Der Budgetstreit macht die USA zu einer Lachnummer


(Quelle: http://www.nzz.ch)

Die USA verkommt dieser Tage (einmal mehr) zu einer totalen Lachnummer! Hahahaha…

Ein Budgetstreit zwischen Präsident Barack Obama und den Republikanern legt die US-Verwaltung lahm. Schon seit gut zwei Tagen werden nur noch die dringendsten und nötigsten Dienstleistungen angeboten.

Gut 800’000 Staatsangestellte wurden in Zwangsurlaub geschickt und erhalten während dieser Zeit keinen (!) Lohn. So etwas wäre hier in der Schweiz absolut undenkbar. Öffentliche Einrichtungen wie Nationalpärke und Museen wurden geschlossen. Eigentlich weiter nicht schlimm, stünde für die einen nicht grad ein USA-Urlaub auf dem Programm…

Was sich viel schlimmer anhört, sind die Sicherheitsbedenken von US-Geheimdienstdirektor James Clapper. Laut SRF-Teletext hatten die 16 von Clapper koordinierten Geheimdienste 72 Prozent ihrer Mitarbeiter in die Zwangsferien schicken müssen. Clapper weiter: „Dies beschädigt ernsthaft unsere Fähigkeit, die Sicherheit dieser Nation zu schützen“.
Wenn das nicht fast ein Aufruf an böse Terroristen ist…

Weiteres Ungemach könnten die USA nebst dem Government Shutdown (laut Wikipedia: „Abschalten der Regierung“) ereilen: In einigen Tagen droht gar die Zahlungsunfähigkeit der grössten Weltmacht! „Da braut sich was zusammen, jenseits des Atlantiks“, meint die Internetseite boerse.ard.de. Denn zudem soll (wieder einmal) die Entscheidung anstehen, ob die Schuldenobergrenze angehoben werden soll.

Als einfacher Schweizer Bürger frägt man sich da schon: Wie lässt es sich mit derart vielen Schulden regieren und leben? Angeblich haben die USA nämlich eine Staatsverschuldung von 14,46 Billionen US-Dollar oder 98,6 % des Bruttoinlandsprodukts (Quelle: Wikipedia, Stand: 29. Juni 2011).
Im Vergleich dazu ist die Schweiz geradezu eine Musterschülerin: Die Staatsverschuldung betrug 2009 198,4 Milliarden US-Dollar oder 40,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (Quelle: Wikipedia).

Wenn es also ganz schlimm kommen sollte, sind die USA in einigen Tagen so pleite wie man nur sein kann. Als Lumpensammler und Bettler wird man die Weltmacht bald am Bahnhof Luzern oder Zürich antreffen…

Nein, bitterböser Spass beiseite: Die Zahlungsunfähigkeit droht, Massenentlassungen von „unnötigen“ Staatsangestellten, Streichung von diversen Haushaltsposten, Zurückfahren der Sozialleistungen etc. werden dann auf dem Tagesprogramm stehen.
Die Rolle des „Weltpolizisten“ verschwindet von der Bildfläche, die USA werden herabgestuft zu einem „Ramsch“-Staat, grad so wie die von ihnen verhassten Schurkenstaaten…


(Bildquelle: http://www.washingtonpost.com)

Zur Zeit regen sich aber die Republikaner, allen voran ihr oberkonservativer Führer John Boehner, gehörig über die von Obama in Kraft gesetzte Gesundheitsreform auf. Sie zettelten deswegen mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus einen Etatstreit an.

„Obamacare“, das Herz der US-Gesundheitsreform, trat am 1. Oktober in Kraft und soll gemäss spiegel.de 95 Prozent der 310 Millionen Amerikaner mit einer Krankenversicherung ausstatten.

Übrigens: In dieser Frage kommen mir die Republikaner etwa gleich verschroben, stur und erzkonservativ vor, wie dannzumal jene, welche unser Schweizer Krankenkassenobligatorium (seit 1. Januar 1996) bekämpft haben.

Der Budgetstreit macht für mich, wie eingangs erwähnt, die USA zu einer Lachnummer. Ihre eigenartige Auffassung von Demokratie trieb schon so manche „Stilblüte“. Wie es diesmal ausgehen wird, ist schwer abzuschätzen.

