Frühlingsjogging-Gedanken

Jogger
Bildquelle: welt.de

Ich war diese Woche am Sonntag, Dienstag und Mittwoch joggen. Jedes Mal war’s ein bisschen wärmer. Just nach Ostern besann sich Petrus eines besseren, und liess den vor der Tür wartenden Frühling endlich (wieder) rein. Denn dieser lugte gegen Ende März schon mal kurz rein…

Die letzten Jogging-Gedanken hatte ich am 21. Dezember letzten Jahres: Meine Schreib-Woche im Überblick. Ich bin seither natürlich schon ein paar Mal joggen gegangen, aber wegen diversen Erkältungen, Grippe und Magen-Darm-Geschichte (Durchfall akut!) musste ich die letzten Monate öfters schweren Herzens auf meine geliebte Rennerei verzichten.

Den Trainingsrückstand bekam ich nun zu spüren. Zurückhaltend habe ich meine Einheiten gestartet, und will den Motor nicht „übersteuern“. Am Mittwochabend hatte ich endlich wieder mal ein gutes Gefühl. Bei herrlichstem Feierabendsonnenschein drehte ich eine grössere Runde, und fühlte mich recht gut dabei. Es kommt langsam wieder!

Und mit diesem „Es kommt langsam wieder!“ ist auch der Frühling nun in der Schweiz angekommen. Vergessen ist das „grusige“ Osterwetter, vorbei die Schnupfen- und Grippe-Zeit. Das Jahr schreitet voran, und mit ihm werden auch meine abgespulten Trainingskilometer zahlreicher.

Ob ich für einen Lauf trainieren soll? Vielleicht. Ich nehme es mir aber bewusst nicht vor. Will mich nicht unter Druck setzen. Dennoch wäre ein Ziel wie beispielsweise der Lauerzerseelauf („Vom Sofa zum Lauerzerseelauf“) eine Idee.

Zu sagen, man habe keine Zeit, ist in meinen Augen schwach. Die Zeit kann man sich nehmen, wenn man dann will. Der Spassfaktor ist aber auch entscheidend. Eine reine Schinder- und Quäler-Orgie soll’s ja auch nicht werden. Dabei ist das schöne und warme Wetter ein entscheidender Faktor.

Wenn die Lauferei wieder anfängt Spass zu machen, sprudeln denn auch meine Gedanken. Am 21. Dezember drehten sie sich vor allem um die Muotathaler Volksmusik und die dazugehörige Texterei. Ich habe aber dannzumal schon an dieses Jahr gedacht. Nämlich an das Sidecarcross-Team Inderbitzin.

Am Mittwoch flossen beim Joggen schon ziemlich entspannt Gedanken. So zum Beispiel auch über meinen Schreibjob für das besagte Seitenwagen-Team. Dieses Unterfangen ist nun gestartet, erste Texte sind verfasst. So für meinen Blog, die neu erstellte Facebook-Seite und auch für einen Beitrag im Bote der Urschweiz.

Bei der Schreiberei für den ersten Zeitungsbericht musste ich feststellen, dass ich ganz anders an einen Text ran muss. Anders als beim Bloggen muss ich nüchterner an ein Thema ran, und die Ichform komplett ausblenden. Etwas blauäugig schickte ich meinen Blog-Text dem Redaktor Gery Gick. Er hat das einzig richtige getan, und die zu vielen „Ichform-Passagen“ entweder rausgenommen oder umformuliert.

Inhaltlich blieb der Text bestehen, diejenigen Passagen, welche ich schon „unpersönlich“ oder themabezogen formulierte, übernahm Gery Gick auch so. Ich danke ihm für den umformulierten Text und ganz allgemein für die Möglichkeit eines Zeitungsbeitrages.

Für mich bedeutet das auch, dass ich erstens wieder etwas Neues lerne, und zweitens genau aufpassen muss, für wen oder was ich einen Text schreibe. Meine Einstellung, so hoffe ich, stimmt: Man ist immer in einem Lernprozess und hat nie ausgelernt.

Sonnenaufgang in Hannover
Bildquelle: spiegel.de

Meine Frühlingsjogging-Gedanken kreisten auch um einen neuen „Brief aus dem Muotatal“. Es ist wieder etwas am Entstehen, es fehlen aber noch ein paar Fakten. Gestern, beim Durchlesen des „Boten“ erhielt ich wieder verschiedenste Inputs. Einerseits vom „Illgauer Bahnhof“ im Ried-Muotathal und andererseits betreffs „des Kriegsopfers“, das wieder ans Tageslicht geholt wird.

Beide Zeitungsartikel habe ich mit einem entsprechenden „Senf“ getwittert und auf Facebook gestellt. Beim „Kriegsopfer“ schrieb ich: „Gutes Natur-Projekt. Nur: Das Kriegsopfer war damals bitter nötig. Nun wird es mit viel Geld rückgängig gemacht.“
Prompt antwortete jemand mit dem findigen Kommentar (mit entsprechender Übersetzung meinerseits vom Muotathaler Dialekt ins Hochdeutsche): „Habe gar nicht gewusst, dass wir jetzt von den Grünen Politiker im Gemeinderat haben?!“

Ja, so kann’s gehen. Der vom Kommentator angesprochene Gemeinderat ist zwar in der SVP beheimatet, handelt in letzter Zeit aber ziemlich grün. Wieso nicht? Es braucht immer beides, und es braucht vor allem auch immer verschiedene Ansatzpunkte. Zudem: Unsere Natur braucht auch die grüne Politik, mehr denn je.
Trotzdem: Böse Zungen würden behaupten, dass in der Schweiz noch genügend Geld für nicht wirklich Wichtiges vorhanden ist.

