Sieben Fragen an die Stiftung Urwaldreservat Bödmeren

In meiner neuen Rubrik „Sieben Fragen an …“ befragte ich als zweite die Stiftung Urwaldreservat Bödmeren. Warum?
Nun, ich habe kürzlich bei einer längeren Autofahrt an möglichen Themen rund ums Muotathal studiert. Als Ergebnis ist unter anderem „der Urwald Bödmeren“ in meinem Gedächtnis gelandet.

Ich kann mich noch gut erinnern, als in meinen Jugendjahren der Bödmerenwald als „Urwald“ taxiert wurde. Böse Zungen behaupteten damals, dass dort erstens keine Elefanten anzutreffen seien und zweitens dieser Wald so wenig ein Urwald sei, wie in ihrem Garten Gold zu finden wäre.
Diese Sprüche sind in der Zwischenzeit verstummt.

Als ich nach der Autofahrt endlich wieder einen PC in die Finger kriegte, gab ich im Internet den Suchbegriff „Urwald Bödmeren“ ein. Sofort gelangte ich auf den Link zur Stiftung Urwaldreservat Bödmeren.

Auf der Homepage www.boedmeren.ch steht unter anderem: „Der Bödmerenwald liegt am Ende des Muotathals Richtung Pragelpass südlich des Bergenbodens. Im Westen wird das Gebiet durch die Alpen begrenzt. Im Süden schliesst das Chalbertal und im Osten das Karstgebiet der Twärenen (Silberen) den Bödmerenwald ab.“

Nach ein bisschen Studium auf der besagten Internetseite notierte ich mir sieben Fragen, welche ich an die Email-Adresse der Stiftung schickte.
Schon nach kürzester Zeit erhielt ich von Othmar Heinzer (Vizepräsident, Kassier und Webmaster) ausführliche und aufschlussreiche Antworten auf meine neugierigen Fragen.

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(Bildquelle: Klaus Auf der Maur)

Frage 1:
Wenn man auf Eurer Homepage www.boedmeren.ch etwas rumstöbert, fällt unter der Rubrik „Medien“ auf, dass seit 2008 kein Medienbeitrag mehr über das Urwald-Reservat Bödmeren gebracht wurde. Ist dies Zufall, mangelndes Interesse, kein Webmaster der die Internetseite „in Schuss hält“ oder gab es einfach nichts Interessantes zu berichten?

„Die Homepage wurde seinerzeit von mir initialisiert, und wird auch von mir betrieben. Ich muss leider zugeben, dass die Aktivitäten auf der Seite nicht sehr gross waren. Die Seite ist hauptsächlich da, um Interessierten die wichtigsten Informationen über das Reservat zu vermitteln, Kontakte zu unterstützen und Publikationen zur Verfügung zu stellen.
Zudem bestanden in der Projektphase unseres aktuellen Projekts „Besucherinformationen“ viele Unsicherheiten, und es haben sich wenige Informationen angeboten, welche auch publiziert werden konnten.
Im Rahmen des Projekts wird dann auch die Homepage neu aufgesetzt, und der Unterhalt wird neu definiert.“

Frage 2:
Gibt es denn zurzeit interessante Forschungs-Projekte im Urwald-Reservat? Wenn ja, welche?

„Im Rahmen des aktuellen Projektes ist eine Studie von Dr. Jan Wunder in Arbeit, welche die Waldverjüngung zum Thema hat. Gleichzeitig aber auch die bestehenden Studien bestätigt, dass im Bödmerenwald die ältesten Fichten Europas (fast 600 jährig) stehen.
Die Resultate dieser Studie werden ebenfalls im Themenweg und im Pavillon dokumentiert.“

Frage 3:
Wann wurde eigentlich die Stiftung Urwald-Reservat Bödmeren gegründet? Und: Auf wessen Initiative?

„1984 wurde auf Initiative von Walter Kälin sel. die Stiftung gegründet. Erste Gedanken in dieser Richtung hatten schon alt Kantonsförster Josef Schelbert sel., mit Professor Leibundgut von der ETH.
Das ursprünglich von der Oberallmeindkooperation OAK (als Grundeigentümerin) gepachtete Reservat umfasste 70 Hektaren. Im Jahr 2009 wurde zwischen dem Kanton Schwyz und der OAK ein erweitertes Natur- und Sonderwaldreservat von 550 Hektaren ausgeschieden.“

Frage 4:
Wann wurde dem besagten Wald das Prädikat „Urwald“ verliehen, und wieso eigentlich?

„Ursprünglich wurde der Bödmerenwald relativ willkürlich, jedoch auf Grund seiner Eigenart, „Urwald“ genannt.
Die Studie „Urwaldcharakteristiken des Bödmerenwaldes“ wurde 2006 publiziert, und von Walter Kälin initiiert. In dieser Studie werden einerseits die charakteristischen Urwald-Eigenschaften lokalisiert, und gleichzeitig die Informationen über die Nutzung übereinandergelegt. Damit wurden die Zonen mit deutlichen Urwaldcharakteristiken sichtbar gemacht. Siehe dazu auf folgendem Link: Urwaldcharakteristiken des Bödmerenwaldes – Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt.“

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(Bildquelle: Ernst Scagnet)

Frage 5:
Gibt es einen sogenannten „Mister (oder auch Misses) Urwald Bödmeren“, der oder die sich dort tipptopp auskennt und sehr viel darüber weiss?