Obama will und kann nicht von seinem „Obamacare“ abweichen, der grössten Errungenschaft in seiner bisherigen Präsidialzeit. Zu viel stünde auf dem Spiel, für ihn und Amerika.

Die Republikaner hingegen, irgendwie die Bonzenvertreter der Nation, dürfen und können auch keinen Millimeter von ihrem Standpunkt abweichen. Denn sie würden dann nicht nur unglaubwürdig dastehen. Es droht nämlich die Schliessung der Geldhahnen von Seiten der Grosskonzerne und der Schwerreichen an ihre Vertreter im Parlament, und würde deren Wiederwahlen verhindern.

Die USA, die Wiege der populären Musik, nicht aber der Menschheit, steht an einem Scheideweg. Es ist zu hoffen, dass die verantwortlichen Herren Vernunft und Weitsicht zeigen.
Denn aus einer „Lachnummer“ könnte ohne Einigung der „Streithähne“ bald bitterer Ernst für die gesamte Weltwirtschaft werden!

feldwaldwiesenblogger

Angela Merkel oder Papst Franziskus?

Wo würde ich lieber Schlagzeug spielen: Bei der bald neuen alten Kanzlerin Angela Merkel?


(Bildquelle: http://www.nzz.ch)

Oder bei Papst Franziskus im Vatikan?


(Bildquelle: blog.zdf.de)

Die Antwort kann ich sofort liefern: Natürlich bei Papst Franziskus!

Oder anders gefragt: Mit wem würde ich gerne mal eine Stunde diskutieren dürfen? Natürlich auch mit dem römisch katholischen Kirchenoberhaupt.

Angela Merkel oder Papst Franziskus: Mit welchem von beiden möchte ich gerne mal nur „einen trinken“ gehen? Jaja, ihr ahnt es: Auch wieder mit dem Papst.

Dieses Fragespielchen könnte ich noch weiterspinnen, bis mir die Fragen ausgingen. Ich lasse es hier aber gut sein.

Wieso stelle ich mir aber gerade heute diese Frage? Ganz einfach: Beide stehen heute im Fokus der Welt-Medien und somit der Menschheit. Ich habe mit voller Absicht nicht Peer Steinbrück, der Kanzlerkandidat der SPD, mit Angela Merkel vergleichen wollen.
Denn erstens habe ich den deutschen Wahlkampf mit meinem Blogbeitrag: „Wen würde ich in Deutschland wählen: Mutti oder Peitschen-Peer?“ abgehandelt. Und zweitens kann ich mit der Person und dem Mensch Steinbrück rein nichts anfangen. Alles was der rauslabbert ist unglaubwürdig, eklig und klebrig. Wenn man ihn bei seinen Wahlkampfreden genau beobachtet, fällt auf, dass er seinen eigenen Worten kaum oder gar nicht traut. So einer ist das halt, der Norddeutsche, der meinte, der Schweiz das Fürchten beibringen zu müssen.

Meine Güte, ich bin schon wieder bös abgeschweift. Eigentlich wollte ich ja erklären, wieso ich Papst Franziskus in (fast) allen Belangen einfach die interessantere Person finde, als Frau Angela Merkel.

Lest zunächst den Kommentar der heutigen Schwyzer Zeitung zur Personalie Papst Franziskus:


(Quelle: http://www.schwyzerzeitung.ch)

Dominik Straub brachte es voll und ganz auf den Punkt, nicht wahr!
Wir erleben zurzeit einen Papst, der nicht idealer der gute Hirte unserer Kirche, der römisch katholischen, sein könnte. Der Mann hat in meinen Augen so viel Charisma, wie wahrscheinlich die letzten vier Päpste zusammen. Mal abgesehen von Papst Johannes Paul I., welcher leider schon nach gut dreissig Tagen im Amt verstarb.

Endlich haben wir einen wirklichen Nachfolger von Petrus, der es auch verdient so genannt zu werden. Denn dieser Geistliche schafft es, die verknöcherte Kurie von einst völlig vergessen zu machen. Er zündete in mir wieder eine Flamme, welche meinen Glauben an Jesus Christus wieder neu auflodern liess.