Die eben formulierten Gedanken habe ich natürlich nicht am Mittwoch während dem Joggen formuliert. Wie auch, der Beitrag im Boten erschien erst gestern Donnerstag. Hellseher bin ich eindeutig nicht. Vielleicht Weitseher, wobei dieses Wort so nicht existiert. Vielmehr müsste es heissen „Vorausblicker“. Aber auch das gibt es in dieser Kombination nicht…

Sei’s drum: Mit vorausblickenden Gedanken bereite ich mich dieser Tage auf verschiedene Blogbeiträge über das Schwingen im Muotatal vor. Daraus resultierend erstelle ich zudem einen Text samt Bilder. Diesen Beitrag darf ich für die Juliausgabe des „Zirk“ verfassen.
Darauf freue ich mich jetzt schon. Und dank den Texterei-Erkenntnissen, die ich oben beschrieb, weiss ich nun auch, worauf es zu achten gilt.
Ich muss mir zudem auch nichts vorwerfen: Von der Ausbildung her bin ich „nur“ Chemielaborant, und habe meiner Lebtage noch keine Ausbildung oder Kurs in Sachen „Schreiben und Texte“ besucht. Ausser natürlich das obligate Fach Deutsch in meiner Schulzeit.

Dieses Versäumnis werde ich nun aber nachholen. Am Samstag in einer Woche (18. April) besuche ich den von Andrea Schelbert angebotenen Schreibkurs „Die Magie der Sprache“. Auch darauf freue ich mich, und bin jetzt schon gespannt, was mich erwartet.

Klar, mit meiner mittlerweile bald achtjährigen Blog-Tätigkeit (Start im September 2007) habe ich mir einiges an Routine zugelegt. Zudem habe ich Texte von verschiedenen Verfassern kritisch beäugt, und auf die Technik der einzelnen Schreiber geachtet. Dabei entdeckte ich interessante Dinge, wie man einen Text wohlklingender gestalten kann. Halt „learning by doing“, denn das ist schon irgendwie mein Ding.

So langsam aber sicher komme ich von meiner Joggingrunde der Gedanken wieder zurück, an meinen Ausgangspunkt. Dies war das wieder aufgenommene Joggingtraining, und dass ich noch nicht „in Form“ bin. Daran wird nun gearbeitet. Nein, nein, nicht überhart, aber mit viel Vergnügen. Das ist es bei diesem Wetter zweifellos.

Etwas ausser Puste und verschwitzt, aber zufrieden, laufe ich ins heimische Ziel ein. Mit ein paar Stretchübungen werden die Muskeln gelockert. Die Gedanken kamen soeben auch ins Ziel und nun in diesen Text. Das Gehirn wurde beim Training wachgerüttelt, Körper und Geist sind bereit. Denn wie sagten doch schon die alten Römer: „Mens sana in corpore sano“, oder zu Deutsch „gesunder Geist in gesundem Körper.“

feldwaldwiesenblogger

Meine Schreib-Woche im Überblick

Beim frühmorgendlichen Joggen heute Sonntag liess ich meine nun zu Ende gehende Schreib-Woche vor meinem geistigen Auge nochmals Revue passieren. Meine Gedanken hüpften und joggten im noch schlaftrunkenen Muotathal gleich mit.
Dabei stellte ich fest, dass diese Woche sehr interessant und abwechslungsreich ausfiel. Nach dem Laufen setzte ich mich an den PC, und begann meine Jogging-Gedanken zu formulieren. Ich muss gestehen: Am fittesten zum Schreiben bin ich jeweils am Morgen, nach einer Jogging-Runde ums Muotathal.

schreibwoche
(Bildquelle: thomaswollinger.com)

Dieses Bild passt ganz wunderbar zu meiner Leidenschaft, dem Schreiben. Denn Schreiben ist für mich nicht nur eine grosse Freizeitbeschäftigung. Es ist für mich auch eine Art von geistiger Freiheit, bei dem sich meine Gedanken ihre eigene Weite suchen dürfen. Vergleichbar mit einem Boot, welches sanft auf einem See gleiten darf, dem Horizont entgegen steuernd. Wie dabei meine Gedanken zu einem Text werden, ist für mich jedes Mal eine spannende Angelegenheit. Ich tauche dabei weit ab und vergesse praktisch für einige Zeit meine Umgebung.
Nun gleite ich über meine vergangene Woche, und lasse euch dabei teilhaben.

Am Montag legte ich nach dem schreibtechnischen Marathon von letztem Sonntag, bei welchem ich das letzte Konzert der „Dümä“ beschrieb, einen ruhigen Abend ein.

Am Dienstag bereitete ich mein bisher Geschriebenes über die Muotathaler Volksmusik für eine Besprechung mit zwei Giigäbank-Vertretern von gestern Samstag vor. Ich druckte meinen Text aus, welcher sage-und-schreibe bereits 22 Seiten beträgt…

remo inderbitzin
(Bildquelle: https://www.facebook.com/sidecarcrossinderbitzin/photos)

