Auszug aus meinem Social Media-Tagebuch vom 25.8.2014


feldwaldwiesenblogger auf Twitter


Auch im „Boten“ heute ein Thema: Die Jubiläums-Feier im Alpenrösli Muotathal. Schön war’s!


Polo Hofer gibt im März 2015 sein letztes Konzert und steigt definitiv von der Bühne. Künstlerisch bleibt er aktiv.


Noch 13 Tage bis zum Kilchberger Schwinget:
Titelverteidiger ist Stucki. Er stellte damals mit Sempach im Schlussgang.


In den USA sind die Autobahnen halt viiiiel breiter. Dieser amerikanische Radler meinte drum, er sei auf einem Radweg…

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Die Muotathaler Wetterschmöcker auf Twitter


Ds Frölein Da Capo hed ihräs Müli schön voll gnu. Miär sägid ihrä dä scho, wer da drvo seckläd. Sie isch schön arägi!


Dr Summr isch scho lausig gsi, abr dett chönnid miär nüd drfür. Chib du ächli midum Petrus, wännt meintsch äs nützi!

feldwaldwiesenblogger

Wie geil ist das denn: „Der Runde muss ins Eckige“

Letzte Woche, genauer gesagt am Dienstag den 11. März, twitterte ich obige Meldung. Dabei habe ich mir nicht allzu viel gedacht. Ausser, dass ich mich über den Prozess von Uli Hoeness und über seine Steuerhinterziehung lustig machte.

Dieser Tweet wurde dann bis heute 33 mal retweetet („Bei einem ReTweet handelt es sich um die Weiterverbreitung eines abgesendeten Tweets / einer abgesendeten Meldung“) und 36 mal favorisiert („Nutzer haben die Möglichkeit, einen Beitrag anderer Personen als Favorit zu kennzeichnen“). Ich war ziemlich baff!

Nicht genug der Dinge über diesen „Zwitscherlaut“: Als ich gestern wieder mal „feldwaldwiesenblog“ als Stichwort in Google eingab, um zu sehen, was mit meinem Blog-Namen alles in Verbindung gebracht wird, entdeckte ich folgenden Link: www.express.de

Auf einer deutschen Internet-Seite kommt mein Tweet gleich als Erstes und dazu ein kleiner Kommentar wie über Uli Hoeness im Netz gespottet wird.
Ich war ehrlich ein wenig stolz, wie mein (von mir nicht gross überlegter) Tweet an Bekanntheit gewann und auf einer Internet-Seite auftauchte.

Dann kam am Donnerstag das Urteil über Hoeness: Dreieinhalb Jahre Gefängnis, unbedingt. Kopfschüttelnd nahm ich das zur Kenntnis, immer noch ziemlich verachtend gegenüber der Person Hoeness.

Dann kam der Freitag, wo ich am Vormittag skifahren ging. Wie ein Lauffeuer wurde via Twitter verbreitet, dass Uli Hoeness keinen Rekurs gegen das Urteil einlegen und die Strafe antreten will. Nicht genug der Verlautbarung trat der nun tief gefallene Mann von all seinen Ämtern bei seinem Lebenswerk, dem FC Bayern zurück.

Und ich twitterte wieder wie ein kleiner Weltmeister:

und:

Wie man unschwer erkennen kann: Ich war (wieder mal) baff, zollte Hoeness meine Achtung und fand, dass Hoeness doch kein schlechter Kerl ist.

Meine Stimmungslage hatte sich nicht nach dem Gerichtsurteil, sondern nach der Reaktion von Hoeness grundsätzlich geändert. Von jenem Moment an hörte ich sofort mit meinen „Schmäh-Tweets“ auf. Irgendwie schämte ich mich auch ein bisschen über mein opportunistisches „Windfahnen-Verhalten“.

Langsam ging mir auf, dass Hoeness ein grundsätzliches Suchtproblem mit seiner Zockerei gehabt haben muss und er und seine Berater nie und nimmer mit dem Aufweichen des Schweizer Bankgeheimnisses gerechnet hatten.

Er und seine Anwälte gerieten in einen bösen Schlamassel! Zudem war die Selbstanzeige ungenügend und schludrig zusammengeschustert worden und die eingereichten Steuerhinterziehungsdaten schlichtweg lückenhaft.

Hoeness muss irgendwann erkannt haben, dass das Unheil nicht mehr aufzuhalten war. Gemäss seinem Naturell nahm er das Urteil an und macht nun mit „der Flucht nach vorne“ das beste aus der nun vorhandenen Situation daraus.

