Vorschau auf den Hallenschwinget Niederurnen

Text: Jakob Heer und feldwaldwiesenblogger / Fotos: Jakob Heer

2014 war Roger Rychen Co-Sieger am Hallenschwinget Niederurnen. Die letzten vier Austragungen gewann er allesamt alleine. Dem einheimischen Eidgenossen hätte der sechste Sieg beim Traditionsanlass auf Matten gewunken. Rychen fällt aber leider wegen einer Schulterprellung aus.


Roger Rychen laboriert an einer Schulterprellung und kann in Niederurnen leider nicht antreten

Traditionell macht der Hallenwettkampf im Schulhaus Linth-Escher den Auftakt der schwingerischen Anlässe im Kanton Glarus. Am kommenden Sonntag (17. Februar) treten rund 60 Schwinger aus der Nordostschweiz und den angrenzenden Innerschweizer Gastklubs March-Höfe und Einsiedeln zum Wettkampf an. Zu ihnen gesellt sich ein weiterer Gastklub, nämlich der Schwingklub Worblental aus dem Kanton Bern.

Publikumsliebling aus dem Kanton Bern
Da der Lokalmatador ausfällt, kommt der Topfavorit vom Klub aus dem Berner Mittelland: Willy Graber. Der vierfache Eidgenosse gehört zur nationalen Spitze. Der Berner ist vor allem durch seine exzellente Technik im Bodenkampf bekannt, und aufgrund seiner Grösse und Schwingart stets der Publikumsliebling. Graber wird von seinen Brüdern Alfred und Bänz sowie vom jungen Adrian Walther (Sieger am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Langquart beim Jahrgang 2001) begleitet. Während seine Brüder schon 2018 in Niederurnen im Einsatz standen, steigt Willy Graber erstmals in Niederurnen auf die Ringer-Matte.

Gasterländer mit Chancen
Zu beachten gilt es auch den Einsiedler Roland Kälin sowie Alex Huber und Ringer Dominik Streiff vom Schwingklub March-Höfe. Mit einem starken Team treten die ans Niederurner Verbandsgebiet angrenzenden Rapperswiler an. Der technisch beschlagene Dominik Oertig, das Ammler Kraftpaket Pirmin Gmür und Tobias Riget aus Schänis sind ebenfalls für eine Schlussgangteilnahme gut. Aus dem Appenzellerland gilt es den zähen Rotschopf Martin Roth zu beachten.


Der Schwinget in Niederurnen ist der einzige Anlass, bei welchem nicht auf Sägemehl geschwungen wird: Als Unterlage dient eine Ringer-Matte

Glarner Hoffnungsträger
Hauptanwärter auf den Tagessieg ist Willy Graber, der einzige Eidgenosse im Teilnehmerfeld. Es stellt sich nun die Frage, welche Glarner Schwinger in die grosse Lücke springen könnten, welche Rychen hinterlässt. Am ehesten wird den Kranzschwingern Reto Landolt (Näfels) und Christian Jöhl (Mollis) eine Überraschungstat zugetraut. Aus der Reihe der Glarner Nichtkranzer ruhen die Hoffnungen auf Älpler Thomas Riedi (Netstal), Sämi Horner (Ennenda) und Rychens Klubkamerad Christian Pianta (Mollis).
Als Organisator amtet der Schwingklub Niederurnen und Umgebung, zum letzten Mal mit Fridolin Beglinger an der Spitze. Das Anschwingen ist um 11 Uhr angesetzt.

feldwaldwiesenblogger

Schwingklub Baden-Brugg: Von den Anfangstagen bis heute

Der Schwingklub Baden-Brugg feierte anno 2017 den 100. Geburtstag. Zu diesem feierlichen Anlass wurde auch eine schön illustrierte Jubiläumsschrift verfasst. Daraus wurde nachfolgend die Geschichte aus den Anfangstagen bis heute entnommen.

Quelle: Jubiläumsschrift 100 Jahre Schwingklub Baden-Brugg (1917 – 2017) / Bearbeitung: feldwaldwiesenblogger

Vereinsgründung im Jahr 1917
Zur formellen Vereinsgründung kam es im Jahre 1917. Auf Initiative des Eidgenössischen Kranzschwingers Rudolf Kunz aus Baden gründeten am 16. Dezember ein paar junge Sportler im Restaurant Rheinfelderhalle bei der Hochbrücke den ersten Schwingklub im Kanton Aargau, den «Schwingklub Baden und Umgebung». Interessenten für die Klubgründung wurden per Inserat im Badener Tagblatt gesucht. 16 Schwingerfreunde folgten dem Aufruf, heisst es im Protokoll. Der Ort des Geschehens war nicht zufällig gewählt, denn der Wirt der Rheinfelderhalle war in Schwingerkreisen wegen seiner Hünengestalt bekannt: Josef Hafner hat am 100-jährigen Unspunnenjubiläum 1905 in Interlaken den legendären 83,5-Kilo-Stein am zweitweitesten gestossen.