Am Mittwochabend traf ich mich mit Remo Inderbitzin (Balm), einem jungen aufstrebenden Motocross-Seitenwagen-Piloten, zum Gespräch. Ich wurde angefragt, ob ich eventuell Lust und Zeit hätte, die Texte für seine Facebook-Seite zu verfassen. Dies tat bisher Schwester Denise, welche nun anfangs nächstes Jahres mit Freund Cyril Gwerder („Five and a half Thumbs“) für unbestimmte Zeit nach Afrika verreist.
Nach kurzem Überlegen sagte ich zu, und erfuhr von Remo wie er sich unsere Zusammenarbeit vorstellt. Dabei einigten wir uns auf den Startschuss im Frühling, da ich bis dahin noch alle Hände voll zu tun habe mit der Muotathaler Volksmusik.
Meine Arbeit soll darin bestehen, dass ich seine Rennwochenenden zusammenfasse und den Text auf seine Facebook-Seite stelle.
Ich habe dem motivierten und sehr engagierten Motocross-Piloten den Vorschlag gemacht, dass ich zudem im Frühling vor dem Beginn seiner Saison ein Porträt über ihn erstelle. Ich schlug ihm auch vor, seine Facebook-Seite über den Winter nicht ganz verwaisen zu lassen. Damit dies nicht geschieht, werde ich für ihn Themen wie Trainingspläne, Trainingsgestaltung und Saisonvorbereitung in entsprechende Texte verfassen und aufschalten. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass ich die verfassten Schriften auch auf meinen Blog stellen kann.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem Sportler aus einer für mich bisher relativ fremden Sportart.

Am Donnerstag traf ich mich zum Interview mit einem sehr interessanten Gesprächspartner zu meinen „Sieben Fragen an“. Wer ich dabei getroffen habe, verrate ich noch nicht. Nur so viel: Der Mann hatte einiges zu erzählen und ich denke, dass seine Schilderungen auch meine Leser interessieren dürften.

Am Freitag habe ich meinen letzten Blogeintrag „Das letzte Konzert der Five and a half Thumbs (Dümä)“ gekürzt. Und zwar für jemanden, welcher diesen Konzertbericht gerne in der nächsten Raiffeisenbank Muotathal-Chronik sehen möchte.
Dazu schrieb ich in einer Email zum gekürzten Bericht: „Ich habe den Konzertbericht von den Dümä gekürzt und in die entsprechende Schrift (laut Richtlinien RBM) umgewandelt. Mehr zu kürzen brachte ich einfach nicht übers Herz, denn irgendwie würde sonst etwas fehlen…
Ich hoffe, der RBM ist der Text nicht zu lang, denn er ist etwas mehr als 1,5 Seiten.“

vorbereiteter tisch
(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Gestern Samstag traf ich mich mit den zwei Giigäbank-Mitgliedern zu der oben besagten Besprechung. Während gut zwei Stunden besprachen wir mein bisher Verfasstes und das weitere Vorgehen.
Ich habe dabei ein gutes Gefühl und denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es liegt zwar noch einiges an Arbeit vor mir. Ich werde mir aber in den Monaten Januar, Februar und März bewusst einiges an Zeit für mein Volksmusik-Projekt einplanen, damit ich es Ende März zu einem guten Abschluss bringen kann.

stefan suter
(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Am Nachmittag besuchte ich mit Peter Betschart (Giigäbank) Stefan Suter (ds Stützlers). Wir interviewten ihn dabei zur Muotathaler Volksmusik.
In meinem Gepäck hatte ich wie immer mein kleines Notebook und mein iPhone als Aufnahmegerät eingepackt.
In entspannter Atmosphäre konnte ich Stefan ganz gezielt zu Lücken und Fragen in meinem bisherigen Text befragen. Natürlich kam auch der Smalltalk nicht zu kurz, und ich erfuhr nebenbei auch die eine oder andere Anekdote.
Ich betrat Stefan’s Haus um 13 Uhr, und verliess es erst um etwa 17.30 Uhr wieder. Hinterher musste ich mir eingestehen, dass der Nachmittag wie im Nu verging.
Wie ich das schon nach den Gesprächen mit Josef Inderbitzin und Kari Suter gemacht habe, werde ich das aufgenommene Tondokument ab dem iPhone protokollieren. Aus meinen Notizen werde ich einerseits Ergänzungen und Erweiterungen in meinem Text vornehmen, andererseits werde ich parallel dazu auch Blogbeiträge aufschalten.

weihnachten
(Bildquelle: http://www.gopixpic.com)

Zum Abschluss meiner Schreib-Woche möchte ich Euch, liebe Leserinnen und Leser, fröhliche und besinnliche Weihnachten wünschen. Lasst ein wenig die Seele baumeln, und entspannt Euch vom hektischen Alltag. Denn Weihnachten ist eine Zeitspanne im Jahr, wo wir uns unabhängig unserer Glaubenstiefe, so oder so Zeit füreinander nehmen dürfen und sollten.
Die Häuser sind schon längst weihnächtlich beleuchtet und erstrahlen teilweise in wunderbarem Glanz. Mögen wir doch etwas von diesem Licht und Glanz in unsere Herzen fliessen lassen.

feldwaldwiesenblogger

Meine Fett-Kilos müssen (wieder) weg!

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(Bildquelle: http://www.biermann-medizin.de)

Jetzt reicht‘s! Nachdem mir nun einige Personen in meinem Umfeld mehr oder weniger deutlich zu verstehen gaben, dass ich gewichtsmässig ziemlich zunahm, will ich handeln.

Meine etwas verwaiste Rubrik „Jogginggedanken“ wird nun wieder belebt. Denn: Das letzte Mal joggen ging ich vor rund drei Wochen, danach ereilte mich eine starke Erkältung. Nachdem ich nun einige Tage geschont habe, startete ich gestern wieder mit joggen. Ich lief gut 35 Minuten, und war hernach stolz, wie gut es gegangen ist.

Eigentlich hätte ich gestern die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 26. September behandeln wollen. Den beiden Volksinitiativen „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!“ und „Für eine öffentliche Krankenkasse“ werde ich mich vermutlich am nächsten Samstag annehmen.

