Ist Ueli Maurer wirklich ein einsamer Langläufer?

Die Weltwoche will uns in ihrer aktuellen Ausgabe weismachen, dass Ueli Maurer ein einsamer Langläufer ist.

Dem kann ich nur müde lächelnd begegnen: Der feldwaldwiesenblogger-Redaktion liegen drei Bild-Beweise vor, wo unser Bundespräsident und VBS-Minister mitnichten einsam ist.

Bildbeweis 1:

Hier sieht man Bundesrat Maurer aus seinem schnellen Flitzer steigen, bei der Eröffnung des diesjährigen Automobilsalons. Wie von ihm zu vernehmen war, sei ein Autokauf einfacher als der Kauf der Gripen.
Ach was, dranbleiben, Herr Maurer! Das Parlament tut momentan nur ein wenig störrisch.

Bildbeweis 2:

Ueli Maurer am diesjährigen Wasalauf. Wenn man das Bild mit einer Lupe betrachtet, erkennt man, dass es sich bei der Startnummer 8029 um unseren Sportminister handelt.
Platz 7543 (von 15800 Läufern) schaute schliesslich heraus. Kompliment Herr Maurer, nächstes Jahr schaffen Sie’s unter die besten 5000!

Bildbeweis 3:

Beweis 3 zeigt Herrn Maurer beim wöchentlichen Schwingtraining. Aus gut unterrichteten Kreisen wurde mir erzählt, dass sich der sportliche Bundesrat und Beat Schlatter gemeinsam auf das diesjährige Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf vorbereiten. Ich sage nur: Gut Schwung, der Kranz liegt alleweil drin!

Ich kann Markus Schär, dem Schreiberling der Köppel-Truppe, also bestens kontern. Unser beliebter Verteidigungs- und Sportminister ist beileibe nicht so einsam, wie er annimmt. Überall, wo er auftritt, stehen sofort ein Haufen Schaulustiger um ihn herum. Man könnte fast meinen, er wäre ein Rockstar…

Mit Niederlagen geht er zudem sportlich um: Ob es jetzt um den Kauf der Gripen geht, oder um die Olympia-Kandidatur von Graubünden. Ueli Maurer begegnet seinen Niederlagen mit Sport. Entweder mit Langlauf, Schwingen oder Velofahren. Darum ist er auch so schlank.


Usum Chäs-Chessi:

Die Sprengung des Sprecherhof-Hochhauses in Aarau von letzter Nacht blieb nicht ohne Folgen. Wie mir gerade berichtet wurde, löste die Tetonation im Muotathal einen Felssturz aus.

An der Bisisthaler Strasse, bei der „Höchmurä“, donnerten Felsbrocken auf die Strasse…

… und auf einen Holzstapel.

feldwaldwiesenblogger