Endlich haben wir einen Papst, der der Kirche neues Leben einhaucht. Der die Menschen so nimmt, wie sie sind, mit all ihren Fehlern und Verfehlungen.

Papst Franziskus schaffte es eigentlich schon bei seinem Amtsantritt, als er nach dem Verströmen des weissen Rauches auf den Balkon trat und in die Menschenmenge lächelte. Schon hier wusste ich: Dieser Mann ist es!

Bei unserem Bischof Huonder, der sich so benimmt, dass man am liebsten aus der Kirche austreten würde, spüre ich null Feeling eines guten Hirten. Dieser verströmt vielmehr den Spirit eines bünzligen und sturen Buchhalters, der auf seinen Paragrafen und Standpunkten rumreitet: Das und das darf man, dies und jenes führt dich gleich ins Verderben. Judihui, mit so einem hat die Kirche einfach von Anfang an keine Chance, geschweige denn eine Zukunft.

Papst Franziskus ist hingegen voller Güte, Barmherzigkeit und Weitsicht. Er verströmt einfach den guten Geist von Jesus Christus. Bei ihm sind mir die Kirchengesetze so was von egal, denn sie rücken einfach in den Hintergrund. Weil er genau den Knopf drückte, denn so viele Christen sich lange erhofften.
Den Knopf des wahren Glaubens, welcher „die Herzen der Menschen erwärmen kann“.

Ob arm-reich, jung-alt, dick-dünn, gesund-krank: Papst Franziskus ist ein guter Hirte für alle.
Wenn unser neues Oberhaupt nur das schafft, was er bei mir schon erreichte, nämlich den Glauben an Jesus Christus wieder neu entfachen, dann hat das Christentum schon gewonnen.

Mir ist auch klar, dass die Menschen in Syrien momentan ganz andere Probleme haben, als sich Gedanken über den neuen Papst zu machen. Dennoch glaube ich, dass er den Menschen dort mit seinem Charisma auch eine kleine Hoffnung ist und sein kann.

Zum Schluss noch ein Wort zu Angela Merkel: „Die Frau ist natürlich schon Recht“, wie wir in der Schweiz zu sagen pflegen. Sie wirkt für mich einfach ein wenig langweilig und spiessig. Trotzdem glaube ich, dass sie momentan einfach die beste Wahl für das Kanzleramt im grossen Kanton ist. Deutschland weist viele grössere und kleinere „Baustellen“ auf, sowohl innenpolitisch wie aussenpolitisch. Frau Merkel hat aber in der Vergangenheit bewiesen, dass sie mit ihrer ruhigen, sachlichen und bescheidenen Art die Dingee anpacken kann. Sie wirkt vertrauenswürdig und macht ihren Job in meinen Augen gut.

Was ich aber zu allerletzt noch los werden will: Weder Papst Franziskus noch Angela Merkel können alleine ihre „Schäfchen“ hüten und führen. Da steckt hinter beiden ein Riesenheer an emsigen Köpfen und Händen, welche jeder mit seinem kleinen Anteil zum grossen Ganzen beiträgt.
Der Job der „Chefs“ ist es, die Mitarbeiter und das Volk bei Laune zu halten. Sie zu motivieren und ihnen den Glauben vermitteln: Jeder ist wichtig in einer Gemeinschaft von Menschen!

feldwaldwiesenblogger

Von unseren Leidgenossen, Carlos und dem Epidemiengesetz

Liebes Tagebuch!

Es gibt so Tage, da könnte ich dir verschiedene Themen anbieten. Auf der Zunge würde mir heute als Erstes natürlich das plamable 4:4 unserer Schweizer Fussballnati brennen.

Als nächstes würde ich dir von Carlos und dem angekündigten Ende der Kuscheljustiz in Zürich berichten. Selbst der grüne Graf hat nun die Schnauze voll.

Als drittes würde ich mir endlich auch die dritte Vorlage der in Bälde stattfindenden Abstimmung zu Gemüte führen. Von zwei Vorlagen, der Aufhebung der Wehrpflicht und der Änderung des Arbeitsgesetzes berichtete ich bereits schon. Zur dritten Vorlage, dem Epidemiengesetz, schwieg ich bisher noch.