„Felix Lüscher von der OAK Schwyz ist ein sehr fundierter Kenner des Reservats. Ebenfalls hat die erlebniswelt muotathal GmbH zertifizierte Gästeleiter, welche mit dem Thema sehr gut vertraut sind.“

Frage 6:
Werden eigentlich geführte Exkursionen im Urwald-Reservat Bödmeren angeboten? Wenn ja, wo oder bei wem muss ich mich melden, wenn ich an so einer geführten Exkursion teilnehmen möchte?

„Die erlebniswelt muotathal GmbH bietet Exkursionen im Bödmerenwald an. Wie bei Frage fünf erwähnt, mit ausgebildeten Gästeleitern.
Die OAK Schwyz macht ebenfalls jährlich eine bis zwei öffentliche Führungen, welche sehr beliebt sind. Die nächste Führung findet am 4. Oktober 2014 statt.
Pro Jahr nehmen ca. 1’000 Personen an Führungen der genannten Organisationen teil. Siehe dazu auch: Führung im und rund um das Waldreservat Bödmeren“.

Frage 7:
Last but not least: Zum Glück gibt es noch die Facebook-Seite „Urwaldreservat Bödmeren“. Denn dort habe ich aktuelle Infos und Einträge gefunden. Wird diese Seite auch von der Stiftung betrieben?
Auf der besagten Facebook-Seite habe ich gelesen, respektive aus einem geposteten Zeitungsartikel, dass ein Infozentrum und eine Urwaldspur rund ums Roggenstöckli gebaut wird. Wann soll dieser Pavillon fertig sein? Was dürfen die Besucher dort und auf der Urwaldspur erwarten?

„Nachdem jahrelang der Schwerpunkt auf Forschung ausgelegt war, hat sich die Stiftung entschlossen, ein Projekt für die Besucherlenkung zu starten. Der Pavillon ist zurzeit im Bau, der Rohbau wird noch dieses Jahr fertig gestellt. Die Eröffnung von Pavillon und Urwaldspur ist auf Mitte Juli 2015 geplant.
Der Pavillon beim unteren Roggenloch (vis-a-vis Alpwirtschaft Roggenloch) enthält eine hochwertige Ausstellung, und wichtige Informationen über den Bödermenwald sowie naheliegende Themen rund um den Wald.
Auf der Urwaldspur werden auf neun Posten verschiedene Themen im Zusammenhang mit dem Urwald nähergebracht. Gleichzeitig wird eine Broschüre mit Hinweisen zu allen neun Posten zur Verfügung gestellt.“

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(Bildquelle: Tobias Liechti)

Einen herzlichen Dank gebührt Othmar Heinzer für das Beantworten meiner sieben Fragen. Einstweilen ist mein Wissensdurst rund um das Urwaldreservat Bödmeren gestillt.

Zudem wird einem mit dem Infozentrum und der Urwaldspur rund ums Roggenstöckli unser „einheimischer Urwald“ in Bälde näher gebracht.
Meine Wenigkeit freut sich heute schon darauf, und wird nächstes Jahr mit Bestimmtheit mal die Witterung dieser Urwaldspur aufnehmen.

feldwaldwiesenblogger

Sieben Fragen an Rolf Heinzer, Schottland-Fan und Muotathaler

Heute erfolgt der Startschuss zu einer neuen Rubrik: „Sieben Fragen an …“ eine bestimmte Person oder Personengruppe zu einer Angelegenheit, welche direkt oder indirekt das Muotathal betrifft.
Dabei greife ich interessante Themen, Aspekte und Wissenswertes rund um unser schönes Thal auf. Dies tue ich jeweils mit sieben wohlüberlegten Fragen meinerseits, und sicher spannenden sowie interessanten Antworten der Befragten.
Den Beginn mache ich heute mit Rolf Heinzer, einem bekennenden Schottland-Fan und Muotathaler.

Als ich letzten Donnerstag das Endergebnis zur Unabhängigkeits-Abstimmung Schottlands erfuhr, dachte ich mir: Diesen Aspekt bringe ich doch mit einem Herrn in Verbindung, welcher zu Schottland etwas zu sagen weiss, und zudem ein Muotathaler ist.

Denn irgendwie erinnert mich die schottische Unabhängigkeits-Abstimmung ein bisschen an die Schweiz und an ihren Freiheitswillen. Ganze 45 Prozent der Schotten waren nämlich für die Abspaltung von Grossbritannien gewesen. Für vielleicht mehr Freiheit, mit all ihren Konsequenzen.

Meine Wenigkeit war zwar noch nie in Schottland. Die Fernsehbilder von ihren Bräuchen und Sitten, aber auch den Highland Games haben mich schon immer fasziniert. Gerade die angesprochenen Highland Games, welches traditionelle Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen sind, erinnert von ihrer Urtümlichkeit auch wieder an die Schweiz.
Und anstatt beispielsweise die Innerschweizer sich mit den Bernern im Schwingen messen, tun dies die schottischen Clans an sogenannten „Treffen“ unter anderem beim Steinstossen. Steinstossen wird übrigens an vielen Schwingfesten auch praktiziert…

Nun hebe ich den Vorhang, und lasse Rolf Heinzer zu Wort kommen.