Beim Joggen kam ich nämlich ob dem Grübeln um die blöde Bratwurst-Diskriminierung auf den Gedanken, dass ich ja selber langsam wie eine Bratwurst aussehe. Trotz der (gefährlichen) Wölbung an meinem Bauch, wie einer kürzlich meinte, gehöre ich glücklicherweise noch nicht zum „Spiegeleier-Club“.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Beim ersten Mal denkt man sich noch: „Göschenen-Airolo“. Beim zweiten Mal beginnt‘s einen langsam zu ärgern. Die Mitleidsbekundungen ob meines Bauches wurden nun aber der mehreren. Auf den Ärger kam nun langsam die Scham dazu.

Deshalb sagte ich mir gestern beim Joggen: Jetzt ist fertig, es reicht! Es erfolgte dabei der Startschuss zu (wieder) mehr Bewegung. Denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich in letzter Zeit meinen Lieblingssport, das Joggen, dem Bloggen unterordnete. Das will ich zumindest unter der Woche (wieder) ändern. Erst die Joggingeinheit, dann das Schreiben.

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(Bildquelle: Flyer, feldwaldwiesenblogger)

Die beiden angesprochenen Volks-Initiativen gehören mehr zusammen, als man auf den ersten Blick meint. Das Bratwurst-Begehren enthält viel zu viel Fett, und lässt mich und viele andere Schweizer zunehmen. Das Resultat sind eine Wampe und ein Doppelkinn.
Was folgt, ist die Gesundheit, welche so nach und nach wegen dieser elenden Volkskrankheit zu leiden beginnt. Das Resultat sind Arztbesuche und die uns allen bekannten Krankheiten, welche uns und die Krankenkassen Milliarden kosten. Eine richtige Kostenexplosion fand deshalb in den letzten Jahren statt!

Bei der Bratwurst-Vorlage würde ich meinen, dass es wirklich „Wurst“ ist, was man abstimmt. Der Bund holt sich seinen Zaster so oder so vom Bürger, ob der jetzt Ja oder Nein sagt. Und: Wer meint, nach einer möglichen Annahme in einem Restaurant nun billiger zu essen, der ist einfach naiv.
Die Krankenkassen-Sache ist da schon diffiziler. Eigentlich wäre ich bei der Grundversicherung für ein Modell, wie es die Suva ist. Aber nach dem Lesen von verschiedenen Texten bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das der richtige Weg ist.
Mehr zu diesen beiden Abstimmungsvorlagen, wie erwähnt, in einem anderen Blogbeitrag.

Heute geht’s um meine Gesundheit und meinen Frust, denn ich mit Sport loswerden will. Nicht nur denn: Auch die Pfunde müssen jetzt purzeln.
Ich will mir dies sicher nicht mit einem Trainingsprogramm samt Plan, Pulsuhr und weiterem solchem Scheiss verordnen. Ich laufe, weil‘s mir Spass macht. Ich laufe, weil ich mich gerne in der Natur bewege. Ich laufe, weil ich nun abnehmen will.

Die Konsequenz ist einfach, dass ich am Feierabend mit Sport beginne, und nicht mit Schreiben. Ich habe mich nämlich in letzter Zeit ertappt, dass ich so intensiv an einem Text arbeitete, dass ich das Joggen glatt vergas oder einfach sausen liess. Das geht so nicht (mehr).

Nur am essen kann’s bei mir nicht liegen, wie jetzt einige behaupten möchten. Am Abend esse ich nämlich wenig bis noch weniger und am Mittag verköstige ich mich in unserem Personalrestaurant vielfach mit einem leichten Menu (Fisch, Vegimenu, etc).
Was mir eindeutig fehlt, ist genügend Bewegung. Als Chemielaborant habe ich sowieso praktisch keine körperlichen Aktivitäten, wo ich Eigenfett verbrennen könnte.

Jammern ist sicher nicht mein Ding. Gesund bin ich auch, und der Fernsehapparat läuft noch immer. Ich bin einfach nur unzufrieden mit meinem übergewichtigen Körper. Dies nicht nur wegen den Sticheleien der Kollegen.
Ganz im Gegenteil: Das hat es einfach gebraucht. Sonst hätte ich diese Tatsache nur verdrängt, und statt an mir runter zu schauen weiter gen Himmel geguckt. Ne ne, das muss jetzt ändern!

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(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Es ist mir auch sonnenklar, dass ein bisschen joggen nicht unbedingt den gewünschten Effekt bringt. Ich erinnere mich an eine Sportsache vor mehreren Jahren im Schweizer Fernsehen, als unter anderem Beni Thurnheer bei irgendeinem Gesundheitsprojekt joggte. Ihm wurde dabei beschieden, dass dieser bescheidene Aufwand nicht ausreicht. Beni National hat ja auch ein wenig zugelegt, wie wir alle feststellen konnten.

Der gewünschte Effekt holt man sich mit der Regelmässigkeit, der Dauer einer Trainingseinheit und der richtigen Einstellung.

Regelmässig joggen heisst für mich fortan, dass ich dies mindestens dreimal pro Woche tun möchte.
Eine halbe Stunde ist zu wenig. Denn es gilt ganz allgemein die Faustregel: Eine halbe Stunde Sport ist gut für das Wohlbefinden, eine ganze Stunde fürs Wohlbefinden und das Abnehmen.
Die richtige Einstellung ist für mich eine lockere und natürliche Herangehensweise. Ich möchte das Joggen ganz und gar nicht verbissen, und wie oben erwähnt, nicht mit einer Uhr tun. Der Spass, die Freude, die Natur und ein gesundes Körperbefinden sollen an erster Stelle stehen. Sind diese vier Punkte nicht vorhanden, nützt in meinen Augen das ganze Ding nur sehr beschränkt.