Das Schwingklub-Logo wurde zum 100-Jahr-Jubiläum neu kreiert

Der erste Baldegg-Schwinget
Über die Zeit während des ersten Weltkrieges (1914-1918) ist festgehalten: «Es mangelte an allem, und auch der Schwingbetrieb litt unter den Zeichen der schweren Zeit. Die meisten Aktivschwinger standen an der Grenze.» Trotzdem gelang dem jungen Verein, am 25. August 1918 kurz vor dem offiziellen Waffenstillstand des 1. Weltkrieges auf der Baldegg das erste Schwingfest durchzuführen. In den Archiven ist diese Premiere wie folgt festgehalten: «Der Baldegg-Schwinget fand bei herrlichem Wetter vor der stattlichen Kulisse von rund 500 Zuschauern mit einer Beteiligung von 45 Schwingern statt». Rudolph Kunz nutzte den Heimvorteil und gewann das Fest auf der Baldegg. Bei einem Eintrittspreis von 50 Rappen habe ein Reingewinn von 430.95 Franken resultiert. Gaben wurden keine abgegeben. Dafür erhielt jeder Schwinger nach dem Rangverlesen ein «Zobig», bestehend aus einem Schüblig, 100 Gramm Brot und einer Flasche Bier.

1925: Bözbergschwinget feierte Premiere
1922 zählte der Verein bereits stolze 34 Schwinger. Diese führten im selben Jahr beim Wettinger Marmorfelsen ein Schwingfest durch. 1925 hatte der Bözbergschwinget Premiere. Die Baldegg und der Bözberg sind bis heute die beiden traditionellen Festorte des Schwingklubs geblieben.

BBC-Gründer half den Schwingern
Immer wieder mussten sich die Schwinger in der frühen Klubzeit um ein Trainingslokal bemühen. Dabei half ihnen auch BBC-Gründer Walter Boveri. Weil für das Wintertraining kein Sägemehlkeller vorhanden war, durften die Schwinger ab 1923 Boveris persönliche Reithalle im Ländli nutzen. «Fabrikant Dr. Boveri zeigte Entgegenkommen, und man war froh und dankbar, im Winter im Gemisch von Rossbollen und Sägemehl üben zu können», ist die damalige Zeit festgehalten. Später trainierte man auch im Schulhaus Turgi, bis der Verein 1927 in der Turnhalle in Ennetbaden ein erstes eigenes Übungslokal erhielt.
Weitere Schwingkeller entstanden danach im Burghaldenschulhaus in Baden, in Obersiggenthal, Wettingen und in der Freudensteinturnhalle in Brugg, wo bisher auf kleinem Raum im sogenannten Salzhaus geschwungen werden konnte.

Ein «schwarzer» Konkurrent wurde Sieger
Während in den Turnvereinen zur damaligen Zeit die Konfessionszugehörigkeit von Bedeutung war, kamen im Schwingklub Baden-Brugg stets Katholiken und Protestanten zusammen. Ganz befreit zeigte man sich zu diesem Thema denn aber auch nicht. So liest man über das Schwingfest zum 10-jährigen Vereinsjubiläum 1927: «Vom jubilierenden Klub aus betrachtet, hatte die Rangliste der 56 Teilnehmer, darunter gute Kräfte aus anderen Klubs, den Schönheitsfehler, dass mit Walter Kuster, Wettingen, dem katholischen Turnverband angehörend, ein «schwarzer» Konkurrent Sieger wurde.»

Eine Auseinandersetzung warf seine Schatten
Dass es auch früher im Schwingklub sehr menschlich zu und herging, zeigt eine Episode aus dem Jahre 1929. Man erfreute sich zwar über eine grosse Zahl an Klubmitgliedern und gute Wettkampfergebnisse, blieb aber nicht vor Auseinandersetzungen verschont, wie aus den Protokollen zu entnehmen ist. Klubmitglied Walter König zeigte sich enttäuscht und erbost, weil sein Freund Ernst Jaberg nicht für das Eidgenössische in Basel selektioniert wurde. Der Fall endete ohne Aussöhnung und überschattete leider jahrelang einst eng verbündete Schwingerfreundschaften. Obsi stieg der Haussegen wieder infolge guter Resultate beim Kantonalen Jubiläumsschwingfest in Oberkulm, wo Hans Vogt seine Mannschaft dem Kampfgericht zuversichtlich mit «Mini Lüt sind zwäg» vorstellte! Das Fest wurde schliesslich von Gottlieb Rey aus Brugg gewonnen. Für den Schwingklub Baden-Brugg gab es weitere fünf Kränze.