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(Bildquelle: Rolf Heinzer)

Frage 1:
Wie geht’s dir nach dem Nein der Schotten zur Unabhängigkeitsfrage?
„Mir geht’s hervorragend. Danke der Nachfrage. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass meine eigene Zukunft unmittelbar von diesem Entscheid betroffen wäre –))“

Frage 2:
Was hättest du abgestimmt, wenn du Schotte wärst?
„Ich hätte Nein gestimmt. Einerseits bin ich Rangers-Sympathisant und somit pro-britisch eingestellt. Aber auch abgesehen davon wurden zu viele Punkte von der YES-Bewegung nicht zu Ende gedacht. Angefangen beim Verhältnis zur EU, über die Währung, Arbeitsplätze etc.
Die Idee eines unabhängigen Schottlands ist natürlich faszinierend und der Bauch hätte eventuell ja gesagt, aber schlussendlich hat wohl bei vielen der Kopf entschieden. Die Verlustängste waren bei vielen Unentschiedenen dann am Schluss doch zu gross.“

Frage 3:
Seit wann bist du Schottland-Fan?
„Seit meiner ersten Reise in dieses schöne Land. Damals mit dem Töff im Jahre 1994.“

Frage 4:
Wie kommt ein Muotathaler dazu, Schottland-Fan zu werden?
„In den westlichen Highlands oder im Glen Coe erinnert vieles an unsere schöne Muotathaler Natur. Die Einsamkeit, viele Burgen, die wilden Klippen, das Wetter: Für mich ist das Meditation, und definitiv einem Strandurlaub oder einer Mega-Stadt vorzuziehen.“

Frage 5:
Du spielst ja Dudelsack. Was war zuerst: Schottland-Fan oder der Gedanke, Dudelsack zu spielen? Und: Hattest du auch schon Auftritte in Schottland? Wenn ja, wo?
„Das eine geht wohl nicht ohne das andere, weil das Instrument so stark mit der schottischen Kultur verbunden ist. Der Klang des Instrumentes hat mich schon immer fasziniert, und definitiv gepackt hat es mich 1996 in England, als an der Fussball-EM die Schweiz gegen Schottland spielte. Eine ganze Armada von Pipe Bands marschierte in Birmingham ein.
Zurück in der Schweiz habe ich schnell einen Lehrer gefunden. Seitdem hat mir dieses Instrument unvergessliche Momente beschert, zum Beispiel die Auftritte mit Gotthard oder an den Basel Tattoos 2013 und 2014.
Der erste Auftritt in Schottland wird vermutlich 2015 mit den Swiss Highlanders am Edinburgh Military Tattoo sein. Die Vorbereitungen beginnen im Januar.“

Frage 6:
Wie oft hast du schon Schottland bereist? Welche Gegenden hast du besucht? Gibt’s eine Lieblingsgegend oder eine Lieblings-Ortschaft?
„Mittlerweile war ich gegen zehn Mal dort, fast an allen Ecken und Enden. Angefangen bei den Städten Glasgow und Edinburgh, bis zu den äusseren Hebriden (Lewis, Harris, South und North Uist), aber auch auf den Orkney- und Shetland-Inseln.
Die äusseren Hebriden sind dann aber doch etwas Hardcore, was das Wetter und die Einsamkeit betrifft. Mir gefällt vor allem Aberdeen (Granite City) und die Gegend nördlich von Inverness.“

Frage 7:
Zum Abschluss: Was denkst du, wird nach dem Nein die Unabhängigkeit Schottlands trotzdem vorangetrieben? Oder wird sich London nun besser der Anliegen der Schotten annehmen?
„Die nächste Frage zur Unabhängigkeit wird eventuell kommen, wenn England über das Referendum für einen Austritt aus der EU abstimmt. Das wird ja gemäss Cameron irgendwann im 2017 sein. Die Schotten gelten als EU-freundlich und würden bei einem Austritt eventuell erneut einen Versuch wagen.
Der Ja-Anteil war alles andere als klein und wird die Separatisten weiterhin anfeuern. Aber das ist alles spekulativ.
Was sicher ist, ist die Tatsache, dass London Zugeständnisse machen wird. Das wurde ja auch schon angekündigt.“

Ich bedanke mich bei Rolf Heinzer für das spontane Mitmachen. Wie ich finde, sind seine Antworten sehr interessant, spannend und zugleich aufschlussreich ausgefallen. Und etwas gelernt habe ich dabei auch noch: Ich habe zwar in einem Thriller von Simon Becket auch schon von den äusseren Hebriden gelesen, aber noch nie von „Lewis, Harris, South und North Uist“ gehört.
Zudem: Ein Auftritt eines Muotathalers am Edinburgh Military Tattoo in Schottland ist eine tolle Sache und verdient meine Anerkennung.

Weitere sieben Fragen zu Muotathaler Angelegenheiten folgen demnächst auf diesem Kanal, respektive Blog.

feldwaldwiesenblogger

“Morgen bei Muser. Leber.” (aus dem Tagebuch der Wetterschmöcker)

Twitter:

Stand heute, Dienstag den 28. Jänner 2014, haben wir genau 759 “Follower“, oder zu Deutsch: Verfolger, auf Twitter. Wir danken recht herzlich unseren treuen Fans.

Dominique Gisin, seines Zeichen Top-Skirennfahrerin von Engelberg und für die olympischen Spiele in Sotschi heute definitiv selektioniert worden, hätte es gerne, wenn wir ihr und dem Swissski-Team die Wetterprognosen für Sotschi durchgeben würden. Das nehmen wir doch gerne als Auftrag an, und stellen in nächster Zeit ein entsprechendes Wetter-Bulletin für Sotschi zusammen.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage:

Scheints war Max Frisch ein grosser Schweizer Schriftsteller. Dieser Tage ist ein Journal von ihm erschienen. Dieses Journal ist so eine Art Tagebuch, welches Frisch nach seinem Umzug nach Berlin zu schreiben begann. Der allererste Beitrag war der oben aufgeführte Schnipsel aus der Weltwoche: “Abend bei Grass. Nieren.”
Leute, Leute, wenn ich das so bedenke, dann ist die Literaturkunst gar nicht mal so schwer. Wenn “Abend bei Grass. Nieren.” grosse Schweizer Literaturkunst ist, dann ist mein “Morgen bei Muser. Leber.” doch in die selbe Kategorie von Kunst zu stellen. Oder nicht?