(Bildquelle: http://www.bluewin.ch)

Wie Ottmar Hitzfeld, litten wir gestern abend auch am TV mit. Auf jeden Fall in der Schlussphase und nach dem Abpfiff.
Erst verpassten wir bei Grilladen, Bier und Wein das leider (vor)entscheidende 4:2, den Anschlusstreffer der Isländer. Derart sicher wähnten sich meine diskutierenden Kollegen und ich. Wie sich herausstellte, waren nicht nur wir zu sicher auf die drei BIG POINTS. Dies waren auch unsere Nati-Spieler. Denn die aufopfernd kämpfenden Isländer, die unsere Eidgenossen schon nach drei Minuten zu „Leidgenossen“ machten, gaben sich zu keiner Zeit auf. Eigentlich verdient holten sie sich einen Punkt in Bern.

Dank dem 1:0 der Slowenen gegen Albanien führt die Schweiz die Gruppe E zwar nach wie vor mit vier Punkten an. Man könnte sagen: Wir haben noch mal „Schwein“ gehabt. Aber dieses „Schwein“ würde ich nicht noch mehr strapazieren und so weit herausfordern, dass die sicher geglaubte Qualifikation für die WM in Brasilien noch verspielt wird.
Denn in einer möglichen Barrage wären alle Gegner stärker als in der Schweizer-Gruppe.

Mir fehlten die Worte nach dem gestrigen Spiel. Es ist einfach unglaublich, wie plamabel unsere Schweizer agierten. Sicher geglaubte drei Punkte wurden einfach leichtfertig aufs Spiel gesetzt und verspielt. Eigentlich zu Recht, wenn man sah, wie das zu Stande kam.
Was für unseren jubilierenden Ottmar (50. Länderspiel mit seinen „Leidgenossen“) bleibt, sind nun gut drei Tage Erholung und eine noch konzentriertere Vorbereitung aufs Auswärtspiel in Norwegen. Vielleicht kam die gestrige „Mini-Katastrophe“, der sogenannte Schuss vor den Bug, just zum richtigen Zeitpunkt. Es ist zu hoffen, dass nun alle hellwach sind und mit allen Sinnen ans Spiel nach Oslo reisen.


(Bildquelle: http://www.tagesanzeiger.ch)

Carlos und die Kuscheljustiz. Der Fall bewegt die ganze Schweiz, nachdem ein „Reporter-Beitrag“ vor kurzem zu bester Sendezeit in die Schweizer Stuben flimmerte. Die ausgeartete Kuscheljustiz wurde schonungslos aufgedeckt. Christoph Mörgeli meint dazu in der aktuellen Weltwoche:
„Eltern sind verunsichert, ob sie ihren Söhnen nicht das Berufsziel ‚Schwerstkrimineller‘ ans Herz legen sollen. Denn so rasch kommt kein Jugendlicher zu einem Luxusleben mit Rundum-Coaching und Viereinhalb-Zimmer-Wohnung.“

Für einmal gebe ich ihm Recht, dem provokativen Zürcher Nationalrat. Denn welcher Jugendlicher in der Schweiz kommt ohne Nichtstun zu so einem Luxusleben wie Carlos, welches den Staat monatlich satte 29’000 Franken kostete? Abgesehen von den Sprösslingen der Schwerreichen wohl überhaupt niemand.

Was der Jugendanwalt Gürber mit seinem ulkigen Aussehen (ich glaube, der lebte mal auf dem Planet der Affen) dem Täter Carlos alles ermöglichte, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Unter anderem ein Thaibox-Training bei einem Profi! Unglaublich und unerhört.
Ein Kollege stellte gestern einen treffenden Vergleich her: „Das wäre, wie wenn ein Raser mit Schumi auf dem Hockenheimring ein Fahrtraining absolvieren dürfte!“
Ein Schwerstkrimineller wird mit staatlichen Fördergeldern zu einer Kampfmaschine ausgebildet! Ich glaubte, im falschen Film zu sitzen, als ich all das hörte und las.

Nun gibts aber eine Kehrtwende. Carlos sitzt nun im Knast, wie es sich für einen Verbrecher auch gehört. Der Zürcher Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nahm gestern zudem zum Fall „Carlos“ klar Stellung. Er versprach, sich dafür einzusetzen, dass es keine solchen Fälle mehr geben wird und der Kuscheljustiz ein Riegel geschoben wird. Solche Auswüchse mit kostenschweren Sonderbehandlungen à la Carlos soll es nicht mehr geben.
Ich erinnere ihn dann beim nächsten Fall an sein Versprechen.