Das 25-jährige Klubjubiläum wurde schlicht gefeiert

1942: Schlichte Feier zum 25-jährigen Klubjubiläum
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges behinderte auch den Schwingbetrieb in der Region Baden-Brugg. So sank die Mitgliederzahl erheblich. Die Trainingslokale waren in den Kriegsjahren durch das Militär besetzt. Der für den 3.9.1939 im Amphitheater Windfisch vorbereitete Kantonale Knabenschwinget musste zur Enttäuschung der grossen Zahl angemeldeter Buben und der Initianten wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges abgesagt werden. Erst ab dem zweiten Kriegsjahr führte der Klub wieder Schwingfeste durch. «Eine Abgabe von Gaben wird von höherer Stelle aus während der Kriegszeit verboten», steht in der Klubchronik dazu geschrieben.
1942 feierte man, «schlicht» wie es heisst, das 25-jährige Klubjubiläum im Restaurant Neue Post in Baden. Den Zeitumständen angepasst, wurde der Geburtstag mit der GV verbunden, zu der viele Klubkameraden im Wehrkleid erschienen. Der offizielle Mitgliederbestand war damals: 58 Aktivschwinger, 108 Passiv-, 3 Frei- und 8 Ehrenmitglieder.


Eidgenössisches Jubiläumsschwingfest im Jahr 1970

Aufschwung ab den 50er-Jahren
Mit dem Wirtschaftsaufschwung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auch der Schwingsport immer populärer und professioneller. Der Klub organisierte im Vereinsgebiet regelmässig grössere Schwingfeste, zum Teil mit Athleten aus der ganzen Schweiz – so zum Beispiel in den Gemeinden Schinznach-Dorf, Obersiggenthal, Untersiggenthal, Wettingen, Baden und Brugg. Auch für die Durchführung des grössten Schweizer Sportanlasses, dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest, bewarb man sich drei Mal (1949, 1962 und 2002). Das «Eidgenössische» blieb dem Schwingklub Baden-Brugg aber jedes Mal verwehrt. Zum Zuge kamen Grenchen und zwei Mal Aarau. Dafür durfte man in Baden 1970 das Eidgenössische Jubiläumsschwingfest abhalten. Für diesen sogenannten Eliteschwinget, zu dem nur die besten 120 Athleten der ganzen Schweiz zugelassen waren, wurde auf dem Festgelände im Areal Esp in Dättwil eine gewaltige Tribüne für rund 20‘000 Zuschauer aufgestellt. Gewonnen hat das Fest der zweifache Schwingerkönig Karl Meli aus Winterthur.


Der dreifache Eidgenosse Christoph Bieri ist der erfolgreichste Schwinger in der 100-jährigen Geschichte des Schwingklubs

Eidgenössische Kranzschwinger
In der Nachkriegszeit waren die beiden Schwinger Josef Beier, Unter-siggenthal, und Ernst Meier, Obersiggenthal, die Aushängeschilder des Klubs. Die beiden «Eidgenossen» gehörten in den 50er- und 60er-Jahren zu den ganz «Bösen», die auch mit der nationalen Elite mithalten konnten. Mit Christian Aeschlimann erkämpfte sich 1974 ein weiterer Athlet des Schwingklubs Baden-Brugg einen Eidgenössischen Kranz. Es sollte der letzte sein für eine längere Zeit. Obwohl in den 80er- und 90er-Jahren Schwinger wie der Untersiggenthaler Werner Pulfer und der Badener Beat Alpiger zu den stärksten der Nordwestschweiz gehörten und auch ausserhalb des Verbandes Erfolge verzeichneten, gelang ihnen der Durchbruch auf nationaler Ebene nie.
Erst 2007 am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Aarau gab es wieder eine Eichenlaub-Auszeichnung für den Schwingklub Baden-Brugg: Der Untersiggenthaler Christoph Bieri holte sich diese souverän. An den «Eidgenössischen» 2010 in Frauenfeld und 2013 in Burgdorf bestätigte er sein Können und holte wiederum das begehrte Eichenlaub.

feldwaldwiesenblogger

Geschichtliches aus dem Schwingsport: Guido Sturny

Quelle: Schwingergestalten unserer Zeit IV (1992)

Guido Sturny
Geboren: 17. Januar 1966 / Schwingklub Sense


Guido Sturny mit seiner Frau Anita und Töchterchen Florence

Überlegener Sieger beim Westschweizer Schwingfest 1991
Dass mit dem Freiburger Guido Sturny nicht gut Kirschen essen ist, erfuhren Gästeschwinger aus der übrigen Schweiz am Westschweizerischen Schwingfest in Nyon 1991 gleich reihenweise. Zu Beginn bezwang Sturny seinen gefährlichsten Rivalen, den Berner Niklaus Gasser. Auch die weiteren starken Gäste Gregor Jehle, Stefan Bürgler und Urs Schöni waren dem entfesselten Sturny an diesem Tag nicht gewachsen. Er gewann alle sechs Gänge und wurde Festsieger. Es war sein bisher grösster Triumph. Nur eine Woche davor hatte er am Schwarzsee den Kranz verpasst. Dies lieferte nach seinen Worten die nötige Motivation, um das Blatt zu wenden. Mit einer gesunden Wut im Bauch trat Sturny zum «Westschweizerischen» an und zog voll durch.