Viele Leute schütteln zur Zeit ob des zu milden Wetters den Kopf. Zugegeben, wir haben uns bisher auch ziemlich geirrt. Aber nicht alle von uns.
Die neusten Schmöcker-Daten lassen zumindest auf einen kalten und schneereichen Februar hoffen. Allerdings gibt’s Riecher unter uns, die auch für den Februar und März zu milde Temperaturen erwarten.
Der nun bald in den dritten und letzten Monat gehende Winter hat saustark angefangen. Pünktlich zum Winterbeginn anfangs Dezember gab’s eine Ladung Neuschnee bis in tiefe Lagen. Die Skigebiete konnten früher als sonst die Skisaison eröffnen, und waren guter Dinge. Dann folgte eine Phase mit sehr kalten Temperaturen, die sich gegen Mitte Dezember wieder in mildere Gefilde bewegten.
Weitere Niederschläge blieben aus. Vor und um die Weihnachtszeit kam starker Föhn auf und machte dem noch vorhandenen Schnee arg zu schaffen. Am Stefanstag gab es jedoch glücklicherweise verbreitet Schneefall und die Skigebiete konnten zumindest bis nach Neujahr aufatmen.
Der Januar war dann, wie wir nun feststellen konnten, viel zu mild. Niederschläge waren teilweise auch Mangelware, wie der gehasste Nebel. So hat halt mildes und sonniges Wetter auch sein Gutes. Denn die letzten beiden Monate waren überdurchschnittlich sonnig und der Jahreszeit entsprechend zu mild. Der gefürchtete Nebel blieb fast gänzlich aus.
Der Süden, oder besser gesagt das Tessin, Südbünden und die südlichen Walliser Täler erhielten im Gegensatz zum Norden mehr als genug Niederschlag in Form von haufenweise Schnee.

Irren ist menschlich, oder Jäger erschiesst statt eines Fuchses einen Wolf. Angeblich ist die Geschichte letztes Wochenende vorgefallen. Der fehlbare Jäger hat sich umgehend selbst angezeigt.
Dieses Jagdversehen hat aber laut „Blick“ nichts zu tun mit dem anfangs Jahr angeschossenen Wolf von Tamins. Der Täter wurde immer noch nicht geschnappt. Deshalb nochmals mein Steckbrief:

Der Muser kochte, wie oben erwähnt, Leber für uns sechs Wetterschmöcker zum “Zmorgä”. Mann, war das lecker, und kam garantiert an die Nieren von Grass ran!

Der Sandstrahler wurde vom deutschen Kanzleramt angefragt, ob er nicht gewillt sei, der Bundeskanzlerin Merkel in punkto „Langlauftechnik“ ein wenig unter die Arme zu greifen. Der gute Mann willigte ohne zu zögern ein.

Der Tannzäpfler war mit dem Naturmensch und dem Steinbockjäger zum Skifahren in der Mythenregion. Dabei genoss der Mann den herrlichen Schnee, den blauen Himmel und in der Schnapshütte ein “ghöriges” Schwarzes.

Der Wettermissionar war im Luzerner Hinterland unterwegs, und verkaufte dort mehr als ein Dutzend “Tsägässä”. “Der nächste Sommer kommt bestimmt” liess er die Bauern wissen. Die glaubten’s ihm aufs Wort und rissen sich um die Top-Sensen vom Rothenthurmer.

Der Naturmensch war, wie wir bereits wissen, mit dem Tannzäpfler und dem Steinbockjäger heute auf den Skiern. Am Mittag hatte der bärtige Mann genug, und liess die beiden anderen wissen: “Am Nachmittag gönne ich meinem Bart etwas Sonne.”

Der Steinbockjäger liess heute für einmal die Jagd aus, und war mit den besagten Wetterschmöckern auf den Ski. Wie sich herausstellte, karvte er am besten von den dreien die schön präparierten Hänge runter. Am Pistenrand meinte ein “Schneehäschen”: “War der Mann früher einmal Weltcupfahrer?”


„Chömid au i d’Badeferi uf Sisikon“:

Als ich heute morgen folgenden Bildschnipsel auf http://www.watson.ch sah…

… wusste ich sogleich, wie Recht der Fedlihas hat. Das Skifahren ist in der Schweiz, insbesondere in den grossen Skigebieten im Wallis und im Kanton Graubünden „schweineteuer“ geworden. Das können sich längst nicht mehr alle leisten. Deshalb empfiehlt es sich, in einem günstigeren Skigebiet, zum Beispiel in der Mythenregion ob Schwyz, seine Schwünge in den Schnee zu zaubern. Oder aber, man macht es wie der Fedlihas, und macht Badeferien in Sisikon…

Die Wetterprognosen:

Heute konnten einige das herrliche Winterwetter geniessen. Wie der Tannzäpfler, der Naturmensch und der Steinbockjäger waren mit ihnen noch weitere Skifahrer auszumachen.

