mehrmals lachen und schmunzeln.

Deshalb habe ich mich entschlossen, diesen Email-Verkehr mit Felix Unholz Wort für Wort widerzugeben, natürlich mit seinem Einverständnis:

—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 16.01.2012 13:19
An: „feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch“
Betreff: Dringend: Bucheli-Geschichte

Hallo lieber unbekannter Blogger

Ich recherchiere fürs St. Galler Tagblatt, was/wer hinter der Geschichte
mit dem Insiderhandel von Bucheli steckt. Von dir ist der älteste
Blogeintrag, den ich gefunden habe. Kannst du mir verraten, woher du die Story hast?
Dann schreib mir doch eine Mail oder noch besser: ruf mich an auf XXX XXX XX XX.

Freu mich auf deine rasche Antwort,
Felix
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2012/1/16 Email von feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch an felix.unholz@gmail.com

Hallo Felix

Ich verrate meine Quelle nicht, denn ich möchte als Blogger unabhängig
sein und bleiben und mich auf keine „Kuhhändel“ einlassen.

Ich bin aber überzeugt, dass „meine Quelle“ diese „Fun-Email“ mit der
Bucheli-Story auch von irgendwem erhalten hat. Der Ursprung dieser
Geschichte liesse sich also somit auch nicht über mich und „meine Quelle“
eruieren.

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger Koni
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—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 16.01.2012 13:15
An: Betreff: Re: Dringend: Bucheli-Geschichte

Lieber Koni

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Also bestätigst du, dass du diese Story auch per Mail bekommen hast? Sofern
dies stimmt: War dies schon am Tag zuvor oder erst am 11. Januar, als du
deinen Blogeintrag schriebst? War es eine Mail an mehrere Exponenten des
Anti-Bucheli-Dunstkreises? Ich verstehe, dass du deine Quelle schützen
möchtest, aber einige Infos darfst du mir wohl weitergeben? 😉

Liebe Grüsse
Felix
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2012/1/16 Email von feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch an felix.unholz@gmail.com

Hallo Felix

Du lässt nicht locker :-)) Also: Die Story habe ich über facebook
erhalten, an jenem Tag als ich sie in meinen Blog stellte.

An wen „meine Quelle“ diese Story noch schickte, weiss ich nicht. Das ist
alles, was ich weiss.:-))

Du schreibst von „mehrere Exponenten des Anti-Bucheli-Dunstkreises“: Gibt
es denn so etwas? War der Ursprung nicht einfach eine lustige „Fun-Mail“,
sondern ernsthaft gegen Bucheli gerichtet?

Jetzt darfst du mir darüber auch ein wenig Auskunft geben…:-))

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger Koni
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—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 16.01.2012 13:33
An: Betreff: Re: Re: Dringend: Bucheli-Geschichte

Lieber Koni

Selbstverständlich lasse ich nicht locker!

Doch, das mit dem Anti-Bucheli-Dunstkreis war rein ironisch gemeint. 😉
Mir geht es eigentlich darum: Ich schreibe eine Facebook-Kolumne fürs
Tagblatt und beobachte Phänomene in sozialen Netzwerken mit einem
Augenzwinkern. Im Fall Bucheli hätte ich gerne erfahren, wer die Fun-Mail
in die Welt gesetzt hat, um mit der Person zu sprechen. Schliesslich muss
das ein interessantes Gefühl sein, wenn man eine Scherzmeldung schreibt,
und diese sich plötzlich so rasch weiterverbreitet. Da ich via Twitter- und
Blog-Suchmaschinen deine Meldung gefunden habe, dachte ich, du kannst mir
vielleicht bei der Suche nach der allfälligen Ursprungsquelle weiterhelfen. 😉

Darf ich deine Mails (wie gesagt, mit einem Augenzwinkern) zitieren?

Liebe Grüsse
Felix
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2012/1/16 Email von feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch an felix.unholz@gmail.com

Hallo Felix

Selbstverständlich darfst du meine Mails mit der nötigen Augenzwinkerei zitieren.
Zudem: Der Ursprung dieser Bucheli-Story hätte mich tatsächlich auch interessiert :-))
Wir könnten ja übrigens facebook-Freunde werden, ich bin im facebook „Feldwaldwiesenblog Muotathal“.
Und: Kannst du mir den Link dieser facebook-Kolumne fürs Tagblatt schicken?
Ev. stelle ich über deine Recherchierarbeit auch etwas in meinen Blog. Dürfte ich das? Und wenn ja, mit oder ohne deinen Namen?