Leid und Freud am Schwarzseeschwinget
Bereits fünf Jahre früher hat Sturny am Schwarzsee seine bisher grösste Enttäuschung erlebt. Er landete wegen fehlenden Trainings und ungenügender kämpferischer Einstellung, die er auf die eben absolvierte Rekrutenschule zurückführte, weit hinten. Er hat als «Seisler» (Bewohner des Bezirks Sense) den festen Wunsch, an «seinem» Schwarzseeschwinget einmal als Sieger hervorzugehen. Das Vorhaben glückte 1992 beinahe. Guido erreichte den Schlussgang, brachte seinen Gegner Res Hadorn in eine heikle Lage, doch nach sieben Minuten behielt der Berner das bessere Ende für sich.

Viel Schlaf und ein seriöser Lebenswandel
Je zwei Siege hat Sturny von den Kantonalfesten Freiburg, Wallis und Neuenburg aufzuweisen. Am Kilchberger-Schwinget schnitt er 1990 hervorragend ab: Siege über Thomas Uebersax, Markus Kurz und Heiri Knüsel, gestellt mit Adrian Käser, den er «strub» traktierte: Rang 5c. Über seine bevorzugten Schwünge will er nicht zu viel verraten. «Allerlei, einer kombiniert mit dem andern», heisst es da nebelhaft. Hingegen dürfen alle wissen, dass er in seinem intensiven Training — im Winter über 12 Stunden — Kondition, Kraft, Laufen, Leichtathletik und Schwingen kombiniert. Zur Vorbereitung gehört auch «viel Schlaf und ein seriöser Lebenswandel». Damit hat er einiges erreicht. 1989 in Stans blieb er mit vier Siegen und vier Gestellten unbezwungen und erreichte den eidgenössischen Kranz sicher. Er gewann alle Gegner platt, zuletzt gegen Rainer Betschart. Abzüge wurden ihm bei drei Gestellten aufgebrummt.

Harmonisches Familienleben ist dem strebsamen Schwinger wichtig
Guido Sturny ist mit Anita Schüpbach, der Tochter eines ehemaligen Schwingers, verheiratet. Im Februar 1992 kam das Töchterchen Florence zur Welt. Das harmonische Familienleben ist dem strebsamen Schwinger und Berufsmann wichtig. Er war ursprünglich Käser: sein damaliger Lehrmeister, Beat Fasel, hat ihn für den Schwingsport begeistert. Jetzt arbeitet er als Verantwortlicher für den Innendienst in der Strafanstalt Bellechasse. Dieser schwierigen Aufgabe, insbesondere der Personalführung und dem richtigen Umgang mit den Insassen, widmet er sich mit vollem Einsatz. Dazu fand er noch Zeit für eine militärische Karriere. Den Leutnant hat er schon 1989 abverdient. Nun hat er den Vorschlag als Kompaniekommandant, so dass 1993 etliche Wochen Militär anstehen werden.

Prinzip «Geben-Nehmen« und Pflicht vor Recht
«Pflichtbewusstsein« ist ein Wort, das im Zusammenhang mit seiner Charge im Klub fällt. Dazu gehört auch, dass er Fehler zunächst bei sich sucht, wenn es an einem Fest nicht klappt. Er will im Leben das Prinzip «Geben-Nehmen» hochhalten, stellt die Pflicht vor das Recht. Diese leider etwas unmodern gewordene Haltung verkörpert Guido Sturny allen damit verbundenen Härten zum Trotz. Er meint dies im Übrigen nicht asketisch, denn Essen und Trinken gehören zu seinen Hobbys. In seinem musikalischen Geschmack haben Volksmusik, Pop und Klassik Platz, beim Jazz macht er gelegentlich ein Fragezeichen. Sein Bekenntnis rundet das hier vorgelegte Bild ab:

«Charakterschulung. Ausdauer. Lernen zu verzichten.»

feldwaldwiesenblogger

Verein Schwägalp-Schwinget: Rückblick auf eine erfolgreiche Austragung und Neubesetzung von Funktionen

Text und Fotos: Valentin Hörler (Medienchef Schwägalp-Schwinget) und feldwaldwiesenblogger

Erfolgreiche Austragung 2018
Traditionsgemäss trafen sich Mitte Januar die Delegierten der Trägerverbände Appenzell und Toggenburg, der Säntis Schwebebahn AG und der Alpgenossenschaft zur jährlichen Delegiertenversammlung des Vereins Schwägalp-Schwinget. Der Präsident Niklaus Hörler durfte im Rahmen seines Berichts auf die erfolgreiche 19. Austragung des Bergkranzfestes mit spannenden Zweikämpfen, prächtigen Wetterbedingungen und rund 15’000 Festbesucherinnen und -besuchern zurückblicken.