So, nun genug der Bauch- und Doppelkinn-Geschichten: Taten statt Worte sollen nun für sich sprechen.
In diesem Sinne: Gutes Joggen miteinander!

feldwaldwiesenblogger

Meine Gedanken joggen ebenfalls, nicht nur meine Beine

Als ich heute schon kurz nach halb acht Uhr auf meine Joggingrunde im Muotathal ging, war es schon hell. Von Weitsicht aber noch keine Spur, da Nebel über unserem Dorf hing.


(Bildquelle: http://www.kleinepause.net)

Anders als der mit nacktem Oberkörper und kurzen Turnhosen laufende Herr, zog ich mich warm an, und spürte die Kälte (leichter Frost) kaum.

Nicht nur meine Beine joggen dann, auch meine Gedanken. Besonders am Morgen, wenn der Gehirn-PC noch frisch ist, nimmt man die Umgebung deutlicher wahr. Die Gedanken beginnen sich dann wie von selbst zu sortieren und ordnen. Ich hatte teilweise dabei schon die besten oder auch verrücktesten Ideen.


(Bildquelle: de.123rf.com)

Heute liefen mir so quasi die Wochenbilder durch mein Kopfkino. So war ich beim Skifahren, fand mich bei der Arbeit, bei angereggten Diskussionen und landete schliesslich wieder bei den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar.

Eine Kampagne entlang der Strecke weckte mich aus meinen Tagträumen.


(Bildquelle: http://www.privatsache.ch)

Das Bild war zwar ein anderes, der Inhalt jedoch derselbe. Dabei fiel mir ein, dass ich mich bisher eigentlich vor allem mit der Masseneinwanderungsinitiative befasst hatte, und weniger mit den anderen beiden Vorlagen.

Die eine Vorlage, die FABI-Sache, ist für mich eigentlich klar. Wenn wir die nicht zu stoppen (könnende) Masseneinwanderung in den Griff bekommen wollen, müssen wir die „Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur“ wohl oder übel annehmen. Wie sonst sollen die immer grösser werdenden Pendlerströme in den Griff zu bekommen sein?

Dass dieser Bundesbeschluss in etwa von den gleichen Kreisen abgelehnt wird, wie jene welche die Masseneinwanderungsinitiative befürworten, erstaunt nicht sonderlich.

Trotzdem: Meine Wenigkeit wird für FABI ein JA in die Urne legen. Einfach auch deshalb, weil ich keine andere vernünftige Lösung sehe, zumal ich betreffs Masseneinwanderungsinitiative „schwarz“ sehe. Trotz „Gehirnwäsche“ stimme ich diesem Volksbegehren immer noch zu, sehe aber dessen „Felle davon schwimmen“.

Da möchte ich dann schon gewappnet sein, wenn eine knappe Mehrheit die Masseneinwanderung nicht wirklich stoppen will.

Dass die Schweiz wahrscheinlich so oder so, ob jetzt JA oder NEIN zu dieser Initiative, weiterhin unkontrolliert wachsen wird, habe sogar ich begriffen.
Ich für meinen Teil könnte das locker sehen. Meine Lebensumstände tangieren die zunehmenden Ströme nicht wirklich. Ich weiche denen immer noch geschickt aus. Ich denke aber nicht nur an mich, denn so egoistisch wie die linke Meute denke ich nicht im Entferntesten. Mir geht es um die Randregionen, die Agglomerationen und schlicht um diejenigen Menschen, die diesem Bevölkerungswachstum hoffnungslos ausgeliefert sind.

Sogar Bundesrat Ueli Maurer sieht es in etwa so wie ich. Hier ein Auszug seines stimmigen Weltwoche-Beitrages von dieser Woche, mit dem Titel „Zwischenruf aus der Realität“:


(Quelle: http://www.weltwoche.ch)

Da wäre dann noch die dritte Vorlage, wegen jener ich aus meinen Tagträumen während dem Joggen erwachte: Abtreibung ist Privatsache.
Zu dieser Vorlage werde ich mich nicht näher äussern, denn sie ist wirklich Privatsache. Zudem ist dies ein sehr heikles Thema, und bereitete wohl schon zig-tausend Frauen und auch Männern viele Sorgen. Was hier das Beste ist, muss jeder mit seinem eigenen Gewissen entscheiden.


(Bildquelle: http://www.wandersite.ch)

So ging’s der Muota entlang rund um unser schönes Dorf. Sowohl meine Beine wie auch meine Gedanken turnten und joggten. Hernach verzog sich sogar der morgendliche Nebel.

Dieser Nebel aber störte mich beim Joggen keineswegs. Im Gegenteil: Ich liebe diese mystischen Stimmungen so früh am Morgen. Dabei erwacht meine Fantasie zu noch mehr Höhenflügen.
So begann für mich der Samstag fit und munter und mit vielen Gedanken schon vor dem Frühstück.

Euch, meine lieben Leserinnen(und aussen), wünsche ich ein wunderschönes Wochenende!

feldwaldwiesenblogger

Mein Dilemma mit der Zeit

Als ich heute Nachmittag um unser schönes Tal gejoggt bin (habe einen freien Nachmittag eingezogen), machte ich mir so meine Gedanken um die Zeit. Und zwar um die Zeit, welche ich mir nehmen möchte, in Tat und Wahrheit aber nicht kann. Gemeint ist meine teilweise spärliche Zeit für’s Bloggen. Manchmal ein richtiges Dilemma.


