C.H. und Caroline Chevin live im Theater Duo Fischbach

Meine Wenigkeit und ein Kollege von mir waren noch nie im Theater Duo Fischbach in Küssnacht am Rigi zu Gast. Diese Lücke schlossen wir gestern Abend, und besuchten ein ausverkauftes Doppelkonzert mit C.H. und Caroline Chevin.

Den Start des Abends machte Frau Fischbach Jeanette, und läutete unten bei der Bar den Gong. Man schritt zum ersten Gang, zu einem der ersten Konzerte von C.H., mit welchen ich am 24. Dezember ein Bloginterview machte.
Sie traten quasi unplugged auf, verstärkt mit einem Keyboarder/Akkordeonspieler und einer Geigerin.

C.H., das sind Kisha (Gesang), Nori Rickenbacher (Gesang und Fussschellenkranz) und Reto Burrell (akustische Gitarre). Den Namen der beiden anderen Musiker von gestern Abend bekam ich leider nicht mit.
Das Programm setzte sich natürlich fast ausschliesslich aus ihrer viel gerühmten ersten CD zusammen. Ich habe nicht mitgezählt, aber ich hatte das Gefühl, dass C.H. praktisch die ganze CD gespielt haben. Dazu einen Song, der nicht darauf enthalten ist.
Ich bin in letzter Zeit richtig Fan von C.H. geworden, und habe deren CD schon mehrmals gehört. Sie machten mir gestern einen ausgezeichneten und aufgestellten Eindruck. Ausdrucksstark, stimmgewaltig und perfekt instrumentiert, boten sie ein erstklassiges Akustik-Konzert.
Man merkte auch, dass man in einem „Komikerhaus“ war. Dann und wann wurden ihre Ansagen zu kleinen Cabaret-Stücklein. Betreffs der angesprochenen Ferienwohnung oder gar Ferienhaus mit Swimmingpool in Saas Fee muss ich dann nochmals mit ihnen sprechen. Eventuell kann ich mal ein verlängertes Skiweekend dort verbringen?

Dann war leider schon Pause. Unten in der Kellerbar löschte man seinen Durst und führte etwas „Smalltalk“. Schon erklang wieder der Gong.

Als zweiten Menugang wurde Caroline Chevin serviert. Der erste Song wurde unplugged gespielt, bevor dann sich Nori Rickenbacher auch zur Band gesellte und das Drum bediente.
Ich kenne Chevins Songs leider viel zu wenig, halt nur die Singles im Radio. Was sie aber zusammen mit der Band, dem besagten Nori Rickenbacher (Drums), Urs Müller (Gitarre) und Andi Stadelmann (Bass) bot, war schon erste Sahne.
Übrigens: Hoffentlich habe ich alle Namen richtig widergegeben, und sorry nochmals an die Adresse der beiden Begleitmusiker von C.H! Ich führte halt kein Schreibblock mit, und berichte nun aus meinem Sonntagsmorgen-Gedächntnis.

Wie gesagt, das Konzert von Caroine Chevin begeisterte. Sie überzeugte von A bis Z mit einer starken Stimme und einer genialen Bühnenpräsenz. Die Songauswahl war super getroffen, und ein stimmiges Konzert bahnte sich mir in die Gehörgänge.
Auch Caroline Chevin machte ihre zum Teil mit Witz durchsetzten Ansagen. Die „Fischbach“-Location scheint definitiv abzufärben.
Ach ja, ein Special Guest der besonderen Art kam auch noch auf die Bühne. Lolo Märchy, ein guter Freund der Musiker, wurde von Nori gebeten, den Mikrofonständer des Bassisten zu richten. Was Lolo mit Bravour erledigte und dafür viel Szenenapplaus erntete.
Zu Lolo Märchy könnte ich noch so einiges schreiben. Behauptet er doch selber von sich, dass er mich in meiner Lehrzeit als Chemielaborant in der Celfa auf den Ernst des Lebens vorbereitet hat. Nun gut, lassen wir das, und wenden uns wieder den schönen Künsten zu, welche gestern im Theater Duo Fischbach geboten wurde.
Das Konzert von Caroline Chevin und Band ging, wie schon bei C.H., leider auch viel zu schnell vorbei. Aber man kann ja beide wieder mal live erleben gehen.

Unten, in der Kellerbar, gab es noch ein (oder zwei) Bierchen und einen schönen Rundblick.
So erblickte ich eine Art Altar:

und eine Art Ahnengalerie:

Gemütlich liess man den Abend ausklingen. Irgendwann fragte ich Lolo, ob er für seinen Einsatz auch Gage kriegt. Lachend verneinte er. Es ging aber nicht lange, bekam er von besagtem Bassisten Andi Stadelmann als „Lohn“ ein Bierchen. Die Musikerwelt ist halt schon noch schwer in Ordnung.
Ich gab mich dann noch Nori Rickenbacher als feldwaldwiesenblog-Interviewer zu erkennen, und wir bedankten uns gegenseitig. Ich sagte ihm, dass ich mich auf weitere Konzerte von ihnen freue, und ganz sicher das eine oder andere besuchen werde.

Zufrieden mit dem tollen Musikabend, verliessen wir das Lokal. Dabei liessen wir Jeanette Fischbacher noch wissen, dass wir in drei Wochen wieder zu Gast bei ihnen sein werden. Dann nämlich wird der Blueser Philipp Fankhauser auch eine Art unplugged-Konzert geben. Nur er mit Gitarre und Gesang, dem Organisten und dem Drummer. Ich freue mich jetzt schon darauf.

feldwaldwiesenblogger