Die zurückgetretenen Funktionäre v.l.n.r.: Wendelin Jud (Revisor), Hansruedi Rechsteiner (Protokoll) und Peter Hafner (Sponsoring)

Drei Funktionärsstellen wurden neu besetzt
Weiter hatte die Delegiertenversammlung drei Funktionärsstellen neu zu besetzen. Denn mit Hansruedi Rechsteiner (Protokoll) und Peter Hafner (Sponsoring) gaben zwei langjährige OK-Mitglieder, sowie mit Wendelin Jud (Revisor) ein Vereinsfunktionär ihre Rücktritte bekannt. Ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement in den vergangenen Jahren wurde durch die Delegiertenversammlung entsprechend gewürdigt.
Die freigewordenen Funktionen konnten durch Andrea Abderhalden-Hämmerli (Revisorin), Gerry Süess (Sponsoring) und Karl Metzger (Protokoll) neu besetzt werden. Das OK wünscht den neuen OK-Mitgliedern sowie der neuen Vereinsfunktionärin bereits jetzt viel Freude und Erfolg in ihrem Amt.


Die neu gewählten Funktionäre v.l.n.r.: Karl Metzger (Protokoll), Andrea Abderhalden-Hämmerli (Revisorin) und Gerry Süess (Sponsoring)

Spannende Hauptprobe vor dem ESAF
Die Vorbereitungen für die 20. Austragung des Schwägalp-Schwingets vom 11. August sind bereits wieder im Gang. 20 Gästeschwinger aus dem Innerschweizer Verband (ISV), 15 aus dem Südwestschweizer Verband (SWSV) sowie 55 Aktivschwinger aus dem heimischen Nordostschweizer Verband (NOSV) garantieren zwei Wochen vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Zug für eine spannende Hauptprobe am Fusse des Säntis.

feldwaldwiesenblogger

Noch 100 Tage bis zum 100. Zuger Kantonal-Schwingfest

Text und Fotos: Karin Müller, Kathrin Wyss und feldwaldwiesenblogger

Ein «Königshaus», drei Tage Festbetrieb, ein bekanntes Kommentatoren-Trio, Holzsport und mit Sicherheit spannende Paarungen – Schwingfans können sich jetzt schon auf ein fulminantes Schwingwochenende freuen. Nur noch 100 Tage dauert es, bis in Rotkreuz die Jubiläums-Ausgabe des Zuger Kantonal-Schwingfests stattfindet. Nun sind die Details des Festprogramms bekannt. Der Vorverkauf ist ab sofort eröffnet.


Mit einem schön gestalteten Plakat wird auf das 100. Zuger Kantonale aufmerksam gemacht

Erwartet werden rund 4000 Besucher und 200 Schwinger
Bis zu 4000 Besucher und 200 Schwinger werden anlässlich des 100. Kantonal-Schwingfests am Sonntag, 5. Mai in Rotkreuz erwartet. «Das Interesse dürfte nicht nur wegen der Jubiläums-Ausgabe gross sein», ist Vize-Präsident André Arnold überzeugt. «Wer in Rotkreuz einen Kranz holt, dürfte sich sein Ticket für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug wohl sichern». Auf den Gewinner des Zuger Kantonalen wartet der Sieger-Muni Pipo, welcher von der Büwe Tiefbau AG gesponsert wird.


Vize-OK-Präsident André Arnold im Gespräch mit Speaker Beat Tschümperlin

Hauptprobe für das ESAF in Zug
Das Zuger Kantonale ist nicht nur das erste Kranzfest der Saison, sondern auch die Hauptprobe für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Zug. Wie bereits angekündigt, feiert das ESAF-Kommentatoren-Trio in Rotkreuz Feuertaufe. Es besteht aus der Tele1-Moderatorin Fabienne Bamert, dem Musikwelle-Moderator Beat Tschümperlin und dem Rigi-Speaker Hugo Abegg. Ebenfalls schon in Rotkreuz im Einsatz ist Harry Knüsels «Königshaus».