(Bildquelle: kerstineicker.wordpress.com)

Obiges Bild habe ich bei Google gefunden, respektive auf der Homepage von Kerstin Eicker. Frau Eicker verwendete das Bild zu einem Text mit dem Titel: „Unser Zeit-Dilemma“.
Wie passend!

Mein Dilemma ist natürlich ein kleines, und eigentlich nicht der Rede wert.
Vor allem, als ich gestern erfahren habe, dass ein Musikerkollege aus Schwyz, Guido Lalli, 51-jährig an einem Herzversagen gestorben ist. Viel zu früh, unfassbar oder das mag mich jetzt richtig, waren nur einige der Kommentare gestern zum Tode des wohl grössten Status Quo-Fans und -Kenner im ganzen Schwyzer Talkessel.
Ich empfehle als Memoriam an Guido Lalli mein Blog-Interview mit ihm über seine Band Stets ä Soo.

Und so kommt mir mein oben begonnenes Zeit-Management-Jammern irgendwie fehl am Platz vor. Oder doch nicht? Nach so einer Nachricht, wie dem viel zu frühen Tod von Guido, macht man sich jeweils so seine Gedanken. Gedanken, ob man wirklich das macht, was einem wichtig ist.

Meine ganze Seele möchte ich jetzt hier in einem öffentlich zugänglichen Blog nicht ausbreiten. Aber so viel sei gesagt: Das Bloggen ist für mich sehr wichtig.
Es ist für mich zu einer richtiggehenden Leidenschaft geworden, zu persönlichen Erlebnissen oder aktuellen Geschehnissen meinen Senf abzugeben.

Das Dilemma daran ist aber oft die Zeit. Die interessanten Themen fallen ja nicht nur auf eine Wochenende, wo ich mehr Zeit für einen grösseren Blogeintrag habe.
Auch unter der Woche brennen mir Dinge unter den Nägeln, über die ich schreiben möchte. Das ist aber nur mit einem guten Zeit-Management möglich. Denn so ein Beitrag wie am vergangenen Montag, „Bruno Gislers Dopingfall ist vor allem ein Glaubwürdigkeits-Problemfall“, nimmt doch einiges an Recherche-Zeit in Anspruch.

Und da stecke ich Mitten drin, im Dilemma. Wie viel Zeit möchte ich mir für das Bloggen nehmen? Ehrlich gesagt, recht viel. Nur, die Zeit habe ich nicht immer. Denn ich gehe als Chemielaborant einem 100%-Job nach, und habe bekanntermassen noch andere Hobbys, wie beispielsweise mein geliebtes Schlagzeugspielen.

Und da kommt halt ein geschicktes Zeit-Management, was für eine wunderbare Wortkreation, ins Spiel. Ideen für einen Beitrag kann ich jederzeit sammeln, in ein Wordfile schreiben und reifen lassen. Bis zum Take-Off in den Blog.

Das Schöne daran ist, dass ich unabhängig bin, und tun und lassen kann wie es mir beliebt. Ich kann schreiben wann ich will, und über was ich will.

Manchmal frage ich mich, wie es wäre, mal auf Auftrag einen Beitrag verfassen zu müssen, dürfen oder können. Für eine Zeitung, ein Magazin oder auch nur für ein „Käseblättli“. Denn dann müsste ich ziemlich sicher mein jetziges Zeit-Management mit der lockeren Handhabung überdenken.

Aber auch das ist zu schaffen. Denn ein bisschen Druck hat noch nie geschadet. Dauerdruck führt zu Stress, ein wenig Druck kann in meinen Augen sogar zu Höchstleistungen anspornen.

Nun, mein Dilemma mit der Bloggingzeit ist vorhanden, aber nicht bejammernswert. Klar hätte ich gerne mehr Zeit, um viele Dinge gründlicher recherchieren zu können. Aber dann wäre ich ja wohl eher ein Journalist als Blogger.

Ich denke, die Unterschiede sind wohl fliessend. Blogger beschäftigen sich meist mit einem speziellen Thema, und bringen sehr viel Persönliches rein. Journalisten müssen und sollen aber objektiv schreiben. Das ist wohl der Hauptunterschied.

Meine Texte sind oft unausgegoren, eben gebloggt. So kamen mir heute beispielsweise neue Gedanken zu Bruno Gisler’s Dopingfall in den Sinn.
Hier sind sie, die freien Gedanken: Gisler musste wohl das sagen, was ihm sein Verband „aufgezwungen“ hat. Denn zugeben, dass er Gly-Coramin eingenommen hat, hätte ihn nicht vor einer milden Strafe bewahrt. Diese Verwechslungsgeschichte wurde ihm aufgedrückt, um ihm eine längere Strafe zu ersparen.

So ist das eben mit dem Bloggen und der Zeit. Mit der Zeit kommen mir nämlich jeweils Änderungen und neue Ideen zu bereits verfassen Beiträgen in den Sinn, wie zu dem Dopingfall.
Oder zu den Beiträgen über das Gespräch mit Pfarrer Toni Schmid. Das Gespräch habe ich damals mit dem iPhone aufgenommen. Nun höre ich es ab, und probiere daraus einen verständlichen Text zu verfassen. Es ist alles andere als einfach, und zudem Neuland für mich. Auch könnte ich nach ein paar Tagen, wenn ich die besagten Texte wieder lese, Änderungen oder Korrekturen anbringen. Ich lasse es aber, auch aus Zeitgründen, sein.

Wäre ich Profi-Journalist, würde ich wohl gewisse Texte verfassen, und in ein oder zwei Tagen nochmals zur Hand nehmen und überarbeiten. Das mache ich als Blogger, wie erwähnt, halt nicht. Aber: Klar lese ich vor dem Veröffentlichen mein Geschriebenes durch, teilweise mehrmals.