Nein zum Epidemiengesetz? Bis vor kurzem machte ich mir null Gedanken wegen dieser Vorlage, ja, hielt sie sogar für vernünftig. Ich hatte sogar die Absicht, hier ein JA „runterzulassen“. Bis ich folgenden Artikel in der Weltwoche las:


(Quelle: http://www.weltwoche.ch)

Mein Lieblingsjournalist Urs Paul Engeler, eigentlich in Rente, kommt (wahrscheinlich wegen Langeweile) wieder zu Teileinsätzen zurück zur Weltwoche. Was für ein Glück!
In einer kürzlich erschienene Weltwoche-Ausgabe schrieb er obigen Kommentar zu „Bersets Vorlage“, dem Epidemiengesetz. Mir fiels wie Schuppen von den Augen, und meine Stimmungslage betreffs dieser Vorlage kippte um zu einem NEIN. Denn wenn ein Urs Paul Engeler, ein Topjournalist der alten Schule, zu recherchieren beginnt, bleibt kein Stein auf dem anderen. Er kehrt jeden angesprochenen Stein um und späht in die entlegensten Winkel. Rauskommt meist eine unbequeme Wahrheit und eine „Enthüllungsstory“ im wortwörtlichen Sinne.

Der Kommentar von Engeler deckt denn auch schonungslos die „2000 Propagandatoten“ von Bundesrat Berset auf. Da wurde scheints geschummelt und manipuliert, dass sich die Lügenbalken bogen.
Bei mir kommt der böse Verdacht auf, dass der Bundesrat, oder zumindest Bundesrat Berset, sein Departement und das BAG (Bundesamt für Gesundheit), alles daran setzt, um diese Abstimmung zu gewinnen. Koste es was es wolle, mit dreister Fehlinformation, falschen Zahlen und Zitaten. Es scheint so, dass die alle unter einer Decke mit der Pharmaindustrie stecken, und denen freihaus (weiterhin) viel Geld mit erzwungenen Impfungen zuschanzen möchten. Nüchtern betrachtet ist das ein Skandal, nichts anderes!

Was die Schwerverdiener der Pharmaindustrie mit den verschiedenen „Grippen“ (für einmal nicht Ueli Maurers „Gripen) wie Vogelgrippe, Schweinegrippe, SARS, etc. bisher verdienten, ist einfach unverschämt.
Mit Panikmache und Angstmacherei liess sich schon im Mittelalter ein Heidengeld verdienen. Dieses Phänomen hat sich (leider) in die Neuzeit gerettet, und existiert mit all seinen Auswüchsen noch immer.
Was dabei besonders skandalös anmutet, ist die Beihilfe vom BAG und seinem Oberchef Berset.

In meinen Augen kann dem Treiben nur mit einem klaren NEIN am 22. September begegnet werden. Sollte irgendwann wirklich eine todbringende Krankheit zu uns kommen, wäre ich der Letzte, welcher sich nicht zum Impfen zwingen liesse. Aber so lange gewisse „Grippen“ uns gar nicht richtig „heimsuchen“, muss man keine Panik unter der Bevölkerung verbreiten.

Es scheint mir wie bei Fehlalärmen: Nach zu vielen nimmt man den Ernstfall womöglich gar nicht, oder zu spät wahr. Dies hingegen wäre dann wirklich eine Katastrophe. Die Sensibilität in der Bevölkerung kann deshalb nur mit einem NEIN zum Epidemiengesetz erhalten bleiben.

Liebes Tagebuch, für heute beende ich meine Ausführungen. Es bleibt mir nur noch, dir ein schönes und sonniges Wochenende zu wünschen!

feldwaldwiesenblogger

Gedanken zum Krieg und Elend in Syrien

Obiges Bild stammt von Emran Feroz’s Blog.

Wer dieser Emran Feroz ist, weiss ich nicht. Als Info zu seiner Person findet man folgendes:
Ich bin ein junger Blogger und freier Journalist mit “Migrationshintergrund”, der die Medien des 21. Jahrhunderts nutzt, um seine Meinung kund zu geben.