Die Herrlichkeit geht aber mit dem aufkommenden Föhn leider wieder etwas „baden“. Sprich: Der Schnee wird wieder weich und schmilzt (wieder) langsam dahin.
Von Mittwoch bis Freitag erwarten wir mässigen Föhn, am Samstag sogar kräftigen. Die Temperaturen bewegen sich in dieser Zeit auf “März-Niveau”.

Zum Schluss noch ein Witz:

Doktor Armin Ablondi wurde kürzlich gefragt, was er vom “Wiibervolch” halte. Der Doktor schmunzelte erst, bevor er antwortete: “Der liebe Gott hat sich sicher etwas bei der Erschaffung des Wiibervolches gedacht. Denn zu putzen gibt es ja immer etwas…”

feldwaldwiesenblogger

Die Schweizer Nationalhymne als Glücksbringer (aus dem Tagebuch der Wetterschmöcker)

(Bildquelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Twitter:

Der Skirennfahrerin Marianne Kaufmann-Abderhalden schickten wir gestern nach ihrem sehr guten zweiten Platz bei der Abfahrt von Cortina auch ein Glückwunsch-Tweet:


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Es erreichen uns immer wieder schöne Bilder von “Twitter-Verfolgern”. Diese Verfolger, oder im Fachjargon “Follower” genannt, folgen uns direkt auf unserem “Twitter-Kanal” (oder auch “Timeline” genannt). Viele Fachwörter, das ist uns auch klar. Aber man will ja immer wieder ein bisschen schlauer werden…

Gestern erhielten wir ein ganz schönes Winterbild von einem sehr netten “Verfolger”:


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Hier noch eine kurze Zusammenfassung des gestrigen Tages:


(Quelle: http://www.watson.ch)

Ja, nun hat das Hickhack endlich ein Ende. Frankreichs Präsident Francois Hollande gab gestern die Trennung von seiner Lebensgefährtin bekannt.
Wenn man bedenkt, was für Liebeseskapaden die Regierungsoberhäupter von Frankreich und aber auch Italien ihren Völkern zumuten, geht es bei uns in der Schweiz zu und her wie in einer streng geführten Klosterschule. Oder hat jemand von euch schon mal von irgendeinem Liebesskandal eines Bundesrates gehört?


(Quelle: http://www.bote.ch)

Die bisher zu warmen Temperaturen dieses Winters haben auch seine Negativauswirkungen auf die Natur. So könnten die nun zu “saften” begonnenen Nussbäume in den nächsten Tagen gravierende Stammschäden erleiden. Denn die Temperaturen sind doch markant gesunken und könnten den empfindlichen Nussbäumen in der nächsten Zeit arg zusetzen.


(Quelle: http://www.luzernerzeitung.ch)

… Und das sagt ein Ausländer. Aber nicht irgendeiner, sondern der Nationalcoach unserer Eishockey-Nati, Sean Simpson!
Von so einer Einstellung könnte sich das linke Konsortium unseres Landes eine grosse Scheibe abschneiden. Stattdessen wollen diese Kreise aber an unserer schöne Nationalhymne rumbasteln und rundum erneuern. Wieso eigentlich? Damit sie in Zukunft EU-kompatibel klingt?


(Quelle: http://www.luzernerzeitung.ch)

Man glaubt es kaum, aber unsere nördlichen Nachbarn können es scheinbar kaum erwarten, bei uns “z’Alp” gehen zu können. Dabei ist es erstens noch (oder eben erst) Winter, und zweitens könnten diese Herrschaften dann noch bös auf die Welt kommen. “Die Arbeit auf der Alp ist streng, und braucht viel Ausdauer” sagt unser Älpler, der Naturmensch. Diese Deutschen meinen wohl, auf der Alp auf einen Alpöhi, den Geissenpeter und das Heidi zu treffen. Dabei erwartet sie dort viel “Chrampferei”.
Ob ein JA zur Masseneinwanderungsinitiative wohl auch Folgen haben könnte für die “alpwilligen” Deutschen?

Der Muser schaut heute Sonntag den Tennisfinal von Melbourne, und hofft natürlich auf einen Sieg von Stan. Der Wawrinka sei ein richtiger “Chrampfer”, grad wie er. Das imponiere ihm gewaltig. Deshalb: “Stan, pack den Spanier an den Hörnern!”

Der Sandstrahler machte gestern Nachmittag einen langen Spaziergang im “Sunnähalb”, ob dem Muotathal. Danach ersann er sich ein neues Wetterschmöcker-Faltblatt mit seinen eigenen Wetterprognosen, welches er immer dabei hat und seinen “Fans” verteilt.

Der Tannzäpfler war gestern in Zürich unten, und wollte dort mal die Beschaffenheit der Stadtbäume untersuchen. Dabei meinte er: “Bei den Bäumen verhält es sich wie bei den Menschen. Die Stadtbäume sind im Gegensatz zu den Bergbäumen richtige “Finöggeli und Gfrörli”, weil sie viel zu schlank gebaut sind. Kein Wunder, dass die im Winter kalt haben.”

Der Wettermissionar war gestern im Restaurant Distel, unweit seines Wohnortes, zum Zmittagessen. Dabei unterhielt er seine Tischnachbarn mit vielen träffen Sprüchen zum aktuellen Geschehen und natürlich auch zum Wetter.

Der Naturmensch freut sich heute den ganzen Tag über auf die neueste Folge von Giacobbo / Müller. Er ist ein Riesenfan von diesen beiden und lässt nie eine Sendung aus. Besonders angetan haben’s dem Naturmensch die beiden Figuren mit der “Muätter“ und ihrem Sohn Armin.

