Meine No-Go’s in Sachen Satire

Gestern Abend guckte ich wieder mal meine Lieblings-Satire-Sendung: Giacobbo / Müller.
Die Sendung ist seit 27. Januar 2008 im Programm von SF1 und hat sich seither wirklich entwickelt.
Kann sich jemand noch erinnern, als ich am 10.2.2008 einen Blogbeitrag mit dem Titel: „Ist die neue Giacobbo/Müller-Show eigentlich lustig?“ verfasste? Nach zwei Sendungen liess ich in meiner Kritik nicht viele gute Haare an dieser neuen Satire-Sendung übrig.
Das hat sich inzwischen total geändert. Denn ich erinnere mich: Die Qualität der Sendung wurde damals innert kürzester Zeit gesteigert, zum Positiven. Dennoch gibt es Punkte, wie meine No-Go’s weiter unten, welche ich auch bei dieser Satire-Sendung ankreiden muss.

Was mich aber heute noch erstaunt: Aus der Blogsoftware-Statistik entnehme ich, dass dieser Beitrag Monat für Monat immer noch sehr oft angeklickt wird. Von wem weiss ich nicht, da die Software weder Email-Adressen noch irgendwelche Namen nennt.
Ich frage mich jetzt: Sind es Victor Giacobbo und Mike Müller gleich selber, welche sich an meiner Kritik orientierten und es immer noch tun, um ihre Quoten zu steigern?

Jedenfalls bringt mich das zu meinen No-Go’s in Sachen Satire.
Da gibt es zwei Dinge, welche für mich einfach tabu sind. Darüber will und kann ich mich nicht lustig machen.

Es handelt sich dabei um tragische Situationen wie das Unglücksschiff Costa Concordia. Ich sah seither sowohl bei Giacobbo / Müller als auch andernorts, wie sich Leute darüber lustig machten. Ich kann das nicht. Denn wenn bei so einer tragischen Situation Menschen ums Leben kommen, hörts bei mir mit der Satire auf. Definitiv. Auch für „sogenannt komische“ Emails, welche mir zugeschickt wurden, hatte ich kein Verständnis. Ich löschte sie kommentarlos und schäme mich für die Gesellschaft, welche sich über solche Tragödien noch lustig machen kann.

Der andere Punkt ist der religiöse Glauben der Menschen. Da wurde ich vor einiger Zeit bei Giacobbo / Müller so dermassen enttäuscht, dass ich sofort den Fernseher ausschaltete. Wie ich mich (leider) noch entsinnen kann, machten sich die beiden Komiker über Jesus Christus, Details oder Begebenheiten aus seinem Leben und den Gläubigen aufs schändlichste lustig. Das ist unterste Schublade, und war zu viel für mich.

Ich hoffe einfach, dass die Satiriker in Zukunft auf das menschliche Leben und Befinden mehr Rücksicht nehmen. Sollte ich bei meinen satirischen Beiträgen mal irgendjemanden verletzt haben, dann bitte ich ihn/sie um Entschuldigung. Man darf sich bei mir natürlich auch beschweren, sollte sich jemand ungerecht behandelt fühlen.

So, und jetzt noch etwas Satirisches, von und mit Doktor Armin Ablondi:

Eines Tages sagte der Pfarrer im Muotathal zu Doktor Armin Ablondi: „Du, Doktor Ablondi. Du scheinst ja ein ganz gesunder Feger zu sein.“ „Wie kommst du jetzt darauf?“ entgegnete ihm Doktor Armin Ablondi. „Ganz einfach“, meinte der Pfarrer, „ich habe dich schon länger nicht mehr husten hören in der Kirche!“

feldwaldwiesenblogger

Der Frühling naht, und was Frankreich exklusiv hier zu sehen kriegt

Um den Frust nach der Basel-Pleite einigermassen im Zaum zu halten, greife ich auf die bewährte Satire zurück.

Erst mal aber noch ein Zwischengedanke: Wieso bloss ist (fast) die ganze Schweiz auf einmal so extrem Fan vom FC Basel? Hä? Das DRS3-Gelabber gestern war ja fast nicht zu ertragen.
Man erinnere sich: Die beiden Basler da konnten nicht schnell genug aus der Schweizer Nati zurücktreten!

Aber eben: Das Fussball-Fan-Gedächntis ist halt manchmal nicht viel grösser als eine Erbse!

Nun, Bayern-Pleite hin oder her: Der Frühling naht. Die Temperaturen steigen, der Hormon-Spiegel beginnt wieder zu tanzen.
So auch bei dieser jungen Dame.

In Frankreich stehen die Präsidentschaftswahlen vor der Tür. Was Frankreich bisher noch nicht gesehen hat, zeigt exklusiv feldwaldwiesenblogger. Ein Bild vom (noch) amtierenden Präsidenten Sarkozy aus Kindheitstagen.

Gewisse Leute, wie die Dame links im Bild, altern wohl nie. Die sah schon zu Sarkozys‘ Kindheitstagen gleich (alt oder jung?) aus, wie sie es heute immer noch tut.