Hoeness ist und bleibt ein fairer Kämpfer, kann aber auch verlieren und zu seinen Fehlern stehen. Das machte mir letzten Freitag so ungemein Eindruck, dass ich symbolisch den Hut vor ihm zog. Er hatte etwas Ungesetzliches getan, wurde jetzt dafür bestraft und er akzeptiert nun das Urteil.

Ob jetzt dreieinhalb Jahre zu viel, zu wenig oder eine gerechte Strafe sind, kann ich nicht beurteilen. Ich gebe aber zu bedenken: Uli Hoeness hat mit seinem strafbaren Tun wohl den Staat Deutschland betrogen, aber nie und nimmer irgendeine Person an Leib und Leben bedroht und gefährdet. Ob man solche Menschen gleich auch ins Gefängnis zu schlimmen Verbrechern stecken muss, zweifle ich deshalb stark an.

Mein Rechtsempfinden unterscheidet immer noch zwischen gewaltätigem Verhalten gegenüber anderen Menschen und betrügerischem Tun wie Steuerhinterziehung. Das sieht die deutsche Rechtssprechung anders, und deshalb muss Hoeness innerhalb der nächsten zwei Monate seine Strafe antreten.

Der Mensch Hoeness verzichtet auf eine Revision sowie einen möglichen jahrelangen Rechtsstreit (mit dem hatte ich eigentlich gerechnet) und tritt seine Gefängnisstrafe an. Desweiteren hat er sicher mit einem ganz schweren Herz seine Ämter bei seinem „Kind“ Bayern München aufgegeben.

Die Karriere von Hoeness ist somit vorbei. Aber: Der Mensch Uli Hoeness geht in meinen Augen gestärkt aus dieser Sache heraus. Der gute Mann wollte das, was ihm noch geblieben ist, nämlich seine Ehre, nicht auch noch verlieren. Mit seinem „Flucht nach vorne“-Verhalten hat Hoeness nicht nur seinen starken Charakter, sondern auch sein soziales Gewissen bewiesen.

Wie oft schon hat er gestrauchelte Ex-Fussballprofis, Weggefährten und Fussballclubs unterstützt? So wie man liest und hört: unzählige Male. Auch solche Dinge darf man nicht vergessen.

Ich selber nehme mich trotz meines erfolgreichen und nun ein wenig „berühmten“ Tweets an der Nase. Menschen mit Schmähungen eindecken, die einen Fehler begannen, in der Vergangenheit aber trotzdem viel Gutes getan haben, ist einfach. Man sollte vor diesen Menschen aber nie die Achtung und Wertschätzung verlieren.

Uli Hoeness hat einen grossen Fehler gemacht mit seiner Steuerhinterziehung. Er kriegt dafür nun seine Strafe. Ihn dafür aber nun in einen Ecken mit Schwerverbrechern zu stellen, ist auch ein Fehler.

feldwaldwiesenblogger

Die Muotathaler Wetterschmöcker twittern wie die Weltmeister!

Richtig gehört respektive gelesen: Die Muotathaler Wetterschmöcker twittern seit ihrer Herbstversammlung von Ende Oktober wie die Weltmeister! Sie haben bereits schon 294 Follower, also 294 Fans die ihnen auf Twitter folgen.


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Nachfolgend habe ich ein „Best of“ ihrer Tweets zusammengestellt. Tweets sind auf Twitter so quasi Kurznachrichten, welche mit Bilder und Links versehen werden können.

Die sechs rüstigen Wetterschmöcker machen gerne Ausflüge:

Schlagersängerin Beatrice Egli wurde an eine der nächsten Versammlungen eingeladen:

Nebst Wetterprognosen gibts auch noch die geeigneten Vorsorgetipps dazu:

Bald Alt Abt Martin Wehrlen wurde bereits schon gefragt, ob er ihr nächster „Geislich“ werden möchte:

Die sechs urchigen Mannen erfreuen sich stets auch am sonnigen und warmen Wetter:

Einzelne Wetterschmöcker, wie der Wettermissionar, twittern sogar Text- und Bildbotschaften:

Im Herbst können gar Frühlingsgefühle entstehen, auch bei den Wetterschmöckern:

Die kultigen Wetterpropheten fahren auch für ihr Leben gerne Ski:

Sie und Er sollten jetzt genug Holz für den Winter vor der Hütte haben:

Die Wetterschmöcker sind auch ganz famose Dichter, wie hier der Steinbockjäger beweist:

Die sechs bärtigen Mannen sind halt immer noch der Meinung, dass das Wiibervolch nichts vom Wetterschmöcken versteht:

Sogar eine „Näfulheilmaschine“ scheint im Besitz dieser Herren zu sein:

Die sechs Muotathaler Wetterschmöcker würden sich natürlich riesig freuen, wenn ihre Fangemeinde auf Twitter noch weiter wachsen würde. Wer weiss, vielleicht gibt es unter meinen Lesern (und Leserinnen) den einen oder anderen, der den Schritt auf Twitter grad und wegen den Wetterschmöckern wagt!