Der Steinbockjäger musste gestern seiner Magd beim Kartoffel schälen helfen. Dies so quasi als Strafe, da er von Freitag auf Samstag (zu) spät heimkehrte. Angeblich musste er im Restaurant Mythen ob Schwyz in die Verlängerung…

Die Wetterprognosen:

Heute Sonntag gibt’s leider nur unbeständiges Wetter zu vermelden. Ehrlich gesagt, dürft ihr noch eine Weile im Bett bleiben. Ihr verpasst draussen nichts. Es hat in der Nacht etwas geschneit, aber nicht wirklich viel. Zur Zeit geht ein kräftiger Wind, in den Bergen stürmts sogar.

Die Niederschläge liessen schon am Morgen nach. Den Tag durch sind Aufhellungen zu erwarten, die Sonne wird sich aber kaum zeigen. Aber wie gestern Samstag, kommen von Westen her wieder böse Wolken. Die bringen dann gegen Abend wieder überall Schnee. Dabei steigt die “chogen” Schneefallgrenze morgen Montag leider wieder an, wir erwarten je nach Ort Schnee erst oberhalb von 800 – 1300 Metern.

Zum Schluss noch ein Witz:


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Doktor Armin Ablondi musste vor einiger Zeit mal selber zu einem Doktor, zu seinem Hausarzt. Dieser riet ihm: “Doktor Ablondi, ‘ihr Lebensstil mit viel Wein, Weib und Gesang’ muss sich grundlegend ändern.“ Der Hausarzt empfahl ihm deshalb dringend eine Mässigung in seinem Lebensstil.
Eine Woche später kam Doktor Ablondi zu einer Nachkontrolle. Der Hausarzt fragte ihn: “Und, Herr Doktor, haben Sie Ihren Lebensstil nun etwas angepasst? Freude strahlend erwiderte ihm Doktor Ablondi: “Selbstverständlich, Herr Doktor. Ich habe auf Sie gehört, und eines der drei von Ihnen erwähnten Laster aufgegeben. Auf den Gesang werde ich nun fortan verzichten. Seit letzter Woche gehe ich nämlich nicht mehr in die Kirchenchorprobe.”

feldwaldwiesenblogger

Tagebuch der Wetterschmöcker, Samstag, 25. Jänner 2014

(Bildquelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Twitter:

Da nicht alle von euch Twitter verwenden, werden wir oft gebeten, ab und zu ein paar „Tweets“ von uns in unser Tagebuch zu stellen. Das machen wir natürlich gerne.

Hier nun zwei der schönsten „Zwitscherlaute“ der letzten Woche:


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)


(Quelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Hier noch eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage:


(Quelle: http://www.watson.ch)

Schade, schade! Wir hätten uns so auf einen Schweizer Final in Melbourne gefreut. Der Muser wollte uns zu einem Public Viewing zu sich auf den Haggen einladen. So quasi zum “Buuräbrunch mit Swissfinal”.


(Quelle: http://www.watson.ch)

Die Hahnenkamm-Abfahrt lässt sogar gestandene Skirennfahrer wie Hannes Reichelt zu solch herzzerreissenden Aussagen verleiten, herrlich!
Wir sechs Wetterschmöcker drücken heute unseren Schweizer Abfahrern natürlich “chäch” die Daumen. Wer weiss, vielleicht fährt der “Jänks” wieder mal nach ganz vorne und der Glarner Patrick Küng lässt uns wieder jubeln…


(Quelle: http://www.bote.ch)

Das musste ja einmal so weit kommen! Dass der Fedlihas am Anfang seiner filmischen Karriere so Schmudelzeugs drehte, rächt sich jetzt nun. Dieser erwähnte “Porno” ist übrigens schon mehr als ein Jahr alt. Die Polizei (“dein Freund und Helfer“) aber hinkt bei dieser Sache so hinterher, wie die alte Fasnacht.
Inzwischen grenzen die Filme vom Fedlihas an Kultur. Nicht umsonst wurde ihm dank seinem schöpferischen Filmschaffen auf dem Hauptplatz ein Denkmal gesetzt…


(Fotoquelle: unbekannt, eventuell Fedlihas)

Wir wurden mal gefragt, ob wir uns auch “Dschungelcamp” “reinziehen”. Wir gaben zu Protokoll, dass wir Gescheiteres zu tun haben, als solchen TV-Schei** zu schauen. Daraufhin meinte ein netter Zeitgenosse: “Man muss sich solches Zeugs ansehen. Das gehöre heutzutage halt zur Allgemeinbildung.”
Na dann Prost!


(Quelle: http://www.blick.ch)

Der Muser sah gestern nur noch wenige Feldmäuse auf seinen Wiesen. Er meinte, dass sei ein untrügliches Zeichen, dass der Winter nun auch in diesem Winter angekommen sei.

Der Sandstrahler war gestern auf dem Stoos, und beobachtete das schöne Schneetreiben. Als er später noch im Alpstubli einkehrte um sich aufzuwärmen, gab er bei einem Kafi Chrüter seinen Zuhörern zu verstehen, dass der Monat Februar ein wunderschöner Skisport-Monat werden wird.

Der Tannzäpfler beobachtete gestern Freitag, wie an gewissen Stellen die Tannzapfen weisser und weisser wurden. “Der Wind hat nun definitiv gedreht, und wird in nächster Zeit die Alpennordseite mit Schnee versorgen. Die Alpensüdseite hingegen kann aufatmen und wird in nächster Zeit vom Petrus verschont”, meinte der schnauzbärtige Holzwurm.