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger Koni
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—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 17.01.2012 10:54
An: Betreff: Re: Re: Re: Dringend: Bucheli-Geschichte

Hallo Koni

Hast eine Freundschaftsanfrage bekommen – bin übrigens auch bei Twitter
„@flexomatos“. Hier der Text über die ergebnislose Suche:
http://www.tagblatt.ch/nachrichten/digital/STATUSMELDUNG;art119505,2829492

Selbstverständlich darfst du über mich mit richtigem Namen schreiben.

Lieber Gruss
Felix
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Wie aus der letzten Email von Felix an mich zu entnehmen ist, kann man auf der Homepage des St. Galler Tagblattes in seiner Kolumne „STATUSMELDUNG“ die „Spurensuche im Fall Bucheli „nachlesen.
Ich füge die aktuelle Kolumne doch mit ein wenig Stolz in meinen Blog ein:


Usum Chäs-Chessi:

Folgender Beitrag fand ich heute im 20 Minuten:

Kommentar feldwaldwiesenblogger: Soll das ein Fasnachtsscherz sein? Noch zu früh für Schnitzelbänke, gell!
„Die treibenden Kräfte hinter dem Naturpark wollen unsere Berge, Alpen, Täler und Dörfer schleichend zu Zoos und Museen umfunktionieren.“ Wollen die das wirklich?
Oder: „Zuletzt dürfen wir – wie in Indianer-Reservaten – gerade noch als Fotosujets für Touristen herhalten.“ Ist denn das die Möglichkeit?

Habe ich eine Wahl, als Talbewohner im Muotathal? Was darf ich dann noch?
Mich als Affe im Zoo bewegen? Oder als Museumswärter „uswärtige Fötzel“ an die Anstandsregeln erinnern? Oder muss ich gar als Alpen-Indianer rumlaufen und wild dreingucken, damit die Touristen (ev. sogar echte Indianer?) mich ablichten dürfen?

Ja ja, das kann noch etwas werden, mit „unserem Naturpark“. Die Zukunft sieht jedenfalls reservationsverdächtig aus!

feldwaldwiesenblogger

Email an Frau Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf

Damit die leidige Geschichte um Herrn Hildebrand endlich ein Ende nimmt, habe ich mir einen Vorschlag überlegt.

Wie wäre es, wenn Sie, Frau Widmer-Schlumpf, den Lohn von Herrn Hildebrand verdoppeln würden?
Sie sind ja so quasi die Chefin von Herrn Hildebrand, und müssen nun seine getätigten Devisen- und Aktien-Händel unter den Teppich kehren. Ich meine, tun Sie das ruhig.

Um diesem Treiben aber nun endgültig Einhalt zu gebieten, schlage ich Ihnen vor, den Lohn von Herrn Hildebrand zu verdoppeln. Dann bekäme er so in etwa 2 Mio. Franken, etwa das fünffache von Ihnen. Einhergehen müsste diese Lohnaufbesserung mit einem Eid, der Ihnen Herr Hildebrand auf dem Rütli schwören müsste. Dass er nun genug verdient, und er und seine Frau in Zukunft auch wirklich keine Aktien- und Devisengeschäfte mehr abwickeln.

Ich habe mir das wirklich gründlich überlegt und durchgerechnet. Eine Lohnverdoppelung ist angemessen. Denn: Der Lebenstil von den Hildebrands ist sich viel Geld gewohnt. Zudem verschlingt die Galerie von Frau Hildebrand sicher auch viel Geld (eventuell steht eine Renovation und Umbau an?) und auch die Erziehung der gemeinsamen Tochter sollte finanziell auf soliden Füssen stehen. Der bisherige Lohn reicht da hinten und vorne nicht aus. Ich verstehe die getätigten Aktien- und Devisengeschäfte deshalb durchaus.

Also, Frau Bundespräsidentin, geben Sie sich einen Ruck, und verdoppeln Sie noch heute das Gehalt von Herrn Hildebrand. Den Eid kann Herr Hildebrand an einem schönen und warmen Tag auf dem Rütli ablegen (eventuell am 1. August?). Das wäre ja eine Zumutung, dies noch heute zu verlangen. Bei diesem nassen und kalten Wetter.

Als Zeugen bei der Beeidigung sollten Sie unbedingt Herrn Ruedi Noser, WAK-Mitglied, Christoph Blocher (SVP-Vizepräsident) und Herrn Köppel (Weltwoche-Chefredaktor und Verleger) aufbieten. Erst dann ist sicher gestellt, dass nun wieder Ruhe im Schweizerland einkehren wird.

Dieser Tag darf ruhig etwas kosten. Verbinden Sie das ganze mit einer schönen Schifffahrt und einem feinen Zmittagessen. Die Spesen bezahlen ja, wie immer, wir Schweizer.

Hochachtungsvoll,
feldwaldwiesenblogger