Nun, ich denke, es ist gut wie es ist. Ich werde an meiner Blogging-Stratege nicht viel ändern. Denn ich möchte meine Beiträge auch ein Stück weit spontan und lebendig belassen.

Über was ich mir in nächster Zeit Gedanken machen muss, ist meine „Bloggingumgebung“. Denn KAYWA, der jetzige Betreiber der noch vorhandenen blueblog-Seiten, möchte diesen Dienst in absehbarer Zeit einstellen. Wie und was ich machen werde, weiss ich noch nicht. Aber das ist ein Thema für ein andermal.

feldwaldwiesenblogger

Vom Joggen, über Biosphäre, Trottoir, Kirchenrat, Lesen, Blanca Imboden, FC Luzern bis hin zu einer schönen Kleidung

Beim Joggen kann ich jeweils so wunderbar meine Gedanken sortieren. So auch heute Morgen, als ich mich schon um 07.45 Uhr auf meine Strecke Richtung Zwingsbrücke (fast im Bisisthal) begab. Zudem war es um diese Uhrzeit noch praktisch trocken (einzelne Tröpfchen fielen), und die Temperaturen bewegten sich immer noch im milden Bereich.
Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, ist es bereits kräftig am Regnen. Und dass an einem Samstag…

Gestern erhielt ich wieder elektronische Post von Frau Suter, coUNDco-Agentur. Folgendes stand in ihrer Email:

Aha, meine Chancen sind somit deutlich gestiegen, im Sommer vier Tage in der Entlebuchischen Biosphäre „mein schreiberisches Unwesen“ zu treiben.

So wurde es denn auch auf die entsprechende Homepage gestellt. Man lese unten beim Abschnitt Wer bestimmt am Ende die Park-Ranger?

Im heutigen Bote der Urschweiz fand sich ein Beitrag über die gestrige Gemeindeversammlung im Muotathal.

Es wurde darüber debattiert, ob „obähindärä“ zusätzlich zur Strassensanierung auch ein Trottoir gemacht werden soll. Der Gemeinderat war aber aus zwei Gründen dagegen. Einerseits natürlich wegen den entstehenden Mehrkosten (zwischen 0.75 bis 1 Mio. Franken), andererseits aber aus Sicherheitsgründen. „Ein Trottoir würde zum Schnellfahren verleiten, das jetzige Projekt zwinge den Autofahrer zur Vorsicht“ hiess es.
Da nehme ich unsere Räte aber beim Wort. Denn „obähindärä“ bin nicht nur ich als Jogger unterwegs, sondern täglich auch zig-Fussgänger.
Wenn da an der Sicherheit gespart werden würde, käme dann mein „Finger drauf halten“ zum Zug. Mit Garantie!

Weiter las ich im heutigen Boten dies:

Einmal mehr, der Schwyzer Kirchenrat versus Bischof Huonder. Mit Besorgnis nimmt man die Zeilen zur Kenntnis. Es ist viel Verunsicherung von Seiten des Kirchenrates zu spüren. Man will es schliesslich weder mit Chur noch mit den vor Ort angestellten Pfarreiseelsorgern verspielen. Die schon länger bestehende Konfliktsituation schwelt leider immer noch vor sich hin.
Von meiner Seite hege ich ganz klar Unverständnis für die Bistumsleitung, allen voran Bischof Huonder. So wie ich das aus der Ferne betrachte, ist halt seine Einstellung und sein Führungsstil schon sehr vermodert konservativ. Da bleibt in der Pfarreiseelsorge kaum Spielraum, zumal fast jede dritte Pfarrei (eigene Schätzung) ohne Priester dasteht. Wie aber will man den Spagat mit Laien, den fehlenden Priestern und dem rückständigen Huonder schaffen?
Mein Vorschlag: Ich bin nächste Woche in Rom, und könnte beim neuen Papst Franciscus vorsprechen. Soll ich?
Um eine Audienz komme ich eh nicht herum: Ein Mitarbeiter hat mir aufgetragen, seine Heiligkeit Francisus darauf hinzuweisen, seine Jass-Schulden endlich zu begleichen.

Ich darf mich selber als kleine Leseratte bezeichnen, und habe meist ein Buch „an der Arbeit“. Da kam mir ein Zeitungsbericht in der heutigen Schwyzer Zeitung gerade recht. Darin wird über Blanca Imboden, eine Ibächlerin, berichtet. Ich habe sie kürzlich in Twitter angeklickt, um ihr künftig „folgen“ zu können. Mir kam sie dort schon bekannt vor, konnte sie aber nicht richtig einordnen.
Dank des Beitrages weiss ich nun, dass Frau Imboden bei der neuen Schwyzer Zeitung in der Redaktion arbeitet und in ihrer Freizeit Bücher schreibt.
Gerade erschien ihr neues Buch.

Der Buchtitel machte mich als „Dann und Wann“-Wanderer natürlich neugierig. Wahrscheinlich werde ich mir ihr Buch kaufen und lesen, passend dazu im Sommer oder im Herbst.
Vorerst aber bin ich erpicht darauf, mehr über Frau Imboden zu erfahren. So stelle ich gleich zum Blogeintrag einen „Fünf Fragen-Katalog“ zusammen, denn ich ihr heute noch zustellen werde.