Usum Chäs-Chessi:

Gestern wurde im Boten der Urschweiz ein rockiger Beitrag veröffentlicht. Da es auch um unser schönes Thal geht, sehe ich ihn als schönen Kontrast zu den 12 Twitterbeiträgen der Wetterschmöcker.


(Quelle: http://www.bote.ch)

Am kommenden Samstag, 16. November, spielen „The Western Sizzlers“ rund um den Georgia Satellites Gitarristen Rick Richards und die einheimischen „The Sinalcos“ im Vorprogramm im Hotel Tell zu Muotathal. Die Organisatoren haben grad das ganze, und leider seit einiger geschlossene, Hotel Tell gemietet. Das wird sicher ein ganz feiner und rockiger Anlass werden!

Im „Boten“-Bericht von Nicole Auf der Maur wurden zum Glück meine Befürchtungen, welche ich in einem kürzlichen Blogbeitrag hegte, zerschlagen: Die Sound- und Fassfreunde lösen sich nicht auf. Ganz im Gegenteil: Nächstes Jahr wollen sie am 1. August mit einem grossen Fest ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern. Toll!

feldwaldwiesenblogger

feldwaldwiesenblogger twittert für dich!

Hier wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Denn ich wurde heute Morgen bereits schon gefragt, ob ich überhaupt noch blogge.
Ja natürlich blogge ich noch!!! Dabei ist es seit meinem letzten Beitrag gerade mal 10 Tage her…

Also, ich hatte eine Woche Ferien und in der jetzigen Woche eine Unmenge an Arbeit im Geschäft. Trotzdem: Ich blieb nicht tatenlos.


(Bildquelle: http://www.biomerieux.de)

Ich twitterte in dieser Zeit relativ viel, einerseits auf meinem eigenen feldwaldwiesenblogger-Kanal.

Ich habe bereits 548 Follower (Folger), welche meinem Gezwitscher lauschen. Und täglich werden es mehr. Dabei liess ich schon über 1500 Tweets (kleine Textnachrichten mit Links- oder Bildanhängen) raus…
Ich habe viel Spass an dieser „Social-Media-Plattform“, und twittere seit Kurzem auch für den BFC Zürich (Bayern München-Fanclub Zürich).


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Seit heute twittere ich auch für die Muotathaler Wetterfrösche. Sie wissen nur (noch) nichts davon…
Auf folgendem Link kann man nun den urchigen Wetterpropheten „twittertechnisch“ folgen: Wetterschmöcker


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Mir macht die „Twitterei“ so viel Spass, dass ich meine Dienste auch dir, liebe Leserin, lieber Leser, anbieten möchte. Natürlich kann ich nicht für die ganze Welt twittern. Aber für die eine oder andere Band, Verein, Organisation, Gruppierung etc. hätte ich schon noch Zeit und Musse.
Denn: Bei Twitter hat man pro Tweet nur (!) 140 Zeichen zur Verfügung. Mir kommen dabei jeweils allerlei Schlagzeilen und freche Sprüche in den Sinn. Sonst wäre ich bei meinem eigenen Twitterkanal ja nicht auf über 1500 Tweets gekommen…

Natürlich kann man an die Tweets auch Links oder Bilder hängen. Bei Twitter lebt aber mehr das geschriebene Wort, ganz im Gegensatz zu Facebook, wo mehr die Bilder für sich sprechen (müssen).

Übrigens: Auf Twitter tummelt sich bereits schon die halbe Welt und zwitschert mehr oder weniger Gescheites…
Dabei trifft man vom schnüffelnden Obama, über einen lustigen Victor Giacobbo, hin zu einem ernsteren Abt Wehrlen bis zum jungen Fussballprofi Shaqiri einige an sogenannten „Schwergewichten“ an. Natürlich sind bei Twitter aber auch Du und Ich als „Normalos“ vertreten.

Alos: Ihr dürft euch ungeniert bei mir melden, und wir besprechen das Vorgehen mit der „Zwitscherei“.

Das Bloggen und Twittern macht mir riesigen Spass. Deshalb lasse ich euch auch an meiner Freude teilhaben. Sei es bei meinem Blog mit „Carte Blanche“-Beiträgen, oder eventuell bald für den einen oder anderen Twitterkanal.

feldwaldwiesenblogger