Das rund 30-köpfige OK vom Schwingclub Cham-Ennetsee mit Rischer Unterstützung

Drei Tage Festbetrieb auf dem Sportpark
Schon am Freitag lädt das 30-köpfige Organisationskomitee zum volkstümlichen Abend mit Barbetrieb und Bankett. «Nebst diversen Siegern von vergangenen Ausgaben des Zuger Kantonalen wird auch der OK-Präsident des ESAF, Regierungsrat Heinz Tännler, anwesend sein», verrät Peter Hausherr, OK-Präsident und Gemeindepräsident von Risch-Rotkreuz. Für musikalische Höhepunkte sorgen am Freitag die «Swinging Boys», durch den Abend führt Musikwelle-Moderator Beat Tschümperlin.
Am Samstagnachmittag ist das Festgelände ausserdem fest in den Händen der Holzsport- Freunde. Um weiter in Schwung zu bleiben, hat das «Königshaus» auch am Samstagabend geöffnet, bevor dann am Sonntag um 06.00 Uhr die Kassen für das Jubiläums-Schwingfest geöffnet werden. Der Eintritt am Freitag und Samstag ist frei.

Der Vorverkauf ist eröffnet
Ab sofort können auf der Website www.zksf.ch die begehrten Tickets für das Zuger Kantonal- Schwingfest erworben werden. Tribünen-Tageskarten gibt es für 25 Franken, weitere Tickets sind bereits ab 12 Franken erhältlich. Bestellungen für Bankettkarten und Tischreservationen für den Freitagabend können via tickets@zksf.ch getätigt werden.

feldwaldwiesenblogger

Patrick Gobeli – Eine grosse Nachwuchshoffnung der Berner

Text: feldwaldwiesenblogger

Patrick Gobeli stammt aus Matten (St. Stephan), wohnt nun in Diemtigen und gilt als eine der grössten Nachwuchshoffnungen der Berner. Er wird am 19. Februar 21 Jahre jung und absolvierte eine Berufsausbildung zum Zimmermann. Patrick arbeitet derzeit bei der Firma Oppliger Holzbau AG in Spiez auf seinem erlernten Beruf.
Nebst dem Schwingsport fährt der Sennenschwinger aus Ausgleich im Winter Ski und im Sommer Velo. «Nebst der Arbeit und dem Training bleibt für viel mehr keine Zeit übrig», meint der Diemtiger.

Patrick weist mit seinen 178 Zentimeter Grösse und einem Gewicht von 106 Kilogramm gute Masse für den Schwingsport auf. Die Schwingergene wurden ihm väterlicher- und mütterlicherseits in die Wiege gelegt. Sein Vater war Jungschwinger und ein Onkel mütterlicherseits ist Teilverbandskranzer.
Zum Schwingsport kam der Berner durch seinen fünf Jahre älteren Bruder, welcher ihn kurzerhand zu einem Training mitnahm. Als Siebenjähriger absolvierte er erstmals ein Schwingtraining vom Schwingklub Lenk und Umgebung, und trainiert nun seither regelmässig.


Bei Patrick fallen sowohl beim Schwingen wie auch bei der Arbeit die Späne
Bild: Jungfrau Zeitung

Erfolge als Jungschwinger
Patrick feierte bereits als Jungschwinger tolle Erfolge, gewann um die 15 Schwingfeste und brachte etwa 125 Zweige nach Hause. Dazu gehören vier Siege bei Gauverbandsfesten, zweite und dritte Plätze beim Bernisch Kantonalen und der Doppelzweig beim Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag (ENST) 2015 in Aarburg.
Nach dem vierten Jahr bei den Aktiven hat der junge Sportler bereits neun Kränze auf seinem Konto. 2015 feierte Patrick beim Emmentalischen in Langnau Premiere.

2018 sechs Kränze herausgeschwungen – eine tolle Bilanz
Der mittlerweile neunfache Kranzschwinger ist mit der Bilanz von 2018 dementsprechend sehr zufrieden. Nebst vier Gau-Kränzen gewann der Zimmermann auf dem Schwarzsee den ersten Bergkranz und sicherte sich beim Bernisch Kantonalen den ersten Teilverbandskranz. Auf dem Brünig lag er in der Endabrechnung um einen Viertelpunkt hinter dem begehrten Kranz. Patrick ergänzt: «Schade, dass ich im fünften Gang im ersten Zug gegen Tobias Widmer verlor. Der verpasste Brünigkranz ist das einzige, was die Bilanz ein wenig trübt.»
Die Teilnahme beim Eidgenössischen in Zug ist nicht nur im Hinterkopf. Wie der 178 zentimetergrosse Athlet erklärt, möchte er dort schon etwas reissen. Denn er nahm 2016 bereits einmal an einem ESAF teil.