1. Was ist Ihre Motivation zu schreiben?
2. Wie suchen Sie sich die Geschichten für eine neues Buch aus?
3. Was machen Sie mit Ideen zu einem neuen Buch, wenn die Ihnen bei der Zeitungs-Arbeit in den Sinn kommen? Gleich aufschreiben?
4. Befällt Sie eine Art Schreibfieber, wenn Sie an einem neuen Buch sind? Sind Sie dann teilweise nicht ansprechbar?
5. Welches Buch lesen Sie zur Zeit?

Apropos Ferien:

Das ist also der Grund, über das öfters auftetende Phänomen beim FC Luzern, das sich der „Allmend-Schlendrian“ nennt! Die Leuchtenstadt Luzern und seine Umgebund verleitet halt schon zu Ferienstimmung, und darum ist der FC Luzern öfters so unkonstant.

Aber dann ist nach Adam Riese die Stadt Basel völlig unattraktiv und überhaupt kein Ort zum Ferien machen. Da kommt in dem Fall kein Müssiggang auf, da am Rheinknie nur verbissener Fleiss und Strebsamkeit herrschen.
Das war wohl der Grund, wieso sich die Führung des FCL veranlasst sah, beim FC Basel zu „wildern“ und ihnen gleich drei „mehr oder weniger“ wichtige Personen abzujagen. Alles klar!

Zu guter Letzt:

Heute Abend steht in Illgau ein Auftritt mit der Formation Sweet&Sour auf dem Programm. Der Anlass findet in einer Wohnung eines absoluten Jazzfreundes statt. Dies notabene während einer Weindegustation, und das bei jeder Witterung.
Zum Glück habe ich noch die Winterreifen auf meinem Subaru. Denn es soll scheints wieder weit hinunter schneien… Hört das denn nie auf?

Vorgängig wurde innerhalb unser Sweet&Sour-eigenen Whatsapp-Gruppe diskutiert, was wir wohl zum Auftritt anziehen könnten. Da wurde gar von Anzügen und dergleichen gesprochen. „Angst und Gschmuch“ wie mir wurde, habe ich mir in aller Eile noch etwas Schönes zum Anziehen gekauft.

Denn so möchte ich ganz und gar nicht erscheinen:

feldwaldwiesenblogger

Allerlei Gedanken beim Meli-Lauftraining

Seit ein paar Wochen bin ich (fast) jeden Montag wieder mit der Meli-Laufgruppe „Vom Sofa zum Lauerzerseelauf“ unterwegs. Inzwischen bin ich vom Sofa aufgestanden, und habe mir die Laufschuhe geschnürrt…

Dabei kommen mir während dem Lauftraining jeweils allerlei Gedanken in den Sinn. Eine kleine Auswahl gefällig? Aber klar doch!


Unser neuer Pfarrer Rohrer (nach den Sommerferien tritt er sein Amt in der Pfarrei Muotathal an) arbeitet unter anderem beim Radio Gloria.
Haben die radikale TV-Station „Gloria.tv“ und der Kirchen-Radiosender „Radio Gloria“ überhaupt miteinander etwas zu tun?


Das ist alles sehr schlimm, und nicht schön. Trotzdem: Wenn im Irak bei einer Autobombe vor einer Polizeikaserne bis zu 100 Menschen sterben, so schafft das jene Meldung meist nicht auf die Titelseite einer Boulevard-Zeitung.
Wieso ist das so? Sind die Westeuropäer und Amerikaner Menschen erster Klasse, und diejenigen aus dem Irak und so zweiter oder gar dritter Klasse?


Die Hesigen Schneemaa-Erbauer haben letzten Sonntag auf den Überresten des Schneemma’s grilliert. Dabei wurde das darum liegende Land mit Autospuren malträtiert. Scheint’s ist das dem Landbesitzer egal, dem Pächter aber überhaupt nicht.
Haben die jungen „Schneemänner“ dem Pächter wohl auch ein paar Grilladen zur Besänftigung zukommen lassen?


Hoeness schlägt Alarm! Die Dominanz seiner Bayern und der Dortmunder erdrückt in seinen Augen fast den Rest der Liga.
Aber wie will er das lösen? Mit einer Salarycap (Gehaltsobergrenze)? Oder: Bayern und Dortmund leihen Bankdrücker günstig an die anderen Bundesligaclubs aus? Oder: Bayern und Dortmund gewähren den anderen günstige Geldkredite?
Ich hätte da einen Vorschlag parat: Einen Sieg gegen die Bayern und die Dortmunder würde mit einem respektive zwei Zusatzpunkten belohnt. Werden die beiden Liga-Dominatoren als Gäste geschlagen, würde ein Zusatzpunkt gutgeschrieben. Gewinnt einer der anderen Clubs gar in München oder Dortmund, ergäbe dies sogar zwei Zusatzpunkte..


Der irre Babydiktator „rohrspiegelt“ (Muotathaler-Wort für „feldstechern“) in letzer Zeit wie wild durch die Gegend. Was er dabei jeweils wohl erblickt?

Aha, die Boxenluder haben es ihm angetan! Nur, du Idiot, das nächste Formel 1-Rennen in Südkorea findet erst am 6. Oktober statt. Du hältst vergebens Ausschau…
Wenn man aber das Bild mit ihm und dem Soldaten näher betrachtet, beschleicht einem das ungute Gefühl, dass bereits Kinder in seiner Armee Dienst leisten…


Usum Chäs-Chessi:

Ich setze nun voll auf einheimisches Holz, gemäss dem Motto „Holz isch heimelig!“.
In meinem Besitz befindet sich nämlich nun ein Schlagzeug, komplett aus Holz…

… und seit gestern kam noch ein hölzernes Smartphone dazu!

Das Display und die Tastatur sind etwas gewöhnungsbedürftig. Ansonsten ist das Teil robust und wetterbeständig, auch das Drum…

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