Der Wettermissionar suchte gestern nochmals einen seiner Ameisenhaufen auf, um darauf Platz zu nehmen. Der Rothenthuremr meinte: “Für gut einen Monat wird es wohl das letzte Mal sein, denn die Ameisenhaufen werden nun von einer Schneeschicht überzogen”.

Der Naturmensch war gestern auf der Seebodenalp und genoss einen freien Tag. Dabei verköstigte er sich äusserst vorzüglich im dort ansässigen Hotel. Auch er meinte: “Die Skisaison kann nun auch für die Skilifte auf der Seebodenalp beginnen.”

Der Steinbockjäger war gestern einmal mehr auf Erkundungstour und begab sich auf die Spuren seiner Steinböcke. “Sie spüren den Schnee, und kommen nun weiter runter”, meinte er schmunzelnd an einer Brissago ziehend.

Die Wetterprognosen:

Heute gibts ein Bomben-Skitag! Am Vormittag herschen erst noch frische Temperaturen. Deshalb twitterten wir heute schon frühmorgens so quasi einen Wetteralarm: “Am Morgä isch nu frisch, legid dä di langä Undrhösäli und di barchädä Hämli a.”
Die Sonne zaubert uns heute einen strahlend schönen Wintertag hin. Gegen Mittag beginnen die Strahlen sogar zu wärmen.

Leider kommt von Westen mal wieder nichts Gutes. Im Verlaufe des Nachmittages ziehen nämlich Wolken auf. Diese Wolken sind die Vorboten von unbeständigem Wetter für Sonntag und Montag. Wenigstens gibt’s aber Schnee, vor allem in den Bergen. Das freut doch das Skifahrerherz!

Zum Schluss noch ein Witz:


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Doktor Armin Ablondi wurde vom Pfarrer unlängst mal in einem Restaurant angesprochen. Der Gottesmann sagte zum berühmten Doktor, dass dieser ja ein unglaublich gesunder Mann sein muss. Doktor Ablondi zuckte zusammen, und fragte den Pfarrer, wie er denn darauf komme. Der gottesfürchtige Priester entgegnete seinem Schäfchen: “Doktor Ablondi, ich habe Sie in der Kirche schon lange nicht mehr husten hören!”

feldwaldwiesenblogger

Tagebuch der Wetterschmöcker, Mittwoch, 22. Jänner 2014

(Bildquelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Twitter:

Auf Twitter werden wir regelmässig gefragt, wann der grosse Schnee nun komme. Wir können euch beruhigen: Er kommt schon noch. Spätestens sicher nächsten Winter…

Twitter macht uns sechs Männern viel Spass. Wir haben ein „Wetter-Eifon“, mit welchem wir abwechslungsweise die Wetterprognosen „zwitschern“.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung von gestern Dienstag:

Wenn der Föhn diesen Winter zur Abwechslung mal nicht geht, tut er rechnen:


(Quelle: http://www.bote.ch)

In Lauerz fuhr ein Traktor samt Güllewagen in ein Haus. Passiert ist glücklicherweise keiner Menschenseele etwas. Den Mist haben nicht nur die Bewohner des Hauses, auch der Bauer. Er musst die Gülle wohl anschliessend von Hand auf dem Land verteilen…


(Quelle: http://www.20min.ch)

Dem neu aufgebauten „Adlerhorst“ in Oberiberg werden wir demnächst mal einen Besuch abstatten. Wir bedauerten es sehr, dass er letztes Jahr ein Raub der Flammen wurde. Nun wurde der „Adlerhorst“ relativ rasch wieder eröffnet. Wir wünschen dem neuen Wirt Pirmin Nigg alles Gute.


(Quelle: http://www.bote.ch)

Da der Schnee fehlt, hoppeln die Schneehasen in die Höhe, wie der Tierpark Goldau gestern verlauten liess. Wir meinen, dass die Schneehäschen spätestens anfangs Februar wieder zurückkommen werden…


(Quelle: http://www.20min.ch)

Der Muser fuhr gestern Gülle raus. Er meinte dabei: Dies habe bisher noch immer genützt. Jedes Mal nach dem „Güllnen“ habe es kräftig geschneit…

Der Sandstrahler war gestern bei Schiners Peter oben. Schiners Peter, der inoffizielle siebte Wetterschmöcker, liess durchblicken, dass er für Februar auch viel Schnee und Kälte erwartet.

Der Tannzäpfler schlug gestern einige Tannen im Wald. „Da wenig Schnee liegt, und die Temperaturen mild sind, kann man momentan sehr gut holzen. Das kann sich allerdings schnell ändern, wenn der Schnee kommt. Dann darf ich wohl wieder vermehrt mit meinen Wetterschmöcker-Kollegen schwarznen“, gab er gestern zu Protokoll.

Der Wettermissionar war gestern im Kloster Einsiedeln, und studierte alte Chroniken. Die sagten ihm einmal mehr, dass der ganze Gugus mit der Klimaerwärmung nur eine Erfindung der Medien ist. Schon in früheren Jahrhunderten gab es immer wieder mal Phasen mit sehr milden Wintern, wo sich auch verschiedene Gletscher zurückbildeten.