Der Trainingsaufwand
Momentan stehen wöchentlich drei Schwingtrainings, eine Konditionseinheit und ein Krafttraining auf dem Programm. Bei Berner Kaderzusammenzügen ist der Sennenschwinger ebenfalls dabei. Diese finden jeden zweiten Freitag statt. Patrick trainiert hauptsächlich mit dem Schwingklub Lenk und Umgebung. Weiter gehört er einer Trainingsgruppe im Berner Oberland an, welche aus acht jungen Schwingern besteht. Zudem fährt Patrick ab und zu ins Kandertal zum Training.


Patrick’s Freude nach seinem ersten Kranzgewinn
Bild: Schwingklub Lenk und Umgebung

2018 ist der berühmte Knopf so richtig geplatzt. Auf was führt Patrick das zurück?
«Ja, der Knopf ist mir so richtig aufgegangen. Fortschritte beim Schwingen habe ich nicht unbedingt gemacht. Mental konnte ich aber einen Zacken zulegen», erläutert der trainingsfleissige Schwinger. 2018 kam er dabei in einen richtig schönen Lauf. Patrick sagt, dass er nicht auf die Dienste eines Mentaltrainiers zurückgreift: «Man kann auf diesem Gebiet viel selber machen.»

Welche Schwinger sind seine Vorbilder?
«Matthias Glarner ist seit eh und je mein Vorbild. Es ist nicht unbedingt die Schwingweise, sondern der Mensch Glarner, welcher ihn zu einem Vorbild machen», schwärmt Patrick. Der 106-Kilogramm-Mann hat jeweils dienstags beim Oberländer Training die Möglichkeit, mit dem Schwingerkönig zu trainieren. Patrick weiter: «Matthias ist sehr zugänglich für Fragen aus den verschiedensten Bereichen, von Trainingsmethodik bis hin zum Sponsoring. Sein Sportwissenschafts-Studium hat ihn zu einem richtigen Fachmann gemacht. Man kann bei Fragen jederzeit zu ihm, er steht jedem mit Rat und Tat zur Seite.»

Welches sind die bevorzugten Schwünge?
Patrick erklärt: «Der Kurz und der innere Haken sind meine Paraden-Schwünge. Letztes Jahr habe ich angefangen, aufs Kreuz zu gehen. Links wie rechts, und ich versuche dabei auch Hakenschwünge anzuwenden. Ähnlich wie es der Oberländer Kollege Curdin Orlik praktiziert.»

Welches waren seine bisher schönsten Erfolge?
Patrick erwähnt das Eidgenössische 2016 in Estavayer, wo er acht Gänge bestreiten konnte, und führt weiter aus: «Sicher aber das letzte Jahr, welches mit dem Sieg beim Frühjahrsschwinget Cham sehr gut anfing. Zu meinen schönsten Erfolgen gehören dabei der Schwarzsee-Kranz und der Bernisch Kantonalkranz. Diesen konnte ich mit einem starken Notenblatt gewinnen. Das sind Erfolge, auf die ich bauen kann.»


Beim Bernisch Kantonalen 2018 in Utzenstorf sicherte sich Patrick seinen ersten Teilverbandskranz
Bild: Jungfrau Zeitung

Von was träumt ein junger Schwinger?
Patrick meint bescheiden: «Ohne Verletzungen schwingen können und dabei das Bestmögliche herausholen.» Der Eidgenössische Kranz ist nicht ein primäres Ziel, das sei die Gesundheit. Der Berner Oberländer möchte einfach sein Möglichstes geben.
Sechs Kränze in der letztjährigen Saison deuten auf viel Potenzial hin. Dass dabei dereinst noch mehr herausschauen kann, für das muss man kein Prophet sein.

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Morgen Sonntag tagen in Ennenda die Nordostschweizer Schwinger

Text: Jakob Heer und feldwaldwiesenblogger

Morgen Sonntag tagt das Nordostschweizer Schwingerparlament im Glarnerland. Erwartet werden bei der Delegiertenversammlung (DV) in Ennenda rund 300 Delegierte und Gäste der sieben Kantone aus dem Verbandsgebiet. Organisiert wird der Anlass vom OK Bergschwinget Klöntal.


