Wir sind nicht mehr Bär!

Wie die Deutschen damals nach der Papstwahl von Benedikt XVI. verkündeten: „Wir sind Papst!“, können wir uns Schweizer nun in Grund und Boden schämen und der Welt erklären: Wir sind nicht mehr Bär!

Der Bär JJ3 (wer kommt wohl auf diese unsinnigen Namen?) wurde abgeschossen. Und weg ist er. Scheints sei die Schweiz ein sauberes Land, mit keinem Güselproblem. Trotzdem hat JJ3 Güsel im Bündnerland gefunden. Er wurde denn auch beim Klauen von Abfall erwischt und zur Strecke gebracht.

Eigentlich müsste es in Süditalien von Bären wimmeln, bei diesen Abfallbergen. Aber kein Bär wurde dort weit und breit gesichtet.

Stattdessen das Verdikt im Bündnerland: Bär stiehlt Güsel, also muss er eliminiert werden.

Nun: Wie solls weitergehen? Da die halbe Welt uns nun als Bärentöter beschimpft, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, dass die Bären am Leben bleiben dürfen.
Problemlösung: Die Bären sollen schon früh in Spielgruppen und Kindergärten gehen. Dort soll ihnen mit praktischen Beispielen erläutert werden, dass sie unseren Abfall in Ruhe lassen sollen. Denn wenn sie diese einfache Grundregel nicht befolgen, werden sie an die Grenze gestellt und abgeschoben.

Ist das nicht eine geniale Idee?

Ihr feldwaldwiesenblogger