Wie ich ja jetzt nun beweisen konnte: Es gibt Leute und Dinge, welche sich im Leben halt nie verändern: Königin Elisabeth und das Erbsen-Fussballgedächtnis sind zwei solcher Institutionen.

feldwaldwiesenblogger

Christian Wulff bricht sein Schweigen und Zukunftsblicke mit Mike Shiva

Heute wieder mal zum Thema Lachen. Denn das momentane Wetter gibt ja nichts her, deshalb muss man sein Gemüt anders aufheitern.

Wie wäre es mit dem Schuldeingeständnis vom Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff:

Oder mit Mike Shiva’s Zukunftsblicken:

Oder mit Doktor Armin Ablondis Lebensweisheiten:

Ach ja, ein kleiner Nachtrag zum gestrigen „Blues-Traum“. Doktor Armin Ablondi verordnete mir und einem Haufen Leuten, die es auch wissen wollten, schon vor etlichen Jahren sein Geheimrezept. Sein Geheimrezept kann man, wenn man will, aber durchaus noch etwas aufwürzen, nämlich mit gutem Blues.
Will jemand sein Geheimrezept lesen? Natürlich.
Er predigte dereinst von der Kanzel: „Alter Wein und junges Weib, ist der beste Zeitvertreib!“
Beim Blues verhält es sich übrigens wie beim Wein: Je älter desto besser.

feldwaldwiesenblogger

Bei Anruf Bohlen!

Da es ja in letzter Zeit nicht nur Lustiges gab (die Affäre Hildebrand und die beiden Hyänen Blocher und Köppel gaben wohl allen zu denken) muss heute einfach wieder mal gelacht werden. Schon gestern Mittag, beim Kafi, erzählte ich meinen Mitarbeitern von den Filmchen „Bei Anruf Bohlen!“ Es amüsierte uns köstlich.
Ihr erinnert euch: Kurz vor Weihnachten brachte ich schon mal ein Filmchen aus dieser Reihe. Ich ging deshalb wieder mal in der YouTube-Kiste wühlen, und fand ein 15-minütiges Filmchen, wo gleich mehrere Folgen von „Bei Anruf Bohlen!“ zu hören sind. Einfach genial, viel Spass!


Usum Chäs-Chessi:

Soeben wurde mir folgende hochbrisante Story zugestellt:

Und wieder deckt die „Weltwoche“ eine unerhörte Geschichte auf.

Gemäss Recherchen der oben genannten Zeitung, soll ein Informant den SRG-Generaldirektor Roger de Weck darüber ins Bild gesetzt haben, dass SF-Meteorologe Thomas Bucheli an einem hochbrisanten Insiderdeal beteilligt gewesen sein soll. Konkret geht es darum, dass Buchelis Frau Mitte Dezember in einem Pneuhaus in Zürich-Altstetten neue Winterreifen gekauft haben soll, und zwar genau einen Tag bevor es zum ersten mal bis ins Flachland geschneit hat.

Dieser Reifenhandel wirft natürlich viele Fragen auf. Hat Buchelis Frau vom bevorstehenden Schneefall gewusst? Hat Thomas Bucheli selbst den Reifendeal eingefädelt? Wer hat alles von der ganzen Sache profitiert? Eins ist auf jeden Fall klar. Die Sache stinkt zum Himmel!

Höchst Pikant ist, dass der Informant (ein Hilfsarbeiter des Pneuhauses) mit seinen Beweisen zuerst zum obersten Muotathaler Wetterfrosch Hans-Heiri Tresch (ein seit Jahren vehementer Kritiker von Bucheli) ging, und dieser wiederum spielte die „Reifenakte“ der „Weltwoche“ und danach Roger de Weck zu. Was wiederum die Schlussfolgerung zulässt, dass sich Hans-Heiri Tresch den Moderationsposten auf dem Dach im Studio Leutschenbach unter den Nagel reissen will. Da Tresch im Moment „in der Zeit des Schweigens“ ist, war keine Stellungnahme von ihm zu erhalten. Thomas Bucheli seinerseits weist alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe vehement zurück.

Kommentar feldwaldwiesenblogger: Wer zum Kuckuck ist bloss dieser oberste Wetterfrosch Hans-Heiri Tresch? Dieser Name scheint ein Pseudonym zu sein, da ich alle Wetterfösche mit vollem Namen kenne. Zudem frage ich mich: Wer dieser sechs urchigen Männer ist eigentlich der oberste Muotathaler Wetterfrosch? Dem Vernehmen nach handelt es sich bei diesem mehr oder weniger schnauzbärtigen Club um eine grunddemokratische Organisation.
Ich hoffe, mein Informant, welchen ich natürlich geheim halte, kann mir diesbezüglich weitere Infos liefern.

feldwaldwiesenblogger

Emil träumt…, wir auch…

Ein samstägliches Konzert im Gleis in Seewen mit „Stets ä Soo“, resp. das vorherige Nachtessen im Restaurant Hölloch bei Bruno Suter, brachte uns zum Träumen.