Die letztjährige NOS-DV fand in Beringen SH statt
Bild: Werner Schaerer

Die Verbandsgründung erfolgte 1893
Anno 1893, noch zwei Jahre vor der Gründung des Eidgenössischen Schwingerverbandes, wurde der Nordostschweizer Schwingerverband (NOSV) aus der Taufe gehoben. Die Verbandsgründung erfolgte am 26. Februar 1893 im Restaurant zum «Weissen Wind» an der Oberdorfstrasse in Zürich. Zum NOSV gehören die Kantone Appenzell, Graubünden, Glarus, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich.
Der Glarner Schwingerverband wurde 1904 gegründet. 1912 erfolgte der Beitritt in den NOS-Verband. Vor der Gründung des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes (1896) gehörten auch die Kantone Aargau und Basel zum Einzugsgebiet.
In all den Jahren hat sich der Verband nach zähen Anfangszeiten prächtig entwickelt. Karl Thommen 1923 in Vevey, Walter Flach 1953 in Winterthur, Karl Meli 1961 in Zug und 1964 in Aarau, Arnold Ehrensberger 1977 in Basel, Ernst Schläpfer 1980 in St. Gallen und 1983 in Langenthal, Thomas Sutter 1995 in Chur, Jörg Abderhalden 1998 in Bern, 2004 in Luzern und 2007 in Aarau sowie Arnold Forrer 2001 in Nyon bescherten dem Verband 12mal die höchste Ehre, die es im Schwingsport zu gewinnen gibt, den Königstitel.

Glarner als Pioniere
Auch der Glarner Schwingerverband nahm stets eine aktive Rolle im Verband ein. So fand 1905 und 1921 zweimal das «Nordostschweizerische» in Glarus statt. 1905 fand das Schwingfest «auf Erlen» statt, als OK-Präsident amtete Fabrikant Kaspar Luchsinger-Trümpy. Nebst dem Schwingen gab es auch Disziplinen wie Weitsprung, Hochweitsprung, Steinstossen, Jodeln, Fahnenschwingen und Alphornblasen. Das Schwingfest gewann der Berner Christian Hostettler. Das zweite Fest fand 1921 auf dem Zeughausareal statt. OK-Präsident war Dr. Joachim Mercier, welcher 208 Wettkämpfer in Glarus begrüssen durfte. Am Abend wurden 16 Kränze abgeben, den Siegerkranz sicherte sich Gottlieb Salzmann (Schangnau/Winterthur).
1938 wurde in Herisau ein Antrag des Glarner Verbandes gutgeheissen. Dieser forderte, dass alle Kantone im NOS-Verband mit einem Mitglied im Vorstand vertreten sein sollen. Zuvor wurde der Vorstand hauptsächlich von den beiden «starken» Kantonen St. Gallen und Zürich diktiert. Erster Glarner Vertreter im NOS-Gremium war Stephan Buschauer aus Glarus.

Mitinitianten einer ausserordentlichen DV
Die einzige ausserordentliche DV, welche der Verband erlebte, war 1964 in Appenzell. Diese wurde durch die Kantone Glarus, Appenzell und St. Gallen mit folgendem Traktandum einberufen: «Begehren um Aufhebung des Vorstandsbeschlusses betreffend Sperre von zwei Spitzenschwingern.» Anlässlich des Frühjahresschwingets in Mels kam es zu Ungereimtheiten, worauf zwei Aktive gesperrt wurden. In der «Krone» in Appenzell wurde am 11. Juli, anlässlich der ausserordentlich einberufenen DV, die Sperre gegen die zwei Athleten aufgehoben. In dieser Zeit amtete mit Fritz Oswald (Glarus) auch ein Glarner als NOS-Präsident. Oswald, der zwischen 1962 und 1970 den Verband führte, war bis zum heutigen Zeitpunkt der einzige Glarner Vertreter an der Spitze des NOS-Verbandes.
1968 kam das Nordostschweizerische ein drittes Mal nach Glarus. Festsieger wurde mit 60 Punkten Karl Meli. Der Winterthurer revanchierte sich im Anschwingen bei Ruedi Hunsperger für die Schlussgangniederlage am Eidgenössischen 1966 in Frauenfeld. Schwingerkönig Hunsperger erlebte am Fusse des Glärnisch einer seiner schwärzesten Momente und verpasste gar den Ausstich.


Die diesjährige DV wird vom OK Bergschwinget Klöntal organisiert
Bild: Jakob Heer

Wechsel im Vorstand steht an
Erstmals seit 1991 kommt die NOS-Delegiertenversammlung wieder ins Verbandsgebiet des Schwingklubs Glarus-Mittelland. Damals vor 28 Jahren waren die beiden Kantonalen Ehrenmitglieder Melgg Laager (Glarus) und Felix Weber (Netstal) die Hauptverantwortlichen der DV, welche im «Schützenhaus» in Glarus über die Bühne ging.
Organisator der diesjährigen DV ist das OK des Bergschwingets Klöntal. Das aus einem bestimmten Grund: Innerhalb des NOS-Gremiums kommt es zu einem Wechsel des Glarner Vertreters. Das dienstälteste Vorstandsmitglied, Kassier Hansruedi Hauser, hat auf die DV hin seinen Rücktritt eingereicht. Hauser war nämlich von 2006 bis 2015 auch OK-Präsident des Klöntaler Bergschwingets.

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