Ich stolperte per Zufall über dieses Bild, respektive den Blog. Mein Bestreben war es, ein Bild zu finden, welches zutreffend den Krieg und das damit einhergehende Elend in Syrien zeigt.

Ich meine, morgen fahren meine Wenigkeit und zig-tausend weitere Bewohner der Schweiz friedlich ans ESAF nach Burgdorf. Einige tausend Kilometer von uns entfernt findet zeitgleich aber ein Völkermord statt. Muss einem das kümmern? Oder soll es egal sein? Darf ich es verdrängen, und während dem Schwingfest schon gar nicht daran denken?

Wie ist es möglich, dass ein Diktator, ein rücksichtsloser Herrscher eines Landes, mit Namen Baschar al-Assad, sein eigenes Volk umbringen lässt? Chaos und Zerstörung in Syrien anordnet? Was geht nur in so einem Menschen vor?

Nach dem Giftgasangriff letzter Woche suchen die UNO-Abgesandten fiebrig nach schlüssigen Beweisen. Nach was für Beweisen? Ob es kein Giftgasanschlag war? Oder ob das Schreckensregime von Baschar al-Assad gar nicht hinter dem heimtückischen Anschlag steckte?

Ist das ganze Leid für die Menschen in Syrien nicht schon schlimm genug? Die Zerstörungswut auf beiden Seiten, Regierung und Rebellen, lässt das halbe Land als Trümmerhaufen zurück. Und was dann?

Wo sollen die Menschen von Syrien hin? Die Flüchtlingsströme in die umliegenden Länder werden von Tag zu Tag grösser. Eine humanitäre Katastrophe bahnt sich an, ja sie ist schon da. Am meisten leiden, wie immer bei sinnlosen Kriegen, die Kinder.

„Der Westen“ wartet ab. Die UNO sucht weiter nach Beweisen. Der US-Präsident Obama wiegelt ab. Das britische Parlament entzog ihrem Premier Cameron die Erlaubnis, an einem Vergeltungsschlag teilnehmen zu dürfen.

Was jetzt? Ich weiss es auch nicht. Als eigentlicher Pazifist und Patriot denke ich, dass alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssen, um einen „westlichen“ Angriff auf Syrien abwenden zu können. Wird ein Eingreifen aber bald nicht mehr unumgänglich sein?
Ein Schlag gegen Syrien, sei er von der USA und seinen Verbündeten oder unter der Schirmherrschaft der UNO, träfe vor allem die jetzt schon leidende Bevölkerung am härtesten.

Allerdings: Wie lange darf „der Westen“ noch zuschauen? Eigentlich nicht mehr länger.

Ich frage mich, ob ein Eingreifen unter der Schirmherrschaft der UNO nicht langsam das Beste wäre. Wohl verstanden, ich wäre nur einverstanden mit einem UNO-Mandat, kein Alleingang der USA mit seinem verbliebenen Verbündeten Frankreich. Chirurgisch präzise und möglichst kurz, bis ein Waffenstillstand erreicht ist.

Die weiteren Fragen wären: Wie verhalten sich die „Syrien-Verbündeten“ Russland und China bei einem UNO-Eingreifen? Was macht der Iran? Was gedenkt dabei Israel zu tun?
Könnte es zu einem Flächenbrand im Nahen Osten kommen, was Experten befürchten?
Nicht auszudenken wäre der erwähnte Alleingang der USA mit Frankreich. Vielleicht ist diesem Unterfangen mit dem britischen Parlaments-Nein der Wind aus den Segeln genommen worden.

Ich komme wieder zurück zu meinen eingangs gestellten Fragen: Muss einem das kümmern? Oder soll es egal sein? Darf ich es verdrängen, und während dem Schwingfest schon gar nicht daran denken?
Ich meine: Ändern kann ich (leider) nichts daran, wegen dem nicht nach Burgdorf zu fahren ist auch keine Lösung. Aber ich darf den einen oder anderen Gedanken an die Menschen in Syrien verwenden. Und ich kann als gläubiger Christ auch für den Frieden und das Volk von Syrien beten!

feldwaldwiesenblogger