Ach, wenn es doch nur während des ganzen Fussballspiels so geregnet hätte…

Hätten wir dann gewonnen? Wäre die Schweiz erstmals an einer EM-Endrunde zu drei Punkten gekommen? Hätte sich das Team von Köbi Kuhn ein Weiterkommen noch offen gehalten?
Aber „Hätte“ und „Wäre“ zählen nicht! Die Tore müssen rein um zu gewinnen.
Mein einleitender Titel zielt jedoch darauf ab, dass die Schweizer Fussballnati während des starken Regens in der ersten Halbzeit das bessere Team waren. Hakan Yakin schoss dann auch prompt in dieser Zeit das 1:0.
Sind die Schweizer Regen-Spezialisten? Geradeso wie’s beim Formel 1 Rennfahrer gibt, die als Regenspezialisten gelten. Denn vor und nach der heftigen Regenperiode kamen die Türken zu guten Möglichkeiten und drehten das Spiel auch nach dem heftigen Regen.
Die Schweizer hingegen kamen während der Regenzeit zu guten Möglichkeiten und waren augenscheinlich das bessere Team. Das 2:0 lag Yakin auf den Füssen. Ach, hätte es doch nur während des gesamten Spiels so geregnet… Die Schweizer hätten (dank Regenstärke) vielleicht das Spiel gewonnen.

Heute morgen gingen mir viele Gedanken durch den Kopf, wahrscheinlich wie vielen von Ihnen auch. Kommt nun wieder die Zeit der „ehrenvollen Niederlagen“? Ist die Schweizer Fussball-Nati tatsächlich nicht in der Lage, so abgeklärt zu spielen, dass wir an einer EM-Endrunde endlich auch mal reüssieren?
Ich habe den Blick und .ch beim Morgencafe durchgeblättert: Der Blick spricht vom Pech der Schweizer, .ch sieht in Yakin den Schuldigen, welcher zwei hochkarätige Torchanchen ausliess. Und Bild-Online schreibt von den Leidgenossen.
Aber der Aufsteller des Tages war die immer gut-gelaunte Stimme von Mona Vetsch auf DRS3. Es lief dann auch der Queen-Hit „The Show must go on“. Wie wahr!

Fussball-Nati und Fans, beschert Kuhn am nächsten Sonntag ein würdiges Abschiedsspiel. Er hat’s verdient! Köbi hat sehr viel für diese Fussball-Nati getan. Unter ihm spielte die Schweiz an drei Endrunden.

Ihr feldwaldwiesenblogger