Der Naturmensch war gestern beim Frisör, und liess sich Haare und Bart stutzen. Wie das jeweils in so einem Salon zu und her geht, weiss man ja. Es wurde über Klatsch und Tratsch gesprochen, so auch über das Fedlihas-Fasnachts-Sujet auf dem Hauptplatz Schwyz. „Der musste ja mal dort landen, so wie der immer rumkutschiert“, meinter der bärtige Mann.

Der Steinbockjäger war gestern beim Büchsenmacher, und liess sich seine Flinte für die Steinbockjagd neu einstellen. Dabei verriet er dem Büchsenmacher, dass sein Klingelton auf dem Handy eine Melodie von den AC/DC sei.

Die Wetterprognosen:

Heute kann man wieder mal getrost sagen: Oben blau, unten grau! Dabei liegt die Nebelobergrenze etwa bei 1500 Metern, das heisst, dass man im Schwyzerland bis zum Fronalpstock oder Brünnelistock rauf muss, um die Sonne erblicken zu können.

Da es gestern und vorgestern ein bisschen schneite, auf der Glattalp kamen seit Montagmorgen 5 cm (!) Schnee dazu, sind die Pisten wieder etwas weisser als auch schon.

Morgen kehrt das Wetter aber schon wieder: Es beginnt zu schneien (im Flachland teilweise auch Regen). Der nicht allzu starke Schneefall wird bis Freitagmittag anhalten.

Zum Schluss noch ein Witz:


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Doktor Armin Ablondi lässt fragen, ob ihr den Unterschied zwischen einem protestantischen und einem katholischen Priester wisst? Nicht?
Der Unterschied verhält sich so, dass bei einem protestantischen Priester die frisch gewaschenen Windeln seiner Kinder im Pfarrhof hängen. Diejenigen Windeln des katholischen Priesters hingegen hängen überall verteilt in seiner Pfarrgemeinde.

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Tagebuch der Wetterschmöcker, Dienstag, 21. Jänner 2014

(Bildquelle: twitter.com/M_Wetterprophet)

Twitter:

Heute haben wir bereits schon viel getwittert.
Dabei twitterten wir unter anderem am Morgen und am Mittag das Wetter, da der Bucheli ja Liebesurlaub mit seinem „Gschpusi“ macht. Wir springen deshalb für ihn ein.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung von gestern Montag:

Am Abend füllten wir die Abstimmungsunterlagen für den 9. Februar aus. Das heisst, eigentlich kamen wir nicht über die Masseneinwanderungsinitiative hinaus. Da gab’s so viel zu diskutieren und lamentieren. Schlussendlich legen wir nun ein Ja in die Urne. Das heisst fünf von uns sind für die Initiative, einer dagegen. Den konnten wir nicht überzeugen, diesen Dickschädel.

Z’Mittag gab’s gestern bei’s Musers im Haggen oben. Sie verköstigten uns mit einem feinen Braten, Gummelistock und gutem Wein.

Am Nachmittag gingen vier von uns zum Rubli auf die Ibergeregg „schwarznen“. Wir hatten’s dabei herrgotts lustig. Nach und nach trafen viele lustige „Chögen“ im Restaurant ein. Es wurde plagiert, „bhautet“ und wir „zündeten einander an“.

Der Muser vermeldete, dass am Sonntag eine Kuh gekalbt hat, es gab ein „Chüätschi“.

Der Sandstrahler erzählte von einem längeren Marsch auf dem Stoos. Er spürte dabei schon ein wenig den Frühling.

Der Tannzäpfler war im Wald unterwegs, und umarmte massenweise Bäume. Was sie ihm dabei erzählten, wollte er uns ums verrecken nicht mitteilen.

Der Wettermissionar war am Montag in der konservativsten Gemeinde der Schweiz, in Unteriberg, unterwegs. Er verkaufte dort 12 „Tsägässä“ (Sensen), fünf Rechen und sechs Schneeschaufeln.

Der Naturmensch war auf seiner Alp, und schaute dort zum Rechten. Viel Schnee liege scheints auch nicht auf seinen Weiden. Dabei traf er eine Dame an, die hatte mehr Holz vor der Hütte, als er Schnee…

Der Steinbockjäger war am Montagvormittag auf Steinbockjagd. Getroffen hat er aber nichts. Am Nachmittag hat er dann mit seiner Magd das Haus aufgeräumt…

Die Wetterprognosen:

Wettermässig war der gestrige Montag zum Vergessen. Es war nass und kühl. Die Schneefallgrenze sank gegen Abend bis in tiefe Lagen. Es fiel aber leider nur wenig Neuschnee. Wir beobachteten auch, dass der Wind nun von Südwest auf Nordwest gedreht hat.
Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis wir so viel Schnee haben wie die Airoler.
Wir sechs Wetterschmöcker vermuten, dass gegen Ende der Woche die Schneefallgrenze auf der Alpennordseite bis ins Flachland hinunter fallen wird. Ob’s dann aber der grosse Schnee wird, bezweifeln wir.
Unsere langfristigen Prognosen sehen für anfangs Februar ergiebigen Schneefall voraus. Sogar so viel, dass der Bucheli mit seinem „Gschpusi“ auf dem SRF-Fernsehdach einen Schneemann machen kann.

Zum Schluss noch ein Witz:


(Bildquelle: feldwaldwiesenblogger)

Doktor Armin Ablondi liess uns kürzlich wissen, dass man den schwarzen Menschen nicht mehr Neger sagen darf. Er fügte dabei aber lachend an, dass man aber Afrika weiterhin mit zwei FF schreiben darf. Er habe dies so vom letztjährigen Bundespräsidenten Ueli Maurer gehört.

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