Stets ä Soo beim Quo-Boogie.
Übrigens: Jaja, Christian Levrat, er ist es wirklich. Dein linker Gespannen aus dem Kanton Schwyz, Andy Tschümperlin, spielt eifrig Bass (und bei einem Song Geige) bei dieser Quo-Coverband aus Schwyz. Schlägt er in deiner Partei SP auch die tiefen Töne an?

Zurück wieder zum Träumen. Im Restaurant Hölloch hatten wir’s unter anderem von unseren Träumen. Ein Kollege erzählte uns von einem Traum, bei welchem er sich mit einem etwas älteren Muotathaler im Guitar Store von Sandro Manea befand. Beide wollten eine Acoustic Gitarre kaufen, dabei ist der Traumerzähler doch Drummer…
Ich erzählte ihnen auch von einem sonderbaren Traum von mir: Ich träumte kürzlich, dass ein Kollege und bekennender Nichtraucher in ein Lokal kam, und dabei fünf Zigaretten im Mund hatte und alle gleichzeitig rauchte…

Ja, so Sonderbares träumt man ab und zu. Das hatte vor mehr als dreissig Jahren schon Emil Steinberger gemacht, mit seinem Programm „Emil träumt“. Auf YouTube finden sich glücklicherweise auch einige Sketche des legendären Emil und seinen Träumerein, resp. Programmen.
Hier ein Filmchen, mit dem passenden Titel „E wie Emil träumt“:

feldwaldwiesenblogger

Der wahre Grund von Berlusconis (eventuellem) Rücktritt

Ihr könnt vergessen, was die Medien heute erzählen: Die Schlappe im italienischen Parlament ist nur ein Vorwand für einen (eventuellen) Rücktritt von Silvio Berlusconi.

Exklusiv berichte ich vom wahren Grund. Hochwürden lud Berlusconi nämlich zu einer Beichte ein:

Hochwürden: „Silvio, dir sei vergeben, wenn du deinen Rücktritt ankündigst. Als Busse sollst du möglichst viele Bunga Bunga-Partys feiern.“
Berlusconi: „Hochwürden, dann soll es so sein. Wenn ihr das von mir verlangt, dann trete ich bald zurück, und ziehe mir ein Büssergewand über. „

Berlusconi: „Hochwürden, gehören zur Busse auch hübsche junge Frauen dazu?“
Hochwürden: „Natürlich, mein Sohn. Die Busse soll gerecht und hart sein!“

feldwaldwiesenblogger

Ist die EU noch zu retten?

Bizarres geistert in letzter Zeit durch meinen elektronischen Briefkasten. Meist handelt es sich dabei um Merkwürdiges im Zusammenhang mit der tiefen Krise im EU-Raum.
Geklagt wird nicht nur in Israel…

Seit längerem nun auch in Griechenland…

Ein Krisen-Gipfel jagt den anderen. Als Entspannung zwischen den Monstersitzungen tut jeder, was ihm Spass macht. So auch Merkel und Sarkozy…

Als Schweizer ist man froh, dass man nicht in diesem Gebilde steckt. Wohin uns diese Krise noch führen wird, weiss niemand. Ob die EU noch zu retten ist? Keine Ahnung. Eines ist aber sicher: Ein bisschen Spass muss (trotzdem) sein…

feldwaldwiesenblogger

Korruption hat einen Namen: FIFA

Sepp „the Depp“ Blatter hat sich den Weg zur vierten Amtszeit nun endgültig geebnet. Weg ist sein einziger Herausforderer, der Katarer Mohamed bin Hammam.
Die FIFA ist eigentlich „nur“ ein im Handelsregister eingetragener Verein, und in dem Sinn nichts mehr als jeder x-beliebige Kegelclub. Sorry, ich will natürlich die Kegelclubs nicht beleidigen.
Der grösste Kegelclub der Welt ist aber aufgestiegen und verkörpert nun das Sinnbild von Korruption. Mehr Worte möchte ich über diesen „Verein“ nicht mehr verlieren. Bilder sagen in diesem Fall mehr als Worte.

feldwaldwiesenblogger

Wetter und Sport können so schön sein…

Sandra Boner tuts den Muotathaler Wetterfröschen gleich, und bringt auch „Witz“ in ihre Prognosen..

Der finnische Eishockey-Nationaltrainer Pasi Nurminen küsst bei seiner Ankunft in Helsinki Boden und Pokal gleichzeitig…

Das zeigt doch, dass man nicht alles so bierernst nehmen sollte. Gerade beim FC Luzern, wo dieser Tage so einiges abläuft.
Die Zürcher lachen sich ins Fäustchen ob „dem Zirkus FCL“…

Dabei haben wir in der Innerschweiz auch viel zu lachen: Was ist das doch jedesmal für ein Bild, wenn Herr und Frau Canepa wild rauchend auf der Tribüne Platz nehmen. Sie sieht dabei fast noch aus wie eine feurige Hexe…

feldwaldwiesenblogger